Beiträge von Franzheimer

    Auch meine Empfehlung: Ende Juli AS-Behandlung (dafür ist die alte Köngin noch gut genug) und dann eine neue Köngin zusetzen. Abwarten bringt da nichts, Stecher muß man sich nicht antun.

    Hallo,


    kann mir jemand einen Hersteller von 0,2l Metbechern empfehlen? Ich weiß, bei google gibts genug, nur hätte ich wenn möglich gern einen Tipp aus der Praxis.


    Vielen Dank!

    Auch wenn es nicht viel hilft, ich organisiere im Imkerverein eine Unterschriftenaktion an unsere Landtagsabgeordneten und hoffe, daß sich die Vereine im Kreis beteiligen. Wenn wir jetzt stillhalten, wars das.
    Weiß jemand näheres über den Prozeßkostenfonds von unsrem Kollegen Bablock?, er braucht ja sicher finanzielle (und moralische) Unterstützung.

    Hallo Sai(e)ne,


    besten Dank! Ja, bin pauschalierend und hab bisher keine UST abgeführt. Dachte aber immer, die 10,7 % müssen getrennt auf der Rechnung aufgeführt sein und nicht in einer Summe? Habs bisher bei Honig so gemacht, war dann wohl Käse?

    Noch eine Frage wegen der Steuern. Ich soll für selbst erzeugten Met eine Rechnung mit UST für den Getränkehandel schreiben. Kommen da 10,7 % oder 19 % drauf? Falls 19 %: Muß ich die Differenz zwischen 19 und 10,7 ans Finanzamt abführen?


    Vielen Dank!

    Hallo Hansi,


    das sind die selben Knaller die mir erzählen "bevor er sauer ist, geb ich das Kilo lieber um 1,50 EUR her".
    Ich hab einen Kollegen, von dem ich nicht mal behaupten kann, daß er schlechte Qualität hat.


    Grüße
    Herbert

    Dass sie die 80% Honig einführen, die deutsche Imker nicht schaffen zu produzieren


    Sorry, aber es reicht schon, wenn man den Käse in der Zeitung liest, daß Honig eingeführt werden muß, weil zu wenig produziert werden kann. Bei vernünftigen Preisen erzeugen wir in 5 Jahren 80 % und führen 20 % ein.

    Meldung aus der Berliner Zeitung von gestern:


    Erfolgreich gegen Gen-Mais
    Gericht gibt Imker Recht, der gegen Versuchsfeld klagte
    Jörg Michel


    BERLIN. Karl-Heinz Bablok ist ein leidenschaftlicher Imker. Seit 15 Jahren produziert er in seinem Bienenhaus im bayerischen Buchdorf ökologischen Honig. Vor zwei Jahren dann der Schock: Ein Prüflabor fand in seinen Produkten plötzlich gentechnisch veränderte Pollen. Bablok konnte den Bio-Honig fortan nicht mehr verkaufen. Der Grund: Unweit der Imkerei baute der Freistaat Bayern auf einem Versuchsfeld Gen-Mais an. Und da die Bienen bei der Suche nach Blütenstaub bis zu sechs Kilometer weit fliegen können, hatte Bablok keine Chance, die Verunreinigungen zu verhindern.


    Doch mit dem Anbau könnte jetzt bald Schluss sein. Denn als sich das Problem in diesem Frühjahr wiederholte, zog Bablok vor Gericht. Wie viele andere Imker auch, sah er sich durch die Pollen in seiner Existenz bedroht. Die Richter vom zuständigen Verwaltungsgericht in Augsburg gaben ihm jetzt Recht. Sie entschieden, dass der Freistaat die Reinheit und Qualität von Babloks Honig sicher stellen müsse. Und zwar sofort. Es ist das erste Mal, dass sich ein deutsches Gericht bei einem solchen Verfahren auf die Seite der Kläger schlug.


    Für die Landwirtschaftsverwaltung hat der Beschluss Konsequenzen. Denn der Freistaat muss sein Feld jetzt abernten beziehungsweise die Pollenfahnen während der Blüte regelmäßig abschneiden - was beides aufwändig wäre. Oder er verzichtet zukünftig ganz auf den Anbau von Gen-Mais, wenn ein Imker in der Nähe Honig produziert.


    Für den Kampf von Naturschützern gegen den Anbau von genveränderten Pflanzen könnte die Entscheidung bahnbrechend sein. Denn hunderte Imker aus Bayern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen haben Musterklagen gegen die Anbauer von Gen-Mais eingereicht. Nun steigen die Chancen auf weitere Erfolge - auch wenn ein Gericht in Frankfurt (Oder) kürzlich zu einem gegenteiligen Ergebnis kam und die Klage des dortigen Imkers abwies.


    Dass der Anbau von Gen-Mais nicht frei von Risiken ist, hat jetzt auch die Bundesregierung festgestellt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz erklärte in einer Verfügung, dass es dabei zu schädlichen Einflüssen auf die Natur und speziell auf Insekten kommen könne. Es wies den Hersteller, den Saatgutkonzern Monsanto, an, neue Überwachungsmaßnahmen zu entwickeln. Bis dahin darf der Mais nicht weiter verkauft werden. Die Anbausaison 2007 ist nicht gefährdet.


    Berliner Zeitung, 10.05.2007