Beiträge von René

    Hallo Melino,


    wofür brauchst du denn so eine Steuerung? Ist an deiner Schleuder keine vorhanden? Oder bist du ein Schleuderbauer und möchtest solche Steuerungen in Serie bauen?


    Für deine Anwendung gibts ein paar Möglichkeiten. Einmal könntest du dir nen FU (Frequenzumrichter) kaufen und den mit einer Zeitsteuerung ansteuern. Mit der Zeitsteuerung kannst du dann Drehzahl, Rampe und Drehrichtung vorgeben, der Rest macht dann der FU. Von Danfoss gibts gute Umrichter dazu.


    Allerdings kostet das Ganze dann mehr als eine fertige Steuerung von den bekannten namhaften Schleuderherstellern.


    Oder es gibt ein paar Elektronikbastler hier, die sich nen µController hernehmen und damit ne programmierbare Steuerung aufbauen. Das kostet aber auch ne ganze Stange und etliche Versuche bis das richtig läuft.


    So wie ich dich verstanden habe soll das Ganze auch noch individuell einstellbar sein in der Länge der Laufzeit und der Höhe der Drehzahl mit diversen Drehrichtungsänderungen.


    Mein Rat an dich wenn du eine einzelne Steuerung für deine Schleuder brauchst, dann kauf dir eine fertige ausgereifte mit Garantie von nem Schleuderhersteller.


    Falls du allerdings in Serie produzieren möchtest, dann wende dich vertrauensvoll an eine Elektronikfachfirma. Die geben dir dann auch ne Garantie, dass die Steuerungen die du evtl. verkaufen möchtest auch den vorhandenen Richtlinien entsprechen.


    Wir sind hier in DE und da gibts bei elektrischen und elektronischen Produkten (für den Verkauf) jede Menge an Vorschriften (VDE, DIN, Altgeräterücknahme). Einige davon kenne ich aus der täglichen Arbeit als Mess- und Regeltechniker in der Pharmabranche. Die Prüfungen dafür kosten auch ne Stange Geld. Ob sich das lohnt, bei der Konkurrenz?


    Gruß René

    Hallo Michal,
     
    was ist an der Frage unsachlich?
     

    Moin,
     
    Das Land gehört weder den Amis noch "uns" sondern einzelnen Leuten, noch sind alle Amis bei Monsanto beschäftigt.
    Lass doch bitte mal Sachlichkeit in Deine Beiträge zurückkehren.
     
    Gruss Michael


    Rein prinzipiell gehört das Land niemandem. Es gibt nur Leute die aufgrund von Gesetzen sich das Recht angeeignet haben das Land zu besitzen.
     
    Das beantwortet aber nicht meine Frage:
     

    René schrieb:


    Warum muß ein amerikanischer Konzern hier in Deutschland Versuchsfelder haben?


     
    Meiner Meinung nach hat dieser Konzern genügend Ländereien im eigenen Land, um dort Experimente zu machen. Die "müssen" nicht lebensnotwendigerweise hier ihre Versuche machen.
     
    Warum unterstützt unsere Regierung mit ihrer Gesetzgebung ausländische Firmen? Was haben wir für einen Nutzen davon? Was haben die gesetzgebenden Politiker davon?
     
    Einfache sachliche Fragen. Die Antwort wird schwieriger zu finden sein.
     
    Gruß René

    Hallo aufgeregtes Bienenvolk,
     
    meine Frage ist eine ganz andere Frage.
     
    Warum muß ein amerikanischer Konzern hier in Deutschland Versuchsfelder haben? Gehört das Stück Erde denn den Amis? Oder uns?
     
    Sollen die soch ihr eigenes Land versauen.
     
    Gruß René

    Nun lieber Henry,
     
    das dürfte dir als Befürworter doch interessieren? Oder liege ich mir da falsch?:wink:
     
    Und der Bezug zu den Bienen ist ja wohl schon da, weil, die anliegenden Imker an die Felder, wo der GVO-Mais im Moment nicht gesät werden darf, sehr wohl eine Beeinträchtigung erfahren dürften, wenn denn dann Monsanto mit seiner Klage durchkommt und der Mon810 wieder gesät werden darf.
     
    Gruß René

    Hallo Hardy,
    du hast den Text nicht ganz richtig gelesen.:wink:
     


     
    Das was dort beschrieben wird ist die Hochvolttechnik in den einzelnen Solarmodulen, das hat nichts mit Höchstspannungsübertragung zwischen Kontinenten zu tun.
     
    Da geht es um Wechselrichter die mit der höheren Gleichspannung von CIS-Zellen arbeiten können. Das sind übrigens die Zellen bei denen das Indium zur Herstellung verwendet wird. Also maximal 10 Jahre und das wars dann mit dieser Technik. Und das bei derzeitigem Verbrauch.
     

    Radix schrieb:


    Solarfarmen in Afrika (Flächenmäßig nicht größer als das Saarland) und die neue Entwicklung von Hochvolt-Gleichstrom kann den gesamten europäischen Energiebedarf decken.


     
    Für die Energieübertragung über weite Strecken werden dann wieder ganz normale Transformatoren mit Wechselspannung eingesetzt. Mit eben den schon bekannten Verlusten.
     
    Gruß René

    Hallo Hardy,
     
    danke für die Blumen.
     
    Soo jung bin ich nicht mehr, habe selbst 3 Kinder und schon einiges gelernt und mitgemacht. Meine Ausbildung habe ich in einem Energiekonzern gemacht, damals noch EVS heute EnBW. Ein bisschen weiß ich noch von damals wie das war mit der Hochspannungsübertragung und den Verlusten unterwegs. Das durften wir in der Berufsschule bis zum Exzess rechnen. Geplanter Berufsweg ging in Richtung Netzplanung für Höchstspannungsnetze (230-400 kV). Kam dann aber einiges dazwischen.
     
    Was die Fläche anbelangt dürfte das das kleinste Problem sein. Das Problem sehe ich eher in der praktischen Umsetzbarkeit durch mangelnde Rohstoffe und auch durch die langen Übertragungswege. Glaubst du denn wirklich, wir Industrienationen würden uns von einem Land abhängig machen, in dem sie sich bis heute gegenseitig die Köpfe einschlagen?
     
    Und wenn die gesamte Stromproduktion für Europa aus Afrika käme, wäre dies so. Eine kleine Bombe und Europa ist dunkel. Das wäre dann das gleiche Spiel, das Russland jeden Winter mit dem Gas mit uns treibt und andere vorschiebt.
     
    Zu deiner Feinstaubproblematik heutzutage, wir haben draussen (ausserhalb gebauter Räume) eine wesentlich bessere Luft als innerhalb der Räume.
     
    Ein guter Holzofen macht kaum Staub. Und die heutigen Öfen sind gut gebaut. Andere werden schon gar nicht mehr zugelassen.
     
    Und das andere Problem des feinen Staubs, je feiner, desto krankmachender. Was nutzt es, wenn ich die Filtertechnik bis ins letzte ausreize und die Partikel dann direkt durch die Lunge ins Blut gehen?
    Die Nase und die Bronchien sind sehr effiziente Filter. Diese funktionieren aber nur bis zu einer bestimmten Partikelgröße.
     
    Naja, wir sind hier jetzt reichlich OT geworden. Mit Raps hat das jetzt nichts mehr zu tun.
     
    Gruß René

    Hallo miteinander,
     
    für die Herstellung von Dünnschichtsolarzellen wird Indium benötigt. Dieses Indium ist nur sehr begrenzt verfügbar, um genau zu sein wird es in diesem Jahrzehnt ausgehen. Daher glaube ich nicht daran, daß große Flächen in der Wüste gebaut werden um unsere hochindustriealisierte Länder mit billigem Strom zu versorgen, dessen Verbrauch nur künstlich hochgehalten wird.
     
    Und das Thema Hochspannungs-Gleichstrom, ich weiß ja nicht, in wie weit du dich mit Gleich- und Wechselstrom auskennst Hardy, aber Gleichstrom lässt sich sehr schlecht unter Last schalten. Da gibts einen sehr stabilen Lichbogen, der die Kontakte an den Schaltern abbrennen lässt. Sehr schwieriges Feld. Eine Alternative wäre getakteter Gleichstrom. Der wäre dann auch schaltbar.
     
    Fangt doch einfach mal mit Stromsparen an. Die ganze Konsumscheisse die man täglich nach Hause schleppt einfach mal im Laden lassen, Heizen mit Strom aus dem Haus schmeissen, damit meine ich auch Wärmepumpen, nicht nur Nachtspeicheröfen oder Heizlüfter. Man muß seinen Kindern nicht alles kaufen, nur damit sie bei ihren Kameraden angesehen sind.
     
    Oder mal wieder wie früher mit nem Holzherd das Essen kochen. Wenn ich so drüber nach denke, wenn wir den ganzen Scheiß nicht kaufen, wird er auch nicht hergestellt und dafür wird dann auch kein Strom mehr verbraucht. Von dem Energieaufwand für die Entsorgung von dem Müll mal ganz abgesehen.
     
    Wenn wir alle einfach mal ein klein wenig zurückgehen würden, dann bräuchten wir die Unmengen an Energie gar nicht mehr.
     
    Gruß René

    Klasse Sache Konstantin, wenn du damit mal gearbeitet hast würde mich das Ergebnis interessieren. Bitte berichte dann davon.
     
    Gruß René

    Und dazu noch ist das Schweizer Honig, der wird im allgemeinen sowieso teurer gehandelt als in DE.
     
    Gruß René


    Nachtrag: Ich finde es sehr bedenklich, was die mit Ihrer "Wundererde" anrichten. Erst rauben wir ihnen die Natur mit unseren Papierfabriken und Edelholzverbrauch und nun klauen wir auch noch ihre Erde um unsere Gier zu stillen?
    Sind wir nicht schon das reichste Land auf der Erde? Haben wir das nötig?


    Und dann das noch: auf der einen Seite nach naturgemäßer Bienenhaltung zu rufen und auf der anderen Seite den Menschen auf der anderen Seite der Erde die Grundlage zum Leben stehlen. Wie passt das zusammen?


    Entschuldigung für meine direkten Worte. Mir langts langsam...

    Hallo Henry,
     
    es geht bei diesem Thema T45 Raps nicht um irgendwelchen Raps wie du das selbst so gerne wiederholst. Es geht um einen veränderten Raps, der das Potential hat seine veränderten Gene durch Auskreuzung zu verbreiten. Daß diese Auskreuzung stattfindet ist nun mal erwiesen. Siehe Kanada und Indien.
     
    Da dieser Raps ja nunmal bei uns nicht zum Anbau zugelassen ist, "sollte" dieser ja auch nicht in der freien Natur zu finden sein. Allerdings wie weiter oben schon des Öfteren geschrieben gibt es eben doch eine Kontamination der Umgebung dieser transportierenden und verarbeitenden Betriebe.
     
    Dieser Raps nun, kann, es muß nicht zwingend so sein, sein Erbgut über andere Kreuzblütler, die in der Nähe wachsen und dauerhaft sind, verteilen. Diese nun dauerhaften Pflanzen geben nun ihrerseits ihr Erbgut weiter usw. Das bekommt man nicht mehr nur durch ausreissen aus der Natur. Dazu müsste man alles platt machen, was ja durch die Herbizid-Resistenz schwierig wird. Das wäre dann der Supergau.
     
    Ganz einfache Kette.
     
    Übrigens stehen an vielen Ackerrändern und Wegen Rapspflanzen aus dem letzten Jahr rum. Wer mit offenen Augen durch die Lande fährt sieht das. Es reichen einzelne Pflanzen um Erbgut zu verteilen, dazu braucht es nicht gleich einen ganzen Acker.
     
    Die Frage sollte viel eher sein, was für einen Nutzen hat denn dieser T45 wirklich? Ausser der Herbizidresistenz ja wohl keinen anderen als normale Rapspflanzen. Und das Problem der Unkräuter kann man mit heutigem Wissen anders lösen als mit gentechnisch veränderten Pflanzen.
     
    Alleine das geringste Risiko verbietet schon eine Entwicklung in dieser Richtung. Es müssen keine konkreten Gefahren vorhanden sein.
     
    Also ich möchte nicht kotzen müssen weil in meinem Rapsöl zum braten mögliche Allergene enthalten sind. Ich bin schon belastet genug. Siehe ja auch bei unseren Bienen. Die Milbe allein machts nicht, das Gift allein auch nicht. Aber irgendwann ist das Fass halt voll.
     
    Gruß René