Beiträge von Bienenfuchs

    Hab ich irgendwo geschrieben, das Swienty schlechter abschneidet? Das kann ich doch gar nicht bewerten, da ich keinen Abfüller von Swienty benutze.


    Ich habe nur geschrieben, dass man beim Preisvergleich auch die Leistung vergleichen sollte und da muss man den Swienty 2.000 mit dem Nassenheider vergleichen, denn diese haben eine ähnliche Leistung.

    Ich als kleiner Imker konnte mir nur die 1000der leisten. Hab ich immernoch 🤷

    Ich glaube du als "kleiner Imker" bist immernoch "größer" als 90% der Imker.

    Die Kaufentscheidung hängt halt auch nicht nur am Preis. So eine Investition ist was für die nächsten 10 Jahre oder länger. Da kommen so vermeintlich belanglose Dinge wie

    #Lieferung von Ersatzteilen

    # Kommunikation

    # Erreichbarkeit

    # Erfahrungsberichte


    zusammen. Muss man halt alles bewerten.


    Klingt alles erstmal nicht so wichtig, kann im Notfall aber "Leben retten" :D

    Wenn du das empfiehlst, solltest du aber klarstellen, dass man dann den Swienty Api Matic 2000 kaufen sollte, denn der 1000er ist mit dem Nassenheider nicht zu vergleichen. Der Nassenheider hat wesentlich mehr Leistung und kostet trotzdem immernoch knapp 1.000 EUR weniger als der Swienty 2000 ...

    Hallo zusammen,


    herzlichen Dank für eure Anregungen und Beiträge!


    Ich hab mich entschieden, nen 100 kg Rührer von LYSON (Premium-Line) mit Heizung etc. sowie nen Nassenheider Fill up zu erwerben. Günstiger werden die Teile die nächsten Jahre eh nicht und es macht die Arbeit effektiver und zeitsparender als aktuell.

    Hallo Thomas,


    sind deine Klärtanks beheizbar? Bei Rapshonig stelle ich mir das ziemlich stressig vor, ohne Heizung...


    Hast du mal den Versuch unternommen, den Frühlings- und Sommerhonig durch Umpumpen im Abfüllgerät cremig zu "rühren"?

    Ob man einen Wärmemeister nimmt oder ein Melitherm ist nicht so gleichgültig, wie es dein / möglicherweise suggeriert.


    Hat Nassenheider auch was zu den üblicherweise maximalen Betriebsstunden des FillUps gesagt?

    Für den Fill up ist es egal, ob Wärmemeister oder Melitherm. Für den Honig an sich, sicher nicht. Das ist mir klar... mit dem Melitherm versetze ich den Honig in den Ausgangszustand... der schafft einen "Reset". Der Wärmemeister schafft das nicht. Und dieser "Reset" hat mit Sicherheit auch eine große Bedeutung fürs cremig rühren, da die Kristalle vollständig aufgeschmolzen werden. Das bringt der Wärmemeister nicht zustande.


    Nein, zu den maximalen Betriebsstunden habe ich nicht gefragt.

    Hallo Christian, ich habe über 50 Völker und ernte auch entsprechende Mengen an Honig.

    Wie gehst du mit dem Handrührwerk um? Welche Konsistenz hat der Honig beim Rühren? Jagst du ihn vorher durchs Melitherm und impfst anschließen und rührst danach?

    Mengen im Tonnenbereich durch den FillUp, dass kann ich mir wirklich nicht vorstellen, zumal es ja nicht damit getan ist, einfach ein- zweimal hin und herzupumpen

    Habe gerade mit der Firma gesprochen, die den Nassenheider baut... laut Aussage wäre das kein Problem und ja, das Umpumpen ist für den Nassenheider kein Problem. Der schafft max. 600kg/h ... da würde ich mir über das Umpumpen keine Sorgen machen.


    Der Hersteller sagte auch, dass der Nassenheider auch grobkristallinen Honig durch die Zahnradpumpe "zerkleinert", jedoch sicher nicht so perfekt wie ein Rührwerk. Er müsste halt entsprechend "teigig" in den Nassenheider. Einen Unterschied zum Rührwerk würde man jedoch sehr wohl feststellen. Der Honig würde im Nassenheider aber wesentlich deutlich cremiger als vorher. Zudem kann der Honig dann auch gleich entsprechend maschinell abgefüllt werden.


    So, wie es sich mir jetzt darstellt, gibt es zwei Wege:


    Der "perfekte" Weg:


    1. Honig ins Melitherm

    2. vom Melitherm ins Rührwerk (50kg oder 100kg)

    3. Rühren

    4. umpumpen und abfüllen


    Ergebnis: sehr wahrscheinlich sehr feincremigen Honig


    Der "halbperfekte" Weg:


    1. Honig in den Wärmemeister bis er fließfähig ist

    2. vom Wärmemeister in den 50g Abfüllkübel

    3. Honig zwischen 2 Abfüllkübel mittels Nassenheider Fill up2 pumpen ( täglich 1x, 3 Tage lang)

    4. vom Nassenheider Fill up2 in die Gläser


    Ergebnis: fast perfekt cremiger Honig


    Fazit: beim perfekten Weg ist neben dem Rührwerk noch eine Pumpe, eine Hebevorrichtung, ein Melitherm und ein Abfüllkübel / Maschine erforderlich


    Beim "halbperfekten" Weg brauche ich ein Melitherm/Wärmemeister, den Nassenheider Fill up2, 2 Abfüllbehälter.


    Ich persönlich habe leider keine Möglichkeit, die Gerätschaften oder den Honig barrierefrei hin und her zu fahren und muss viel heben. Nicht gut für Rücken und Gelenke... deshalb wäre in meinem ganz persönlichen Fall wohl die "halbperfekte" Lösung besser. Wenn der Nassenheider Fill up keine so guten Ergebnisse erzielt, könnte man ein Rührwerk vorschalten. Der pumpt den Honig ja auch aus dem Rührwerk.

    Mit dem Rührwerk alleine ist es nicht getan. Du brauchst auch die Infrastruktur fürs Drumherum. Was nützt ein 100kg Rührwerk, wenn ich Tage brauch, um die Eimer zu verflüssigen.


    Wenn man sich so etwas anschafft, muss man auch an die restlichen Geräte, Kübel, Hebetechnik, Pumpen, etc. denken.

    Wieviel Tonnen Honig erntest Du denn? Wie das cremig rühren funktioniert kannst Du hier ansehen:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Allerdings musst Du schon bummelig 3.000,- € allein für den Fill Up locker machen. Da solltest Du schon erhebliche Mengen umschlagen, damit das auch nur annähernd einen wirtschaftlichen Sinn macht, es sei denn, Du bist ein technikaffiner Imker mit einem großen Geldbeutel. Gehen tut alles, aber mit dem klassischen Rühren mit Handrührwerk funktioniert es ebenso gut, muss man nur gründlich rühren. Ich hab jedenfalls noch nie ein Problem damit gehabt und produzier sehr feincremigen Honig.

    Hallo Christian, ich habe über 50 Völker und ernte auch entsprechende Mengen an Honig.

    Wie gehst du mit dem Handrührwerk um? Welche Konsistenz hat der Honig beim Rühren? Jagst du ihn vorher durchs Melitherm und impfst anschließen und rührst danach?

    Hallo zusammen,


    seit geraumer Zeit überlege ich mir, entweder ein Rührgerät oder eine Abfüllmaschine zu kaufen.


    Hintergrund ist das meiner Meinung nach ungenügende Ergebnis beim Rühren mit dem Rapido-Rührer und ner Kraftbohrmaschine.


    Ich fülle meinen Honig nach der Ernte in 12,5kg Eimer ab und lagere diese ein. Wenn ich Honig brauche, wird er im Wärmeschrank aufgetaut und dann gerührt. Je nach Beschaffenheit ist der Honig mitunter sehr grob auskristallisiert. Da kannst du rühren wie du willst, das wird nicht besser. Also im Melitherm komplett aufschmelzen und dann ruhen lassen und rühren... dauert lange. Und hierfür wollte ich eine Alternative.


    Ich habe leider keinen Platz um größere Rührwerke zu installieren...


    Nun zur Frage.. schafft es der Nassenheider Fill up oder die Abfüllgeräte von Lyson bzw. Swienty einen entsprechend grob kristallisierten Honig durch mehrfaches umpumpen, feinkristallin zu bekommen? Ich habe ein paar Imkerkollegen, die den Honig etwas erwärmen, bis er teigig wird und dann umpumpen... das soll sehr gut funktionieren und das Ergebnis wäre super. Ich weiß, dass das bei 12,5 kg keinen Sinn macht. Es würde sich dann um ne Menge von etwa 50kg handeln, die ich zwischen zwei Abfüllbehältern hin und her pumpen würde.


    Wenn dem so ist, könnte ich mir das Rührgerät sparen, denn dafür muss der Honig ja auch entsprechend aufgetaut werden...


    Hat da jemand praktische Erfahrungen gesammelt?


    Danke euch vorab!

    Und so erklärt sich dann auch die Reinvasion im Herbst... schwache, zusammenbrechende Völker verteilen sich auf die Völker der Umgebung... lange bestritten.. aber mittlerweile wohl als -wahr- anerkannt.

    Hallo zusammen,


    ich berichtete, dass ich im letzten Jahr auch mehrere Völker mit CPV hatte. Da ich schauen wollte, ob eine mgl. Vererbung zu Grunde liegen könnte, habe aus den mit CPV befallenen Völkern die Königin entfernt (und durch eine Jungkönigin ersetzt -> Ergebnis: die Völker erholten sich wieder). Die alten Königinnen habe ich in nen Zusetzkäfig gepackt (ohne Begleitbienen) und in einen Mehrwabenableger im MiniPlus eingeweiselt. Dieses Jahr sind das die schönsten Völker, ohne Anzeichen von CPV! Die Frage, ob diese Krankheit erblich bedingt auftritt, kann ich so nicht bestätigen. Ich vermute da eher einen lokalen Zusammenhang (Pollen erscheint mir sehr stimmig).

    Hat da jemand andere Erfahrungen gemacht?