Beiträge von Bienenfuchs

    Hallo zusammen,


    manchmal versteht man die Bienen nicht... hatte auch mehrere Ableger gebildet, alles wunderbar. Überall prima Königinnen drin. Dann habe ich sie gezeichnet und unter Futterteigverschluss zugesetzt. Ergebnis: Königin weg, keine Eier... nix.


    1. zugesetzte Königin nicht angenommen... keine Ahnung warum... Volk nicht unruhig, man könnte glauben, da ist eine drin..


    Habe den Ableger mehrfach zu unterschiedlichen Tageszeiten kontrolliert... komplett auseinandergenommen - keine Weisel, auch keine Jungkönigin - nix


    2. zugesetzte Königin... hab noch nicht nachgesehen...


    Wenn das wieder nix wird, löse ich den Ableger auf... Schade um die Zuchtmütter...

    Bei uns in der Region hat es dieses Jahr auch kaum geregnet. Trotzdem haben wir das erste Mal seit Jahren! wieder Lindenhonig geerntet... ein wirklich wohlschmeckender.


    In "normalen" Jahren, wenn auch die Niederschläge passten, gab es keinen... da sagt man, die Linde müsse im Wasser stehen. Ist wohl alles nicht ganz so richtig...

    Hallo aseufert!


    Hast Du schon einmal 40 oder 50 Zargen Melezitose "geschleudert"?

    Den Stress mit dem ganzen Ausschmelzen gebe ich mir im August nicht mehr...

    Das heißt, du lässt das Zeug in den Völkern? Überleben die das? 2016 hatten wir hier im Erzgebirge auch so eine furchtbare Meli-schwemme... alles voll damit... ein Stand im Wald war besonders schlimm betroffen.


    Ergebnis: von 10 Völkern überlebte eines, dass dann im Mai aufgrund der niedrigen Volksstärke erfroren ist... Die Bienen waren völlig hinüber... und die Zargen allesamt verschissen und dass, obwohl ich im BR die Hälfte mit MW ersetzt und ordentlich gefüttert habe :/

    ...Beide Rassen haben ihre Berechtigung. Diese dummen Argumente gegen Carnica oder Buckfast kommen sehr sehr oft auch von Leuten, die selbst keine Erfahrungen mit den beiden Rassen gesammelt haben. Es wird einfach gehörtes nachgeplappert...

    Schade, dass über die hier ursprünglich autochthone Biene kaum jemand spricht und dass sie von kaum einem vermisst wird, auch nicht hinsichtlich der Varroatoleranz.

    Ich nehme mal an, dass du die Dunkle Europäische Honigbiene meinst?


    Welche Erfahrungen/Erkenntnisse hast du hinsichtlich der behaupteten Varroatoleranz? Im Laufe ihrer Entwicklung ist auch die Dunkle Europäische Honigbiene nie mit derartigen Parasiten in Kontakt gekommen.


    Ich bin sehr auf deine Ausführungen gespannt. :)

    Ich glaube, es ist im Interesse aller, wenn wir wieder zum eigentlichen Thema zurückkehren anstatt hier über irgendwelchen Blödsinn zu philosophieren...


    Ich kenne Heike auch schon viele viele Jahre und fand den Beitrag sehr gelungen. Es ist jedem frei gestellt, wie und mit welcher Biene er imkert. Er muss glücklich und zufrieden damit werden.


    Beide Rassen haben ihre Berechtigung. Diese dummen Argumente gegen Carnica oder Buckfast kommen sehr sehr oft auch von Leuten, die selbst keine Erfahrungen mit den beiden Rassen gesammelt haben. Es wird einfach gehörtes nachgeplappert...


    Übrigens haben, davon bin ich überzeugt, 99% der hier schreibenden Bienenhalter/Imker keine Carnica! Wenn überhaupt haben sie eine carnicagprägte Landbiene. Nichts anderes hat man im Kasten, wenn man keine Belegstellen beschickt. Reinzucht funktioniert eben nicht am eigenen Stand ohne Kontrolle der im Umkreis fliegenden Drohnen. Standbegattung kann gut gehen... oder nicht ;)


    Ein Dackelzüchter schickt seine läufige Hündin ja auch nicht auf die Straße und hofft, dass sie einen entsprechenden Dackelrüden findet...

    Vielen Dank.
    Gehen die bei der Honig-Mische (Brutmäßig) noch mehr ab als bei normalem Dünn-Füttern?


    Grüße

    oh ja :) Honig is doch viel hochwertiger als Sirup oder Zuckerwasser... wie eine kleine künstliche Tracht :)

    probiere es doch mal aus... vor allem die neu erstellten Kunstschwärme bauen die Mittelwände hervorragend aus.... dauert auch nicht lange, bis die Königin ein schönes Brutnest angelegt hat.

    Aber danke für deine Antwort. Ich freue mich immer, wenn Menschen den Neulingen immer so schön einreden wollen, sie wären alle zu uninformiert, um Bienen zu halten. Herrlich wenn die Altimmker auf so schönen hohen Pferden reiten.

    Die hohen Pferde waren zu Beginn auch Ponys... Nimm es mir bitte nicht übel.. mein Beitrag war keinesfalls abwertend oder böse gemeint.

    Dass die Imkerei beliebter wird und nun mehr Menschen Bienen halten, ist sehr gut und das ist auch dringend notwendig. Vieles lernt man nur in der Praxis, da auch bei diesem Hobby Theorie und Praxis manchmal voneinander abweichen.


    Allerdings sagte schon Berlepsch.. "Vor allem lernt Theorie sonst bleibt ihr praktische Stümper euer Leben lang!".


    Die Basics sollte man aber vorher drauf haben. Hier hilft ein Imkerkurs und/oder ein erfahrener Imker weiter. Die Imkerei ist durchaus komplizierter als so mancher denkt.

    Wie schaut es dann mit dem HMF Wert aus wenn man kochendes Wasser verwendet? Wäre mir zu riskant. Mit 40 °C anrühren reicht doch auch.

    Den verfütterten Honig verbrauchen die Bienen jetzt zu dieser Zeit komplett für die Brut. Bei so hohen Temperaturen sterben evtl. vorhandene Hefepilze ab.


    Ich konnte bei dieser Art der Verfütterung bisher keine Probleme oder Schäden an den Völkern (>40 Völker) erkennen... allerdings verfüttere ich auch keine Unmengen an Honig... wäre ja auch schade drum :)

    Es empfiehlt sich ein Neuimkerkurs, damit genau diese Grundlagen VORAB gelegt werden....


    Vielleicht hast du einen kompetenten Imker in deiner Nähe, dem du über die Schultern schauen kannst...