Beiträge von Dueppi

    kennt und verwendet jemand Rähmchen, deren Oberträger keine Nut haben, stattdessen einseitig ausgeschnitten sind?

    Ich habe einige davon aus meiner Anfangszeit als Brutraumrähmchen für Dadant modifiziert, gekauft bei Wagner vor ca. 8 bis 10 Jahren. Heute gibt es die dort wohl nicht mehr.
    Ich lege Mittelwände einfach auf die Drähte auf, stoße sie oben ans Holz an und löte dann normal ein. Die Oberkante bauen die Bienen gut an (Umklappen der Mittelwände ist mir nicht bewusst). Die Mittelwand muss aber mit mindestens zwei horizontalen Drähten fixiert sein, sonst dreht sie sich schon :P

    Ein Imkerkollege verwendet sie für Naturbau ohne Anfangsstreifen und sagt, dass die Bienen sehr gut an der Kante entlang anbauen. Das habe ich selbst noch nicht probiert.


    Klaus

    In der Frühtracht hatte ich Robinie , kann die sich so absetzen ?

    Robinie ist doch eine der heimischen Honigsorten, die bei Sortenreinheit flüssig bleiben kann. Kann es sein, dass der Honig nie ganz kristallisiert war? Er wäre dann nicht separiert sondern nur teilweise kristallisiert.

    Dann musst du nur zusehen dass du ihn wieder vollständig verflüssigt bekommst (wie Kleingartendrohn beschrieben hat) und alles ist gut. Ggf. kannst du ihn danach mit einem feinkörnigen Honig animpfen, so dass er kontrolliert kristallisiert.


    In welchen Bundesländern gibt es eigentlich Kreis- und Bezirksverbände? In MV haben wir die nicht.


    Hier im Imkerverband Rheinland (der länderüberschreitend in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz liegt) gibt es Kreisverbände, aber nach meiner Kenntnis keine Bezirksverbände. Bei uns im Kreis Birkenfeld haben wir 7 Imkervereine die Mitglied im Kreisimkerverband sind, der wiederum die AGT-Toleranzbelegstelle Erbeskopf betreibt.


    Im Imkerverein Idar-Oberstein bezahlen wir übrigens einen Grundbeitrag von 30,50€ (Verband 17,50 €, DIB 3,58 €, Verein 8,00 €, Versicherung 1,42 €) zzgl. 1,76 pro Volk.


    Klaus

    Wenn du mit Kalibrierblock misst, meine ich ja, denn dann kommt es eigentlich nur auf den Kalibrierblock, also das kleine Glasstückchen an.


    Dessen Brechungswinkel wird gemessen, nicht der des Nelkenöls. Und er muss 19,6% sein, alles andere wären falsche Angaben, auch wenn sie in den Bedienungsanleitungen stehen sollten.


    Das Nelkenöl dient nur dazu, dass der Glasblock ohne Lufteinschlüsse plan auf dem Prismal liegt. Warum es dann allerdings Nelkenöls sein muss, hat mir noch keiner erklären können, aber so funktioniert es ganz sicher richtig und vielleicht braucht es doch genau das Nelkenöl.


    Altes Uni-Wissen rauskram ...:
    Das Messprinzip im Refraktometer beruht auf Totalreflexion - vereinfacht gesagt ergibt im Strahlengang das Medium mit dem geringsten Brechungsindex den Messwert. Wenn man den Kalibrierblock einfach auf das Prisma legt würde man nur die Luft zwischen Prisma und Kalibrierblock messen (und die liegt außerhalb des Messbereichs - kein Messwert). Als Kontaktflüssigkeit wird also etwas benötigt, dessen Brechungsindex höher ist als der des Kalibrierblocks. Für Nelkenöl (Brechungsindex ca. 1,52) scheint das zu passen, es würden aber auch andere Flüssigkeiten mit hohem Brechungsindex funktionieren, z.B. Monobromnaphtalin oder Dijodmethan - aber die will hier wohl niemand benutzen.


    Klaus


    Nachtrag: sehr trockener Honig könnte auch funktionieren, habe ich aber noch nicht ausprobiert

    Hallo Jan,
    eine normale (auch kleine) Klimaanlage kühlt und entfeuchtet, zumindest die, die wir in der Firma haben. Da fallen je nach Wetterlage mehr oder weniger große Mengen Kondenswasser an die abgeleitet/gesammelt werden müssen.


    Gruß
    Klaus

    Ich hatte mal Honig horizontal gestapelt.
    Das war eher dem Umstand geschuldet, dass ich vor dem Abfüllen zu wenig Gläser gespült hatte und die Reste, die ich für mich selbst abfülle, dann einfach vermischt habe.
    Ich hatte unten einen Sommerhonig und habe zwei Tage später das Glas mit Frühlingsblüte aufgefüllt. Komischerweise war dann zwei Tage später der Sommerhonig auf einmal oben.
    Daher glaube ich eher nicht, dass eine vertikale Trennung dauerhaft funktioniert.


    Ich hab auch schon mal vertikal geschichtet - mal unten Frühling und oben Sommer/Honigtau, mal andersrum. Da hat sich auch nach etlichen Monaten nichts bewegt, auch die Grenze blieb schön scharf. Waren nur ein paar Gläser, vermarktet habe ich den nicht. Meine Familie fands blöd :oops:


    Klaus
    - wenn man davon größere Mengen machen will wird es ganz schön aufwendig. Der jeweils untere Honig muss natürlich ziemlich lange stehen bis er gut kristallisiert ist und die nächste Lage drauf kann


    Das DIB Glas ist KEIN Füllmaß (wie z.B. bei Glasflaschen für Wein o.ä.) und somit ist diese "Kante" fürn popo


    Die Kante hilft aber beim Abfüllen: schnell bis zur Kante laufen lassen und und dann nach der Anzeige der (natürlich geeichten :) ) Waage fein justieren. Zumindest bei den neuen Gläsern passt die Kante ganz gut.


    Klaus

    Muss man wohl drauf ankommen lassen. Hier mal ein Zitat aus einem Beispiel der Verbraucherzentralen zur Fertigverpackungsverordnung:


    Hier ein Zitat aus der Fertigverpackungsordnung: "Nach Gewicht oder Volumen gekennzeichnete Fertigpackungen gleicher Nennfüllmenge dürfen
    gewerbsmäßig nur so hergestellt werden, daß die Füllmenge zum Zeitpunkt der Herstellung
    1. im Mittel die Nennfüllmenge nicht unterschreitet und
    2. die in Absatz 3 festgelegten Werte für die Minusabweichung von der Nennfüllmenge nicht überschreitet."



    Fülle ich jetzt mit der selbst mit dem ungeeichten Gewicht geeichten Waage genau 500 g ab, dürfte die Wahrscheinlichkeit, die Toleranz zu unterscheiten sehr gering sein.
    Für mich sieht das wie eine ABM für die Eichämter aus.


    Ich gehe mal noch einen Schritt weiter und bin böse. Habe ich eine geeichte Waage und muss aller zwei Jahre nacheichen lassen, reduziere ich meine Kosten wie? Richtig ich fülle generell nur noch 490 Gramm ab, habe 5 Gramm Toleranz nach unten (beinahe unnötig) und habe bei jedem 50. Glas ein Glas extra. Damit lassen sich ab einer bestimmten Menge die Kosten fürs Eichen prima deckeln. Kriminell ? Nein, legal zu Lasten des Kunden unter Ausnutzung der geltenden Gesetze. Ich empfehle es ausdrücklich NICHT, war nur so ein Gedankenspiel.


    Das haut so nicht hin (s.o.), du solltest die Fertigverpackungsverordnung mal ganz lesen!


    Gruß
    Klaus


    Nickerlbien hat sich ja schon entschieden, aber von dem angesprochenen Siebkübel von Holtermann kann ich aus meiner Erfahrung damit nur abraten:
    abgesehen davon dass die Siebe sich beim Schleudern sehr schnell zusetzen (kann aber auch an meiner Schleudertechnik liegen) sind die Siebführungen aus relativ scharfkantigen dünnen Edelstahlblechen gefertigt, was beim Reinigen nervt und dauert und auch zu Verletzungen führen kann. Die Sieb selbst sind auch nicht so gefertigt, wie ich mir Werkzeug vorstelle (randlich stehen z.B. spitze Drähte raus).
    Ich habe ihn nach wenigen Einsätzen als Siebkübel nur noch als Abfüllkübel verwendet, aber auch da ist die Dichtung (bzw. die Ausführung) des Quetschhahns nicht optimal. Ich habe jetzt einen von Graze, der hat zwar keinen richtig mit dem Boden bündigen Quetschhahn (spielt nach meiner Erfahrung aber nicht so die große Rolle), ist ansonsten aber deutlich wertiger und praktischer - und der Quetschhahn dichtet besser!


    Klaus

    Hallo zusammen,
    hat jemand Informationen, was die Nacheichung von Waagen kostet? Mir wurde gesagt ich soll diesbezüglich aufpassen, die Preise für's Nacheichen seien je nach Waage ziemlich unterschiedlich.


    Gruß
    hh


    Also hier in Rheinland-Pfalz hat es letztes ca. 28 € gekostet, meine Waage wiegt bis 3 kg.


    Klaus

    Ich möchte mir das Taunus Handrefraktometer kaufen. Weiß jemand zufällig, welche Kalibrierflüssigkeit dafür verwendet wird?


    Du benötigst ein "Kalibrierglasstück" und eine Kalibrierflüssigkeit (meistens Nelkenöl), die den Kontakt zwischen dem Prisma des Refraktometers dem Glasstück herstellt. Nur ein solches Glasstück kann dir einen über längere Zeit gleichbleibenden Brechungsindex garantieren (und genau den benötigst du fürs Kalibrieren).
    Ich habe mein Refraktometer geschenkt bekommen und musste beides nachkaufen. Ich würde nur da kaufen, wo es das Zubehör auch direkt zu kaufen gibt oder es sogar schon im Lieferumfang enthalten ist.


    Klaus


    Dass nämlich immer beim Hochheben einer schweren, vollen Honigraumzarge die ebenso honigschweren Rähmchen samt Bienen aus dem Honigraum darunter mit hochgezogen werden und dabei jede Menge Bienen gerollt und gequetscht werden und ich Mühe habe, den schweren Honigraum zu halten und gleichzeitig diese Rähmchen möglichst schonend zu lockern?


    Denn momentan ist es so, dass sich Propolis auf der Rechenoberseite sammelt, weil die Bienen den Abstand dicht machen wollen. Das führt dann nach einiger Zeit dazu, dass der Propolisstreifen über die Rähmchenoberseiten hinauswächst, mit der Folge, dass die Bienen dann auch auf den Oberträgern der Rähmchen quer über die Ohren propolisieren. Und dann kleben die Ohren an der Zarge darüber fest -> sie bleiben beim Abheben kleben und werden mit herausgezogen.


    Das Problem habe ich bei meinen Dadant-Honigräumen auch genau so. Ich bin dieses Jahr dazu übergegangen, bei den Bienen immer ein paar kleine Kunststoffkeile (vom Parkettlegen) in der Hosentasche zu haben. Dann hebe ich die Zarge an zwei Ecken einer Seite mit dem Stockmeißel an, schiebe jeweils einen Keil rein und löse anschießend mit dem Meißel die oben angeklebten Rähmchen. Die Gegenseite löst sich dann beim Abheben durch leichtes Verdrehen der Zarge.


    Eine bessere Lösung habe ich bisher nicht gefunden.


    Gruß
    Klaus