Beiträge von Boris2

    Hallo zusammen,


    ich wollte mich mal zurück melden und Bericht erstatten. Mitte Juni hatte ich 2 Kunstschwärme zu 1,1 und 1,3 kg mit je einer letztjährigen, vorgeprüften Königin aus meinen Minis gemacht. (Die Idee einen Freiluftkunstschwarm zu machen kam mir leider erst im nachhinein, das würde ich beim nächsten mal auf jeden Fall dann so machen.)


    Eingeschlagen habe ich sie dann auf 4 Anfangsstreifen und je einer flankierenden Mittelwand. Die übrigen 4 Mittelwände habe ich hinter das Schied gehängt. Die gekäfigte Königin habe ich dabei in die Mitte gehängt. Anschließend direkt mit ca. 4l Futtersirup via Futterzarge gefüttert.


    Nach 2 Tagen habe ich dann die Käfige entfernt.


    Die Entwicklung in den folgenden Wochen war schön mit anzusehen. Wie zu erwarten war hat das stärkere Volk schneller gebaut als das schwächere Volk, wobei jetzt nach 8 Wochen beide Völker ungefähr gleich auf sind.


    Nach ca. 3 Wochen waren die Rahmen zur Hälfte ausgebaut. Interessanterweise haben sie die Mittelwand nicht zügigier ausgebaut, als die Anfangsstreifen. Auch konnte ich keinerlei größere Zellen beobachten, sei es nun für Drohnen oder für Futter.

    Das Futter war zu diesem Zeitpunkt abgenommen, und die Bienen hatten eine halbe Wabe Reserve angelegt, es war allerdings nur wenig Pollen eingelagert. Ich habe nochmal 4l Futter gegeben.


    Dann ist erstmal 2 Wochen nicht viel passiert, was ich darauf schiebe, dass das Volk vorerst an Bienenmasse verloren hatte und ein Zuwachs erst nach 2-3 Wochen erfolgte.


    Mittlerweile haben sie die 4 Anfangsstreifen und die beiden Mittelwände voll ausgebaut und belagern diese auch. Die erste Wabe neben dem Schied wurde auch schon zaghaft ausgezogen, worauf hin ich 2 Mittelwände durch versetzen des Schiedes "freigegeben" habe. Es sind Honigvorräte von einer Wabe sowie Pollenvorräte von ca. 1/2 Wabe vorhanden. (Eine Danant Futterwabe ist ganz schön schwer, glücklicherweise muss diese nur geschoben werden.) Im unteren Bereich der 4 Anfangsstreifen habe ich nun auch größere Zellen, es sind sogar vereinzelt auch noch Drohnenzellen zu sehen, wenngleich die Drohnenschlacht hier bereits begonnen hat.

    Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Entwicklung der Völker. Es ist für mich auch nach mehr als 15 Jaher Bienenhaltung immer wieder eine Offenbarung was die Bienen aus dem Nichts erschaffen und mir scheint, am Besten gelingt das, wenn sich der Imker wenig einmischt.


    Momentan werden die Völker weiter "gefüttert", ich benutze sie um die halbvollen Waben, die ich nicht schleudern konnte zu leeren.


    Ich melde mich dann nochmal im Herbst, um über die Einwinterungsstärke zu berichten.

    Also heute habe ich nochmal nachgesehen. Mein erster Eindruck bevor ich die Beute geöffnet habe war nach wie vor: Weisellos. Dieses heulen, echt komisch.


    Bei der Kontrolle zeigte sich dann aber, dass die Königing ausgefressen wurde und bereits einige Eier in die frisch ausgezogenen Waben gelegt hatte. Vielleicht braucht es noch etwas bis das Volk sich eingespielt hat…


    Die Königin ist auf jeden Fall erstmal sicher "geparkt".

    Hier bei uns im märkischen Sauerland steht die Linde kurz vor der Blüte. Einige Unterarten, die ich nicht näher benennen kann, haben bereits erste Blüten.


    Aufgrund des Regens bisher noch kein Blatthonig. Ich hatte auch schon Jahre, wo deutlich vor der Blüte ein erheblicher Anfall von Blatthonig auf den Bürgersteigen zu beobachten war…


    Mal sehen, ich hoffe auf guten Ertrag. Nach dem Raps (bis 1. Maiwoche) war hier nur Läppertracht, jetzt sollte nochmal etwas aus Robinie, Linde und Brombeeren kommen!

    Hallo zusammen,


    ich möchte diesen Thread nochmal aufwärmen, da mir bei meinem Flugling etwas merkwürdig vorkommt.


    Zur Ausgangslage:

    Eines meiner Wirtschaftsvölker ist in Schwarmstimmung geraten. Ich habe die Königin, die aus dem letzten Jahr ist, gefangen und mit 2 Begleitbienen in einen Käfig unter Zuckerteigverschluss gegeben. Da ich derzeit keine bessere Königin habe und ich abgesehen vom Schwarm mit der Königin zufrieden bin, wollte ich sie 2 Wochen in einem Mini parken.


    Die Minis sind seit 2 Wochen weisellos, da ich die Zucht gestartet habe. Ich habe also vor 3 Tagen ein Mini, das auf 4 Zargen sitzt (2 Wochen weisellos) auf einen neuen Stellplatz verstellt und ein leeres Mini mit Mittelwänden, Futterzarge und der Königin an der Stelle des Spenders aufgestellt. Ich habe keine weiteren Bienen hinzu gekehrt, nur die Flugbienen bilden den Flugling.


    Bei der heutigen Kontrolle zeigte sich, dass durchaus Bienenmasse vorhanden ist, jedoch schon beim Öffnen dachte ich, da stimmt etwas nicht. Mein erster Eindruck war weisellos, das Volk heulte merklich, also habe ich direkt nach dem Käfig gesehen. Nun ja, die Königing und Ihre beiden Begleiter waren noch lebendig, der Futterteig zur Hälfte ausgefressen, trotzdem stimmt da etwas nicht im Staate Dänemark…


    Meinem ersten Impuls, den Käfig öffnen und die Königin zulaufen lassen habe ich aufgrund der Zweifel nicht nachgegeben. Die Königin war auch nicht von Bienen umlagert…


    Hat jemand so etwas schonmal bei einem Flugling beobachtet?

    Wie ist Eure Empfehlung?

    Königin laufen lassen???


    Vielen Dank im Voraus!

    Hallo zusammen,


    nochmals danke. Der Naturbau ist für mich gesetzt. Damit habe ich noch keine Erfahrung aber es reizt mich einfach. Ich werde in ein paar Wochen Kunstschwärme (vielleicht auch Freiluftkunstschwärme) machen und diese dann auf Anfangsstreifen setzten. Damit habe ich neben Dadant noch eine Variable die ich noch nicht kenne, wobei ich dem anderen Rähmchenmaß eigentlich keine Bedeutung beimesse.

    Aus diesem Grund werde ich vorerst nicht 34 probieren, sondern auf 35,5 setzten um nicht noch eine weitere Variable zu bekommen.

    Ich werde mich dann in ein paar Wochen nochmal mit ein paar Eindrücken melden.

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Rückmeldungen. Das hatte ich noch nicht erwähnt, aber generell finde ich diese Unterschiede in den Rähmchenabmaßen schon problematisch. Als Imker muss man schon genau hinsehen oder aber es ist schlicht egal, wie Remstalimker schrieb. Trotzdem bin ich skeptisch, da die Bienen bei vielen Dingen eine gewisse Stringenz erfordern.


    Marius, hast du mal einen geringeren Wabenabstand mit "normalen" Zellen probiert? Derzeit imkere ich noch mit Mittelwänden und der normalen Zellengröße, würde aber es aber gerne mal mit Naturbau probieren. Dennoch, und das ist nur eine Vermutung, denke ich, dass meine Bienen an die normale Zellengröße über Genenrationen gewöhnt wurden. Somit habe ich mit einem so geringen Wabenabstand ein wenig Bauchschmerzen.


    Remstalimker, Deine Erfahrungen belegen ja dass 35+x für die Bienen funktioniert.


    Aber zu den 34 mm hat niemand Erfahrungen?


    Ich bin geneigt es auf einen Versuch ankommen zu lassen. Mal sehen, ich werde noch ein wenig darüber brüten, ich bürden meinen Lieben ungerne unnötige Last auf.

    Hallo liebes Forum,


    lange lange ist es her, dass ich hier mal aktiv war, was aber auch bedeutet, dass es gut läuft. Nun habe ich aber wieder eine Frage, die in verschiedener Hinsicht mal dikutiert wurde aber aufgrund neuer Gegebenheiten für mich wieder diskutabel ist, der Wabenabstand in Verbindung mit Rähmchenbreite und Polsterägel.


    Hierzu gibt es zumindest hinsichtlich der Polsternägel viele Übereinstimmungen, 7mm für den Abstand Wabe zu Wabe werden am häufigsten genannt. (7,5 habe ich auch schon gefunden.) Soweit, so gut aber nur in Verbindung mit der Rähmchenbreite ergibt sich auch der Wabenabstand (Mitte zu Mitte).


    In einem alten Post hat Lothar darauf verwiesen, dass Dadant US in der geraden Ausführung üblicherweise 28 mm breite Seitenteile hat. Mit den 7 mm Pilzkopf ergibt sich der in Deutschland übliche Wabenabstand von 35 mm. Dieser wird auch in verschiedenen Quellen angegeben, genauer heißt es 35-38mm.


    Nun ist mir aufgefallen, dass verschiedene Hersteller haben nun aber verschiedene Rähmchenbreiten obwohl die 7mm Pilzköpfe überall vertrieben werden. Getreu dem Motto - Treffen sich 3 Imker und haben 4 Meinungen.


    Ein Hersteller aus der Lüneburger Heide hat 27 mm breite, ergibt also nur 34 mm. Irgendwo habe ich gelesen, dass die 27 die neue 28 ist und momentan wohl en vogue.


    Ein Hersteller aus Thüringen hingegen vertreibt 28,5 also 35,5, was in den 35-34 mm liegt.


    Wieder ein anderer Hersteller hat 25 mm, das macht mit den 7 mm Polsternägeln nur 32 mm, mit den 10 mm Abstandsröllchen wären wir wieder bei 35

    Zugegeben, Erfahrung mit 35,5-35+x habe ich mit meinen Hoffmann-Seitenteilen auch, das funkioniert aber wie ist es mit 34 mm.


    Liebe Grüße aus dem Sauerland,


    Boris

    Hallo Richie,


    ich gehe mal davon aus, dass die Brut schneller ausläuft, als Deine Königinnen ihr Puppenstadium abgeschlossen haben. Ich habe mit Weiselzellen im brutlosen Volk nur schlechte Erfahrungen gemacht. Ich halte es mit Bruder Adam, Königinnen sollten in ständigem Überfluss aufgezogen werden. Wirklich gut ist die Situation für Deine Völker nicht. Wenn Du jetzt Brutwaben hinzuhängst, ist das ein massiver Eingriff ins Brutnest. So etwas vermeide ich wo es geht, das Brutnest ist ein Ganzes.


    Wenn es für Deine Königinnen viele Tage ohne andere Brut sind, würde ich zuhängen. Das sollte das kleinere Übel sein. Wenn es nur ein bis zwei Tage sind könnte man drüber nachdenken. Wenn das Volk vor Stärke nur so strotzt, kann man ehr auf Brutwaben verzichten. Ist das Volk ein Völkchen sieht die Sache wiederum anders aus. Es ist immer ein abwiegen.


    Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

    Hallo zusammen,


    wenn ein Volk schwärmen will mache ich einen Kustschwarm oder Freiluftkuntschwarm mit der Königin dieses Volkes. Letztes Jahr bin ich dann so verfahren, dass ich nach 9 Tagen die Nachschaffungszellen gebrochen habe und nach weiteren 5 Tagen eine einjährige Königin aus meiner Zucht zugesetzt habe. Das Zusetzen erfolgte im Käfig (Nicot) unter Zuckerteigverschluss.


    Leider wurde bei mehreren Völkern diese Königin nicht angenommen. Ich habe es dann geschafft die Völker wieder zu beweiseln, in dem ich eine Toalbauerneuterung gemacht habe. Was habe ich falsch gemacht?


    Meine Intention war, die Brutpause so kurz wie möglich zu halten und dann mit der Einjährigen richtig durchzustarten.


    Als Alternative habe ich mir überlegt Zuchtstoff zuzusetzen und die Königin dann im Volk schlüpfen zu lassen. Nebenbei hätte ich auch etwas für die Zucht getan, die übrigen Zellen lassen sich ja gut verwerten. Bloß hätte ich dann eine längere Brutpause bis die Königin begattet ist und es besteht die Möglichkeit, dass die Königin auf dem Hochzeitsflug verloren geht. Daneben ist die neue Königin noch nicht auf dem Höhepunkt ihrer Leistungsfähigkeit. Es gibt also viele Gründe, die für mich dafür sprechen eine einjährige einzuweiseln, aber ich will meine Königinnen auch nicht vergeuden.


    Wer weiß Rat?


    Vielen Dank im Voraus.

    Hallo zusammen,


    ich habe ein Problem. Eine meiner Königinnen stiftet, aber es sind weder Maden noch verdeckelte Brut vorhanden. Die Königin habe ich letztes Jahr gezogen und im Mini überwintert. Das Volk besetzt etwas weniger als eine Mini-Zarge und hat sowohl Futter als auch Platz für Brut, auch Pollen ist vorhanden. Bereits vor zwei Wochen zeigte sich dasselbe Bild, Stifte und keine Brut, nicht mal Drohenbrut. Kann mir jemand sagen, was da los ist?


    Vielen Dank im Voraus!

    Hallo,


    ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mehrerer Brutwaben bedarf, damit die Bienen das richtige Brutnestklima einstellen. Ich hatte mal prall gefüllte Minis mit Mittelwänden und Weiselzellen bestückt. Von 6 Minis ist bei keinem einzigen eine Königin geschlüpft.


    Ich denke, dass die Anforderungen die eine Weiselzelle an das Brutnestklima stellt sehr hoch sind. Warum das so ist weiß ich nicht. Ich gebe die Zelle immer zwischen voll gedeckelte Brutwaben. Daher würde ich mich dem Kleingartendrohn anschließen. Vielleicht geht es, aber wirklich sicher ist das nicht.

    Hallo zusammen,


    vor vier Wochen habe ich meine Serie Königinnen in Mini-Plus eingeweiselt. Abgesehen von der schlechten Erfolgsquote dieses Jahr lief allen normal. Einzige Ausnahme davon stellt eine Königin dar, die sich scheinbar für ein Enthaltsames Leben entschieden hat. Diese Königin lebt vermutlich unbegattet in dem Mini und hat bisher nicht gestiftet. Was soll ich mit der Dame jetzt anstellen? Drohnenbrütigkeit ist noch nicht eingetreten und die Weisel wird von der Arbeiterinnen gefüttert, wobei der Hofstaat nicht vergleichbar ehrfürchtig und fürsorglich mit ihr umgeht, wie es bei Königinnen in Eilage der Fall ist.

    Hallo zusammen,


    dieses Jahr ist bei mir echt der Wurm drin was meine Zucht angeht. Ich habe bereits mehrere Serien von Königinnen angesetzt und dabei ist wenig zählbares herumgekommen.


    Die erste Serie habe ich in einem Anbrüter wie er von der Imkerei Lange verwendet wird ziehen lassen. Dabei werden die Bienen eines starken Volkes mit Rauch durch das Absperrgitter in den Honigraum getrieben, der dann abgenommen wird und auf einen Boden gestellt wird. Dieser wird dann noch mit Arbeiterinnen von den Brutwaben verstärkt und ist nach wenigen Stunden einsatzbereit. Beim Verschulen der Weiselzellen nach 5 Tagen waren diese schon reichlich verbaut, so dass ich sie mit der Schere freischneiden musste. Dies war auch der Grund, warum ich bereits nach 5 Tagen Verschult habe, ich wollte einen weiteren Verbau der Zellen verhindern. In den Zellen fanden sich am Schlupftermin überwiegend tote Königinnen, deren Entwicklungsstadium nicht festzustellen war, da diese nur noch schwarze schleimige Klumpen waren.

    Die weiteren Serien habe ich nach Lothars Methode in den schwarmwilligen Ertragsvölkern ziehen lassen. Nachdem ich die alte Königin per Kunstschwarm aus dem Volk entfernt hatte, habe ich nach 9 Tagen die Nachschaffungszellen gebrochen und einen Zuchtrahmen zugehängt. Verschult wurde wieder nach 5 Tagen, wobei wieder der Großteil der Zellen verbaut wurde. Zum Schlupftermin waren die meisten Larven dann verstorben. Interessanterweise waren diese schon weiter entwickelt, als am Tag des Verschulens zu erwarten war. Viele wiesen schon die drei Teile des Körpers auf, waren also schon weiter als Streckmaden. Insgesamt sind mir auf diese Weise 3 Serien fast vollständig ausgefallen.


    Die letzte Serie habe ich in einem Sammelbrutableger angesetzt, der nach 9 Tagen mit Zuchtstoff versorgt wurde. Diesmal gab es keinen Verbau der Zellen. Verschult wurde wiederum nach 5 Tagen. Viele der toten Königinnen hatten das Puppenstadion nicht erreicht und befanden sich als schwarzer Klumpen am Grund der Zelle. Das viel beim Verschulen der Zellen auf.


    Aktuell habe ich eine weitere Serie in dem Sammelbrutableger angesetzt. Diese Serie werde ich erst nach 9 Tagen verschulen.


    Ich habe bei keinem meiner Völker Brutkrankheiten, das habe ich schon penibel kontrolliert. Die Faulbrutuntersuchung dieses Frühjahr ergab auch nichts.


    Wo könnte mein Fehler liegen?

    Hallo zusammen.


    Ich entmotte eigentlich nicht alte Themen, aber bei diesem Thema sind noch einige offene Fragen. Im Sinne einer möglichst vollständigen Dokumentation werde ich diese hier stellen.


    Wenig wurde bisher über Kellerhaft geschrieben und ich frage mich, ob die Kellerhaft notwendig ist, wenn zwei weit voneinander entfernte Standorte zur Verfügung stehen. Da alle Bienen aus einem Volk stammen, sollte doch ein Zusammenhalt gegeben sein.


    Sollte die Hellerhaft unumgänglich sein, wie lange muss diese sein?