Beiträge von helianthus

    Hallo Regina,


    wieviele der 4 Völker (jung/alt?) schwärmen denn tatsächlich? Alle?


    Grüße Sven


    Die Christbienen schwärmten 7 Jahre lang jedes Jahr ....immer 1 Vorschwarm, 2 Nachschwärme.
    Im vergangenen Jahr gab´s nur 1 Vorschwarm und 1 Mini-Nachschwärmchen.
    Im Herbst wurde das mittlerweile schwächliche Altvolk (wegen Varrose) ausgeräubert.


    Die 3 Völker in den Magazinen sind von Jahr zu Jahr unterschiedlich,wenn die schwärmen, dann lasse ich auch nur den Vorschwarm raus. Nachschwärme verhindere ich.
    Mal wurde still umgeweiselt und einmal wurde der Schwarmakt wegen Krankheit (Varrose/Viren) abgebrochen.
    Meistens haben die aber immer jedes Jahr brav geschwärmt.:daumen:


    Ich finde das goil. In einer Schwarmwolke zu stehen ist der schönste Moment für mich in der Bienenhaltung.



    Dieses Jahr z.B. habe ich ein Volk, das sitzt eng, nur auf einem DNM-Brutraum. Es hat bis jetzt massig Frühtracht eingetragen und zeigt keinerlei Schwarmstimmung, keine Spielnäpfchen, nüscht.... Der Traum vieler Imker.
    Wahrscheinlich spinne ich total, aber wenn ich ganz ehrlich bin, macht mir dieses Verhalten etwas Angst.
    Wenn ich so nachdenke finde ich das ziemlich "krank",dass ich die jetzt künstlich vermehren muss, weil die sich nicht freiwillig natürlich vermehren.


    Ich sag´s ja, ich spinne mal wieder.:cool:


    Gute Nacht
    Regina, die ihre fruchtbare Feld-Wald-Wiesen-Mischung nicht missen möchte.

    Wie lange hält der Reflex an, und wie schnell tritt der ein?


    Gruß


    Meine Hoheit fiel direkt nach dem Plättchenaufkleben in Ohnmacht.
    Im ersten Moment dachte ich: "Sh.., was´n jetzt los?"
    Dann fiel mir ein, irgendwann von einem Imker gelesen zu haben, der von seiner ohnmächtigen Königin berichtete.


    Also hab ich die "tote" Kö einfach im Zeichenrohr auf die Oberträger gelegt und geschaut was passiert.
    Ein paar Minuten später kam wieder Leben in die Dame....


    Da kann man wieder mal sehen:
    Echte Majestäten sind kleine "Sensibelchen".


    Herzliche Grüße
    Regina


    Kann es sein, dass die Königin noch am Tage ihres Schwärmens Eier legt?


    Ja.
    Ich lasse seit einigen Jahren 4 Völker in meinem Garten schwärmen.
    Die Königinnen haben immer bis zum Schluss gestiftet. Wenige Stifte zwar, aber es waren immer Stifte vorhanden.
    Von daher ist für mich dieser Spruch: "Schwarmköniginnen stiften nicht mehr vor Schwarmabgang" ein hartnäckiges Imkermärchen.


    Zitat

    Zudem dass sie überhaupt schwärmt, wenn keinerlei Weiselzellen vorhanden sind/waren ( da rechtzeitig gebrochen)?


    Nun, ich nehme an, da wurde doch eine übersehen. :wink:



    Letzte Woche hatte ich z.B. ein Volk (Kö wurde entfernt), wo eine Prinzessin 3 Tage lang getutet hat, bis sie als Singerschwarm raus ist.
    Wie konnte das sein? War ich mir doch absolut sicher, nur eine WZ stehen gelassen zu haben...:wink:
    Als ich Mittwoch dieses "eeeek....eek...eek....eek" hörte, habe ich sofort durchgeschaut. Leider keine frischgeschlüpfte Prinzessin und keine verdeckelte WZ gefunden. Dann habe ich täglich vor dem Flugloch gesessen....Samstagmittag war´s soweit. Die Damen sind geschwärmt.(übrigens mit beiden Prinzessinnen)
    Erst nach Schwarmabgang habe ich die gut versteckte 2.WZ mitten auf der Wabe gefunden.
    Ich glaub, für mich wird´s wirkich Zeit für eine neue Brille.:lol:


    Herzliche Grüße
    Regina

    Wenn ich die Waben nun wieder aufsetze, bearbeiten die Bienen den Honig dann neu oder verdeckeln die den einfach nur?


    hach ja,
    wäre das nicht schön entspannend für den Imker, wenn die Damen den unschleuderbaren kristallisierten (nicht kandierten:wink:) Honig sofort wieder bearbeiten und verflüssigen würden?


    Nur leider machen sie das nicht, erst recht nicht, wenn´s außerhalb der Beute wieder frischen Nektar/Honigtau zu holen gibt.


    Also, raus mit allen kristallisierten Waben, so denn Du noch Tracht erwartest.
    Ich hab, damals in meinem jugendlichen Leichtsinn, die Kristallwaben wieder eingehängt.Diese Waben haben mir dann noch meine Sommertracht "versaut". Die Zuckersteine waren immer noch drinnen.
    Da hatte Imkerin massives Schleudertrauma und die Schleuder wieder Unwucht..:roll:


    Erst nach dem Abschleudern bzw. in trachtlosen Zeiten habe ich die "rapsigen Zuckersteinwaben" eingeweicht und dann umtragen lassen.



    Rührige Grüße
    Regina, die jetzt wieder in den Keller geht und weiterrührt.

    Nur mal so nebenbei,


    es soll Imker geben, die jedes Jahr korrekt behandeln und krüpplige Bienen vor den Fluglöchern liegen haben.
    Es soll Imker geben, die behandeln und behandeln und behandeln und die trotzdem alle 2 Jahre Totalverlust erleiden.


    Nun, wo ist der Unterschied ?


    Genau...
    ....sie schweigen darüber.



    Regina


    Die Waben würde ich drauflassen, auch auf das Risiko hin, dass der Honig auskristallisiert (was ich aber nicht glaube).


    Gruß Ralph


    Lieber Ralph,
    ich glaubs nicht, sondern ich weiß es, dass er Mitte Juni rapsige Zuckersteine in den Honigwaben haben wird.:wink:


    Entscheidend ist doch, wann der erste Rapsacker angefangen hat zu blühen.
    Nach 4 Wochen sollte dann schon mal die Schleuder so langsam angeworfen werden, so denn man seinen rapsanteiligen Honig nicht lutschen möchte.


    Der Blühbeschreibung von BC nach, sieht´s bei mir genauso aus. Die ersten Rapsfelder (Blühbeginn vor 4,5 Wochen) sind verblüht, der letzte Acker leuchtet noch schwach gelblich und wird in einer Woche durch sein.


    Freitag habe ich die erste Ladung geschleudert....und die ersten Zuckerkristalle entdeckt.
    Der Wassergehalt ist übrigens dieses Jahr (zumindest bei mir, weil´s hier im Ort seit 4 Wochen nur 3 Liter geregnet und täglich Sonnenschein hatte) auch in unverdeckelten Waben unter 17%.


    Also, ich würde auf jeden Fall die mittigen Honigwaben und alle Waben, die nicht spritzen schleudern.
    Evtl bei einem Imker ein Refraktometer ausleihen.
    Am besten schleudern, wenn am Tag vorher kein Flugwetter war.
    Bei einem Volk würde ich mir auch den Umstand mit der Bienenflucht sparen und früh morgens die paar Waben abkehren.


    Sonnige Grüße
    Regina

    Moin Kai,

    Ich weiß noch nicht mal wann Monats treffen ist, weil man auch niemanden erreichen kann. Daher muss ich mir alles selber anlesen und auf Youtube gegen kontrollieren.
    Aber die Anmeldung hier hat mir ja schon echt geholfen! Danke noch mal!


    schreib doch bitte mal wo Du ungefähr wohnst. (am besten in Dein Profil):wink:
    Vielleicht findet sich hier ja ein netter Forumsimker, der Dir vor Ort behilflich sein kann.


    Am Ende wohnst Du in holmies Gegend....die kann Dich dann unter ihre mütterlichen Fittiche nehmen:wink:


    Sonnige Grüße
    Regina

    Der Honigüberschuß ist keine Verschwendung, weil der ja für den Menschen gedacht ist.


    Oha Bernhard,
    in welche Kategorie soll ich das einordnen?
    Das "Wort zum Sonntag"?:cool:


    Merkwürdig nur, dass der Honigüberschuss immer mehr wird.
    Merken die Bienen, dass der Imker "hungert" und produzieren deshalb so viel von ihrem flüssigen Sonnengold?


    Zitat

    Daher beschenken wir uns gegenseitig, und das mit Überschwang.


    Genau...
    überschwänglich fährt der Imker in weitentfernte Massentrachten,
    überschwänglich modifiziert der Imker die Bienenwohnungen,
    überschwänglich verhindert der Imker den Schwarmtrieb,
    überschwänglich züchtet der Imker Königinnen und fährt sie auf Belegstellen,
    überschwänglich werden hunderte von Völkern zusammengestellt.


    Und was machen die Bienen?
    Sie danken des Imker überschwängliche Liebe und Fürsorge mit ihrem überschwänglichen Honigüberschuss.


    Bernhard,
    mir kannst Du fast alles erzählen, aber nur fast.:wink:


    Ich glaube, wenn mit Honig kein Geld/Kohle/Zaster/Knete zu verdienen wäre, wäre diese Überschwänglichkeit auf beiden Seiten weniger ausgeprägt.



    Sonnige Grüße
    Regina

    wegen virtuellem Brutnest oder Futter Vorrat?


    Bin zwar nicht der Drohn und von Profi weit entfernt,
    aber ich setze im Frühjahr immer auf.


    Nicht nur wegen "virtuellem" Brutnest, sondern auch wegen "Honigwabenwarmhaltung" bei evtl. eintretenden Frühjahrs-Kälteperioden.


    Sollte kurz vor der Frühtrachtschleuderung nicht genügend Futter im Brutraum sein, kommen die feuchtesten Honigwaben in den nun (neuen) 1. HR.


    Virtuelles Brutnest interessiert mich dann nicht mehr, denn nach der 1. Schleuderung haben die Mädels meist anderes im Kopp als Schwarmgedanken.
    Die müssen nämlich wieder ihre Speisekammer füllen.


    Ihr kennt das ja sicher alle von Euch selber.
    Wer den ganzen Tag unablässig arbeiten muss, kommt nicht so schnell auf "dumme" Gedanken:cool:


    sonnige Grüße
    Regina


    am Samstag gegen 16 Uhr abgefegt, am Sonntag etwa 19 Uhr Mittelwände und Futtertrog mit Zuckerwasser 1:1.


    Lieber Ulrich,
    mir erschließt sich nicht, warum Du den Schwarm (Vorschwarm?) fütterst.:confused:


    Blüht bei Euch in Eschwege kein Obstbaum, kein Löwenzahn, kein Raps......Dauerregnet es bei Euch?
    Ist der Schwarm ohne Wegzehrung losgezogen?


    Also, hier honigt es aktuell dermaßen, dass die Bienen genug "Zuckerwasser" in der Landschaft finden.


    Zitat

    ...den 6er Kasten halte ich unter die Traube, Bienen rein, Deckel drauf, Flugloch auf. Abends Rähmchen rein, Futtertrog drauf.
    Ist auf keinem Fall mehr Arbeit.


    Für mich schon.:wink:
    Ich muss nicht abends zeitraubend Rähmchen vorsichtig, bienenquetschfrei in die Bienentraube schieben. (diese Arbeit finde ich sehr nervig)
    Ich muss keinen Futtertrog aufsetzen und alle furzlang füttern.
    Ich muss nicht, sobald nach ein paar Tagen der 6er Kasten überquillt, die Rähmchen inkl. Bienen in eine größere Beute setzen/fegen.



    Also ohne Ablergerkiste find ich`s für Schwarmbienen und Imkerin entspannter.
    Vorab Rähmchen in die Beute und diese in die Nähe der Schwarmtraube stellen.
    Den Schwarm in einen Hobbock schütteln u.vor ´s Flugloch kippen.
    gucken wie die Damen einmarschieren (keine Arbeit)
    Abends wird die Kiste auf den Schubkarren gestellt u. zum endgültigen Standort gefahren.
    Feddisch.


    Außerdem, ein schöner großer Vorschwarm hat dermaßen Potenzial, der baut Dir 12 Mittelwände innerhalb von einer Woche aus.
    Wieso den in einer 6er Kiste einschnüren?


    Wenn Du noch einen Schwarm über hast....sach Bescheid.
    Ich hätte noch div. leere Beuten zufüllen.:wink:


    Und Grüße mir Deine Ele ganz lieb.:liebe002:

    ....
    Dann SOFORT die Rähmchen wieder - vorsichtig - einsetzen, Deckel drauf und fertig. Ist viel schonender für alle Beteiligten und es steigen weniger Bienen gleich wieder auf.


    Yepp...so geht´s auch.


    Mir ist das allerdings immer noch zu viel "gepfriemel". :wink:


    Mittlerweile lasse ich die Damen durch´s Flugloch einlaufen.


    Früher habe ich, je nach Schwarmgröße, eine oder zwei halbe Zarge(n) auf den Beutenboden gestellt. Den Schwarm aus dem Eimer in die leere Zarge geschüttet, und fertigbestückten Brutraum vorsichtig draufgeschoben.
    Abends, bevor die Damen auf ihren Standort gebracht werden, wird die nun bienenleere untere halbe Zarge entfernt.


    Sonnige Grüße
    Regina

    Ach Uli,
    wie umständlich.(:cool:) :wink:


    Geht doch einfacher ohne Ablegerkasten.


    Beute komplett mit 12 MW oder,für die harmoniebedürftigen, mit Anfangstreifen bestücken.
    Schwarm reinschütten oder durchs Flugloch einlaufen lassen.


    Nach einigen Tagen schauen wie viele Rähmchen besetzt sind und dann auf diese Größe mit Schied einengen.
    Wenn trachtmäßig noch massig was zu erwarten ist und das Schwarmvolk ein starkes ist, ASG u. Honigraum druff. Feddisch.


    Herzliche Grüße
    Regina