Beiträge von Immenfuchs

    Hallo Jule!
    Ich habe es so gemacht:
    Zuerst ein Fenster als Grundmaterial, genauer: eine Plexiglasscheibe aus dem Abfall, und dann aus (Abfall-)Sperrholz eine Kiste darunter gezimmert. Ein altes Alu-Backblech dient als Unterlage für die Rähmchen, als Auffangwanne einen Blumenkasten, und als Sieb einen Rest Edelstahl-Varroagitter.
    Reste von den Styrodurplatte die ich als Beutendeckel verwende, habe ich zur zusätzliche Isolierung mit in den SOWA eingbaut.
    Schwarze Farbe innen - fertig.
    Funzt!
    99% Receicling: Nicht schön, nicht originell, nicht genial - nur funktionell.
    Keine Tischlerwerkstatt, nur Säge, Akkuschrauber und Tacker (für die Scheibenauflage-Leisten).
    Ach ja: ein alter Mofa-Anhänger aus dem Sperrmül als Untergestell macht das ganze sehr mobil!
    Gruß
    Kalle

    Hallo Bienenfreunde!
    In meinen selbst aus Kistenperrholz zusammengeschusterten Sowa verwende ich Reste von blauen Styrodurplatten als Isolierung. Bisher hielte sie. Allerdings habe ich den auch noch nicht bei 35 Grad im Schatten stundenlang ohne zu öffnen in der Sonne stehen lassen.
    Ohne Isolierung geht sicher auch, aber dann darf er nicht im Wind stehen.
    Gruß
    Kalle

    Hallo Summ!
    Kaufe bei zwei Imkern aus dem selben Dorf ein, beide Bienenstände stehen nur 500 Meter auseinander: Beide füllen im DIB Glas ab!


    Ein Imker hat feinkremigen Honig mit hervorragendem Aroma und sauber abgefüllt.


    Der andere Imker bietet überrührten Honig in angeschlagenem Glas ohne MHD, Losnummer etc. auf dem Etikett. Auch der Honig schmeckt nicht so lecker.


    Lösung:
    Der 1. Imker betreibt regelmäßig Bauerneuerung, rührt den Honig gewissenhaft, und entnimmt im Frühjahr die Futterwaben. :liebe002:


    Der 2. Imker hält seine Völker auf schwarzen Schwarten, lässt die Futterwaben im Frühjar drinn und rührt den Honig wenn es mal eben passt. Ach ja: Gläseraustausch ist Geldverschwendung. :evil:


    So erkennt selbst ein Laie einen Unterschied!
    Gruß
    Kalle

    Hallo Bienenfreunde!
    Mir hat ein Forscher vom Bieneninstitut folgendes gesagt:
    "Im Prinzip ist der Beutenkäfer nicht schlimmer als die Wachsmotte!
    Nur in schwachen Völkern die sich selbst überlassen bleiben breitet er sich aus."


    Da er für sein Fachwissen geschätzt wird, will ich ihm mal glauben - und hoffen dass er Recht behält.


    Sobald der Beutenkäfer den Sprung zu uns geschafft hat, werden wir mit ihm leben müssen - so wie mir der Varroa! Also, warum vorher schon Panik machen?
    Vermutlich werden sowieso wir Imker selbst den Schädling her holen - die Bieneninstitute sind ja inzwischen klüger geworden.


    Jede Generation hat ihre eigene Plage!
    Gruß
    Kalle

    Hallo Bienenfreunde!
    Dachse sind vielseitig in ihrer Ernährung und fressen auch sehr gerne Insekten. Ich kann mir also gut vorstellen, dass sie zumindest die vor den Beuten liegenden Bienen auffressen und auch neugierig in die Beuten schauen. Aber stark genug um Beuten um zu werfen sind sie sicher nicht! (zumindest die üblichen, bei Warre' wäre ich mir nicht so sicher)
    Davon ab gibt es in Afrika auch noch die Honigdachse, die sich komplett auf unsere geliebten Honigsammlerinnen spezialisiert haben!


    Gruß
    Kalle

    Hallo Tim Taylor und alle anderen Anfänger!


    Nein, Anfänger sind hier ganz gewiss nicht unerwünscht!


    Das Problem ist, dass fast jede Frage schon mehr als einmal gestellt wurde und die Antwort hier irgendwo steht (stehen sollte).
    Und jedes mal, wenn die gleiche Frage wieder gestellt und beantwortet wird, erhöht es die Unübersichtlichkeit des Forums! :roll:


    Ich selbst habe mich im ersten Imker-Jahr durch hunderte Forum-Seiten gelesen, bevor ich dann anfing Fragen zu stellen die ich noch nicht gefunden hatte! Und trotzdem stellte (und stelle) auch ich Fragen, die im Forum schon beantwortet wurden.:-(


    Für schnelle Anfragen wäre ein Chat besser, da dort keine unübersichtlichen Strukturen erschaffen werden. Aber wer sollte in diesem Chat ständig rumhängen? Wir "Naturburschen" sind ja bei den Bienen, und nicht 24 h vor dem PC (ausnahmen bestätigen die Regel).


    Das Forum kann keine Imkerliteratur ersetzen, aber Prima vertiefen und erklären! Dazu muss man aber auch bereit sein zu lesen und selbst zu suchen! Sonst lähmt sich dieses System selbst!


    Davon abgesehen sehe ich persönlich in jedem schreibenden Benutzer einen Gewinn, denn es gibt bekanntlich keine dummen Fragen, nur dumme Antworten! :-D


    Also herzlich willkommen!


    Gruß
    Kalle

    Hallo Andreas!
    Ja genau diese Seite ist die Richtige!
    Lade Dir mal das Buch von Herrn Bremer dort herunter und lese es durch!
    Suche auch mal hier im Forum unter Golzbeute/Bremerbeute/Lagerbeute.
    Zur Zeit läuft bei mir auch ein Versuch dazu:
    Ich habe eine Bremerbeute quasi geteilt.
    Das Erste Jahr ist recht positiv verlaufen, wenn auch nicht alle Leimholzplatten die richtige Qualität hatten.
    Zwei geteilte Bremerbeuten und die 20*20 Golz Wanderbeute im Hintergrund, dieses Frühjahr:

    Und Bild einer selbst gebauten Halbbeute im Kuntzsch-Hoch Format:

    Im Prinzip unterscheiden sich Bremer und Golz nur in der Anordnung des Flugloches (Warm- kontra Kaltbau)
    Gruß
    Kalle

    Hallo Katharina!
    Hummeln sind erheblich größer und pummeliger als Bienen.
    Schau mal im Internet die Bilder an, dann kannst Du die Arten leicht unterscheiden!
    Das Nest wird in keinen Fall nach außen erweitert!
    Falls es Bienen sein sollten, dann vermutlich Mauerbienen.
    Die werden bald sterben.
    Aber die Brut verbleibt bis zum nächsten Jahr im Nest. Wenn Ihr das Loch dann verschließt, müssen die jämmerlich sterben.
    In jeden Fall sind Bienen und Hummeln gute Gartenhelfer: Obst und Gemüse profitieren von der Bestäubung.
    Wenn nicht kleine Kinder oder Tiere Gefährdet sind, sollte ihnen der Nistplatz gegönnt werden.
    Bei mir hat ein Hummelnest direkt an der Eingangstür keine Probleme bereitet, nur mein Hund wurde ein mal gestochen, als er nach einer schnappte!
    Alternative Nistangebote (Humelnistkasten und "Wildbienen-Hotel") sind eine Gute Lösung für die Zukunft.
    Gruß
    Kalle

    Hallo Andreas!
    Ich besitze so eine 20*20 Golzbeute, und ich sitze nicht im Rollstuhl!:roll:


    Vorteil:
    Kein heben von Zargen zur Kontrolle.
    Im Gegensatz zu Dadant oder anderen Magazinen mit Halbrähmchen können ausgebaute Waben aus dem Honigraum zur Bauerneuerung in den Brutraum gehängt werden.


    Nachteile:
    Sperrig, alleine selbst leer kaum zu bewegen! (Kann als Diebstahl- und Frevelschutz auch als Vorteil gesehen werden)
    Einengen und Anpassen von Brutraum ist nicht ganz einfach.
    Keine Honigernte mit Bienenflucht möglich.
    Im Winter soll es vorkommen, dass die Bienen trotz ausreichender Vorräte verhungern, wenn sie das Brutnest mehr in der Mitte der Beute hatten, und dann nach einer Seite durchzehren.


    Interessant ist da auch die Bremerbeute, die einige der Nachteile vermeidet.


    Trotzdem: Mein Bienenvolk scheint sich in meiner Golzbeute wohl zu fühlen.


    Falls Du die Beute zum selbst zusammenbauen bei Lonnemann bestellst, frage bei der Bestellung nach einer Explosionszeichnung oder Bauanleitung! Bei mir war keine dabei, und ich musste lange tüfteln bis ich sie zusammen hatte!


    Die Kuntzsch-Hoch-Rämchen sind noch recht gängig.
    Achte bei Deiner Schleuder nur darauf, ob sie auch rein passen!


    Benutze auch mal die Suchfunktion, dann findest Du dazu noch weitere Informationen.
    Gruß
    Kalle

    Hallo Bienenfreunde!
    Das dieses Thema ja ganz unten im Honig Fred gelandet ist, und die Abfüllsaison wieder startet, wollte ich es mal wieder "hoch" posten! :wink:
    Wie sieht es mit Langzeitergebnissen aus!
    Bleibt der Honig über das MHD cremig?


    Und noch mal zur Vereinfachung:
    Schleudern
    Sieben
    Abschäumen
    Abfüllen
    Einfrieren (wie lange genau: bis zur Kristallisation oder xx Wochen?)
    genießen


    @ Admins: wäre das nicht was für "Wichtig"
    Gruß
    Kalle