Beiträge von Bienenfuchs

    Hallo Bruno,


    kann noch einen Artikel von Raymond Zimmer über Bruder Adam ergänzen.

    Wir waren ja im Mai 2014 dort und wurden höchstpersönlich vom Abt des Klosters, David Charlesworth herumgeführt. Wir sahen verschiedene Klosterräume, in die der normale Tourist nicht hin kam. Wir sahen das, was noch von der Imkerei übrig war. Und das war damals nicht mehr sehr viel.


    Wir sahen die Imkerei, bevor sie in Schulungsräume verwandelt wurde. Das Kloster hätte die Imkerei, wie sie ADAM hinterlassen hat, durchaus weiterführen können - wollte aber niemand.


    ADAM war auch kein Mönch. Dazu fehlte ihm das Theologiestudium. Charlesworth bezeichnete ihn als "Laybrother". Also so ne Art Laienbruder.


    Als wir an dem Imkereigebäude ankam, meinte der Abt zu uns wörtlich: "Hier, den Boden dürfen Sie küssen, hier lief Bruder ADAM entlang". Ich glaube, ADAM hatte im Kloster nicht sonderlich viele Klosterbrüder, die seine Arbeit einschätzen konnten und anerkannt haben. Er war viel Unterwegs, war auf Reisen, hielt Vorträge, empfing Freunde und Besucher etc. Etwas, was den anderen Mönchen dort so nicht möglich war. Und das kam halt bei seinen Klosterbrüdern wohl auch eher nicht so gut an.

    Das Erbe Bruder ADAMs wird durch viele Züchter weltweit fortgeführt. Das Kloster ist heute ein Geschäftsbetrieb mit Theologischer Schule und Kongressen. Die Imkerei, die einst einen nicht unerheblichen Teil der finanziellen Einnahmen des Klosters sicherte, ist nicht mehr notwendig. Was bleibt sind die Erinnerungen und Schriften Bruder ADAMs.


    Behalten und Bewahren wir sein Erbe und Andenken.

    Hallo zusammen,


    vielen Dank an Klaus Fehrenbach für die vielen Bilder aus den "guten alten Zeiten" von Buckfast... mittlerweile sind die Zeiten dort weniger gut.


    Ich war im Mai 2014 dort und möchte euch die Bilder nicht vorenthalten. Sie spiegeln den Zustand 2014 wider. Mittlerweile dürften die Räume der Imkerei vollständig umgebaut sein. Die Honigpresse war so groß und schwer, dass man sie mit Holzwänden zubaute. Die Imkerei, wie sie zu den Glanzzeiten einmal existierte, ist Geschichte.


    Wie es heute aussieht, weiß ich nicht... aber sicherlich nicht besser.

    Dem kann ich nur zustimmen. Auch in den Livestreams vorangegangener Jahre sieht man deutlich, dass diese Art der Imkerei nicht wirklich gut funktioniert. Frau Aumeier, die ja die Milben so liebt und daher zur Imkerei kam, sollte die Betriebsweise nochmal überarbeiten und sich an den großen Berufsimkereien in Deutschland orientieren, die mit sehr geringen Winterverlusten arbeiten.


    Ich schaue mir die Livestreams auch regelmäßig an, um einen Eindruck zu bekommen, welche Hinweise und Tipps man so an Jungimker weitergibt. Da kann ich nur jedem den Tipp geben: macht mehr Ableger! Die werden im Frühjahr immer gebraucht und gekauft.

    Habe mir gestern den Livestream von PIA AUMEIER und Hr. Dr. LIEBIG vom 11.12.2022 angesehen. Es ging um das Vereinigen schwacher Völker. Da fragt man sich, was das für eine Betriebsweise sein soll, in der man dutzende nicht überwinterungsfähige Völkchen Mitte Dezember(!) vereinigen soll. Hier sieht man mal, wie man es als Imker nicht machen sollte.


    Auch die Betriebsweise Teilen und Behandeln mit dem Erstellen eines "Brutvolkes" und einem "Flugling" missglückt ja wohl aller Jahre wieder. Sieht man in den Livestreams vorangegangener Jahre.


    Bienenvölker müssen in großen, überwinterungsfähigen Einheiten eingewintert werden. Und nicht in so mickrigen Völkchen mit mehr oder weniger als 5.000 Bienen...


    Es kann immer mal vorkommen, dass ein Volk vom Futter abreißt oder aus was auch immer für Umständen den Winter nicht übersteht. Aber bei Frau Aumeier scheint das mit den Verlusten systemseitig bedingt...


    Deswegen: große, starke Völker einwintern. Schwache Völker im Herbst vereinigen. Und bitte niemals einen Ableger mit 1 Brutwabe erstellen! Das ist keine gute imkerliche Praxis!


    Frohes Fest!

    Falk

    Schaut euch mal sumup und zettle genauer an - vor allem die Kosten. Hardware und Software sind nicht wesentlich anders.


    Bei Kartenzahlungen mit Debitarten zahlst du bei sumup 0,90% - bei zettle 0,95%

    Bei Kartenzahlungen mit Kreditkarten sind es bei sumup 1,90% - bei zettle 2,75%


    Gebühren sind also doch auch verschieden.

    Ich würde beim Finanzamt anrufen und direkt nachfragen, wie das die Behörde selbst einschätzt. Habe ich bei einigen Anlagegütern auch so gemacht. Da kann dann hinterher niemand mehr kommen und meinen, die Nutzungsdauer wäre zu kurz ;)

    Und da gab's eine verbindliche Auskunft?

    In der Praxis hat man selbst (oder der Steuerberater) ja ständig mit solchen Entscheidungen zu tun, da steht nie auch nur ansatzweise alles in irgendwelchen Tabellen. Nimm vier Jahre;)

    Wenn du am Ende erklären darfst, warum das nicht lieber sechs sind, dann gibt es wenigstens ein nettes Gesprächsthema...

    Wenn mir ein Finanzbeamter mitteilt, welche Nutzungsdauer ich ansetzen soll... was wäre denn noch verbindlicher?! Wenn das in paar Jahren angezweifelt werden sollte, kann ich nachweisen (mit Namen und Gesprächsprotokoll), welche ND ich verwendet habe und warum.

    Ich würde beim Finanzamt anrufen und direkt nachfragen, wie das die Behörde selbst einschätzt. Habe ich bei einigen Anlagegütern auch so gemacht. Da kann dann hinterher niemand mehr kommen und meinen, die Nutzungsdauer wäre zu kurz ;)

    Aber Businessplan über 20 Jahre ist schon ziemlich krass! Sowas brauchte ich nicht.

    Bienenfuchs warum stellste nicht einfach ne Zarge mehr drauf, oder ne Mini Zarge auf Halbdadant, passt ja.


    Aber Grundsätzlich geb ich dir vollkommen recht, es gibt viel zu viele Wabenmaße in Deutschland.

    Weil die Betriebsweise im Halbdadant das eigentlich nicht vorsieht (kenne ich zumindest nicht so). Diese Halbdadant-Einheiten waren in Dartmoor/England bei Bruder Adam natürlich sehr gut. Kaum bis keine Tracht (von der Heide im Frühherbst mal abgesehen), karges Land... diese Völkchen entwickelten sich nicht derart explosiv wie bei uns mit den Massentrachten. Das war auch der Grund, warum ich mich damals für Mini+ entschied. Ich kann die Überwinterungskästen von Wagner einfach auf nen Ablegerkasten mit Mittelwänden von Wagner setzen, wenns zu bunt wird oder kann die Minis in dutzende kleine Einheiten aufteilen - schnell und effektiv. Zeit hat man in der Saison sowieso immer zu wenig und da habe ich keine Lust, den Schwärmen hinterher zu jagen oder mich um die überquellenden Halbdadant-Einheiten kümmern zu müssen. Deswegen Mini+... für meine Betriebsweise einfach am Günstigsten.

    Hallo zusammen,


    wenn man zu viel Zeit hat, macht man sich über Dinge Gedanken, über die man sich keine Gedanken machen müsste...


    Mini+ und Dadant 1/2 sind seit Jahrzehnten erprobte und bewährte Methoden der Königinnenzucht und -überwinterung. Warum muss man jetzt wieder was "neues" erfinden?


    Schaut zu den großen Züchtern oder Vermehrungsbetrieben... die nutzen fast alle Mini+. Es gibt gute Möglichkeiten, die Minis in Schach zu halten, wenn die anfangen zu explodieren. Wie geht man da beim Dadant 1/2 um? Da kannste nicht einfach ne Zarge draufsetzen... die müssen geschröpft werden. Und zwar zeitig!


    Ich möchte hier keinem was vorschreiben... kann ja jeder machen was er will... aber diese tausenden von Sondermaßen und Kisten ist echt eine Katastrophe.


    Deshalb: schaut zu den Berufsimkern, großen Vermehrungsbetrieben und orientiert euch daran! Glaubt mir... wenn man mehrere tausend Königinnen erzeugt, weiß man, was man macht und man weiß auch, welche Begattungseinheiten gut sind!


    Grüße,
    Falk