Beiträge von Dueppi

    wo ist da das Problem?
    Wenn die mal ein Jahr draußen gestanden haben sieht man das nicht mehr. Für mich ist die Funktionalität entscheidend - und ich habe inzwischen seit 7 Jahren Beuten von Wagner ohne größere Probleme* im Dauereinsatz.
    Ich hatte einmal einen Transportschaden bei einem Dadant-Ablegerkasten (stark eingedrückte Ecke, gerissener Boden - aus meiner Sicht wegen ungenügender Verpackung) durch den die Gebrauchsfähigkeit eingeschränkt bzw. nicht gegeben war. Die Reklamation war nicht ganz problemlos, hat aber doch geklappt :daumen:


    Klaus


    *ein oder zwei Honigräume sind leicht verzogen, passen aber noch dicht aufeinander

    [Hervorhebung von mir]
    - Irgendetwas würde man bestimmt auch mit Röntgendiffraktometrie rausfinden...


    Es gibt Leute, die fixieren ihre Proben mit Bienenwachs auf dem Goniometerkopf des Diffraktometers - das machen die nicht, weil Wachs die Röntgenstrahlen merklich beugt :wink:


    Aber du hast mich da auf eine Idee gebracht. Ich habe nämlich so ein Gerät zur Verfügung und kann mal Messungen mit Wachs machen ...


    Klaus

    Klaus: war an der Spitze des Kegels ein Loch, oder nicht? (Ich sehe da eins.)


    es war eindeutig kein Loch da!
    Eventuell kann/muss der Imker das Loch aber noch selbst reinmachen, das mit den Hornissen- (oder Wespen-)fallen ist nämlich gut möglich. Orientalische Hornissen waren auf Kreta ziemlich häufig. An diesem Bienenstand habe ich zwar keine gesehen, dafür aber massig Wespen, die die Waben in den offenen Zargen ausräumten. So Alufolien, die auf einer deiner verlinkten Seiten zu sehen sind, habe ich auch an einem Stand rumliegen gesehen - mit toten Wespen drauf.


    Die Erklärung vom Drohn finde ich aber auch schlüssig - vielleicht sind die Gitter ein Multitool, das in Deutschland noch unbekannt ist :daumen:


    Klaus

    da hänge ich mich doch gleich mal dran:
    Anfang Oktober war ich im Urlaub auf Kreta. Es gab dort viele große Bienenstände, teilweise standen daneben Stapel offener Zargen mit leeren Brutwaben :roll:
    An einem Stand lag auch anderer Kram rum, darunter solche Gitter:
    [Blockierte Grafik: http://www.xn--honigruber-v5a.de/wp-content/uploads/2014/11/Gitter_Kreta.jpg]
    Die Gitter gab's da auch in ganz flach, Beutenmaß kann ich nicht genau sagen - vermutlich Langstroth.


    Wofür ist dieser Drahtkegel da :confused:


    Gruß
    Klaus

    Hallo Uschi,
    vielen Dank für das Rezept. Ich hatte noch was Honig übrig :wink: und das Brot heute Mittag nach dem Flammkuchen in den Backofen geschoben.
    Am Nachmittag gab's dann ein paar Scheiben Brot mit etwas Butter drauf als Kuchenersatz - einwandfrei!
    Mal sehen, ob es in den nächsten zwei Tagen durch Lagern noch besser wird :lol:


    Klaus

    Und ich meine, es ist gar nicht sicher, ob hier eine Undichtigkeit vorlag, oder ob nicht doch nur die Temperatur zu niedrig oder die Ventilation durch die Bienen zu schwach war, so dass mehr nachgeflossen als verdunstet ist.


    Der Tropfen am Verschluss der Flasche war wohl kein Kondenswasser. Da gibt es kühlere Bereiche an der Beutenwand ...


    Eine ganz andere Frage ist natürlich, warum es zu kühl oder zu schlecht ventiliert ist, obwohl das Volk Brut hatte oder stark war.
    Da könnte ich mir z.b. vorstellen, dass das Brutnest eben nicht genau unter dem Säurefleck liegt sondern seitlich abseits weil man beim Aufstellen des Verdunsters darauf nicht geachtet hat. Andere Möglichkeit ist, dass die Bienen absichtlich oder unabsichtlich den Luftstrom innnerhalb der Beute so umgeleitet haben, dass die Wärme und/oder der Luftstrom am Säurefleck vorbeigeleitet wurden, der Säurefleck also isoliert wurde und eine Blase gesättigter Luft entsteht, so dass zwar langsam weiter Säure nachtropft, aber nicht ausreichend viel verdunstet.


    Ich habe ja heute morgen kontrolliert, die Wanne stand ziemlich genau über dem Brutnest.


    Fest steht für mich, auch die modernsten Verdunster sind immer noch sehr grobe Werkzeuge. Sie funktionieren weitgehend, brauchen aber immer noch enge Kontrolle oder man muss andernfalls mit gewissen Kollateralschäden leben.


    Ganz meine Meinung. Man sollte das überwachen und z.B. den zur Kontrolle empfohlenen Tropfenfang drin lassen. Das verringert zumindest bei kleineren Undichtigkeiten die Verdunstungsfläche der falsch austretenden Ameisensäure.
    Ich habe die Verdunster angeschafft, um bei der Sommerbehandlung weniger Fahrerei zu meinen Außenständen zu haben. Ausprobiert habe ich den jetzt an einem Volk hier im Garten und konnte dann ja problemlos öfters reinsehen. Wenn ich aber sowieso spätestens nach zwei Tagen zur Kontrolle nochmal hin muss und dann aus Sorge zwischendurch auch nochmal zum Nachsehen fahre, kann ich auch wieder mit Schwammtuch behandeln. :roll:


    Gruß
    Klaus
    - weitere Versuche mit Verdunstern erst im nächsten Jahr ...

    Hallo,
    verwendet von Euch jemand Fluglochkeile aus Holz als Mäuseschutz während des ganzen Winters?

    Ich!

    Hintergrund: ich wollte in diesen Tagen schon Mäusegitter anbringen, da ich den ganzen Oktober über verreist bin. Das ist natürlich eher zu früh, weil die Bienen noch reichlich Pollen eintragen, den sie dann am Gitter abstreifen. Eine Imkerkollegin meinte daraufhin ich solle doch erst einmal Keile einlegen - die solle ich dann aber später gegen die Gitter eintauschen, weil die Holzkeile den Winter über sonst zu sehr aufquellen...


    die trocknen auch und quellen wieder ab :wink:
    In den ersten Jahren meiner Bienenhaltung habe ich im Winter noch Gitter vor die Fluglöcher gemacht, aber mehrmals beobachtet, dass die im Laufe des Winters durch den Totenfall, den die Bienen rausschaffen wollen, aber nicht durchs Gitter kriegen, verstopfen. In den letzten Jahren hatte ich nur noch die Holzkeile (Beuten von Wagner mit den Originalkeilen) und bisher noch keine Mäuse drin.
    Die Keile klemmen schon ein bisschen (dafür bleiben sie aber auch drin), aber da ich da erst im Frühjahr wieder dran gehe störts die Bienen und mich nur wenig.


    mehr ist dann verdunstet, aber wieviel mehr ist nicht klar.
    Die Verdunstungsleistung ist, wenn er funktioniert, abhängig vom Durchgang durch den Vertikaldocht, dessen Oberfläche und noch ein bisschen von der Säure in dem kleinen Ansaugbecken.


    Hmm, dann werde ich mal von meinem Nassenheider Professional- Erlebnis berichten (war mein erster Einsatz so eines Teils, bisher immer Schwammtuch verwenden)
    Vor zwei Wochen habe ich ihn mit 290 ml 60% Ameisensäure befüllt (Dadant) und mit großem Docht in die Wanne mit dem blauen Vlies gestellt. Wie in der Anleitung empfohlen habe ich einen Flaschendeckel umgekehrt unter den Schraubverschluss gestellt, um eventuelle Undichtigkeiten zu erkennen. Zwei Tage später kontrolliert, nix im Deckel, mittelgroßer feuchter Fleck auf blauem Vlies, 40 ml verdunstet, alles in Ordnung, Flaschendeckel rausgenommen. Acht Tage nach Behandlungsbeginn nochmal kontrolliert, weiterhin 20 ml pro Tag verdunstet.
    Nach 12 Tagen nochmal kontrolliert - blaues Vlies in der Wanne komplett feucht mit Ameisensäure, ein Tropfen unten am Flaschenverschluss. Die Entnahme aus der Flasche lag aber weiterhin bei ca. 20 ml/Tag, in der Flasche waren noch gut 40 ml. Heute morgen (nach 15 Tagen) ausgebaut, es waren noch etwas Ameisensäure in der Flasche (etwa 5 ml), aus der Beute roch es auch noch deutlich nach Säure.
    Ergebnis einer teilweisen Durchsicht: Auf einer Wabenseite verdeckelte Brut mit ca. 15 cm Durchmesser, auf der nächsten Wabe reichlich Stifte. Offene Brut habe ich nicht gesehen, habe die Durchsicht aber nach Auffinden der Stifte und Sichtung der Königin abgebrochen.
    Milben waren während der ganzen Behandlungsdauer gefallen, gut 50 am Tag (geschätzt, nicht gezählt). Die Behandlung hatte ich gestartet, da dieses Volk einen Milbenfall > 10/Tag hatte. Eigentlich wollte ich die Milben durch die Brutentnahme, die ich Mitte Juli einschließlich Fangwabe gemacht habe, beseitigen, das hat warum auch immer aber scheinbar nicht funktioniert. Die drei anderen Völker am Stand haben kaum natürlichen Milbenfall.


    Fazit: Ich habe etliche Milben aus dem Volk geholt, die Soll-Verdunstungsmenge wurde genau eingehalten, große Schäden im Volk gab es scheinbar nicht - mein Vertrauen in den Verdunster ist durch die spät aufgetretene Undichtigkeit aber nicht gerade gestiegen.


    Klaus

    Ableger dort auch gebildet? d.h. Kö darin begattet lassen? Mit Anflugbrett oder ohne? Markierungen ect.


    die erste Hälfte wurde am 9.5. als Ableger mit zwei Brutwaben und einer unbegatteten Königin besiedelt, das Völkchen für die zweite Hälfte wurde 15 Tage später mit einer begatteten Königin aus der selben Zuchtserie gebildet. Gefüttert wurde mit Futterteig in einem gemeinsamen Adamfütterer mit getrennten Aufstiegen.
    Mit normalem Anflugbrett (habe ich immer dran), eine farbige runde Aluplatte (Durchmesser 8 cm) mit Zahl mittig auf der Beutenfront.


    Klaus