Beiträge von heidjer

    Ich kann es einfach nich nachvollziehen wie man als Imker einen anderen Imker beklauen kann...


    Wenn nicht beim anderen Imker, wo soll man denn sonst klauen? Und am Besten gleich nach dem Gesundheitszeugnis fragen, sonst läßt man das Volk stehen, man will sich ja nichts auf den Stand holen!
    Wolfgang, der hofft, dass diese Typen erwischt werden.


    Hallo blauleuchtender Vogel,
    darf ich Dich bitten mich nicht auf das Sofa zu setzen. Denn liegend könnte ich dort gut schlafen bei diesem "interessanten" Thema.
    Gute Nacht! Wolfgang

    Ein mit leeren Zellen übersätes Brutnest und evtl. löcherige Brutzellen (Loch im Deckel) würde ich auf jeden Fall einer klinischen Überprüfung durch Seuchenwart oder Amtsvet. auf AFB unterziehen lassen.
    Wolfgang, der meint, dass man nicht zu schnell reagieren kann.

    Hallo Wolfgang der Heidjer,
    das ist nicht einfach, sondern ein Verstoß gegen die
    BienSeuchV § 1a:
    "Wer Bienen halten will, hat dies spätestens bei Beginn der Tätigkeit der zuständigen Behörde unter Angabe der Anzahl der Bienenvölker und ihres Standortes anzuzeigen. Die zuständige Behörde erfasst die angezeigten Bienenhaltungen unter Erteilung einer Registernummer und legt hierüber ein Register an. ........"


    Schöne Grüße an Deinen AmtsVet bzw. die Landkreisbehörde.
    Gruß Eisvogel


    Ersten habe ich nicht geschrieben, dass meine Standort mit den Völkern nicht gemeldet seien. Natürlich sind sie gemeldet. Ob die Behörde sich ein Register anlegt, ist mir so was von egal; denn die Arbeit muß ich nicht machen. Übrigens findet man heute im Computer auch alle Imker ohne Register, sondern schon mit Suche nach dem Namen und der Anschrift. Denn sonst könnten sie mir für eine Vorortkontrolle ja auch keine rechnung schreiben. Und das versäumt keine Verwaltung. Für diese Vorgänge benötige ich keine Nummer. weil ich unter Angabe der Daten auch so zu ermitteln bin. Ich bin eine Persönlichkeit/Mensch und keine Nummer.
    Mit besten Grüßen zum Osterfest!
    Wolfgang

    Zur Info: Ein Link zu Arbeitsweise von W.Müller hinsichtlich der Wachsreinigung.: bayertechnology.com/fileadmin/user_upload/sat_pages/technologyImpulse/ausgabe2/artikel_und_bilder/de/saubere_kinderstuben.pdf
    Sonst schaut mal auf seine Homepage, sie ist nicht sehr ausagekräftig, bzw, umfangreich. Läßt sich also schnell durchlesen.
    Er reinigt mit Akktivkohlepulver.
    Es bleibt für jeden Imkervdie abschließende Entscheidung vor dem eigenen Handeln.
    MbG
    Wolfgang, der keinem das Denken abnehmen kann.

    Selbst, wenn ich mein eigenes Wachs verarbeiten lasse, bin ich nicht frei von Beimengungen; denn am Anfang muß ich MW erwerben und die schmelze ich ja wieder ein und habe die Ursprungsbelastung weiter im Wachs. Die Firmen Wilfried Müller Groß-Süstedt unf Josef Muhr, Prackenbach reinigen das abgelieferte Wachs vor der Verarbeitung. Aber frühere Beimengungen sind deshalb trotzdem nicht raus. (Siehe Diskussion, ich meine im letzten Jahr, zu den Waben von Kellmann, die in den Völkern zusammensackten. Hier ein Link zu den Erläuterungen der Verarbeitung des eigenen Wachses zu neuen Mw:http://www.imkereibedarf-muhr.de/Eigenwachsumarbeitung/ Immerhin kann man mit derUmarbeitung vom eigenen Wachs, auch bei Müller verhinddern, dass weitere Chemie dem Wachs in den Völkern zugefügt wird. Nur Wachs beim Händler umtauschen bewahrt keinen vor altem gepantschtem Wachs. ich habe mit Mw-Wachs und Naturbauwachs jetzt gut 50 kg zusammen und werde diese für mich umarbeiten lassen. in den folgenden Jahren wird dieser mein Wachsbestand durch Naturbauwachs "getreckt" und damit frühere Belastungen verdünnt. Gekauft hatte ich vorher auch nur MW aus gereinigtem Wachs bei Müller immer in Mengen von 25 kg. Das ist ein Karton voll, so dass ich auch immer Mw vorrätig habe, die erstmal im Keller lagern und vor der Verwendung einige Tage im warmen Raum lagern und dann erst eingelötet werden. Mann darf alles machen nur nicht nach der Methode "Geiz ist geil". Das geht schief!


    Wolfgang, der meint auch die Bienen haben als uns anvertraute Lebewesen ein Recht auf gute Behandlung.

    [quote='ThelastExit','https://neu.imkerforum.de/forum/thread/?postID=502638#post502638']Guten Morgen Leute......
    vielen Dank für die Rückinfo.
    also Sommerblüte bzw. Frühjahrsblüte sollte wirklich alleine ausreichen
    Quelle: Honigmacher


    Mit dieser Ansicht liegst du falsch: folgende Zitate aus Werner von der Ohe, Honig, Stuttgart 2014: Seite 65: " Etikettieren Als letzter Schritt vor der Vermarktung müssen die Honigläser mit Etiketten versehen werden. Der Gesetzgeber verlangt ... sowie u.a. der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV)eine optimale Information des Verbrauchers über die Angaben auf dem Etikett. Zu den bei Honig verpflichtenden Angaben gehören gemäß LMKV >> Verkehrsbezeichnung "Honig" ...".Weiterhin auch Seite 91 "Sicherheit bei der Deklaration ...Eine Sortenhonigangabe ist auf dem Etikett nicht notwendig. Die Verkehrsbezeichnung "Honig" ist völlig ausreichend! Will man im Laufe des Jahres geerntete Honige dennoch auf dem Etikett vermerken, eigenen sich unspezifische Angaben nach der Jahreszeit wie "Frühjahrsblütenhonig" oder "Sommertrachthonig".... Bei der Verbindung mit dem Begriff "Blütenhonig" ist zu beachten, dass der Honig vollständig oder überwiegend aus dem Nektar von Pflanzen stammen muss."
    Ich empfehle dies Buch für knapp 20 € zu erwerben. (Kosmos)
    MbG
    Wolfgang


    Ich lese nur Frühjahrsblüte und Sommerblüte. Es fehlen die Wörter- honig dabei. Also Frühjahrsblütenhonig, Sommerblütenhonig o.ä.
    Das Wort Honig ist vorgeschrieben.
    Wolfgang

    @ Kruppi,


    genau um die Rückstände des Klarspülers, Öl, Benzin geht es mir. Es ist ein Unterschied, ob es lediglich Geschirr ist, das ich für mich verwende, oder ob ich Ware mit Rückständen von Reinigungsmitteln in Verkehr bringe. Es erstaunt mich nicht, was die Untersuchungsämter so alles in Lebensmitteln finden.
    Hier wird über sterile Gläser geschrieben, was absoluter Quatsch ist, aber Reinigungsrückstände und auch die Fusseln und Keime eines Handtuches scheinen keine Rolle zu spielen. +)


    Gruß
    Ulrich


    +) hallo Ulrich, hast du meinen Beitrag nicht gelesen: "luftgetrocknet". Und dabei natürlich mit der Öffnung nach unten und aschräg stehend zum besseren Ablüften. Siehe Hygienefibel aus NRW. (für nur 3,00€, Münster)
    Wolfgang


    +) Der verstößt gegen die Warenzeichenverordnung und damit gegen den dort eingetragen Schutz und darf dann auch entsprechend ein Bußgeld zahlen. Denn der DIB macht und bezahlt für dieses Warenzeichen die Werbung und läßt stichprobenweise Qualitätsprüfungen machen. Wer "mitspielen" will muß sich schon den Regeln unterwerfen oder du machst deinen eigenen Kram, wobei natürlich die gesetzlichen Bestimmungen (HoV und Fertigpackungsvo.) auch für dich gelten. Keiner zwingt dich die DIB-Gläser zu nehmen, wer aber die Vorteile des Werbeeffektes haben will, hat sich schon unterzuordnen. Erste Voraussetzung, wegen der Qualität ist ein erfolgreicher Honiglehrgang, nur mit demZertifikat darfst du über einen Verein, in dem du Mitglied sein mußt, die Etiketten beziehen.
    Wolfgang

    :eek: Leute, ich krieg die Krise, wenn ich das hier lese!


    Ich habe inzwischen meinen Kunden angeboten, mir die Gläser ungespült zurück zugeben, was nach anfänglichem Zögern (Hausfrauenehre! ) zunehmend angenommen wird. Und das hat noch den Vorteil, dass ich sehe, dass tatsächlich nicht Marmelade oder sonstwas darinnen war...


    Beste Grüße
    Jule


    Hallo Jule, genau dies der Weg! - Auf meinem eigenen Etikett steht: (geklaute Text) "Imker nimmt Glas mit Etikett ungespült kostenlos zurück". So weiß ich 1. Es ist mein Glas und 2. Es war zwischenzeitlich keine Chmie im Glas und 3. kann ich meine Avery-Zweckform-Etiketten wieder abziehen. Leider packen die Leute die Gläser trotzdem in die Spülmaschine und ich kann mich dann mit gut haftenden Etiketten abmühen und trotzdem werden sie natürlich alle nochmal gepült und luftgertocknet, kein Staub, keine Fusseln, aber unnötige Arbeit, die bei einem Rentner ja nichts kostet. Jedoch ein ruhiges Gewissen sparsamer Umgang mit Rohstoffen.
    Wolfgang

    Auch ich habe beide Varianten im Vertrieb: DIB-Glas ist immer verfügbar und Etiketten habe ich mit Zudruck "Lüneburger Heide" und Unter imker steht "Heide-Imkerei" und dann Name, AnschriftTel.,Mail. (Bisher ohne jede Wirkung)
    Die Neutralgläser haben teilweise To-Deckel. Als sparsamer nehme ich aber auch alle anderen Gläser. Mein Etikett zeigt einen Korbbienenzaun und "Heide-Imkerei Schneverdingen" "Lünebuger Heide". Das wird schon von Touristen gerne genommen; denn den Honig im DIB-Glas kann ich ja auch zu Hause kaufen meinen viele. (Woher die dann aber Heidepresshonig kriegen wollen, wissen sie natürlich selber nicht. Die Dame, die mit einem Stand Heidekränze, -körbe und ähnliches und mienen Honig verkauft, muß dann immer erklären, während der Haupttouristensaison im August/September, daß die Bienen rund 1,5 km entfernt in der Heide stehen. Aber soweit gehen dann die Bustouristen doch nicht mehr zu Fuß. Wichtig an meinen selbstgedruckten Etiketten ist für mich auch, daß die Sorte und das MHD entsprechend dem Los mit eingedruckt und nicht gestempelt oder per Hand geschrieben ist, es sieht so meine ich besser aus. Wird aber leider auch teurer als die DIB-Etiketten. Jeder wie er will und kann. Die DIB-Etiketten machen weniger Arbeit, da sie fertig hier liergen, sind preiswerter, jedoch finde ich, daß sie nicht besonders gut kleben und später bei Retouren, die es bei Touristen ja "Gott sei Dank" nicht gibt. Lassen sich die neuen Schilder auch im Wasserbad nicht gut ablösen.
    Wolfgang