Beiträge von ToBee

    Danke oranje und piper.

    Weiß auch noch jemand, WIEVIEL Propolis dann in einer gesättigten, alkoholischen Lösung ist? Also in Prozent ausgedrückt?

    Gruß, Heike


    Hallo Heike,


    Dr. H. Konrad schrieb 2003 in diesem Forum hierzu folgendes:


    "...Eine gesättigte Propolislösung hat 15% Propolisanteile. Mehr geht nicht."


    siehe:
    http://www.imkerforum.de/archive/index.php/t-5995.html


    Es wird aber auch Tinktur mit einem 30%gem Propolisanteil verkauft.
    Die Frage ist nun was stimmt.
    Man kann die Sättigungsmenge feststellen, wenn man z.B. 10 g gesättigte Propolislösung verdampfen lässt und den Rest wiegt und diesen Wert zu den 10g ins Verhältnis setzt.
    Da ich keine entsprechend genaue Waage besitze , habe ich es nie ausprobiert.


    Grüße
    Tobi


    was würdet ihr empfehlen 50 Liter oder 100 Liter Fass?


    Ich würde 50 Liter nehmen. Meine Erfahrungen waren mit kleineren Gebinden immer besser.
    Wenn die Ganze Sache umkippt, sind 100 Liter schon schmerzhaft. Ist ja schon einiges an Honig drin.



    Auf was muss ich aufpassen damit ich keinen Essig ernte!!!


    Auf Essigfliegen achten. Gebinde essigfliegendicht halten. Wenn Du den Honigwein mehrere Jahre lagern möchtest ist eine Schwefelung mit Kaliumdisulfit unabdingbar.


    Grüße ToBee


    P.S. Nicht jeder Honigwein darf als Met bezeichnet werden. Dafür muss er einen klar definierten Prozess durchlaufen.

    Hi Waldfee,


    Moin Tobee!
    Und wenn ich meinen Met nur in einem sehr begrenzten Kreis hier zu Hause wegblubbere? Ich glaub nicht, dass der deutsche Gesetzgeber mich zwingen kann in meinen Met zum Eigenverbrauch Schwefel zu tun.


    Da wirst Du Recht haben. Aber sobald Du eine Flasche verschenkst, bringst Du den Wein in Umlauf. Klar, wo kein Kläger, da kein Richter, aber der Teufel ist manchmal ein Eichhörnchen.


    Den einzigen Grund den ich finden konnte ist, dass ungeschwefelter Met innerhalb von zwei Jahren verbraucht sein muss, weil er ansonsten verderben könnte. Da mein Met aber jedesmal über 15 % lag, ist die Gefahr eher gering, ausserdem schmeckt er so gut, dass er garantiert keine zwei Jahre überlebt. :wink:


    Nach 2 Jahren wird das Aroma erst richtig gut :)

    Hallo Toobee, das kenne ich nur von beschädigten Flaschen.


    Sektflaschen halten ca. 10 bar aus.
    Mehr geht nicht, da dann die Gärung aufhört.


    (unten)


    Hi Radix
    Die Flaschen hatten keine sichtbare Beschädigung. Hatte alle einzeln gesäubert und überprüft.
    Vielleicht lag es daran, dass die Flaschen einmal benutzt waren...

    Nachsüßen und 2. Gärung in der Sektflasche machen.
    Metsekt schön kalt - ein Traum...


    Achtung ! Auch Sektflaschen können platzen. Ich habe mal "harmlosen" Hollerblütensekt gemacht. Von 25 Flaschen sind 15 geplatzt. Zum Glück war hier niemand im Keller...
    Bei den restlichen Flaschen habe ich extrem geschützt den Druck ablassen können.

    ...
    Also ich bin kein Freund von irgendwelchen chemischen Zusätzen....
    Daraus "bastelte" ich mir mein eigenes Rezept, ...die ich verabscheue wie z. B. Schwefel, oder die es in früheren Zeiten schlicht nicht gab wie z. B. Hefenährsalztabletten.
    Gruß
    Waldfee


    Hallo Waldfee,
    wenn Du Deinen Met in Umlauf bringst, ohne ihn zu schwefeln (z.B. mit Kaliumdisulfit)bewegst Du Dich auf sehr dünnem Eis. Die deutsche Gesetzgebung erfordert ein zweimaliges "schwefeln" des Weines. Deshalb kommen auch die ökologischen Weinhersteller nicht um das schwefeln herum.


    Grüße
    ToBee

    ... Raps ist so eine Sorte. Den kann man deshalb nicht zu einen trinkbaren Met machen.


    Hallo Henry, wieso dass denn ?
    Das musst Du mal genauer erklären.


    Also ich erziele mit Rapshonig und der richtigen Hefe meine besten Ergbenisse bei der Metherstellung.


    Je mehr Wald im Honig umso muffiger wird das Ganze. Wobei dies auch durch eine zu warme Gärtemperatur verstärkt wird...


    Grüsse
    ToBee

    Die Seite vom Honigweinkeller ist gut, wie auch die im Bericht bezug genommene Seite http://www-pool.math.tu-berlin…arisches/honigwein_de.php


    Was man sich aber sparen kann ist:
    Das Erwärmen im Wasserbad. Honig einfach in warmes Wasser einrühren. Notfalls klein schneiden.


    Kieselsol kann man sich i.d.R. auch sparen, wenn man den Gärbehälter nach dem letzten Abziehen geschwefelt wurde und mehrere Woche kalt und dunkel in Ruhe gelassen wird.


    Mit Gewürzen habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht. Ich fand die Gewürze haben den tollen Geschmack eher gestört, als dass sie den Geschmack verbessert hätten. Viellecht hätte ich es aber nochmal mit homäopatischen Dosen versuchen sollen.


    Grüße
    ToBee

    [quote='Finvara','https://neu.imkerforum.de/forum/thread/?postID=194454#post194454']Von einem gesunden Bienenvolk können viele leben.

    Wir sollten uns immer bewust sein : der Mensch als "Honigdieb" war von der Evolution so nicht vorgesehen.


    War der Mensch überhaupt vorgesehen in der Evolution?


    Wenn der Mensch nicht von der Evolution vorgesehen war, dürfte es ihn ja eigentlich nicht geben. Wenn der Mensch sich nicht durch die Evolution entwickelt hat, muss also doch was an der Schöpfungsteheorie dran sein...

    Bei diesen Themen, fällt mir wieder eine Frage ein, die mir beim letzten schweistreibenden Schleudern durch den Kopf ging. Wieso hält man die Bienen nicht gleich im Eimer oder alternativ im Honigglas, dann braucht man die nur rausschütteln und der Honig ist schon im Eimer. Alterntiv könnte hier auch ein 2,5 kg Blecheimer genommen werden. Der ist dann nicht so schwer und passt beim überwintern in jedes WOhnzimmer.


    Hat hier schon mal jemand Erfahrungen gemacht?

    Sebastian,

    sorry, dachte es ist so trivial, dass sicher noch keiner gefragt hat. ich such dann erstmal


    danke


    und genau weil diese Frage so trivial ist, wie so viele andere in den letzten Tagen,
    zeigt das, daß Dir einfach das primäre Basiswissen fehlt.
    Ich kann dazu nur sagen:
    1) Du machst so weiter , und stellst eine „dumme „ Fragen nach der Anderen und wunderst dich über die bemitleidenden Antworten. Wobei keine Frage so dumm ist nicht gestellt zu werden, gerade bei Bienen!!! Du entwickelst weiter auf Unwissenheiten basierende Ideen und Theorien, revolutionierst das Bestäuben von Obstbäumen mit Begattungskästchen und wunderst Dich das diese „Kleinstvölker“ nicht den Winter überstehen, obwohl alle Waben voll waren. Du wirst nie verstehen was für ein tolles Tier der Bien ist.
    In diesem Falle hättest Du Dir lieber einen Labor-Baukasten kaufen sollen.
    ODER:
    2) Du kaufst Dir mal ein gescheites Buch über Bienen und eignest Dir das zum Imkern wichtige Basiswissen an. Solche trivialen Fragen wirst Du dann nicht mehr stellen müssen, ganz einfach weil Du es gelesen hast. Du wirst die Faszination verstehen, wenn aus einem kleinen Ableger ein starkes Wirtschaftsvolk wird.
    Die Entscheidung liegt bei Dir ;)


    Grüße
    ToBee