Beiträge von Bienenpassion

    Hallo!


    Ich bin Anfängerin, habe ein Jahr "betreutes Imkern" + Imkerschule hinter mir - und möchte jetzt alleine weiterimkern.


    Gestern habe ich mir mein erstes Volk in einer zweizargigen Beute gekauft.


    Die Zargen sind alt; das Holz ziemlich verzogen.


    Eine funkelnagelneue Beute ist bereits vorbereitet: mit Biofarbe angestrichen usw.


    Ich denke, die Bienen sollen sich jetzt erst mal einfliegen und ihre neue Umgebung erkunden, dann will ich die Rähmchen umsetzen.


    Wie lange soll ich warten?
    Was muss ich beachten?
    Soll bei dieser Aktion schon das Drohnenrähmchen eingesetzt werden?


    Bin für jeden Tipp von erfahrenen Imkern dankbar.

    Oh, toll! Vielen Dank für die raschen Antworten!


    Bumblebee : Meinst du einem Propangas-Brenner? Kriegt man so etwas nicht in Dosen im Baumarkt usw?


    reiner Schwarz: Danke für den Vorschlag, Fotos zu posten. Mal sehen, ob du etwas erkennen kannst!


    Zurzeit habe ich nur eine Zarge mit Boden und Deckel zu Hause:









    Übrigens: Viele Grüße an die Schnappen-Kapelle!

    Genau, Dickmilch ist eine andere Bezeichnung für Sauermilch oder Kefir.
    Kokosmilch würde m. E. bestimmt gut schmecken, macht die Creme aber zu flüssig (kurz: Es wäre keine Creme mehr). Es muss also schon etwas von dickerer Konsistenz sein!

    Nachdem ich 2006 unter Anleitung („Betreutes Imkern“) erstmals mit Bienen in Berührung gekommen bin, hat mich die Begeisterung gepackt! Ich möchte jetzt gerne – im kleinen Rahmen – mit einem oder zwei Völkern selbstständig weiterimkern. Ein kleines Grundstück ist gefunden, hurra! Jetzt kann’s losgehen!


    Ein Vereinskollege gibt seine Imkerei auf, da er plötzlich eine Allergie gegen Bienengift entwickelt hat. Er möchte mir ein Volk verkaufen – und natürlich die Beute, da er sie ja nicht mehr braucht, gleich mit dazu.


    Ich beabsichtige, mir 1 – 2 neue Beuten zu kaufen und die alten Zargen nach und nach auszutauschen bzw. als Ersatzzargen zu benutzen.


    Jetzt meine Anfängerfrage: Wir imkern mit Zanderrähmchen – aber die vielen verschiedenen Beutearten, die angeboten werden, bringen mich etwas durcheinander.


    Hohenheimer Einfachbeute, Zeidler-Magazin nach Herold, Heroldbeute, Zanderbeute nach Dr. Liebig – sind die einzelnen Typen eigentlich kompatibel? Wie und was kann ich mit den gebrauchten Beuteteilen kombinieren?


    Das Problem: Ich weiß nicht, wie das Magazin des Kollegen heißt (er selber weiß es auch nicht so genau). Was muss ich beachten?


    Frage Nummer 2: Wie kann ich die gebrauchten Teile am besten reinigen und desinfizieren? Meine Platzmöglichkeiten für solche Arbeiten sind bescheiden (Balkon).


    Für eure Antwort sagt schon mal DANKE:


    Bienenpassion

    Orientalische Dattel-Honig-Creme – ein Rezept aus der Wüste


    Man braucht:


    300 g getrocknete Datteln
    500 g Dickmilch (im Original: Kamelmilch)
    2 - 3 Esslöffel Kokosflocken
    2 Esslöffel Honig
    ½ Teelöffel Zimtpulver


    Zum Garnieren:
    Kokosflocken


    Es geht ganz einfach:


    Die Datteln werden in Wasser aufgekocht und bei verminderter Temperatur circa 10 Minuten köcheln gelassen. Datteln abkühlen lassen, den Stein entfernen und grob zerkleinern. Sämtliche Zutaten werden in einen Mixer gegeben und zu einer homogenen Masse verarbeitet (das Gleiche leistet ein Pürierstab).


    Masse kühlstellen, damit eine etwas festere Konsistenz erreicht wird.


    In Schälchen anrichten und mit Kokosflocken garnieren.


    Übrigens hat sich mein Besuch über die Mini-Kakteen, die neben den Dessertschälchen standen und mit nach Hause genommen werden durften, sehr gefreut!


    Matthias Wohnsiedler schrieb:

    woher kriege ich den möglichst hochkonzentrierten, neutralen alkohol,
    vielleicht so 70%
    udn das eben möglichst günstig, ohne das ich gleich 100liter abnehmen muss,?


    Man kriegt ihn in der Apotheke, allerdings zu Apothekenpreisen!
    Wenn du die Möglichkeit hast, nach Frankreich zu kommen: dort gibt's den Alkohol in der Apotheke (Pharmacie) supergünstig!


    War zumindest vor 2 Jahren noch so!

    Ich habe ein "betreutes Imkerjahr" hinter mir und möchte im kommenden Jahr alleine weiterimkern, würde mich also als Anfängerin bezeichnen. Ein Imkerkollege hat angeboten, mir im Frühjahr zwei Bienenvölker preiswert zu verkaufen, falls er sie "über den Winter" bekommt. Bis jetzt hat er noch keine Varroa-Behandlung durchgeführt. Er will in den nächsten Tagen eine Behandlung mit Perizin machen.
    Wir haben in unserem Praktikumsjahr mit 2 x mit Ameisensäure behandelt, eine Oxalsäure-Behandlung steht noch aus.


    Irgendwie ist mir die Perizin-Sache verdächtig. Klappt das überhaupt noch, wenn er so spät behandelt? Wie sieht es mit Rückständen im Honig aus?


    Dieser Imker war immerhin ehrlich, kaufe ich bei einem anderen, weiß ich nicht, wie und ob dieser behandelt hat.


    Was ratet ihr mir?


    Danke!

    Ich finde schon, dass man den Honig deutlich herausschmeckt - sonst könnte man damit ja keine Bären fangen!


    Aber es ist Geschmackssache - versuch's einfach mit mehr Honig!


    Mit Rezepten lässt es sich herrlich experimentieren.


    Gruß!

    Hallo veltinerelse!


    Also, für „Bärenfang“ gibt es ja ganz viele unterschiedliche Rezepte. Hier ist meines:


    Ich nehme auf 1 Liter Korn oder Wodka 1 kg Honig und 1 Liter Wasser


    Zuerst verrühre ich den Honig in Wasser, wobei das Ganze je nach Honigsorte etwas – aber nur ganz leicht – erwärmt werden sollte. Dann rühre ich den Alkohol darunter.


    Diese Mischung gebe ich in eine große Flasche oder in ein Gefäß; ganz voll sollte die Flasche nicht, also ein wenig Platz sollte muss noch vorhanden sein.


    Der Rest ist ganz einfach: Mach einen Korken auf die Flasche oder verschließe dein Gefäß ganz fest und stelle es in einen Raum, der nicht zu heiß und nicht zu kalt ist (leicht gesprochen im August – ich stelle die Flaschen in einen Schrank im Keller). Schüttle jeden Tag ein bisschen daran herum und lass den Likör längere Zeit stehen (Wochen ... Monate ..).


    Mit der Zeit bildet sich ein Bodensatz. Also muss das Getränk später vorsichtig in neue Flaschen umgefüllt werden, ohne dass dieser Satz mit hineingelangt.


    Es gibt natürlich noch tausenderlei andere Rezeptvorschläge. Ich habe hier nur beschrieben, wie ich den „Bärenfang“ mache.


    Hier noch ein Gratis-Tipp dazu: Wenn ich den Likör verschenke, z. B. zu Weihnachten, fülle ich ihn in eine hübsche Flasche, mache ein schönes Etikett und hänge ein kleines Stoffbärchen an den Flaschenhals. – Kommt immer gut an!


    Freundliche Grüße von
    Bienenpassion


    P.S.: An Rezeptvarianten bin ich natürlich immer interessiert.

    sabi(e)ne schrieb:

    Huhu,
    das ist ein Anfänger! Mit den komplizierten Sachen könnt ihr später kommen, hier geht's doch erst mal darum, was am einfachsten ist.
    Und das ist nun mal entweder ein früher Königinnenableger, oder gleich das ganze Volk teilen. Rückvereinigen kann man immer noch, und allzuviel Honig geht da auch nicht verloren.
    Keep it simple! :wink:


    Ja stimmt, danke liebe Sabi(e)ne!


    Vieles hab ich als Anfängerin wirklich nicht so ganz verstanden. :oops:


    Trotzdem ganz herzlichen Dank für die Stellungnahmen. Ich hätte nicht gedacht, dass man gleich sooooo viele Antworten bekommt.


    Toll! - Das macht wirklich Mut für weitere Fragen! :lol:

    Guten Tag!


    Ich bin erst seit diesem Jahr mit dem Imkern dabei, besuche sämtliche Kurse an der Imkerschule, lese über Bienen, was ich in die Finger bekommen kann und mache einen Bienenkurs, d. h. eine Art „betreutes Imkern“ in einer Kleingruppe mit einem Volk.


    Demnächst, spätestens Ende des Jahres, muss ich entscheiden, ob ich bei der Imkerei bleiben möchte – und mir dann mit meinem Volk (und einem Ableger) ein eigenes Plätzchen suchen. Wenn nicht, war es eben ein schönes und interessantes Bienenjahr und meine Bienen werden von der nächsten Gruppe übernommen.


    Ich bin total begeistert und würde schon gerne weitermachen! :lol:


    (Ob ich es mir schon zutrauen kann oder lieber erst noch ein Praktikum bei einem erfahrenen Imker machen soll, ist allerdings eine andere Frage.)


    Mein Problem:


    Beruflich bedingt, kann ich nur im Mai / Juni Urlaub machen. Ich bleibe dann in der Regel 2, maximal 3 Wochen weg. (Und dann nochmal 2 Wochen im September.)


    Es würde also bedeuten, dass ich ausgerechnet in der Schwarmzeit, wo man doch jede Woche einmal nach den Bienen gucken sollte, nicht zu Hause bin.


    Ist in diesem Fall von der Imkerei abzuraten? :(


    Was meint ihr?


    Bienenpassion