Beiträge von Bienenfuchs

    Klingt nach chronischem Paralysevirus. Hatte ich auch in einem Volk. Die hatten auffallend hohen Totenfall. Die Bienen zitterten regelrecht auf den Waben und waren schwarz. Hatte daraufhin beim JKI - Institut angerufen und den Sachverhalt geschildert (glaubte auch an eine Vergiftung- es war jedoch nur eins von 10 Völkern betroffen). Die meinten, dass das eher nach dem Paralysevirus klingt. Ich habe das Volk umgeweiselt und an einen anderen isolierten Standort verbracht. Nach dem Umweiseln ging die neue Mutti nochmal ordentlich in Brut. Die Symptome tauchten nicht wieder auf.

    Dass die nach ner AS Behandlung erstmal aus der Brut gehen ist normal.


    Der viele Honig klingt nach Melizitose. Schimmert der Nektar so stumpf weisslich oder bräunlich? Versuche mal auszuschleudern. Ansonsten Mittelwände einlöten und mindestens 50% der Waben entnehmen und durch Mittelwände ersetzen. Sollte die Melizitosetracht anhalten, bauen die Völker die Mittelwände gut aus und machen auch nochmal Brut. Wir hatten 2016 Mitte August auch so furchtbar viel davon! Bekam den Völkern, die auf diesem Mist überwinterten nicht gut.


    Viel Glück!


    EDIT: Falls möglich pack die Völker ein und bringe sie an einen etwa 5 km entfernten Standort mit möglichst wenig Wald.

    Hallo Chris,


    bitte bemühe die Suchfunktion... über Ablegerbildung wird und wurde hier im Forum schon viel geschrieben! Die Fragen zur Erstellung wiederholen sich stets.

    Man sollte, wenn man schon Ableger mit offener Brut erstellt, die Nachschaffungszellen brechen und eine "ordentliche" Weiselzelle geben. In der Not des ohne Weisel gebildeten Ablegers ziehen die Bienen auch von eigentlich "zu alten" Maden nach, was die Qualität der Königin beeinträchtigt. Zudem kann das, wenn mehrere Königinnen schlüpfen und der Ableger sehr stark ist, zum schwärmen führen.


    Ich bilde die Ableger auch mit offener Brut, entferne nach 9 Tagen sämtlichen Weiselzellen und hänge eine Edelzelle ein oder setze eine Königin zu. Da darf nix dem Zufall überlassen bleiben.

    Das funktioniert zu 95%. In seltenen Fällen kommt eine Königin nicht vom Begattungsflug zurück. Das merkt man aber am Verhalten der Bienen ziemlich schnell. Dann wird geholfen.


    Ich hatte dieses Jahr ein Ableger, an dem ich zwei Königinnen "gelassen" habe... die wollten diese einfach nicht akzeptieren. Beim dritten Versuch hat es dann geklappt. Bei der gestrigen Kontrolle fand ich ein ausgedehntes Brutnest in allen Stadien vor.

    Du hast die 14 kg mit einem Mal gefüttert? Eigentlich sollte man mit wöchentl. Futtergaben langsam einfüttern... wenn du das Futter so reinknallst, räumen dir die Völker die offene Brut aus und schmeißen jede Zelle mit Sirup voll. Gerade jetzt, wo die Winterbienen für 2019 produziert werden, würde ich das sensibler angehen..

    Kannst du ne Bezugsquelle nennen? Die gibt's auch im Mod.-Maß?

    Ich habe eine "Gewinnerzielungsabsicht" :) Aufgrund einiger Investitionen (die auch notwendig waren/sind) ist der Gewinn nunmal negativ. Das habe ich mit der Mitarbeiterin des Finanzamtes auch ausführlich besprochen.


    Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Jahren unterm Strich auch was übrig bleibt.

    Er ist halt ein Fuchs und rechnet dem Finanzamt vor, dass er mit 50 Völkern weniger als 1000€ Gewinn macht. 8o

    Richtig. Ich habe im letzten Jahr sogar einen ordentlichen Verlust erwirtschaftet, der mein zu versteuerndes Einkommen nochmal ordentlich gedrückt hat.

    Weil du ab einer bestimmten Anzahl an Völkern (30) dem Finanzamt gegenüber eine Einnahmen-Überschussrechnung präsentieren darfst... und die muss, zusammen mit (ggf.) der Umsatzsteuervorauszahlung elektronisch ans Amt übermittelt werden.

    Nö. Was genau an pauschalisiert hast Du nicht verstanden? Ab 70 Völker. Bis 70 (also 69) gilt der § 13a.


    :)

    Das ist keine "Muss-Vorschrift" Man kann es sehr wohl auch anders machen :)

    Dann hat man zwar mehr Arbeit, kann aber alles, was mit der Imkerei in Zusammenhang steht, steuerlich geltend machen. Vor allem, wenn man den Betrieb erweitert und hohe Ausgaben hat, kann das Sinn machen.

    CAO-Faktura 1.4.5.6 F

    Ist nicht ganz einfach zu installieren. Hab das mal gemacht. Da muss man auch noch ein SQL-Tool herunterladen und ne Datenbank anlegen.

    Hat auch ein paar Bugs das Programm. Am meisten nervt mich, dass man gedruckte Rechnungen nicht mehr ändern kann, sondern sie stornieren und neu schreiben muss. Auch eine gute Kopierfunktion habe ich nicht gefunden.

    Jede Rechnung hat eine eigene Belegnummer. Wenn da inhaltlich was falsch ist, muss eine neue Rechnung mit neuer Belegnummer erstellt werden.


    Ich nutze CAO Faktura nun schon seit vielen Jahren und bin mit dem Handling durchaus zufrieden. Dafür, dass ich keinerlei Gebühren bezahle, habe ich eine sehr gut funktionierende und einigermaßen handhabbare Offline-Softwarelösung.

    Weil du ab einer bestimmten Anzahl an Völkern (30) dem Finanzamt gegenüber eine

    Damit wären wir jetzt bei nem anderen Thema... aber ich bewirtschafte um die 50 Völker und darf eine anfertigen (zur Ermittlung der Höhe der Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft) - was mit nem Kassenprogramm (WISO E/Ü) kein Problem ist...


    Alternativ setzt das Finanzamt einfach einen "Gewinn" von 1.000 EUR fest... das macht für alle Seiten weniger Arbeit. In meinem individuellen Fall lohnt sich die E/Ü-R aber mehr.

    Ich nutze CAO-Faktura. Da gibt's ne kostenlose Version, mit der du ganz viel machen kannst.

    Also ich sehe da keine kostenlose Version (mehr). Die wurde vor 2 Jahren offenbar eingestellt und scheint nicht mehr herunterladbar zu sein.

    Schau mal hier: https://www.cao-faktura.de/download/cao-faktura/


    Zitat

    CAO-Faktura 1.4.5.6 F

    Für alle diejenigen, die CAO-Faktura ausprobieren möchten, oder mit dem Funktionsumfang der freien Version auskommen, steht die Version 1.4.5.6 F zur Verfügung.

    Ich hab seit den 80er Jahren ein Buch für Einnahmen/Ausgaben.

    Seit einiger Zeit schreibt das meine Frau weiter.

    Man kann natürlich auch alles mit EDV machen. Aber warum?

    Das Ergebnis kann nicht besser sein.

    Grüße Ralf

    Weil du ab einer bestimmten Anzahl an Völkern (30) dem Finanzamt gegenüber eine Einnahmen-Überschussrechnung präsentieren darfst... und die muss, zusammen mit (ggf.) der Umsatzsteuervorauszahlung elektronisch ans Amt übermittelt werden.

    Genau das isses ja. Kein Danke oder irgendwas. Das ist kein guter Stil.

    Ja, da gebe ich dir recht. Allerdings bemerkt man dies in allen Teilen unserer Gesellschaft.


    Vielleicht ist das Völkchen nunmehr auch ganz verloren oder gerettet... wer weiß. Dafür konnten sicher auch Außenstehende einiges dazulernen. Und dafür lohnt es sich doch immer, zu kommentieren - auch wenn man die Zeit, die man dafür aufwendet meist nicht durch ein "Danke" honoriert bekommt :)