Beiträge von Immenfuchs

    Hallo Bienenfreunde!
    Definitiv:
    Auch bereits 4 Wochen tote Bienen (kühl gelagert) enthalten wirksames Gift!
    Heute beim zusammenstampfen von Altwaben zwei Stachel in den linken Handballen bekommen. Tat weh und schwillt nun langsam an - ganz normale Giftreaktion also.:oops:
    Und nein: ich habe die Waben in geschlossenen Raum zusammengestampft, keine Räuberbiene von außen zwischengedrückt.
    Nicht meine Woche, nachdem ich am Freitag zur Erhaltung meiner Sehfähigkeit erst im KKH war, und meinen Stirnstich behandeln lassen musste. :roll:
    Ich hoffe, ich werde bald mal immun gegen das Gift.
    Gruß
    Kalle

    Hallo Bienenfreunde!
    Leider drohen den Vergiftern unserer Umwelt geringere Strafen als einem Gewohnheitsdieb!:evil:


    Brunnenvergifter im Mittelalter mussten erst noch einen neuen Brunnen graben und anschließend das vergiftete Wasser selber trinken...


    In unserer Zeit müsste anders angesetzt werden: Die Hersteller müssten grundsätzlich für alle Schäden unbegrenzt haften, es sei denn, sie können nachweisen dass sie einen Missbrauch der Gifte durch direkte Kontrolle der Endkunden ausschließen können!


    Denkt
    Kalle

    Moin Bienenfreunde!
    Habe also nicht nur ich Platzprobleme! :-D
    Zählt auch so ein Doppelwerkzeugtrolli mit zwei ebenen?
    Allerdings bin ich ja im Vorteil, was ich vergessen habe kann ich schnell aus dem Haus nachholen!


    Untere Trolliebene:
    Smoker, Rauchmaterial, Wassersprüher, Handschuhe, Nelkenöltuch;
    Zur Behandlungszeit: entweder Milchsäuresprüher oder Schwammtücher und AS;


    Obere Ebene:
    Abkehrbesen, Stockmeisel, Weiselfangkäfig, langes und kurzes Messer, Stift, Papier, Rähmchenheber, Streichhölzer, Feuerzeug, Küchenrolle, Pinzette, Lupe, Pinsel, Melkfett (Rähmchenauflage einfetten), Plastikbeutel, Stichgel gegen evtl. Bienen- aber eher gegen Bremsenstiche (schmerzhafter und häufiger),


    Gruß
    Kalle

    Danke Drohn!


    Die Mods können diesen Bereich der Fragen jetzt gerne den Bereich "Dumme Anfängerfragen" verschieben!
    Hätte ich auch selbst drauf kommen können, zumal es hier im Forum schon Beiträge zum Thema Rückenlandung gab. :oops:


    Davon ab bleibt aber weiterhin die Möglichkeit, dass Bienen mit Varroabefall Orientierungsprobleme haben.
    Nach wie vor sehe ich auch die Herkunft der mysteriösen Flecken nicht geklärt.
    Wie gesagt: andere Bienen keine Flecken und keine Rückenlandung, diese Bienen Flecken und Rückenlandung.
    Artisten im Clownkostüm beim Training schließe ich hier mal aus. :cool:


    Gruß
    Kalle

    Hallo Peter!
    Du kannst auch selbst zum Bienensachverständigen werden!
    Belege die Kurse und mach die Prüfungen.
    Dann hat Dein Kreis auch einen guten!
    Laut meinem Wissen muss ein Bienensachverständiger weder Veterinär, noch Amtsperson sein, sondern nur die entsprechenden Kenntnisse nachweisen!
    Gruß
    Kalle

    Hallo Drohn!
    Beides falsch!
    Strahlend schönes Flugwetter, nur im Schatten etwas Kühl.
    Holzdach mit Zeltplane, obenauf Blätter und eine flache Pfütze.
    Zum Wasser holen fliegen die meisten Bienen zu einem Blumenkasten, obwohl der Teich näher liegt.

    Hat aber alles nichts mit Varroa zu tun!


    Wenn das auf meinem Foto keine Varroa ist, was dann?
    Interessant: dieser "Fleck" ist Symetrisch auch auf der anderen Seite.
    Habe ich zweimal die gleiche Biene betrachtet (möglich, da erheblicher zeitlicher Abstand)?
    Und nach der Trocknung auf meinem Knie in der Sonne flog sie wieder zügig davon.
    Gruß
    Kalle

    Hallo Bienenfreunde!
    Die letzten zwei Tage ist mir etwas merkwürdiges aufgefallen:
    Einige Bienen sind beim Wasser holen auf dem Beutendeckel auf dem Rücken gelandet und verklammt.
    Bei meinen "Rettungsaktionen" betrachtete ich zwei davon genauer und bemerkte dunkle, ovale Punkte am ersten Segment-Ring. Farbe und Größe könnten Milben sein.


    Im Bienenkurs war uns erklärt worden, dass bis zu 8 Varroen in den Segmentschuppen einer Biene sitzen können und sich dort huckepack tragen lassen.


    Neugierig wie ich war, habe ich auch Bienen ohne Landeprobleme genauer betrachtet, und konnte keinerlei Auffälligkeiten fest stellen!
    Leider stößt die Auflösung meiner Kamera hier an die Grenzen:



    Also Fragen:
    Kann es Varroa sein?
    Wenn ja, stört es die Bienen beim fliegen, bzw. beeinflusst es ihr Verhalten?
    Mögliche Parasit - Wirt Anpassung?


    Diese Völker hatten im letzten Jahr nur geringen Varroabefall!


    Gruß
    Kalle

    Hallo Bienenfreunde!


    Die Eibe ist einer der tödlichsten Bäume - im Mittelalter gewesen! :wink:
    Aus ihrem zähen Holz wurden bevorzugt die Langbögen gebaut.
    Leider sind Eiben sehr selten geworden, so dass wir wohl nicht mehr in den Genuss von Eibenhonig kommen werden! :-(


    Gruß
    Kalle

    Hallo Bienenfreunde!
    Blähton im Goldfischteich als Landehilfe?
    Ein kleiner schwimmender Ring und darin die Tonkügelchen?
    Nur meine Goldfische würden sich ärgern, da sie weniger Bienen "ernten" könnten.
    Ich probier das mal aus!


    zonia
    Kranke Bienen fliegen nach Möglichkeit ab und sterben einsam - nur ganze Bienenvölker können Krankheitssymtome zeigen! Wenn sich einzelne Bienen vergiften, bekommt das ein Imker nicht mit!
    Harte Zustände im Bienenvolk: Keine Krankenführsorge, keine Rente, nur Arbeit bis zum Tod!


    Gruß
    Kalle

    Hallo Bienenfreunde!
    Die Nähe zur Hanse Übermacht zwingt zum Piratentum!:)
    Im Ernst:
    Kann Aggressivität nicht durch Chemische Stoffe ausgelöst werden?
    Mineralien oder bestimmte nur im Norden wachsende Pflanzen?
    Agrochemie scheidet ja eher aus, da Bundesweit die gleichen Mittel versprüht werden?


    @ Herby:
    Eriwan - Im Prinzip hast Du Recht, ABER
    das Gesetz ist praktisch wertlos!
    Ich kenne mittlerweile dutzende von (Alt)imkern, die ihre Beuten nie verschließen! Nach dem Motto: Ist ein Volk tot, zieht das nächste ein! :evil:
    Die schauen noch nicht mal nach, woran es eingegangen ist!
    :evil:


    Sabi(e)ne hat das Volk ja vorher untersucht und nur die Vorräte aus gutem Grund stehen gelassen.
    Quasi ein kontrollierter Versuch!
    Das hat nichts mit Verantwortungslosigkeit zu tun!
    Und nun erhalten wir dadurch sogar neue Erkenntnisse?!


    Es lebe die Bienenforschung!
    Gruß
    Kalle

    Hallo Bienenfreunde, hallo Jule!
    Finanzieller Gewinn mit Bienenhaltung ist ein gaaaaaaaaaaanz heißes Eisen!
    Finanzamt, Landwirtschaftsverband und Sozialversicherung haben die Imker mittlerweile als zu rupfende Hühner im Visier!
    Lese auch mal die entsprechenden Threads hier im Forum!


    Ob sich finanzieller Gewinn einstellt liegt an so vielen Faktoren, dass da niemand Prognosen erstellen mag.


    Und, ja ich kenne persönlich Imker die damit auch finanziellen Gewinn machen!


    Wenn man dabei nicht auf den Stundenlohn schaut!!!!
    Aber entweder unter 100€ im Monat oder richtiger Teilzeitjob!



    Meine Meinung/Erfahrung:
    Wenn du eine gut bezahlte Nebentätigkeit suchst, mach was anderes!
    Aber wenn du:
    die Natur liebst,
    vielleicht eigenen (Obst-)Garten besitzt,
    gerne Honig isst,
    auch Verwendung für andere Bienenprodukte hast,
    der nötige Platz für alles Zubehör vorhanden ist,
    deine mit dir lebende Familie (Partner/Eltern/Kinder) nicht dagegen sind,
    und du bereit bist ca. 2000€ und mind. drei Jahre Lehrzeit zu investieren,
    - Dann fang mit der Bienenhaltung an und du wirst auf jeden Fall Gewinn erzielen, der sich nicht unbedingt in Cent und Euro beziffern lässt, wohl aber in Wohlbehagen und Glück zu messen ist!:daumen:
    Gruß
    Kalle