Beiträge von Bienenfuchs

    Hier nochmal die Einladung:


    Einladung zur "Wir haben Agrarindustrie satt!"-Demo am 05.07.2014 in Dresden


    Liebe Freunde und Mitstreiter,
    macht Euch gemeinsam mit uns stark für umweltverträgliche Landwirtschaft ohne Gentechnik und Pestizide, für artgerechte Tierhaltung, mehr Vielfalt und regionale Wirtschaftskreisläufe in der Landwirtschaft!
    Kommt zur „Wir haben Agrarindustrie satt!“-Demo am Samstag, den 05. Juli 2014 in Dresden und demonstriert mit uns für gutes Essen und zukunftsfähige Landwirtschaft!
    Los geht es um 12:30 Uhr am Bahnhof Dresden-Neustadt. Nach einer kurzen Anfangskundgebung starten um 12:45 Uhr die Demozüge – sowohl zu Fuß als auch hoch auf dem Traktor – in Richtung Staatskanzlei. Auf dem Neumarkt klingt die Demo später bei einer Endkundgebung aus, zu der Ihr Euch mit Essen versorgen und Infostände anschauen könnt.
    Kommt zahlreich und gestaltet die Demo bunt. Seid mit dabei!
    Alle Infos und Materialien findet Ihr auf www.wir-haben-es-satt.de/sachsen.
    Viele Grüße,
    Euer Demo-Orgateam


    --
    Bärbel Daub


    Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
    Landesverband Sachsen e.V.
    Hauptstadtbüro Dresden
    Martin-Luther-Platz 7, D - 01099 Dresden
    Tel. +49 (0)351 810 3493



    demo@bund-sachsen.de
    www.bund-sachsen.de
    www.facebook.com/Bund.Sachsen

    Hi Alex,


    wir könnten uns ja streiten, aber warum setzt du Schwarmzellen zu? Möchtest du gern Schwarmbienen züchten? Oberbayern liegt nicht in der niedersächs. Heide ;)


    Du setzt die Zellen ja auch erst kurz vor dem Schlupf zu... da ist die Temperatur nicht mehr kriegsentscheidend... Wobei das Apidea ideale Voraussetzungen bietet.


    Vielleicht ganz kurz, wie ich das Apiea besiedel...


    1. Kunstschwarm, 3 Tage Kellerhaft mit nem Königin-Pheromon (gibts im Imkerhandel zu kaufen.. sind so kleine Plasteröhrchen)
    2. Bienen mit nem Joghurtbecher auf die Apideas verteilen, und Apideas geschlossen halten...
    3. wenn ich alle Apideas befüllt habe, hole ich die Zellen... die nun noch weiselloses Bienen merken ziemlich schnell, dass sie weisellos sind und heulen
    4. Deckel auf, und in die vorgesehene Öffnung Weiselzelle mit Ausfressschutz einhängen
    5. Apidea nicht öffnen sondern noch 1-2 Tage an einer kühlen Stelle belassen, bis die WZ geschlüpft sind...
    6. Apidea aufstellen und öffnen bzw. mit zur Belegstelle nehmen


    Damit klappts 100%ig


    Gruß,
    Falk

    Eine unbegattete Königin zuzusetzen ist immer eine schwierige Angelegenheit. Ich möchte mich Kai-Michael anschließen und empfehle dir, beim nächsten Mal schlupfreife Weiselzellen zu nehmen.


    Gruß!


    Falk

    Okay, wenn der Ton zu harsch war, möchte ich mich dafür entschuldigen. Wie das so ist in einem Forum, wenn man sich nicht kennt ist schnell mal was schief im Hals.


    Es geht mir in diesem Fall jedoch nicht mal nur um das Flügelschneiden und nicht um die Buckfastzüchter. Im Zusammenhang jedoch mit dem Hinweis zum baldigsten umweiseln hört sich das für mich sehr nach Euthanasie an. Ich weiss ja, dass viele Imker so ticken, auch hier. Trotzdem gefällts mir nicht. Alles was sticht, zickt, klein bleibt, fortpflanzen möchte, unruhig ist, kurz gesagt Biene ist, wird bei manchen umgeweiselt. Warum hält man Bienen?


    Ist jetzt aber nur am Rande mit dem Thema "Schwärmen" verwandt.


    Grüß dich,


    ich versteh deine Aufregung gar nicht. Meinen Zuchtköniginnen schneide ich auch keine Flügel - die schwärmen nämlich nicht oder nur selten! Nur wenn eben Völker ohne eindeutige Herkunft der Königin nen Schwarmdusel bekommen, ich 100 km weit weg wohne und arbeite und die Nachbarn nicht unbedingt Bienenschwärme in den Bäumen haben wollen, habe ich keine andere Möglichkeit. Völker werden bei mir nicht während der Tracht geschröpft - die sollen Honig sammeln und da brauche ich jede Biene.


    Bei mir steht eben ein wirtschaftlicher Gedanke hinter der Imkerei. Und du kannst dir sicher vorstellen, dass man am Wochenende mit etwa 1,5 Tagen und 40 Völkern gut zu tun hat! Da kann man Schwärme nicht gebrauchen. Das heißt nicht, dass nich auch mal ein Schwarm abgeht, den ich, wenn ich Glück habe, auch einfange. So ein Bienenschwarm ist ein wirkliches Naturereignis und ich beobachte es auch gern.


    Ich geh leider viel zu oft immer von mir aus aber Stecher und Schwärmer dulde ich nicht auf meinem Bienenstand und ich denke, das wollen auch die Mehrzahl der Imker nicht wirklich.
    Ich bin auch kein Knecht meiner Völker! Wenn du das anders siehst, ist das dein gutes Recht.


    Wenn deine Bienen stechen, rumzicken, klein bleiben, unruhig sind und schwärmen, solltest du mal über Alternativen nachdenken :) Es sei denn, du stehst auf solche Völker ;)


    Ich glaube, dieses Jahr wird ein Schwarmjahr. Die Völker sind stark und vital. Für Jungimker und Anfänger könnte es wohl kein besseres Jahr geben, in Bezug auf die Chancen zum Erwerb von Bienen gesehen :)


    Grüße,
    Falk

    Guten Morgen,
    auch unser *Osterschwarmfang* war erfolgreich. Nur der Ärger kam trotzdem hoch, denn gerade am Samstag die Schwarmkontrolle gemacht und mit 2 Leuten wirklich alle Waben ausgiebig betrachtet und wenn vorhanden, Weiselzellen gebrochen.
    Und gestern mittag hängt er da im Hollunder. In greifbarer Höhe und meine neu erworbene Schwarmfangkiste kam zum Einsatz.


    Ich habe auch schon in diversen Völkern mit Wald- und Wiesenbienen, Schwarmzellen... da hilft nur eins, der Flügelschnitt bei der Königin und dann im Herbst oder Frühjahr umweiseln...


    Gruß,


    Falk

    Ich könnte da Mitspieler sein, ganz ohne daß Du's weißt.


    Also diese Äußerung würde ich sehr genau überdenken! Du kannst schon von Gesetzeswegen kein Mitspieler sein, da du nicht im Ministerium sitzt und die Genehmigungen erteilst! Oder hast du nen direkten Draht ins Ministerium?
    Was viele Jungimker vielleicht nicht wissen: Förderung steht JEDEM Neuimker im Freistaat Sachsen zu. Er muss dafür in KEINEM Verein Mitglied sein. Damals als die Förderrichtlinien erlassen wurden, gab es nur den Landesverband Sächsischer Imker. Über diesen werden auch die Fördergelder beantragt. Aber wie gesagt, eine Mitgliedschaft in einem Verein ist dafür keine Voraussetzung!


    Ich finde die Neuimkerförderung in Sachsen gut. Sie gibt den Anfängern, die vielleicht nicht so gut situiert sind wie Henry, die Chance dieses wirklich tolle Hobby auszuüben und die ersten Investitionen zu tätigen. Dass daran Bedingungen geknüpft sind, ist doch in Ordnung und richtig so.


    Meine Meinung: Förderung steht jedem Neuimker zu und die sollte er auch abholen.


    Sicherlich gibt es auch Imker, die gleich von 0 auf 100 wollen. Dann macht die Förderung in dieser Form keinen Sinn. Für den Anfänger mit bis zu 5 Völkern ist sie aber eine wirklich tolle Sache!


    Und machen wir uns eins klar. Wenn die zur Verfügung stehenden Gelder nicht oder nur teilweise abgerufen werden, landen sie irgendwann in anderen Förderprogrammen, die nix mehr mit der Imkerei zu tun haben. Wollen wir das wirklich?


    All das was Henry mehr erfreuen würde als diese schnöde Förderung (Sonntagsfahrverbot, Berufsgenossenschaft etc.) -> Da rede mal mit Peter Maske oder Manfred Hederer... diese Dinge werden auf Bundesebene diskutiert und nicht im Sächsischen Landtag.


    Gruß,
    Falk

    Da hast Du sicher Recht. Aber ich steck da auch in meiner Haut und es wurmt mich, wenn ich sehe mit was für Argumenten hier operiert wird. Es verletzt mich, wenn meine Belegstellenaktivitäten nicht nur als sowieso unbrauchbar - sondern ohne Drohnengitter am gläsernen EWK - als noch unbrauchbarer dargestellt werden. Und dann reagiere ich auch verletzt - wovon es durchaus eine Steigerung gibt.


    Hallo Henry,


    ich habe hier nie vorgehabt, wen auch immer "zu verletzen" ... Wenn das bei dir so angekommen ist, dann tut mir das leid.


    Ihr müsst auf der anderen Seite aber auch uns verstehen. Ihr wollt Paarungssicherheit und bemängelt das Eindringen von Fremddrohnen. Und um das zu verhindern, soll nun ein Belegstellengesetz her.


    Dann erfährt man hier, dass niemand Drohnenabsperrgitter an die angelieferten Einheiten anbringt. Woher wollt ihr wissen, dass sich nicht in den z.B. 200 Einheiten, die zu dir, Henry, gebracht werden, Fremddrohnen aufhalten? Ist das bei den anderen Belegstellen (Fürstenstuhl etc.) ähnlich, dass ohne Drohnenabsperrgitter gearbeitet wird?


    Ich denke, dieses Thema solltet ihr im Züchterkreis des LVSI einmal besprechen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Das ist sicher kein Ersatz für ein Belegstellenschutzgesetz, aber es würde dazu beitragen, etwas mehr "Sicherheit" zu bekommen.


    Viele Grüße,
    Falk

    Gerade gestern habe ich mit Thomas Funke aus Werdau telefoniert, auch wegen der Begattungssicherheit auf dem Fürstenstuhl. Daß es wiederholt Kontakt zu dem Buckfastimker gabt, hat er bestätigt. Daß es keine Probleme gebe, allerdings durchaus nicht. Aber man redet miteinander und droht nicht mit juristischen Mitteln ect.


    Warum sollte der Kollege aus Thüringen auch mit rechtl. Konsequenzen drohen? Sofern es ein Gesetz gäbe, wäre an der Landesgrenze Schluss... Da kann weder die Belegstelle noch der Imkerkollege rechtl. Schritte einleiten.


    Ich habs doch gesagt... man muss halt miteinander sprechen und Kompromisse eingehen. Die Fronten zw. Carnica- und Buckfastimker in Sachsen sind bei weitem nicht so verhärtet, wie man denkt.


    Gruß,
    Falk

    Funktioniert das dauerhaft gut? Ist die Lösung auch dauerhaft praktikabel? Ließe sich so auch ein Schutzradius beim Wandern schützen?


    Also jetzt überraschst du mich... Wenn ihr euf euren Belegstellen keine Drohnenabsperrgitter an den angelieferten Einheiten habt (Pflicht!), wozu habt ihr dann Belegstellen?? Oder machst du jedes EWK auf und kontrollierst, ob auch wirklich keine Drohnen mitgebracht wurden??


    Jede Begattungseinheit, die auf einer Buckfastbelegstelle steht, muss mit einem Drohnenabsperrgitter ausgestattet sein. Das kann man kaufen und bringt es entweder im Mehrwabenkästchen an oder außen am Flugloch... Ich habe bei all meinen Minis Drohnenabsperrgitter machen lassen, die innen eingeklebt werden. Dann können, sofern wirklich mal Drohnen drin sein sollten (worauf ich äußerst pingelich achte, dass es nicht so ist), die nicht raus, die Königin aber schon. Vor meinen APIDEAS habe ich Drohnenabsperrgitter mit 2 langen Schrauben angebracht.


    Ohne Drohnenabsperrgitter sind die Carnica-Belegstellen ja noch viel unbrauchbarer... aber ein guter Hinweis zur praktischen Umsetzung der Zuchtarbeit im LVSI! Vielen Dank für den Hinweis.

    Wie könnten die denn in genau diesem Fall "Fürstenstuhl" aussehen, damit eine Paarungssicherheit erreicht wird?


    Paarungssicherheit erreichst du nur mit künstlicher Besamung (wird dort ja auch betrieben) oder auf Inselbelegstellen. Daher wirst du eine züchterisch vernünftige Paarungssicherheit auf Landbelegstellen wohl nie erreichen.


    Ganz ruhig Freunde... der Buckfastbelegstand nahe Fürstenstuhl dient nicht zur Begattung von Königinnen! Dort verbingt der Imkerkollege lediglich seine drohnenfreien! Einheiten hin, die er von den Belegstellen holt.


    Insbesondere besteht zwischen dem Imkerkollegen und den Betreibern von Fürstenstuhl seit vielen Jahren Kontakt. Die Völker, die unser Buckfastkollege direkt am Haus hat, sind auf die Linie der Belegstelle umgeweiselt, so dass es da keine Probleme geben sollte. Und das sogar ohne Belegstellenschutzgesetz!