Beiträge von Immenfuchs

    Stimme zu: eine Diskussion ist unnötig, das ist schlicht und einfach Betrug. Die einzige Diskussion welche notwendig wäre ist warum das deutsche Strafrecht das öffentliche nennen von Betrügern unter Strafe stellt. Würden hier oder woanders die entsprechenden Händler genannt werden, fänden solche Produkte keine Abnehmer mehr.
    In Beuten und der Lebensmittelherstellung hat das Zeug nichts zu suchen.
    Was mich aber interessieren würde: ist dieses künstliche Bienenwachs beim Verbrennen schädlicher als echtes Wachs?
    Für technische Anwendungen und Kerzen wäre es denkbar, wenn es nicht deutlich mehr Schadstoffe emittiert als echtes Wachs. Aber es muss natürlich korrekt deklariert sein. Übrigens: 90% aller in Discountern und Supermärkten verkauften "Echtwachskerzen" enthält bestenfalls hohe Anteile an echtem Bienenwachs. Das Problem ist also weder neu noch unbekannt. Doch die Strafen für Verbraucherbetrug schrecken zu wenig ab.
    Gruß
    Karl-Heinz

    Nicht aus eigener Erfahrung. Allerdings wird woanders aktuell auch von langen Lieferzeiten gesprochen. Am besten anrufen und fragen wie es aussieht. Preis und Qualität ist bei Lonnemann sicher unschlagbar. Aber andere Tischler, und auch Behindertenwerkstätten, können die auch herstellen. An den Golzbeuten an sich stört mich die Größe. Selbst leer kaum zu tragen. Deswegen baue ich meine Beuten aus Leimholzplatten und modifiziert selbst. Halten auch einige Jahre.

    Hallo Reiner,


    Abstand der Schlitze ist von Mitte zu Mitte. Schlitze und Wabengassen müssen fluchten.
    Inzwischen habe ich die Schlitze aber auf 2 cm verbreitert, da sie zu schmal waren, wenn noch ein Absperrgitter zwischen war.
    Den Boden habe ich mehrfach überarbeitet, inzwischen mache ich es einfach so, dass ein Holzbrett den Boden bildet, dass im vorderen Drittel ein Varroagitter hat. Unter dem Brett sind zwei Leisten links und rechts, so dass ich ein Brettchen zur Diagnose drunter schieben kann.
    Die Beutenseite die als Honigraum genutzt wird muss unten zu sein, sonst versuchen viele Bienen nach unten durch das Varroagitter zu kommen, statt wieder durch das Absperrgitter zu schlüpfen.
    Die Leimholzplatten ausfräsen und Stege als Gitter stehen lassen hat sich als nicht praktikabel heraus gestellt. Die Stege reißen weg. Besser ist es einen rechteckigen Ausschnitt zu sägen und Leisten entsprechend ein zu leimen.
    Das Dach besteht aus 20mm Styrodur und einer Sperrholzplatte mit Plane.
    Allerdings hat die große flache Dachfläche nur Nachteile:
    Regen und Hagel knallen hart auf, Schnee bleibt lange liegen.
    Besser sind Dächer mit Neigung. Und gut fest binden, die Dächer sind schnell fort geweht.
    Das 1,8 cm Leimholz ist nach meiner Erfahrung wohl doch etwas dünn, die Bienen verziehen sich im Winter mehr zur Mitte der Beute und sitzen da dicht an der wärmeren Innenwand. Die Folge ist, dass die Bienen später wieder in Brut gehen. Bei meinem Klima hier nicht so gut. Hier wird es sehr plötzlich Frühling, kein gemächlicher Übergang.
    Leider habe ich nicht die original Bauanleitung von Golz, und bin auch kein Tischler, sonst würde ich die Beute aus Brettern statt Leimholzplatten machen. So werde ich wohl bei den nächsten die Beuten aus doppelten Leimholz bauen, oder noch Bretter außen aufschrauben.
    Da ich für meinen Bedarf aber erst mal genug Beuten habe, baue ich erst mal keine mehr. Halten tun sie auf jeden Fall mehrere Jahre. Selbst unbesetzte und unlackiert stand eine Beute mehr als ein Jahr frei im Garten und hat sich nicht verzogen oder ist gerissen.


    Gruß
    Kalle

    Hallo,
    also eine Armbrust kann man doch auch ohne Waffenschein kaufen, genau wie Pfeil und Bogen.
    Glaub nicht das die Bienen davon beeindruckt sind.:lol::Biene:
    Grüße
    Thomas


    Hallo Thomas,
    Tatsache ist, du darfst solche Waffen kaufen, aber nicht offen (vor allem Schussbereit) mit dir führen.
    Eine auf dem Rücken geschnallte Armbrust und Pfeile im Köcher an der Seite in der Fußgängerzone würden schnell zu einem Sondereinsatzkommando Einsatz führen.
    Für Armbrüste benötigt man sogar schon den kleinen Waffenschein, für Bögen noch nicht.
    Und das Zeidlerbeil fällt ebenfalls unter das heutige Waffenrecht. D. h. kein offenes tragen an öffentlichen Plätzen, außer im Einsatz als Werkzeug. Schon ein Messersatz eines Kochs im Kofferraum bei einer Polizeikontrolle hat zu heftigsten Diskussionen mit den Behörden geführt.
    Gruß
    Kalle

    Hallo Bienenfreunde!
    Eine alte vernachlässigten Badewanne, eigentlich als Wassertonne gedacht, von meinen Kindern dann als Experimentierplatz missbraucht (schwimmt, schwimmt nicht, löst sich auf), hat sich zu einem kleinen Sumpf verwandelt.
    Letztes Jahr wollte ich sie leeren, säubern und wieder einer Nutzung als Wassertonne zuführen, als einige Sammelbienen an einem "Unkraut" darin mein Interesse erweckten.
    Das Kraut blühte schön. Nach langer Suche konnte ich es als Wasser-Knöterich identifizieren.
    Doch mehr als "wird von Insekten bestäubt" fand ich bisher nicht dazu.
    Nektar und Pollenwerte? Lohnt das stehen lassen oder die Umsiedlung in einen größeren Teich? Evtl. sogar schädlich (Stichwort Pyrrolizidin Alkaloid)?
    Weiß jemand mehr?
    Gruß
    Kalle

    Hallo Bienenfreunde!
    Letztes Jahr entdeckte ich hoffnungsvoll einen von einem Schwarm besiedelten Baum (http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=21326). Doch der Baum war vom Förster markiert worden und wurde im September gefällt. Der Baum stellte eine Gefahr dar. Ein absägen oberhalb der Nisthöhle war nicht Gefahrlos machbar.
    Der Stamm wurde erst nach einigen Tagen ordentlich vom Weg geräumt, anscheinend muss irgendwas die armen Holzfäller dort ziemlich eilig vertrieben haben.:cool:
    Noch Tage danach beobachtete ich am liegenden Baumstamm Bienenflug, wenn auch deutlich schwächer. Da schon bald Frost kam hatte ich keine Idee wie ich das Volk nun noch Retten sollte.
    Der Stamm lag jetzt immer noch, Bienenflug die ganzen letzten Wochen nicht mehr zu beobachten, und so meißelte ich ihn heute mal auf um mir das natürliche Wabenwerk mal anzusehen. Doch siehe da: nix, nada, keine Waben! :eek:
    Ein kleiner Haufen von Schimmel bedeckten Bienenleichen, aber keine Waben?
    Für Wachsmotten war es doch bisher zu kalt.
    Was räumt den eine Bienenwohnung so auf?
    Gruß
    Kalle
    Auf dem 2. Bild kann man unten das Flugloch erkennen.
    Das Flugloch befand sich also (auch als der Baum stand) im unteren Bereich des Nestes.

    Hallo Schinki! Das gibt Probleme, da es zwei verschiedene Einsatzarten sind. Das Seifertsche Schwarmfangrohr bei Schwärmen, meist abseits von Stromanschlüssen und der Bienensauger bei Völkerbergung in Gebäuden. Der Bienensauger ist ja auch nicht neu, sondern wird schon länger von Insektenumsiedlern genutzt. Nur der Vorschlag des Aschekübels statt eines extra gebauten Kastens ist neu. Und als Auffang für den Schwarm ist der Kübel eindeutig zu hart! Gruß Kalle

    Hallo Bienenfreunde! Ich war heute mit meiner Frau spazieren. An einer Wegkreuzung hörten wir ein bekanntes summen. Neugierig suchen wir das vermeintliche Wespennest, aber siehe da: keine Wespen sondern Bienen! Auf der Weg abgewandten Seite befindet sich in etwa 3 Meter Höhe ein Spechtloch in einer 50 cm dicken Fichte. Ausrichtung Nordost. Auf dem Rückweg treffen wir einen Imkernachbarn an. Auf das Volk angesprochen erzählt er dass ihm vor kurzem ein Schwarm in die Richtung entwischt ist. Mal sehen wie es damit weiter geht. Dieser Spechtbaum war uns schon länger bekannt, auch der Förster hat diesen Baum bisher wegen der Nisthöhle verschont. Doch eigentlich sollte der Baum in nächster Zeit gefällt werden, da der Kern schon recht weit verfault ist und damit eine Gefahr darstellt. Ich werde mal mit dem Förster sprechen wie es weiter geht. Was ich mich auch frage ist, ob der Baum nicht zu schmal und die Höhle damit zu klein für das Volk ist. Gruß Kalle

    Hallo Bienenfreunde, hallo Henry! Also ich habe bereits die erste Erfahrung mit dem Seifertschen Schwarmfangrohr gemacht und kann bestätigen: es funzt! Leider hing der Schwarm aber etwas breit im Geäst, so dass nur 3/4 der Bienen den Weg durch die Röhre nahmen. Der Rest landete mehr oder weniger Missgelaunt auf mir. Als ich dann einen Schritt zur Seite machte stellte ich fest, dass einige Bienen auch zwischen meinen Beinen rumgekrabbelt waren. Da ich sie dann beim gehen quetschte, stachen mich 10 gleich mal so durch meine Jeans in die Oberschenkel. :-( Gruß Kalle