Beiträge von triumvir

    Hallo,


    es kennen doch sicher einige Leute das Grönlandwachs, welches von Fjällräven für das Imprägnieren von G-1000-Gewebe angeboten wird.


    Es heißt, dass es aus Paraffin und Bienenwachsbesteht. Würde jemand von Euch einen begründeten Tip abgeben wollen, in welchem Verhältnis diese beiden Zutaten zu einander stehen?


    Ich wurde das gerne selber herstellen und an meiner Outdoor-Kleidung zum Einsatz bringen.


    Viele Grüße,
    Oliver.

    Hallo triumvir .Dadantwaben werden nicht geschleudert ! Das sind die Brutraumwaben ! Ansosten sind für die Honigwaben ganz normale gängige Schleudern verwendbar ! ! !


    Gruß Josef


     
    Okay. Danke :-) Eigentlich hätte ich es schon gewusst, aber ich lies mich davon irritieren, dass manche Schleuderhersteller angeben "hier passt Dadant rein". Aber wo Du Recht hast, hast Du Recht. Ich frag mich nur grad, warum solche Schleudern dann gebaut werden, mit denen man so große Waben schleudern kann. Aber das gehört eigentlich nicht in diesen Thread.


    reiner : Ebenfalls Danke für den Link. Ist sehr interessant zu lesen.

    Hallo,


    Hallo Beika,


    Hoffmannseitenteile kenne ich, "Hoffmann Kästen" noch nicht. :wink:
    Meinst Du Hinterbehandler?


     
    Hoffmannmaßkästen gibt es nicht nur als Trogbeute, sondern auch als Magazin. Ich hab 30 solche Magazine von Graze. In den Brutraum passen 11 Waben und in die Honigräume 9 bis 10. Sie sind in meiner Gegend ziemlich verbreitet, werden allerdings nicht mehr hergestellt. Das Zubehör z.B. Futterkästen oder Beschläge kann man immer noch bei Graze kaufen.


    Ich hab bislang keinen einzigen Kasten neu gekauft. Da gibt's bestimmt auch Gegner, die sagen, dass das unhygienisch sei. Aber ich hab diese Erfahrung nicht gemacht. Wir sind zu dritt als Imker und arbeiten zusammen. Wir mussten aber wenig investieren. Von insgesamt 5 ehemaligen Imkereien haben wir Kästen, Schleudern, Bienenwägen, Werkzeug und so weiter bekommen. Und das für einen geringen Preis; teilweise geschenkt. Da pfeif ich auf die Förderung. Wir haben nun 40 Kästen Hoffmannmaß (30 Magazine, 10 Trogbeuten) und 50 Zandermaßmagazine (10 Erlanger, 10 Original Zander und 30 Eigenbau-10-Waben-Magazine eines Schreiners). Es werden so viele Imkereien aufgegeben und diese Imker haben oft viel Arbeit oder Geld oder beides in ihr Inventar investiert, warum sollen es die Enkel nun zusammensägen und verheizen. Man muss natürlich streng vorgehen und sich entscheiden, ob es wirklich sinnvoll ist, manchen Dinge zu übernehmen. Jeden Müll muss man auch nicht gefälligkeitshalber übernehmen. Aber es ist viel Brauchbares dabei; teilweise kostbares.


    Zu den Hoffmannmaßkästen nochmals: Hergestellt werden nur noch wenige solcher Kästen. Anzeigen dafür gibt es im Imkerfreund regelmäßig.
    Rähmchen bekommt man recht günstig aus Polen. Dort gibt es ein Maß, das nur um einzelne Millimeter in der Breite vom Hofmannmaß differiert. Es heißt Wielkopolska. Bei uns passt es sehr gut in die Graze-Magazine.


    Ich möchte aber nicht nur für Hoffmannmaß sprechen. Es handelt sich um eine ziemlich hohe Wabe. Wie bei Dadant kann man hierbei nicht alle Schleudern verwenden. Sie müssen größeren Durchmesser haben und sind meistens teurer.

    Hallo,


    da ich im Juli noch die gesamte Brut entnehmen werde, um den Varroadruck zu reduzieren, und damit Ableger machen werde, welche eventuell noch zweiräumig überwintern könnten, und mir leider die Rähmchen ausgehen, ich aber noch ne Menge Dickwaben habe, wollte ich fragen, wie ihr es beurteilen würdet, wenn man ein Volk im Winter auf 10 normelen Waben hat und darauf dann 7 Dickwaben im zweiten Raum stehen. Geht das? Ist es nachteilig?

    Wär schon schön. Aber das letzte Schleudern is für mich schon fast 3 Monate her. Das hab ich nicht mehr. Is bereits zu einem Wachsblock verarbeitet. Da ich aber bislang mich nicht damit abtue den Tropfhonig aus dem Entdeckelungswachs zu gewinnen, (außer den, den ich eh rausschlecke oder fürs Frühstück abgieße) werd ich beim nächsten mal wieder das Wachs zum Saubermachen in ein Volk geben.


    Ich kann nur erzählen, dass die es innerhalb von zwei Tagen zu ca. 10 cm hohen, krummen, aber parallelen Wabenwänden aufgebaut hatten, die auf dem Backbleck standen. Vielleicht war es auch aus dem Grund, weil sie sonst vor lauter Wachsbrösel nicht an den Honig gekommen wären, der derweil nach unten geronnen war.


    Auf ein Bild davon musst Du also bis mindestens Mai warten.

    Nach dem letzten Schleudern hab ich mein Entdeckelungswachs auf ein Backblech ausgelegt. Es war sicher 2 bis 3 cm hoch mit Wachs beschichtet. Dann hab ich's einem Bienenvolk zum Auslutschen von hinten in die Trogbeute geschoben. Als ich das dann wieder entnehmen wollte, hab ich nicht schlecht gestaunt, wie sie aus den ganzen Bröseln vom Boden aus nach oben Wabenbau zusammengezimmert haben. Sah allerdings nicht besonders schön aus. Waren keine parallelen Wabenwände, sondern ziemlich krumme Dinger. Ich erwähne das nur, zum Beweis, dass die Bienen kleine und dünne Wachsbrösel verwenden können.

    Meiner Meinung nach müsste das schon gehen. Ein bekannter Imker von mir macht Met in größerem Stil und hat sich dafür aus seinem Honig bei einer Bonbonfabrik Karamel"zucker" herstellen lassen. Den gibt er seinem Met zu, um eine besser Färbung zu bekommen. Er sagte mir auch, dass man es selber nicht probieren sollte, da sonst, wie ihm ein Fabrikmitarbeiter sagte, auch giftige Stoffe entstehen können. Aber wie gesagt: das sind nur mündliche Mitteilungen gemischt mit Halbwissen. Da sollte man am besten einen Lebensmitteltechnologen fragen, oder sowas.

    Hallo Reiner,


    ... Der Trommeldurchmesser muss halt gross genug sein.


    Danke für Deine Antwort. Das hat mich wieder beruhigt. Ich werd wohl bei meiner Entscheidung zur Radialschleuder bleiben. Die, die ich gerade im Auge habe, hat 120cm Durchmesser. Das mag momentan für uns vielleicht übertrieben sein, wir werden schon noch "reinwachsen" :-D


    Ich möcht ja nur einmal was Gescheites kaufen.


    ja genau, wobei diese schon eine sehr große Anlage ist. ...


    Zu den zähen Honigen und Radialschleuder. Meine hat 130 cm Durchmesser und Honig mit 14% kann man gut damit schleudern...


    Hallo toyotafan, Danke dass auch Du mir Reiners Erfahrungen bestätigen kannst. Bin nun echt froh, dass ich wohl die richtige Wahl getroffen habe. So ne große Schleuder brauchen wir schon allein deshalb, weil wir nicht nur Zander-, sondern auch kl. Hoffmanmaß (wir könnens halt nicht lassen) mit relativ hohen Seitenteilen haben. Da brauchts für Dadant geeignete Schleudern.

    Hallo,


    im Katalog von Swienty steht:


    "Radial Honigschleudern sind die perfekte Lösung für alle Imker mit leicht- bis mittelflüssigem Honig."


    "Selbstwendeschleudern sind gebräuchlicherweise im Einsatz, um zähflüssigen Honig zu schleudern, wie zum Beispiel Heide-, Wald- oder Manukahonig."


    Nun würde ich gerne wissen, ob Radialschleudern aus eurer Erfahrung wirklich nicht für Waldhonig geeignet sind. Waldhonig gibt es bei uns nämlich schon.