Beiträge von Sepp

    hat gestern Abend nach dem Füttern eine Räuberei eingesetzt.

    eine Räuberei entsteht nicht nach so kurzer Zeit.

    Nach einer Futtergabe (flüssig) ist es völlig normal, dass die Bienen "ausschwärmen" und in Beutennähe die Futterquelle suchen. (siehe #2)

    Auch völlig normal ist dann das Gedränge am Flugloch.

    Im Laufe des Tages kehrt wieder Ruhe ein ---- (hoffentlich)

    Seit einiger Zeit schwirrt mindestens eine Wespe vor den Fluglöchern herum und holt ab und zu auch mal eine Biene vom Himmel. Kann ich da etwas gegen unternehmen?

    Ja und nein

    Fluglöcher stark einengen

    Evtl. etwas mehr als 1 bis 1,5 l pro Woche füttern

    Wenn es viele Wespen sind, wollen die Party machen - dann könntest Du ihnen ein Bierchen spendieren ;)^^

    Hallo Uwe,

    vielleicht habe ich das Glück, seit mehr als 20 Jahren immer nur sehr sanftmütige Völker zu haben und deswegen gar keinen Schutz brauche.

    Aber bei jeder Kontrolle mein Ritual:

    - Hände und Gesicht mit Essiglösung (1:1 mit Wasser) einreiben

    - nur ganz langsame Bewegungen

    - nicht nach Parfüm, Schweiss oder Alkohol riechen

    - beim Anheben des Deckels bzw. der Folie sofort ein kleiner Rauchstoss und etwas warten.

    Hilft nicht, wenn die Bienen etwa durch Wespen oder Räuber bedrängt werden ( beobachten...)


    Wenn sie mal nicht "gut gelaunt" sind, Deckel wieder drauf und neuen Termin machen -

    Vielleicht liegt es auch an der jetzt mangelnder Tracht.

    Wenn das so schlimm ist, würde ich mal den Verkäufer zu einem Besuch einladen oder einen erfahrenen Imker um Hilfe bitten, bevor Du evtl. den Spass am Imkern verlierst.

    Es gibt aber auch Völker, die sogenannten "Stecher". Da hilft nur Umweiseln.

    Drücke Dir die Daumen, dass Du die Ursache für die Aggressivität Deiner Bienen bald findest.


    Gruß Sepp

    Frage dazu: das ist sicher keine geniale Lösung, die man bewusst wählen würde, aber kann man das so machen? Sind Nachteile zu erwarten? Hab ich was vergessen, das gravierend dagegen spricht, den Wespen was zu gönnen?

    wenn Du für die nächste(n) Wespengeneration(en) in und um Deinen Schuppen herum etwas Gutes tun willst, dann kann man das so machen

    solange es noch Drohnen gibt, sollte das funktionieren - fällt aber dann in die Zeit der Rehbrunft ^^

    Brut in allen Stadien : auch frische Stifte ?

    evtl. außerhalb vom Flugradius der Kunstschwarmbienen verbringen

    Flugloch minimieren, da Räubereigefahr z.Zt relativ hoch - gerade bei weisellosen Völker

    Drücke Dir die Daumen

    Gruß Sepp

    habe noch nie gehört / gelesen, dass ein Schwarm das Schwärmen übt -

    dass ein Schwarm zur Beute zurückkehrt, habe ich aber schon selbst erlebt, den Grund dazu aber nicht gefunden... vllt. ist die Kö nicht flugfähig ?

    ein zweiter Schwarmversuch (dieselbe Kö ) ist mir auch nicht bekannt.

    Wäre jetzt Ableger machen mit den vorhandenen WZ keine Alternative ?

    Wenn die Vorräte so knapp sind, wie Du beschreibst, würde ich füttern !

    Um zu vermeiden, dass die Bienen Futter in den Honigraum tragen, nimm einfach die Honigräume solange Du fütterst (1 bis 2 Tage) runter. Das Futter kann dann nur im Brutraum gelagert werden.

    Die Futtermenge musst Du selber einschätzen -

    Danach die Honigräume wieder drauf - die kommenden Tage sind wettermässig vielversprechend, hoffentlich gibt`s auch Tracht.

    Keine Panik, probier's aus. Wenn's Dir zuviel wird, verkaufst Du halt wieder welche.

    oder Du vereinigst im Herbst / Frühjahr ...

    oder der eine oder andere Ableger schafft es nicht (z.B. Kö-Verlust)...

    oder im nächsten Frühjahr stellst Du fest (hoffenrlich nicht), dass es einige Völker nicht über den Winter geschafft haben...

    oder Du kannst Freunden helfen, evtl. Verluste auszugleichen...

    Zwei Stände solltest Du bei 10 Völker schon haben. Voraussetzungen sind ja da - 4 km Entfernung sind voll ok.

    Versuch`s einfach. Interesse ist ja vorhanden. Und ein "bischen" mehr Honig gibt`s auch ;)

    Viel Erfolg