Beiträge von Bergschrat

    Imker scheinen wirklich Eigenbrötler zu sein, die an allem etwas herumzukritisieren haben.
    Ich bin seit knapp vier Jahren Imker. Und seitdem höre ich immer nur, dass der DIB zu wenig die Interessen der Imker vertritt. Auch ich war bislang dieser Meinung und spielte deshalb mit Austrittsgedanken.
    Jetzt endlich haut mal jemand auf den Tisch - und manchen Imkern passt es wieder nicht. Hätte die DIB-Führung wie bisher leise anklopfen und sich weiter mit Almosen abspeisen lassen sollen?
    Wer nicht klar, laut und deutlich sagt, was er will, kriegt gar nichts. Und da alles immer auf einen Kompromiss herausläuft, muss man erst einmal die Latte ganz hoch anlegen.
    Ob der Stil des Briefes so in Ordnung ist, ist völlig wurst. Die beiden sind ja keine Journalisten. Hauptsache, sie haben gesagt, dass jetzt Schluss mit lustig ist. Wer dem nicht zustimmt, kann ja weiterhin leise treten. Das hatten wir ja schon und wir sehen, wohin uns das führt.
    LG,
    Hannes

    Hallo,

    ich möchte nächstes Jahr auch mal eigene Pollen ernten - und habe viel zu viele Fragen.
    Kennt jemand die SIPA-Pollenfalle, die etwa Holtermann anbietet (viertes Teil von oben mit der Nummer 7505)?
    http://www.holtermann-shop.de/…tegory/pollen-ernten.html
    Passt die auf jeden Kasten/Boden? Ich habe die Liebig-Einfachbeute mit selbstgebastelten Böden mit fest verbundenem Anflugbrett.
    Wie macht man so ein Teil überhaupt fest, schrauben?
    Oder, welche Pollenfalle wäre denn zu empfehlen?
    Und stimmt es, dass man alle Kästen am Stand mit Pollenfallen ausstatten muss, weil sich sonst jene Bienen mit Pollenfalle woanders einbetteln und der Kasten im Nu leer ist?
    Wie trocknet und reinigt ihr Pollen?

    Ich hoffe, das war nicht zuviel auf einmal,
    LG,
    Hannes

    Es gibt die modifizierten Rähmchen mit geraden und mit Hofmann-Seitenteilen.
    Ich hatte mit Hofmann begonnen - und sie hassen gelernt. Die Seitenteile quetschen Bienen und verkleben bombastisch.
    Ich bin auf modifizierte Rähmchen mit geraden Seitenteilen und Pilzköpfen als Abstandshalter umgestiegen. Die Hofmann-Rähmchen, die ich schon hatte, habe ich gerade zugeschnitten. Jetzt funzt alles wunderbau.

    LG,
    Hannes

    Hallo Bienenfreunde,

    ich hab nur sieben Völker.
    Fünf Völker habe ich Ende Juli erfolgreich umgeweiselt. Alte raus, neun Tage gewartet (bei mir waren es zehn), Näpfchen zerstört, neue rein. Da kaum mehr alte Brut drin war, habe ich gleich noch eine Milchsäurebehandlung gemacht.
    Ein Volk hat eine letztjährige Chefin drin und in meinem allerersten Volk ist noch eine tolle weiße Königin (2006).
    Einen Check habe ich vorher nicht gemacht, sondern Ende Juli, Anfang August mit der AS-Schwammtuchbehandlung (60%) begonnen.
    Bei allen Völkern habe ich beim zweiten Mal wieder aufgehört, da so gut wie kein Milbenfall war. Auch jetzt fällt nichts mehr ab (so gut wie kein natürlicher Totenfall).
    Nur bei meinem allerersten Volk mit der weißen Königin wird es von Behandlung zu Behandlung schlimmer. Am Schieber liegen unzählige Milben.

    Wie kann es sein, dass nur ein Volk so stark befallen ist? Bei den Fünfen, die ich mit Milchsäure behandelt habe, kann ich mir es ja noch erklären. Aber das Volk mit der letztjährigen Königin wurde vorher nicht behandelt und ist auch nicht befallen.
    Dabei stehen alle nebeneinander.

    LG,
    Hannes

    ... habe ich nun selber gebaut, da es wirklich kein Aufwand ist. Eine hohenheimer Kiste kostet mich mit Leim und Schrauben ca. 6€. Das Holz (Weymoutskiefer) hab ich aus einem lokalen Sägewerk (Holz Hahn Stockach).



    Hallo Veet,

    wie kriegst Du das Holz. Fertig gehobelt? Gleich richtiges Maß und richtige Stärke?

    Meine sind übrigens auch von Bienenweber. Die sind gut und genau gearbeitet.

    LG,
    Hannes

    Danke Peter, genau das wollte ich wissen: Insgesamt also rund 4 kg.

    Remstalimker: Ist doch klar, dass Boden, Deckel .. nicht doppelt berechnet werden. Ich will ja nur die Zarge samt Bienen, Pollen und Brut wiegen, ohne Deckel und Boden.
    Und das mit dem Berg stimmt schon. Ich lebe ja am Berghang. Das Bayerwald-Mittelgebirge ist zwar nicht gerade die Alpen. Aber hinter mir gehts rauf, vor mir runter ins Tal. Ist mächtig steil hier. Im Ortsnamen ist sogar die Bezeichnung ...berg enthalten.

    LG,
    Hannes

    Hallo Imker,

    ich finde nichts Brauchbares per Suchfunktion.
    Meine Liebigbeute wiegt inklusive 10 Leerwabenrähmchen rund 8 kg, macht bei 2-räumiger Überwinterung 16 kg.

    Wieviel KG Bienen, Pollen und Brutmaterial muss ich derzeit noch hinzurechnen, damit ich mir die korrekte Futtermenge ermitteln kann? Sind insgesamt 5 kg realistisch?

    Deckel, Boden und das Zeug brauche ich nicht, weil ich nur die Zarge (samt Bienen, Pollen, Brutmaterial) wiege.

    Herzlichen Dank für die Hilfe und liebe Grüße aus dem Bayerwald,
    Hannes

    reiner Schwarz:
    Ich hab ja nicht gesagt, dass ich es verwenden will. Ich will nur wissen, was es so alles gibt und wie es wirkt.

    Fritz Eder:
    Ja genau, das war's! Gut zu wissen, dass es sich um ein Medikament handelt, das Rückstände hinterlässt.

    Pitju:
    Wann, also zu welchem Zeitpunkt machts Du das? Nach der Ernte?
    Und wie oft? Denn Wagner sagte auch so etwas, dass er öfter mit Oxalsäure behandelt. Ich dachte immer, man darf mit Oxalsäure nur einmal behandeln - aber wahrscheinlich bezieht sich das nur auf die Träufelmethode. Sein Ansatz scheint nämlich zu sein, die Milben ständig gering zu halten, statt nach dem Abschleudern massiv zu bekämpfen.


    Liebe Grüße,
    Hannes

    Hallo Imker/innen,

    ich war heute in Waldkirchen auf dem niederbayerischen Imkertag. Die Firma Wagner war auch vertreten und verkaufte ein fertig abgepackte Oxalsäurepäckchen mit Oxalsäure, Zucker Alkohol und Zitronensäure. Er meinte, Alkohol wäre besser als Wasser. Einem anderen Imker erzählte er was, er würde auch Rapsöl mit Oxalsäure mischen. Öl würde die Säure binden, Alkohol sei gut, weil er schnell verdunstet. Ich hab das mit dem Öl nicht so genau mitgekriegt. Kennt das jemand?

    Und im Winter (erst im Januar/Februar) würde er irgendein anders Mittel einsetzen. Den Namen weiß ich nicht mehr. Aber Tschechen und Franzosen würden das schon seit Jahren mit Erfolg verwenden. Kennt das jemand?

    Liebe Grüße,
    Hannes

    Herzlichen Dank!
    Ich dachte mir schon, dass sie wohl zurückfliegen werden.
    Die Methode von Henry mittels Kunstschwarm scheint mir geeignet zu sein, da Volk B keinen direkten Nachbarn hat. Das nächste Volk steht rund 10 Meter entfernt.

    Liebe Grüße,
    Hannes

    Hallo Uwe,

    weil beide ziemlich schwach sind, da das meine Völker sind, die geschwärmt sind. Außerdem habe ich ohnehin vor, ein wenig abzuspecken, sonst wachsen mir die Bienis langsam über die Ohren. Zumindest sollten es nicht mehr werden. Also möchte ich schwächere Völker im Herbst vereinigen.

    Es sind noch andere Völker in der Nähe.

    Liebe Grüße,
    Hannes

    Hallo,
    Anfängerfrage, da ich noch nie Völker vereinigt habe, es demnächst aber machen will:

    Volk A soll bleiben, Volk B ist etwa 100 Meter entfernt und soll mit Volk A vereinigt werden. Absperrgitter und nasse, durchlöcherte Zeitung ist klar. Aber fliegen die Bienen aus B nicht an ihren Standort zurück, wenn die Zeitung "durchgelesen" ist?

    Herzlichen Dank und liebe Grüße,
    Hannes