Beiträge von Remstalimker

    Ich möchte da mal ganz bescheiden anmerken, dass klären und dann mal gleich rühren im Fass etwas problematisch ist. Abschäumen kannst du aber den Bodensatz musst du auch noch heraus bekommen. Aber es ist schön im Winter zu planen.


    Remstalimker

    Mein Problem ist, dass sich an meinem Standort die Imker vermehren wie die Mäuse. Ich muss wandern ca 90km. Der Kaptarlift wäre schon gut, weil er nicht das Akkubohrergeschlampe hat, aber er ist einfach zu sperrig und bei 16 Völkern kaum lohnend. Da kann nicht mal kurz ohne Hänger zur Kontrolle. Ich habe auf Halbbzander umgestellt und ein weiteres Problem eingefangen. #13


    Remstalimker

    Es fällt auf, dass bei den meisten Demonstrationen von Hebegeräten leere Beuten gezeigt werden. Der Wildbau zwischen den Rähmchen ist wohl ein Problem. Bei Zanderoberträger ist das wohl ein Problem. Ist ein Oberträger 28mm breit ist der Verbau geringer.


    Remstalimker

    :):):):):):):)Ich muss da schon schmunzeln. Im vorletzten Jahrhundert war Zucker noch ein Luxusgut. Wenn man alte Bienenzeitungen liest zitterten die Imker dem Frühjahr entgegen. Oft sind ganze Stände verhungert.

    Dem rubirot sei empfohlen die 6 Filme von Klindwort an zu sehen. Zuckerfütterung wurde nicht mal nur zur Reizfütterung benutzt.


    Noch heute treibt es mir die Zornesröte hoch, wenn ich an Stände denke, welche ich untersucht habe. Sie waren kahl geschleudert. Man sagt auch scharf geschleudert. Ich habe auch schon zur Nothilfe 2kg Zucker aus dem Auto geholt. Man war der Meinung, die sollen sich was holen.


    Stylex, Bienen sind nicht so freundlich, dass sie den Menschen mit Honig beglücken wollen. Honig dient der Ernährung und Arterhaltung der Völker. Bienen könnten ohne Imker leben. Heute bei uns nicht mehr.


    Remstalimker

    Es scheint, dass dieser Spruch aus der Korbimkerzeit kommt. Die letzte Ernte blieb über den Winter im Korb und wurde erst im folgenden Jahr am Josefstag geschnitten. Der Badische Drehrumpf war so ausgelegt. Im Boden war ein Flugloch ausgestemmt und der Korb auf Warmbau gedreht. Kurz vor Beginn der Frühtracht wurden die Honigwaben geschnitten und der Korb um 180° gedreht.

    Auch die Heideimker mussten eine Ernte im Korb lassen.


    http://imkerverein-villingen.de/geschichte.html


    Vor Jahren war es in unserem Vereinstand üblich einen vollen Honigraum zu belassen und einen Zweiten auf zu füttern. Dieser kam über den Brutraum. Die Bienen fühlten sich wie die Maden im Speck und bekamen den zweiten echten Honigraum mit dem Beginn der Buschwindröschenblüte.


    Heute imkern nur noch Honigdiebe.


    Remstalimker

    Remstalimker ich hab keine Ahnung, was Du mir in #873 vermitteln willst.

    Welche Zielgruppe, Etikettdesign, Farbwahl ist mir schnurz, da hat ein jeder seine eigene Idee. Es ist mir nur aufgefallen, dass häufig ähnliche Kritik an der Aufteilung/Einteilung des Etiketts geäußert wird.

    Unterscheide was Du magst

    Ich wollte dich eigentlich in deiner Meinung unterstützen. Auch der vorletzte Satz von dir ist richtig. Solltest du überregional einige Zentner vermarkten wollen, kann es dir nicht schnurz sein.


    Remstalimker

    Hallo Jelle,

    ich bin der Auffassung, dass man unterscheiden muss, welchen Vertriebsweg man geht. Verkaufst du privat. darf das Etikett "lieb" sein. Das gilt auch, wenn du in einem Hofladen der einzige Anbieter bist, du verkaufst mit deinem Honig auch deinen Namen.. Steht dein Honig mit anderen 20 Anbietern im Regal, dann gelten andere Regeln. Dein Etikett muss sich abheben, einen hohen Wiedererkennungswert haben. Goldner Schnitt hin oder her. Wichtige Infos müssen auf einen Blick erfasst, nicht mühsam gelesen, werden. Professionelle Anbieter geben Millionen aus um ein Etikett oder einen Namenszug zu testen.


    Ich kenne Einen, der hat das auf dem Weihnachtsmarkt getestet. DIB-Glas lief besser als Neutralglas. Im nu verkauft war ein Honigglas mit Etikett im Nutella-Styl, War der froh, dass diese Gläser schnell weg waren. Also Wiedererkennung. Die haben sich dies was kosten lassen.


    Remstalimker

    #51 Blackpeterle

    Um effektiv zu klären, braucht es Menge, also ein großes Fass. Auch ein 250er Fass ist nicht gross.

    Alles andere ist abstehen lassen.

    Wie oben schon mal geschrieben, Physik lässt sich nicht überlisten. Um effektiv zu klären, bedarf es Gewicht, das erhalte ich nur durch, .... genau, Gewicht. Also, viel Honig, also, großes Fass.


    Bei mir entsteht kein Schlonz, da wir über Fliehkraft vorklären. Kristall nach unten drücken, das Wachs nach oben drücken und in der Mitte den sauberen Honig entnehmen.


    Eigentlich wollte ich nicht nachgeigeln. Warum braucht es Gewicht beim Klären. Der "Schaum" geht nach oben. Auch im 500g Glas, so nicht gut abgeschäumt und und. Mit Fliehkraft klären gehört dem geneigten Publikum auch mal erklärt. Meine Frau reinigt 50kg Kübel mit Laune :) Was die wohl zu einem 400er sagen würde. Auch die Empfehlung eine zweites Sieb zu kaufen ist grenzwertig. Dass hier noch nicht erklärt wurde, dass man den Honig auch noch durch eine Kieselgurpatrone quetscht wundert mich. Bleibt bei den Leisten.


    (Ich habe nach 20 Stunden aus der Mitte eines 50er ein Glas , nicht gesiebt nur geklärt, abgefüllt und es gab in Hohenheim keine Beanstandungen.)


    Remstalimker