Beiträge von windmueller

    Hallo,
    meine Erfahrung ist, dass Sorten die zur Ölproduktion eingesetzt werden immer Hybridsorten sind. Diese honigen nicht bis gar nicht! Nichthybride Sorten die für Vogelfutter oder Gründüngung eingesetzt werden, honigen i.d.R. deutlich besser. Eine der Top-Honigsorten heisst: Karsol.
    Gruesse
    seb

    Moin Zusammen,
    mit den theoretischen Werten ist das so eine Sache. Ich habe ein klein Wenig Erfahrung mit Phacelia sammeln dürfen. Mein Rat: Vorsicht mit theoretischen Werten und Lehrbüchern. Das Phacelia immens honigen KANN steht ausser Frage. Bei den theoretischen Werten sollte meines Wissens immer berücksichtigt werden, dass die Völker gerade im Sommer einen immensen Futterbedarf haben und den größten Teil selbst verbraten. Je mehr Völker, je mehr wird verbraten, ohne dass was im Honigraum landet. Meine Erfahrung zum Wetter: je wärmer desto gut, nass und kalt gibt nix, trockenheit ist kein Problem, solange die Pflanzen nicht vertrocknen. Mehr als 3 bis 4 Völker sollten es nicht sein, wenn oben noch was ankommen soll. Zum Wassergehalt: mein Phaceliahonig hat 16% und neigt aufgrund des arg niedrigen Wassergehaltes zur Blütenbildung :evil:
    Gruesse
    seb

    Hallo Gerit,
    man kann das schon machen, was du vorhast. Ähnlich war es bei mir vor drei Jahren. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, meine Berufung in der Imkerei zu finden. Mittlerweile bin ich auf einem guten Weg. So habe ich es auf eine Völkerzahl im gut dreistelligen Bereich innerhalb weniger Jahre mit recht geringem Kapitaleinsatz gebracht. Was jedoch beachtlich ist: die Zeit. Vergiss Wochenenden mit der Familie und 40h Woche. Ich komme in der Saison locker auf 16-18 Arbeitsstunden am Tag. Die Frau ist schon lange weg. Um das Haus und die Kinder zu finanzieren muss ich nebenher arbeiten gehen. Da geht man teilweise nicht nur auf dem Zahnfleisch, sondern man kriecht! Ein Zuckerschlecken ist es nicht. Auch ich habe mir mein Wissen ausschließlich autodidaktisch ohne Paten angeeignet, nur habe ich damit mit 10 angefangen und hatte Zeit aus Fehlern zu lernen. Ein Fehler heute wäre für mich recht teuer.
    Gruesse
    seb

    Hallo,
    ich habe letzten Mittwoch einen Schwarm gefangen und in eine mit 5 Mittelwänden gefüllte Beute geschlagen. Wann darf ich das erste mal nachschauen ob Brut vorhanden ist ? Wann kann ich die nächste Mittelwand zum ausbauen einhängen?


    Danke


    Hast du die Kiste nicht gleich vollgehängt mit Mittelwänden ? :roll: Dann solltest du das schleunigst tun!
    Gruesse
    seb

    Meine Vermutung aus der Ferne:
    Deine Völker sind NICHT weisellos. Die haben das Brüten wegen Futermangel eingestellt! Zumindest bei uns in Brandenburg geht die Stockwaage seit zwei Wochen rückwärts! Da kann es sich kein Volk leisten, auf einer riesiegen Brutfläche zu sitzen.
    Gruesse
    seb

    Hallo,
    das erste Volk ist auch bei mir aussortiert worden. Auffallend bei allen Völkern ist eine große Brutlücke in dieser miserablen Trachtzeit. Hierdurch wurden bei diesem Volk viele Milben auf den Bienen sichtbar. Das Volk ist bereits abgeräumt und wird morgen mit OS behandelt.
    Die Wetteraussichten sind beunruhigend. Die Völker gehen auf dem Zahnfleisch. Wenn nicht in Kürze die Temperaturen steigen, gibt es echte Probleme aus einem Mix von Futterproblemen, daraus resultierender verminderter Brut und Milbenbelastung pro Brutzelle. Dann ist im Herbst die Kiste leer.
    Vereinzelt gibt es sogar Berichte über kürzlich verhungerte Völker!
    Gruesse
    seb

    Habe gestern meinen 5 Wabenableger durchgesehen wo eine Königin geschlüpft seien müßte. Da ist mir aufgefallen das auffallend viele Bienen auf jeder gezogenen Wabe zu sterzeln anfingen. Was soll ich davon halten. Ist vielleicht die Königin grad auf Liebesflug oder welcher Erklärung habt ihr dafür.
    Gruß Jörg


    Hallo Jörg,
    Begattungsableger sollten nur spätabends, wenn überhaupt, durchgesehen werden. Etwa zwei Wochen nach dem Schlupf sollten sich Eier finden lassen. Wenn sie zum Sterzeln laut sein sollten, sind sie weisellos. Vergleichbar ist das Brausen der Weisellosigkeit mit dem Rauschen des Meeres.


    Gruesse
    seb

    Jogy,


    versteh das nicht falsch, ......... aber aus 7 Begleitbienen ein Volk aufziehen zu wollen, daß mit 10.000 Bienen in den Winter geht, ist absoluter Blödsinn.


    Tu das den nich an!


    Tja Henry, da hast du wohl nicht richtig gelesen, oder in Mathe nicht aufgepasst. Er schreibt doch VIER Königinnen, das macht bei jeweils 7 Begleitbienen allein (4^7) 16.384. Da ist sogar noch jede Menge Luft:daumen:
    Gruesse
    seb


    Trotz dieser Rechnerei sind wir aber trotzdem am überlegen, ob es sich nicht trotzdem lohnen würde. Einfach aus dem Grund der Zeitersparnis heraus und evtl. spart man sich ja sogar den Honigrührer.
    So rühren wir in Hobbocks, mit dem Fill up könnte man aus einem Tank in den anderen Pumpen. Was wieder eine Zeitersparnis gegenüber dem ständigen auswechseln und rühren im Hobbock bedeuten würde.


    Hallo Nds Christian,
    nimm dir aber beim Pumpen gaaaanz viel Zeit. Ich pumpe zwar nur einmal (in das Rührwerk) kann mich jedoch über die Zeit mit Honigschleudern ablenken. Auch sollte man die Pumpe unbedingt beaufsichtigen, auch wenn man meint, da ist jeder Schlauch fest und es kann nichts passieren :roll:.
    Gruesse
    seb

    Hallo Ruben,
    willst du den Honig Schaumig schlagen? Die Schleuder hat zu viel U/min. Optimal sind etwa 15 U/min. Hierzu genügt ein einfacher dezentraler Rahmen, der sich im Honig dreht, nur muss er das langsam machen. Auch ist der Motor einer Schleuder nicht für die Last ausgelegt, im Dauerbetrieb einen so großen Widerstand zu haben.
    Gruesse
    seb

    Meine Nassenheider ist hoch präziese was das Füllgewicht an geht. Einmal eingestellt dann stimmt das Füllgewicht für die ganze Charge ob Behälter voll oder fast leer!


    Die Schwankungen sind nicht messbar!


    Grüßle


    Hallo toyotafan,
    bei meinem Nassenheider ist es so (und ich vermute, wir haben den gleichen), dass ich beim Ansaugen des Honigs aus einem Fass oder Hobbock oft nach hinten hin nachjustieren muss. Auch von einem Hobbock in den nächsten muss nachgefummelt werden, da die Homogenität nie identisch ist und somit die Füllmenge schwankt. Wenn ich das Rührwerk mit dem Abfüller kopple (am unteren Auslauf) dann geht das wahrlich in einem Rutsch. Auch die vom Hersteller angegebene Menge pro Stunde an Gläsern kann man so ganz deutlich toppen.
    Hast du schon Robinienhonig mit dem Gerät abgefüllt? Kann man das ohne weiteres machen, oder gibt es hier zu viele trübende Lufteinschlüsse?
    Gruesse
    seb