Beiträge von heidjer

    Schon früher schrieb ich, dass ich vom "Biligen Jakob" nichts halte. Guter Honig ist sein Geld wert. Als ich begann verkauften viele Imker den hochwertigen und auch seltenen Heidehonig für 6 bis 7 Euro. Ich bot meien gleich für9 oder 10 Euro an und verkaufte ihn auch. Eine Frau verkauft ihn auf ihrem Stand mit Heidekörben und Heidkränzen mit. Als sie bemerkte, dass in kurzer Entfernung der Verkäufer auf 11 € nach- und angezogen hatte, machte sie es auch. Bereits Mitte August war ich in diesem ganz ausverkauft. Und in diesem Jahr haben die meisten Imker bei uns eine ganz schlechte Ernte gehabt. So das ein Berufsimker bereits von 14€ spricht. OB ich mich dem ganz anpassen kann, weil Angebot und Nachfrage auch den Preis bestimmen, weiß ich noch nicht, aber unter 12€ werde ich nicht bleiben. Für die "ärmeren" Touris gibt es dann die 250g-Gläser für 8€. Mein Angebot muß sich nicht an einem Anbieter mit rückseitig "Honig aus EU- und nicht EU-Ländern" vergleichen. Diesen Heidehonig gab es in diesem Jahr für 7,50€, nachdem Kunden nachfragten wieso meiner jedoch 11€ kostet und ihnen erklärt, bzw. gezeigt wurde, dass der billige Heidehonig irgenwoher kommt und meiner aber aus der Lüneburger Heide, in der sie gerade Urlaub machten und ihn als Erinnerung mitnehmen wollten. Gaben sie den billigen zurück und und holten sich meinen, jedoch 3,50€ teureren Honig.

    Auf Bestellung versende ich auch Honig, dafür habe ich Kartins für 6 Gläser. Über Hermes geht dies preisgünstig, da dort das Gewicht kein Maßstab ist, sondern die Größe der Verpackung. Jedoch die EMail-Anschrift auf meinem Etikett hat noch zu keinen Nachbestellungen der Zufallskunden geführt.

    Ich weiß, dass im Urlubsort Undeloh bereits seit Jahren in einem Lokal, dass 500g-Glas Heidehonig für 14€ verkauft wird. Ich were noch darüber nachdenken. Reicht der Honig, weil zu teuer, länger, dann muß ich zur eideblütenzeit nicht so oft mit nein "verkaufen".

    Wie hieß es in der Tabakwerbung? "Es war schon immer etwas teurer, einen beonderen Geschmack zu haben." Und Qualität kostet nun mal etwas mehr. Siehe Mercedes und Miele. Und die werden ihre Produkte auch los. Also nicht verramschen, sondern angemessen eingruppieren.

    So sieht es Wolfgang, der Heidjer.

    Wer für sich keinerlei Vorsichtsmaßnahmen ergreift, ist auf dieser Welt auch fehl am Platze und deshalb über.

    Zur Schädigung der Nieren: Dann kannst Du erstmal schöne Nierensteine bekommen, die merkst Du dann evtl. mehr als Dir lieb ist. Deshalb wollte mal ein Urologe mir das Essen von Rabarber verbieten. Auf meine Frage, wieviel Rabarberkompott ich essen müßte, damit ich wieder Nierensteine bekäme und die Saison für dieses Kompott auch ja sehr kurz sei, gab er Ruhe. Und ich lebe bereits über 7 Jahrzehnte.

    Bei gefährlichen Tätigkeiten sollte man immer die Sicherheit bedenken. "Vorsicht, nicht Ängstlichkeit, ist die Mutter der Porzelankiste."

    Man kann problemlos in Segerberger Beuten und auch Lüneburger Stülper begasen, wenn man bei der Tätigkeit seinen Kopf zum Denken benutzt und die möglichen Gefahren berücksichtigt und entsprechende Maßnahmen bereithält. (z.B. um heißes Cu-Rohr ein feuerfestes Tuch, vom Heizungsbauer, legen, wegen der Brandgefahr!)

    Ein Büschel Gras dichtet 100 %ig ab und gibt es überall, wenn man sich bückt. Dabei wird der Smoker ganz ruhig . Oder etwas Moos, nicht aus der Geldbörse, sondern vo mBoden aufheben.

    so macht es der Heidjer.

    Leider gibt es immer wieder Imker, die ihre Stände nicht dem Vet. melden. Bei uns gibte es nur noch eine Wandergenehmigung, wenn eine negative Futerkranzprobe vorlag. Es gibt aber immer "Schwarzimker"; die in die Heideblüte einwanden, ohne Wandergenehmigung. Zum Schutz der einheimischen Bienen und Imker hat dies dann Folgen durch den Kreis-Vet. Wir müssen uns vor dem Einschleppen der AFB schützen. Und der Wanderwart und viele Imker sind doch mehr unterwegs im Gelände, als sich diese Imker vorstellen können. Das kann dann mit einer Sicherstellung der Völker enden.

    Wir haben Regeln, die sollte und kann auch jeder Imker einhalten!

    Manchmal muß man Imkern auch erklären, dass sie die Grundbesitzer ansprechen und fragen müssen und dann einen Wanderantrag an den Landkreis zu stellen haben. Geht ja eigentlich einfach, kostet aber 10€, und manche Imker sind wirklich geizig.

    M.b.G. Heidjer

    Auf meinem Honiglehrgang mit den Herren von der Ohe und Lau vom Bieneninstitut Celle, habeich meinSchild mitgebracht, auf dem steht "LüenburgerHeide" und gefragt, ob ich noch Deutschland dazu schreiben müsse? Lau daraufhin: Die Lüenburger Heide kennt ja jeder Japaner und weiß, dass die in Deutschland ist. Also reicht es aus: "LüneburgerHeide" ohne Deutschland. Bis irgend jemand von einer Behörde eine andere Ansich hat. Aus Kostengründen nehme ich jetzt das DIB-Etikett mit regionalem Zudruck.

    M. G. vom Heidjer

    Hallo Fjordimker,

    suche mal Nils Drivdal, früher war er geschäftsführer beider SICAMM. Er imkert in Flekkelfjord im dortgen Schutzgebietmit der A.M.M. und wird Dir sicher helfen können. Schau mal auf die homrpage vom GdDB. In einer Veröffentlichung der letzten Jahre wirst Du Fotos von Imkern mit ihren Beuten im Flekkelfjord finden. Viel Erfolg und Spaß!


    Mit bestem Gruß vom heidjer, der gerne wieder die DB vom Flekkelfjord hätte.

    Ich hatte bei den erworbenen alten Segeberger Zargen, welche durch ich das Wasser mit einem Schlauch hindurchspitzen konnte.Die Maden hatten ca. 3 mm große Gänge hindurchgefressen. ob nur herausgepult oder verdaut kann ich natürlich nicht sagen. Jedemfalls "zerlegen die Styrupor ganz sicher. Wie heißt es in den Naturwissenschaften: "Nichts verschwindet spurlos."

    Also besser keine Kunststofftüten verwenden, sondern Papietüten oder Stofftaschen.

    MbG Wolfgang

    In den letzten Jahren habe ich die Rähmchen im 100l-Wurstkessel mit ca. 10 kW-Gasbrenner ausgeschmolzen. Aber das dann folgende Abschöpfen und Sieben des wachshaltigen Wassers machte mir keine Freude. Eine Staderprese, wie sie in den IWF-Filmen aus der Imkerei Klindworth genommen wird, stand mir nicht zur Verfügung. Dann hatte ich auch an die Selbstbaulösung mit den Kunststoffkisten und Deckeln gedacht, aber wegen des Stromverbrauches (Edelenergie) und dem bereits vorhanden Gasbrenner gedanklich verworfen. Dann wurde welch Zufall im Imkermarkt ein Edelstahlschmelzer zu einem akzeptabelen Preis angeboten. Da, s.o. Brenner vorhanden, habe ich ihn erworben. Auch weil er rechteckig ist und man ihn für das Natronbad nehmen kann, was besser als runde Kessel für Segeberger Zargen ist, war ich erstmal zufrieden. Er ist leider schmäler als DNM-Rähmchen lang sind, so habe sie senkrecht hineingestellt und oben darauf bis drei mit reinen MW oder ausgebauten daraufgelegt, damit von oben kein Trester auf die anderen herabfällt. So habe ich jetzt ca. 16 Rähmchen darin. Es kommen noch zwei Edelstahlquerträger hinein, damit ich die Rähmchen in derLänge nach hineinhängen kann. Auch die schwarzen Brutwaben und die mit Futter gefüllten werden ausgechmolzen. Jedoch umsonst ist es auch nicht, an zwei Nachmittagen habe icheine 11 kg-Gasflasche für 18,90 € verbraucht. Wenn der Schmelzvorgang beendet ist, leere ich gleich den Schmelzraum mit einer Kohlenschaufel vom noch warmen Trester. Es ist eigentlich noch reichlich Wachs dazwischen, weil ich ja nichts auspresse. Dazu möchteich auch keine Presse "versauen" und habe ich auch keine Lust. Da die Rähmchen, trotz Abkratzen nach dem Schmelzen, jetzt ja noch gewaschen werden und die Drähte neu gespannt werden müssen, bin ich doch am Überlegen, mehr Rähmchen für die Winterfeuerung vorzusehen und Wagner neue liefern zu lassen. Aber momentan habe ich einige hundert alte Rähmchen und die will ich erstmal benutzen.- Wie fast jeder weiß. haben Ruheständler/ Rentner ja auch nur wenig Zeit. Darüber denke ich dann 2018 nach. Dieser schwedische Holzofen als Dampferzeuger gefällt mir schon sehr gut, aber bilig wird der auch nicht sein, bevor man das wieder hereingewirtschaftet hat, muß man viele Rähmchen bearbeiten. Außerdem muß ich erstmal die erforderlichen Abstellmöglichkiten geschaffen haben. (Zeit und Geld.) Dann kann ich auch einem Nachwuchsimker anbieten, bei mir einzusteigen bzw. mitzumachen. Bernhard hatte mich ja auch schon ermahnt, dass ich für die Korbimkerei eine Interessenten heranziehen solle. Also alles so herrichten, dass man dann selbst kein schlechtes Gewissen bekommt. - Als ich bis vor einigen Jahren Wohnungen vermietet hatte, habe ich die immer so hergerichtet, dass ich selbst einziehen würde, dann kann man auch ruhigen Gewissens Miete erwarten. Meine Frau weist immer daraufhin, wie alt ich bin. Langsam begreife ich diesen natürliche Vorgang auch und plane nicht für Jahrzehnte. Aber Vorstellungen und Träume sind trotzdem da. Erstmal reichlich Ableger, nach Pia Aumeier, bilden und auf Schwärme hoffen; denn die derzeitigen Verkaufspreise für Völker überschreiten bei einer gewissen Zahl doch meine Möglichkeiten.

    Es grüßt Euch der Heidjer, Wolfgang

    Ich bin über Euren Tonfall gegenüber Lilie schon sehr erstaunt. Sie hatte am Anfang präzise Fragen zum FDV gestellt. Aber darauf hat sie keine passende Antwort bekommen, sondern seitlich weitreichende Kommentare. Ich habe hier alle Beiträge nacheinander durchgelesen und dabei hob sich am Anfang auch meine Hut, den ich gar nicht besitzte und deshalb auch nicht aufhaben konnte. Der Tonfall einiger Komentatoren gefiel mir gar nicht. Und dann, nachdem sie eine eigene Entscheidung getroffen hat sie so anzugreifen, ist wohl auch nicht angemessen. Zum Abschwefeln, früher war das die Standartversion an den Honig in den Körben zu kommen. Also in Deutschland nicht unbekannt. Und im Handel gibt es noch immer die Bündel Schwefelstreifen und Schwefeldosen. Also nicht so tun, als ob hier die heile Welt, im Gegensatz zur Schweiz sei. Es wäre schön, wenn die "Schlauberger" ihr Wissen auch in freundlicher Art und Weise kund tun könnten. Wie heißt ein alter Spruch: reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

    Ein frohes Osterfest wünscht Wolfgang

    Ich kaufe mein Natron bei den Genossen (Raiffeisen) im25 kg-Sack, meistens kommt der von Putin. Mein Natronbad für die Rähmchen und Segeberger Beutenteile setze ich mit mindestens 3% an und bringes es fast zum Sieden. Die Rähmchen kommen gebündelt in einem Edelstahlgestell hinein und nach dem Reinigungsbad werden sie mit dem Wasserstahl abgesprüht. Ich hoffe mir bald einen Hochdruckreiniger dafür leisten zu können. Wenn möglich einen der warmes Wasser (über40 °C) verträgt. Elektrisch beheizte Hochdruckreiniger sind einfach zu teuer. Dann kann ich das Wasser aus der Solaranlage verwenden, das Klara tagsüber erwärmt hat. (Nicht im Winter.) Anschließend die Rähmchen zum Trocknen aufhängen. (Auch nur bei bombigem Wetter.) Drähte nachspannen und MW einlöten. Gelagert weren sie dann bei mir in Bananenkartons, dahinein passen ca. 16 DNM Hoffmanrähmchen. Die Kartons kosten nichts, nur eine höfliche Frage, und kann man gut stapeln und lüften auch noch gut ab. Und nun viel Spaß bei der Arbeit. Vergesst nicht die säurefesten Handschuhe, die Schürze, dieGummistiefel und die Schutzbrille! Es ist Eure Gesundheit! Leichtsinn ist kein Mut!

    MbG

    Wolfgang