Beiträge von derbocholter

    Hallo smancke.

    Wenn du noch einen Ableger erstellen willst, setze ihn an die Stelle des jetzigen Muttervolkes. Schon eingefloge Jungbienen und Flugbienen verstärken den Ableger. Und keine Angst die abgeflogenen Bienen werden schnell durch neue ersetzt und du stärkst deinen Ableger, der dann

    noch bis Oktober die richtige Ünerwinterungsstärke erreicht. Dabei ist füttern 1:1 Zuckerwasser in täglichen Rationen von 200-300ml ( abends) sehr hilfreich. Die tägliche Fütterung regt die Bienen zum fleißigen bauen an und die Königin zum Eier legen.


    Gruß Josef

    Hallo zusammen.

    nochmals vielen Dank für das schnelle Feedback. So werde ich es machen. Ggf. noch eine Frage zur Fütterung. Da war die Sprache von 1:1. Ich mag das Konzept von Futtertaschen (zumal ich die direkt zur Eingrenzung nutzen könnte). Ich habe nun aber gelesen, dass für einen Ableger Futterteig besser geeignet sei. Kann ich einfach mit Zuckerwasser füttern? Oder sollte ich erst Teig bzw. gekauftes Futter verwenden? Mein Plan war ohnehin sukzessive jede Woche ca. 1,5kg zuzufüttern, damit die Arbeitskraft nicht komplett in der Futtereinalgerung gebunden wird...

    Hallo herry_streetman

    Futterteig ist weniger geeignet. Zum ausbau der Mittelwände ist Flüssigfutter besser. Brutwaben in die Mitte schieben und den Rest mit Mittelwänden auffüllen und weiter füttern.


    Gruß Josef

    Ich habe als Einsteiger leider erst einen Honigraum, den ich schleudere. Damit bringt mir die HR-Variante wohl nicht genug Bienen. Daher plane die Variante mit dem Saugling und das Verstellen der Beuten.

    Wie ist es denn, wenn du dein Profil ausfüllst und eine kleine Vorstellung ist auch nicht schlecht, dann wird dir auch geholfen.


    Gruß Josef

    Hallo Lotus.

    Warum hast du den Kö.-Ableger nicht an die Stelle des Muttervolks gesetzt und die Zarge mit Mittelwänden voll gemacht ? Die Flugbienen und schon eingeflogene Jungbienen fliegen dem Muttervolk zu und verstärken es. Durch den Verlust der Flugbienen und schon eingeflogener Jungbienen vergeht dem Muttervolk der Schwarmtrieb. Beide Volksteile brauchen dann einen Honigraum. Der Brutling wird sehr schnell wieder Flugbienen ins rennen schicken.


    Gruß Josef

    Guten Morgen zusammen,


    habe vor einigen Tagen recht starken Wildbau unterhalb der Rähmchen (Dadant mod) festgestellt (Drohnengröße). Diese sind inzwischen auch verdeckelt.


    Würde diesen gerne entfernen, da es stark das Verschieben der Rähmchen behindert. Wohin pack ich den am besten, so dass die Drohnen noch immer schlüpfen dürfen, der Wildbau aber nicht von neuem bestiftet wird?! Hinter das Schied auf das Bodengitter legen?

    Hallo Jungimker.

    Warum willst du jetzt noch die Drohnen schlüpfen lassen ?

    Abschneiden und entsorgen ist angesagt, du entfernst dadurch auch zig Varoamilben..


    Gruß Josef

    Hallo Frank.

    In der Natur ist auch keiner da, der aus einem Volk einen Ableger entnimmt.


    Gruß Josef.

    Ich vermute auf Basis deiner Beschreibung, dass sie wenig Flugpersonal haben und viel Bienen für Stockaufgaben gebunden sind. Die abgekehrten Brutwaben müssen ja noch gepflegt werden, obwohl die Pflegerinnen nicht mitgekommen sind. Dafür hatten sie ja auch Futter bekommen, sodass sie sich auf die Stockarbeiten konzentrieren können.

    Wenn die neue erfolgreich begattet wird, die jetzt noch verdeckelte Brut schlüpft und die Stockarbeiten übernimmt, haben sie wieder ältere Bienen übrig für eine Flugmannschaft und Bedarf für mehr Pollen und Nektar. Dann sollten sie auch wieder kräftiger sammeln. Sollte das nicht so kommen, solltest du mal schauen, ob die Königin überhaupt legt oder vielleicht was schief gegangen ist.

    HalloHoney Bee.

    Die Kö. wird erst auf Begattungsflug gehen wenn die zugehangene Brut ausgelaufen ist.


    Gruß Josef

    Lieber Adam,

    Das war ein guter Tipp, ich hab mich mal per Mail beim Belegstellenleiter gemeldet! Das ist wirklich ganz bei mir in der Nähe...


    Würdet ihr mir vielleicht noch eure Meinung zum zweiten Teil meiner Frage (wann genau umweiseln) mitteilen? Danke sehr!

    Lieber Adam,

    Das war ein guter Tipp, ich hab mich mal per Mail beim Belegstellenleiter gemeldet! Das ist wirklich ganz bei mir in der Nähe...


    Würdet ihr mir vielleicht noch eure Meinung zum zweiten Teil meiner Frage (wann genau umweiseln) mitteilen? Danke sehr!

    Hallo chily.

    Ich weisel immer um den 20. Oktober um in dem ich die abgängige Königin entferne und das Volk

    einfach über Zeitung oben auf setze. Dazu bilde ich erst einen Ableger mit der Zuchtkönigin. Ich nehme eine Futterwabe, Eine schlüpfende Brutwabe, ohne ansitzende Bienen an die Futterwabe setzen ( die Bienen müssen schon die Köpfe aus den Zellen stecken ) Dazu gebe ich das geöffnet Begattungskästchen so das die Bienen auf die Brutwabe wechseln können. Das Abends nach Beendigung des Bienenflugs. Flugloch auf eine Bienenbreite klein machen. Am anderen Tag klopfe ich die restlichen Bienen vom Begattungskästen ab und entferne es. Es wird eine weitere Futterwabe an die seite der Brutwabe zugegeben.Dann gebe ich im wöchentlichen Abstand weitere Brutwaben (wie oben beschrieben zu )hauptsächlich aus dem Völk was später mit dem Ableger vereinigt wird.


    Gruß Josef

    Hallo stoertebeker.

    Wenn du die Bienen aus dem Pflegevolk nimmst kannst du die Königinnen nach einer kleinen Pause ( ca.15 Min.) sofort zum Flugloch einlaufen lassen.


    Gruß Josef

    Moin moin,


    nachdem meine Tochter (7 Jahre) und ich uns seit Januar in der Theorie ausführlich mit der Bienenhaltung beschäftigt haben, haben wir nun am vergangenen Wochenende das Vorhaben in die Praxis umgesetzt und unser erster Ableger (zwei weitere folgen noch) ist in unseren Garten eingezogen. Die Wohnung ist eine 12er Dadant US Beute, in der Stand jetzt 2 Brut-, 1 Futter- und eine Drohnenwabe hängen, zusätzlich eine leere Mittelwand zum Ausbau und eine Futtertasche als Trennschied. Das Flugloch habe ich bisher mit dem zur Beute gehörenden Keil verengt, d.h. auf halbe Höhe bei fast kompletter Breite. Zudem habe ich auf Empfehlung meines Imkerpaten zur besseren Temperaturhaltung noch die Varroa-Windel unten eingeschoben. Nun liest man ja, gerade bzgl. der Fluglochgröße, hier und da unterschiedliche Meinungen / Empfehlungen - von komplett offen bis verengt auf 3 cm Breite. Was empfehlt ihr? (Räuberei habe ich - denke ich - nicht zu befürchten, soweit mir bekannt ist gibt es im Dorf nur 1 weiteres Bienenvolk.)

    Hallo RoWa Bielitz.

    Was du jetzt brauchst sind weibl. Bienen und keine Drohnen. Deswegen Drohnenrahmen unbedingt sofort raus. Futterwabe an die Zargenwand dann die Brutwaben und dann die Mittelwand. Flüssig in kleinen Portionen 1:1 flüssig füttern. Das regt die Bienen zum ausbau der Mittelwand an und die Königinn zum Eier legen.


    Gruß Josef

    Aaah ... Ich hatte die bestifteten Waben (Naturbau) in den Sonnenwachsschmelzer gegeben. Das war offenbar ein zu ruppiges Vogehen. Danke, habe etwas gelernt!

    Hallo Anna.

    Futterwabe und Brutwabe mit schlüpfender Brut ( Bienen müssen schon die Köpfe aus den Zellen stecken ) in Ablegerkasten hängen aber ohne ansitzende Bienen. Begattungskästchen Scheibe oder Folie entfernen und dann an Brutwabe ranschieben so das die Bienen und Kö. des Begattungskästchens auf die Brutwabe wechseln können.( Abens ) Flugloch auf Bienenbreite einengen. Am Morgen dann das Begattungskästchen entfernen. Futterwabe zuhängen fertig.


    Gruß Josef