Beiträge von Remstalimker

    Ich sehe das so: Auf vielen Veterinärämtern fehlt die Fachkenntnis und dann gehen sie auf Kosten der Imker nach Vorschrift vor.


    Für uns im Süden ist das mit der Futterkranzprobe im Norden unverständlich. Wird nur bei uns nur bei klinischen Symptomen gemacht. Im Moment haben wir gerade mal 2 Sperrgebiete. Die Sporensuche ist eh kontraproduktiv, so lange Exporthonig auf dem Markt ist und TierfreundeInnen die armen Bienen die Reste ausschlecken lassen. Nicht jede Spore führt zum Ausbruch, wem sage ich das.


    Remstalimker

    Hallo Ralph,

    das war von mir Satire ohne Ansage. Ich finde diese Diskussion hier etwas daneben. Es ist doch so, dass etwas zugelassen ist oder nicht. Nach Information unseres Bienengesundheitsoberen haben sich 80% der kontrollierten Berufsimker nicht an die zugelassenen Applikationen gehalten. so ist es auch bei den Hobbysten. Zugelassenen Mittel werden bei uns bezuschusst und jetzt wird das in Frage gestellt, weil zu wenig Gebrauch gemacht wird.


    Der bürgerliche Ungehorsam ist also in Imkerkreisen weit verbreitet. Auf der anderen Seite entsteht dadurch auch ein Zwang zu neuen Wegen bei der Zulassung.


    Gutes Weihnachtsgeschäft


    Herbert

    Ergo die Anwendung Sublimation ist definitiv nicht verboten.

    Nur mal als Einwand.

    Hallo Schillbee,

    deine Folgerung ist falsch. Man kann nicht alles erwähnen, das verboten ist. Es gibt dazu kein spezielles Imkerrecht.

    Zum Thema: In der Eichstädter Bienenzeitung von 1875 berichtet ein Imker, dass er die Faulbrut erfolgreich mit Salicylsäure bekämpft hat. Jetzt müsste man nur noch testen, ob diese Säure auch auf Varroen wirkt, dann wäre es perfekt. Fertig ist das Breitbandmittel. Auf die Schnelle könnte man dann mit Aspirin ein Süppchen anrühren, denn verboten ist das nicht und man könnte es so mehrmals im Jahr anwenden. Viele Medikamente aus der Humanmedizin kommen ja auch in der Tiermedizin zur Anwendung. Alternativ für Bioimker wäre die Möglichkeit aus Mädesüß oder Weiderinde einen Sud zu erstellen. Man müsste wegen der Haltbarkeit einen Vorrat einfrieren, da müssten halt die Vorgaben überarbeitet werden.


    Remstalimker

    Ergo die Anwendung Sublimation ist definitiv nicht verboten.

    Ob es dir oder mir gefällt. Es ist auch nicht erlaubt. ^^:) Ob man letztlich bei einer Anzeige dran ist oder nicht mag ich nicht zu sagen. Aber Ärger wird es geben. Fakt ist, diese Applikation ist nicht zugelassen. Da kann man rumdiskutieren wie man will, denn keiner hat Geld in die Hand genommen und ein Zulassungsverfahren erwirkt. Nicht verboten, also erlaubt das sind Stammtischargumente. Das Tierarzeimittelgesetz sieht das wohl anders. Für Tiere, welche Lebensmittel erzeugen gelten besondere Vorschriften. Beim Sublimieren können Rückstände oft noch im Frühjahr gefunden werden. Keines der Geräte hat eine Zulassung zur Applikation, auch Liebigs Grableuten nicht.


    Remstalimker;(

    Lieber ribes,

    mehr als den Namen Gay ist nicht in Erfahrung zu bringen. Ich habe geschrieben:


    So nebenbei. Die Winterbehandlung mit Oxalsäure wurde gegen die Gesetzgebung von Hohenheim (Liebig) durchgedrückt. Erst als man 20 cent Oxalsäure 10€ verdienen konnte, wurde sie zugelassen.


    Wer letztlich der Entdecker ist nicht bekannt. Das Sublimieren wurde von Radetzky/Bärmann (Drohn)propagiert. Wenn man diese Quelle sucht, muss man nach Russland. Fakt ist, dass nach der Liste von Frau Rademacher erst um 2000 die Forschungen in der Breite begannen. Vorher war von diesem Zügle nichts zu sehen und zu hören. Das Sublimieren ist bekanntlich immer noch nicht erlaubt. Also Finger weg.


    Ich weiß nicht ob du zu dieser Zeit schon Bienen hattest. Vor der Oxalsäurebehandlung im Winter gab es immer große Verluste. Wenn du willst sollst du recht haben. Aber Liebig hatte wegen dieser Propagierung gewaltigen Ärger. Ob jetzt einer den Liebig und sein Verhalten, frei nach Berlepsch, mag. Seine Verdienste kann man ihm nicht absprechen.


    Schönes Weihnachtsfest, atme keine Oxalsäuredämpfe ein

    Remstalimker


    Ich habe keine Liebigvobie, kann die Sache deshalb locker sehen. Auch habe ich schon in der Varroavorzeit geimkert.

    Im Frühjahr 1997 hat mir Liebig angerufen und gebeten ich sollte mal meine Völker mit 10%iger (!!!)Oxalsäure beträufeln und sehen ob die Milben sofort fallen oder erst nach einem Tag. Im Herbst 97 wurden dann Reihenversuche durchgeführt und festgestellt, dass 3,5% ausreichend sei. Siehe Jahresberichte Hohenheim 1997.

    https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/jahresbericht

    Bedenke, wenn die daten bekannt gewesen wären, hätte es der Versuchsreihen nicht bedürfen. Entdeckt hat die Wirkung der Oxalsäure Hohenheim wohl nicht. Man hat angeblich schon in Russland mit der Verdampfung experimentiert.


    Jetzt solltest du mir deine Abfahrtszeiten des Oxalsäurezuges nennen. Aber dann Fakten.


    Remstalimker


    Man sollte beim Thema bleiben! Es geht hier um Faulbrut.

    So nebenbei. Die Winterbehandlung mit Oxalsäure wurde gegen die Gesetzgebung von Hohenheim (Liebig) durchgedrückt. Erst als man 20 cent Oxalsäure 10€ verdienen konnte, wurde sie zugelassen.


    Remstalimker


    Aber jetzt geht es um Faulbrutimpfung.

    Hallo,

    Imkerei ohne Bremse ist sehr schwer. Wenn eine(r) glaubt mit zwei Völkern geht es, der (die) irrt. Es sei, man hat einen guten Freund der immer liefern kann. Hast du mir eine Königin. Schlimm ist, man hat Lagerplatz ohne Ende, dann ist es auch gefährlich. Weiter siehe Hymenoptera.


    Remstalimker