Beiträge von henne


    ...der sich nach diesem einen Lehrgang noch lange nicht in der Lage fühlt ein mit einer Sanierung beauftragter BSV zu sein..:


    Da hast du recht ! Ich war auch zu diesem Lehrgang, weil ich BSV werden möchte. Ich seh mich aber ebenfalls nach diesen knapp 5 Stunden kaum in der Lage als dieser tätig zu werden. Die Ausbildung dazu ist recht dürftig. Gut, man wächst mit seinen Aufgaben, aber ob das der richtige Weg ist ?


    Vg
    Hendrik

    ....Warum so umständlich?????


    Ich nehm das jetz mal für mich....
    Weil Sie den ersten von mir beschriebenen Weg, einer Imker AG über den Imkerverein / und Schule, nicht wollte.
    Ich hatte eben nur das Wort "Imker AG" vergessen, sonst ist es gleich...



    VG
    Hendrik

    Hallo,
    Ok, ich hatte es so verstanden, dass du mit der Lösung im Imkerverein leben kannst.


    Dann ein anderer Vorschlag.
    Alles was du für die Schulimkerei brauchst vermietest du zu einen Preis X an die Schule.
    Damit werden deine gesamten Unkosten gedeckt. Sollte mal ein Volk eingehen bist du nat. für Ersatz verantwortlich.
    Versichert bist du auch über deine Imker-Globalversicherung im Verein. Das sind auch Einnahmen und
    Ausgaben die in deine Imkerei mit einfließen. Da wäre eine eigene Kostenstelle in deinem Kassenbuch gut ;-)


    Vorteil: Du bist Chef, und keiner redet rein. Nachteil: Wenn einer dir mal nen Fuffi geben will, weil du es so schön machst.
    Den kannst du nirgends verbuchen. Und.... Bei Geld hört die Freundschaft auf... Intransparenz, keiner weiß was du mit den Einnahmen machts.


    Noch ein Vorschlag.
    Schülerfirma, an der Schule... Da kenn ich mich aber nicht aus, da muß ich passen...



    VG
    Hendrik

    Hallo Kathrin,


    so eine Schulimkerei gründen ist natürlich mit viel Arbeit verbunden. Aber es lohnt sich.


    Schau mal hier...
    http://www.imker-kreisverband-bamberg.de/1779967.html?&MP=1775067-1780842


    Da gibt es recht viele Tips dazu.
    Das Buch "Die Schulimkerei" ist erst neu auf dem Markt und vereint alle Themen zur Gründung und Betrieb
    Gibt es aber nur im Selbstverlag mit Mail an die Autorin.


    Wenn du die Schulimkerei erst einmal über den Verein laufen läßt, sollte die Haftpflicht dazu geklärt sein.
    Zumindest in Sachsen ist das so. §3 Abs. 1.2 der Imker-Globalversicherung.
    Gut wäre hier ein formloses Schriftstück vom Vorstand ..
    z.B. Der Vorstand des Imkerverein xy beauftragt Kathrin in der Schule abc eine Schulimkerei zu betreiben.
    Damit bist du abgesichert. Die Bienen sind formal dem Verein. Der Verein kann auch hier die evtl. "Lehrgangsgebühren"
    einnehmen, und wenn gewünscht an Dich weitergeben.


    Sollten Einnahmen erziehlt werden, kann z.B. der Imkerverein an den evtl. Förderverein der Schule die Einahmen Spenden.


    Viel Erfolg
    Hendrik

    Hallo,
    ich wollte mal ein kleines Update geben.


    Wir habe uns jetzt zum Honig-Geschmacks-Quiz ( ich brauch da glaub ich noch einen coolen Namen) entschieden.
    Er wird so umgestzt wie Ludger es vorgeschlagen hat. Danke dafür.


    Als weitere Neuerung wird es eine Schaubeute auf dem Festgelände geben. Nachdem ich alle versichungstechnischen Bedenken
    geklärt habe, hatte ich gerade eben einen Termin in der Stadtverwaltung.
    Die Schaubeute wird auf einem abgeschlossenen Teil eines Kräutergartens der Stadt stehen. Nur bei Bedarf wird dieser geöffnet
    und der Zugang zu den Bienen gewährt. Perfekt.
    Zudem gabe es sofort ein Angebot von der Stadt ein angrenzendes Grundstück des Kräutergartens dem Verein als Schaubienenstand zur
    Verfügung zu stellen. Aber das ist Schritt zwei, und die nächste Baustelle ;-)


    Hier geht's zur Gesichtsbuchseite des Vereinsfest. Es ist nat. jeder herzlich Willkommen uns zu besuchen ;-)
    https://www.facebook.com/VereineZschopau/


    VG
    Hendrik

    Hey Remstaler,
    erstmal Glückwunsch zum 5000ten Beitrag. :)


    Das mit Erna und Klaus, war doch nur ein Beispiel.
    Das man direkt, entsprechend den Fähigkeiten, das Mitglied ansprechen sollte. Und die Aufgaben nicht zu groß wählt. Darum ging es hier.



    VG
    Hendrik

    Das ist eines der Probleme Remsi.
    Wie Du schreibst, es wird an einen Experten delegiert und der hält sich nicht an die Vorgaben. Also was jetzt? Delegieren oder nach Vorgaben ausführen, Experte oder kleines Kind. So Armin, jetzt legst Du den Kinderlöffel hin, holst dein Glas, trinkst daraus und stell es wieder hin. Nein, nicht dahin, dein Ellenbogen, Mist, Glas kaputt, verdammte Schwerkraft. Das Problem mit dem Delegieren ist natürlich, dass es dir keiner so gut macht, wie Du selbst. Aber, man kann nicht alles machen, kann nicht überall gleichzeitig sein und es allen Recht machen. Deshalb delegieren und damit leben lernen, dass manchmal auch die zweitbeste Möglichkeit ausreicht. Auch beim Schach ist der zweitbeste Zug in den unteren Spielklassen meist noch ausreichend. Und wenn es nicht grundsätzlich um Streit geht, reicht ein späterer Sieg durchaus, um das zu beweisen. Aber natürlich gibt es viele Spieler, die selbst nach einem gewonnenen Spiel danach noch stundenlang darüber lamentieren können, dass der 32. Zug eben nur der zweitbeste war und man im 25. auch schon einen besseren hätte finden können. Wenn der Schaukasten von den meisten die ihn gesehen haben als Erfolg verbucht wurde, wenn er Interessierten geholfen hat, wenn er was zur Schau gestellt hat, was gezeigt hat einem großen Nichtexpertenpublikum, dann ist das ein Erfolg. Ob Du da zwei oder fünf mal nachts heimlich die Königin ausgetauscht hast ist doch für den Erfolg und für das zu erreichende Ziel vollkommen egal. Es soll ja auch Kinder geben, die sich später wundern, dass ihr Hamster 25 Jahre alt geworden ist, oder ihr Goldfisch immer größer wird und so lustige Flecken bekommen hat. Man muss dem geneigten Nichtimkerpublikum nicht die letzten wissenschaftlichen Details nahebringen, die man noch aus Bruder Adams Jugendzeit schöpft. Über die neusten Entwicklungen und Entdechungen ( Vielleicht vor 1o Jahren ) ist man sich bis heute nicht einig. Also, was solls. Das absolute Wissen hab ich nicht, Du und alle Imkervereinsvorsitzenden aber auch nicht und für die breite Masse der Nichtimker kommt es auf die Details erst mal nicht an. Ein Überblick, ein kleiner Einblick, ein Hauch von Erkenntniss oder Einsicht, das reicht.
    Lasst die anderen auch machen, das Machen ist der Sinn des Ganzen, nicht das perfekt sein und alles wissen. Warum ist jemand Imker, weil er machen kann, er selbst, nach seiner Auffassung. Das macht er bis er nicht mehr laufen kann, und wenn seine 76 Jahre alte Ehefrau die Kurbel der Schleuder bedienen muss, weil er den Arm nicht mehr heben kann. Machen ist das Stichwort und machen lassen. Nur zum Zuhören wäre mir ein Verein zu dröge.
    Viele Grüße
    Wolfgang, der Machenlasser




    Das hatt ich in der Schnelle noch vergessen. Danke Wolfgang.
    Wenn man Arbeit im Verein Verteilt gilt hier "Leben und leben lassen". Das Ergebnis wird nicht immer perfekt sein. Wenn ich es perfekt haben will muß ich es selbst machen. Aber da will ja ein Vorstand weg und die Mitglieder mehr und positiver in die Vereinsarbeit einbinden. Ich kann es immer nur wiederholen, der Vorstand sieht das der Weg und das Ziel eingehalten wird. Manchmal gibt es da auch Wege die der Vorstand nie für möglich gehalten hat.


    VG
    Hendrik

    Hallo,


    Ich würde den Vorsitzenden als einen Moderator sehen, der nach außen repräsentiert, organisiert und als Ansprechpartner bereit steht. Die wirklich wichtigen in dem Verein, sind die aktiven Mitglieder. Der Vorstand ist im anderen Extrem eher ein Sklave seiner Mitglieder, Chef der Verwaltung aber ausführendes Organ für die Mitgliederschaft. .....


    ich hatte gehofft, das mein Schreiben genau so herüberkommt. Das große Ziel für einen Vorstand sollte sein, als Moderator zwischen den einzelnen Mitgliedern und dem Vorstand selbst aufzutreten. Chef ist wer Arbeit verteilt. Natürlich ist das schwer und erfordert ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl. Ein falscher, evtl sogar gut gemeinter, Zungenschlag und die Stimmung kippt.


    Das große Problem in den heutigen Vorständen ist doch. Wenn ich dem die Arbeit gebe... Ach nee ich mach es lieber selber. Da muss ich mich dann nicht herumstreiten, wenn es nicht so geworden ist wie ich es wollte. Und der Ruf des Vereins steht ja auch auf dem Spiel.


    Die große Kunst beim Arbeit im Ehrenamt zu verteilen ist.... Nicht große Aufgaben vergeben sondern eine große Aufgabe in viele kleine überschaubare zu zerlegen. Der Vorstand, oder auch einer vom Vorstand eingesetzter Projektleiter, muss diese dann wieder zusammen führen (Moderator). So werden die Mitglieder nicht überfordert, zeitlich und auch fachlich. Die Arbeit wird aber voran gebracht.
    Beispiel. Es steht ein Arbeitseinsatz im Verein an.... Der Vorstand legt fest. Samstag 07:00 Uhr - 18:00 Uhr -- Alle Vereinsmitglieder sollen da sein. Allgemein bekannt, es kommt kaum jemand. Der Vorstand ärgert sich über die Mitglieder. Die lassen sich doch nur bespielen.
    Wenn ich aber den Zeitraum in z.B. 2 Stunden Takt einteile. Habe ich viel mehr Mitglieder die bereit sind daran teilzunehmen. Warum ? Zeit ist heute kostbar. Es gibt noch ein Privatleben mit der Familie. Das ganze WE für den Verein opfern.. nö das macht niemand. Ergebnis ... Die Mitglieder haben Ihr Privatleben und der Verein seinen Arbeitseinsatz. Alle sind zufrieden.


    Eine direkte Ansprache beim Arbeit verteilen ist auch gut. Wie läuft es heute wenn es was zu tun gibt im Verein.
    Beispiel. Es ist de Homepage im Verein zu erneuern. Der Vorstand setzt sich in die MV und sagt. Wer will sich mal um die Homepage kümmern. Was herrscht vor. Betretenes Schweigen. Keiner kann die Aufgabe überblicken bzw. keiner fühlt sich verantwortlich. Wenn der Vorstand aber jetzt hergeht und den IT-Fachmann Klaus anspricht, du Klaus kannst du Dich um die Technik der HP kümmern ? Und die Erna weil die so gerne Texte schreibst, kannst du dich um den Inhalt kümmern. Bekommt man leichter eine Ergebnis und die Arbeit hat der Vorstand los.


    Der Vorstand hat natürlich immer wieder die moderierende Aufgabe diese Dinge zu einem Großen und Ganzen zusammen zuführen, Dafür ist er Vorstand und hat sich wählen lassen.


    VG
    Hendrik

    Hallo,
    in einigen Publikationen wird geschrieben, dass massive Geländeeinschnitte wie Flüsse,Täler und eben breite Straßen eine Barriere für die Bienen darstellen.
    Ich selbst habe einen Bienenstand an einer 4spurigen Bundesstraße. Im vergangene Jahr war auf der anderen Seite dieser Straße ein großes Rapsfeld. Rapshonig hatte ich genug in der Saison. Somit kann ich mich der Meinung nur anschließen - kein Problem.


    VG
    Hendrik

    Hallo Vic
    man kann das Thema Vereinsmanagement sehr groß ausbreiten. Dies würde aber den Rahmen des Forum's sprengen. Hier geht’s ja um Bienen und nicht um Vereine.


    Man kann die Beziehung Vereinsmitglieder <–> Vorstand mit der eines Imkers's zum Bienenvolk vergleichen. Bienen kann man nicht erziehen und Ihnen einen Stempel aufdrücken. Sie kann man nur durch geschickte Betriebsweise lenken und zu einem gewünschten Ergebnis führen. Ein Vorstand ( Imker) sollte das gleiche mit seinem Mitgliedern ( Bienenvolk ) tun. Durch geschickte Ehrenamtsführung die Vereinsmitglieder zu einem positiven Vereinsergebnis bewegen.


    Alle Vereinsmitglieder wollen grundsätzlich für den Verein, und natürlich für sich, nur das Beste.
    Im Verein treffen immer unterschiedliche Egoisten mit eigenen Charakteren und Lebenserfahrungen aufeinander. Diese wollen für eine Sache das gleiche aber vielmals mit unterschiedlichen Wegen. In Erwachsenen Vereinen, was nun mal vorrangig ein Imkerverein ist, stellt sich das Problem noch viel größer dar. Hier haben viele unterschiedliche Lebens- und Bildungswege . Vom Professor bis zum Hartz IV Empfänger. Jeder bringt was mit. Jeder auf unterschiedlicher weise. Wenn sie Neumitglieder und Jungimker sind kommt noch Euphorie und Übermotivation dazu. Grundsätzlich ist es vom Vorstand möglich, jeden von ihnen zur Vereinsarbeit zu bewegen und zu gewinnen.


    Dem Vorstand aber auch die Mitglieder selbst obliegt es nun mit dem gehörigen Respekt und Zurückhaltung gegenüberzutreten. Das ist nichts großes, das ist eine Grundlage des gemeinsamen Miteinanders. Es wird immer Streit geben. Streit ist gut und hat etwas richtungsweisendes. Es wird in einem Verein nie „Friede Freude Eierkuchen“ herrschen.
    Ein Vorstand sollte in solch einem Streit immer deeskalierend wirken. Er sollte es tunlichst vermeiden, sich auf eine Seite einer Streitpartei zu stellen. Am Ende kann es passieren das sich die Streithähne verbünden und der Vorstand plötzlich allein da steht. Das Ergebnis wäre eine Abwahl des Vorstandes. Komisch, man wollte doch nur das Beste für den Verein. Auch sollte man als Vorstand lernen zu zu Hören. Und in manchen Situationen einfach mal „Schn..... halten“ Man muss nicht alles kommentieren und im Verein seine Meinung kundtun. Bei Kritik am Verein immer was positives entgegnen. Aus der Kritik für das Vereinsmitglied sofort eine Aufgabe für das Mitglied machen. Und wenn sie noch so klein ist.


    Für den Vorstand gilt aber auch „Hakuna matata“ Was nicht wird, wird nicht. Es ist alles Ehrenamt und Freizeit. Auch ein Vorstandsmitglied hat ein Privatleben. Der Vorstand muss auch lernen Arbeiten frei zu geben. Es muss nicht immer alles von einem gemacht werden. Ein Vorstand kann auch arbeiten delegieren die der Imkerverband nur dem Vorsitzenden zu gedacht hat. z.B. Schadenaufnahme bei einem Versicherungsfall. Damit gibt er nicht seine Autorität ab, aber Arbeit.


    …..Na gut, man könnte die Liste noch ewig weiterführen. Aber ich denke, das Wichtigste ist gesagt.
    Das sind alles gute Ratschläge, und diese klingen auch für den Außenstehenden etwas weltfremd und theoretisch. Auch ich beherrsche sie nicht alle. Habe da selbst schon mehr als genug „Prügel“ einstecken müssen. Das gehört nur nicht hier her....


    Ich wünsche ein glückliches Händchen, während der Vereinsarbeit.


    VG
    Hendrik

    Hallo,
    eine wirklich interessante Diskussion.
    Um es ganz einfach und emotionslos auf den Punkt zu bringen...


    ein groß Teil der heutigen Imkervereine sind teilweise mit dem Ansturm von Neumitgliedern gnadenlos überfordert.
    Irgendwo habe ich gelesen das eine Verein innerhalb eines Jahres von 50 auf 200 Mitglieder gewachsen ist. 50 Mitglieder zu führen und zu verwalten ist was anderes wie 200. Dazu kommt noch das von diesen 150 neu dazugekommen am besten den Verein den Verband und noch die Welt verbessern wollen.


    Die Vorstände in den Vereinen sind vielmals überaltert und haben kaum Führungserfahrung, mit dieser Menge an Mitgliedern umzugehen .
    Neue Ideen sind gut und die bringen den Verein voran. Sie müssen aber in die richtigen Bahnen gelenkt werden.
    Vielmal ist der Vorstand es gewohnt alles selbst zu machen und die Mitglieder zu bespielen. Die neue Anregung werden meist in dem Ton gestellt "Sag mal, warum hat der Verein das..... nicht ?" Natürlich fühlt sich dann ein Vorstand sofort angegriffen und betroffen "ICH muß jetzt die neue Idee verwirklichen". Das er dann sofort blockt weil er auch noch ein Leben neben dem Verein hat, ist dann klar.
    Als Vorstand könnte man hier gleich kontern "Dann mach !!". Wenn du ein Vereinsgebäude mit Schaubienenstand etc. willst dann kümmere Dich. Der Vorstand wird dich unterstützen. DU bist jetzt "Projektleiter Schaubienenstand des Vereins" auf geht's. Manche werden da plötzlich gaaaaanz ruhig. ;-) .


    Aber auch die "alten" Mitglieder selbst fühlen sich überfordert. Da kommen plötzlich Neumitglieder mit gerade mal 2 Bienenvölker in einer Bienenkiste die alle Erfahrung der letzten Vereinsjahrzehnte in Frage stellen. Streit und Unmut ist da vorprogrammiert. Dazu kommt noch, das es in manchen Berufen kaum noch Möglichkeiten gibt sich selbst zu verwirklichen und zu beweisen. Damit suchen manche Menschen das Ventil über den Verein. Sie suchen hier die gesellschaftliche Anerkennung die sie sonst nicht haben. Auch der Respekt zu den bisher geleistet ist vielen Abhanden gekommen. Gefährliches Halbwissen aus dem Internet zählt heute oftmals mehr als jahrelange Erfahrung. Vielen ist es auch nicht möglich biologische Zusammenhänge zu erkennen und die allgemeine Grundlagen anzuwenden. Aber..... wir machen erst einmal alles anders.
    Damit ist wieder der Vorstand gefragt und muss als Mittler zwischen den einzelnen Interessentengruppen auftreten.


    Für mich ist es ein spannendes Thema wie in Zukunft die Imkervereine mit diesen Dingen umgehen. Vereinsarbeit insbesondere das damit verbunden Ehrenamt ist ein hartes Pflaster. Hier ist in Zukunft der Verband gefragt. Um die Vorstände auf dieses Amt vorzubereiten.


    Im Sport gibt es eine DOSB Vereinsmanager Ausbildung. Das klingt hochtrabend ist aber sehr gut. In dieser wird den Teilnehmern alles beigebracht was ein Vereinsmitglied in Führungsposition im Ehrenamt wissen muss. Vereinsrecht, Steuerrecht, Führung im Ehrenamt, Marketing im Verein etc.
    Genau solch eine Ausbildung müsste, meiner Meinung nach, auch in den Imkerverbänden angestrebt werden.


    Ich selbst habe diese Vereinsmanager Ausbildung. Bin selbst Vorstand in einen sehr großen Sportverein mit 5 Sparten.
    Das nützt mir wirklich in meiner Vereinsarbeit im Imkerverein. Der Verein selbst hat Jahrelang einen Dornrößchenschlaft durchgemacht. Seit vier Jahren wird der Verein von vielen neuen Mitgliedern behutsam aufgeweckt. Wie gesagt seit vier Jahren... Die "alten Hasen" und der Vorstand sind wieder froh das etwas passiert im Verein.


    Toi Toi Toi, klopf auf Holz ;-)



    VG
    Hendrik

    Auch wenn ich die Aktion von Hobbyimker Herbert K. nicht gut heiße. Ich nehme ihn trotzdem mal in Schutz und gebe ihm genau wie Wentorfer dem DIB hier die Mitschuld. Ich behaupte der ältere Herr hat es nicht anders gewußt und ihm war es auch nicht bewußt. Er füllt seit 30 / 40 Jahren seinen Honig in DIB Gläser ab. Hat vor genau dieser Zeit das letzte Mal eine Honigschulung gehabt ( Wenn es die da schon gab ?? ). Jetzt ist ihm der Honig ausgegangen er hat zu gekauft und füllt einfach wieder in diese DIB Gläser ab. Warum auch nicht ? Hat er ja immer so gemacht.
    Die laschen Regeln zum DIB Honigglas sind hier stellenweise das Problem. Wenn eine Marke vertrieben wird, muß auch in regelmäßigen Abständen die Lizenznehmer kontrolliert und geschult werden. Dies macht der DIB aber nicht. Eine Honigschulung für ein Leben lang reicht da nicht... Meine Meinung....



    Die Kritiker einer solchen sauberen Vereinslösung meinen: Wer hält das Ganze in Ordnung? Angesichts der vielen Rentner im Verein halte ich das aber für ein schwaches Gegenargument. .


    Ich wäre vorsichtig so eine Aussage in einer MV des Vereins zu machen... Die Senioren haben genau so ein Leben wie jeder andere auch. Nur weil sie nicht arbeiten gehen kann man sie nicht für die gesamte Vereinsarbeit verdonnern. Der Verein sind alle Mitglieder und die müssen da mit ziehen. Für ein Vereinsheim mit gemeinsamen Schleuderraum gibt es bessere Argumente.


    VG
    Hendrik