Beiträge von helianthus

    Hi!

    Auch geschmacklich spricht was dagegen. Die Waben verändern mit der Zeit nicht nur die Farbe, sondern entwickeln bei jedem neuen Eintrag auch neue Geschmacksrichtungen. Da können z.B. der sortenreine Rapshonig oder die Akazie schon mal nen untypischen Lindenbeigeschmack bekommen, wenn die vorjährigen "Lindenhonigwaben" benutzt wurden.


    Gustatorische Grüße

    Regina

    Man merkt, wir sind in Deutschland. Hier wird stramm eingestallt. Bei der letzten Vogelpest liefen in Frankreich die Hühner noch auf der Straße herum und bei uns war alles eingesperrt oder gekeult.


    Moin Remsi,
    bei uns lief bei der letzten Vogelpest der veterinärische Kontrolletti durchs Dorf . Der hat alle freilaufenden Gänse und Hühner von "Gesetzeswidrigen" gefunden.
    Und nicht nur das, haste erstmal so´n Kontrolleur auf´m Hof, dann sieht der nicht nur die Hühner......:roll:


    Viele Grüße
    Regina


    P.S. Dieser ganze ausufernde Hygienewahn, der mittlerweile in allen "Massenställen" stattfindet (Vieh, Krankenhaus, Restaurant ect. ) finde ich krank.
    Jetzt desinfizieren sich die Menschen schon an der Restauranttür ihre Patschehändchen, damit sie nicht Magen-Darm bekommen.


    Ich habe mal gelernt: "Dreck fegt den Magen".:u_idea_bulb02:


    Aber heutzutage bekommt Mensch Angst gemacht, vor allem und jedem....einzig allein die Pharma-u.Chemieindustrie freut sich.

    Hallo,


    ich habe Raps im Flugbereich und schleudere generell erst, wenn er verblüht ist.


    Also.....
    wenn ich dieses Jahr gewartet hätte bis der letzte Raps verblüht ist, hätte ich wieder zentnerweise Rapszuckersteine u. bösartiges Schleudertrauma bekommen. Meine Augen erblickten beim Entdeckeln bzw. auf unverdeckelten Waben die ersten Kristalle ...und wie´s bei mir in der Gegend aussieht, blüht der Raps noch mindestens 10 Tage.


    Seitdem ich imkere, habe ich eines gelernt:
    "Generell" gibt´s bei den Bienen nicht .... jedes Jahr ist anders u. ImkerIn muss flexibel sein u. rechtzeitig reagieren.....:wink:



    Honigsüße Grüße
    Regina, die diese Woche allergeilste Frühtracht geschleudert hat u. nochmal schleudern wird, wenn das letzte Rapsblütenblatt gefallen ist.


    Die Bienen stünden zwar am Koppelrand, wären aber in einem kleinen (ca. 7x7m) großen, zur Koppel hin abgezäunte Bereich bewachsen mit ein paar Bäumchen und die Fluglöcher würden von der Koppel weg zeigen. Die Pferde kämen also nicht näher als vieleicht 6 m an die Bienen ran und dazwischen wären wie gesagt noch ein paar Sträucher und kleine Bäumchen.


    Das gibt keine Probleme.
    Meine Bienen stehen seit 11 Jahren neben einer Pferdewiese u. in unmittelbarer Nähe zweier Offenställe. Ein Pferd wurde noch nie gestochen.



    Einzig worauf Du achten solltest ist die Tränke.
    Bienen, die keine Wasserstelle in unmittelbarer Nähe haben, nutzen gerne die Pferdetränke oder den tröpfelnden Gartenschlauch der Nachbarn.


    Sonnige Grüße
    Regina


    Wieviel Liter buddelst Du täglich dazu, damit Dir keine verlorengehen?



    Tja, dieses Jahr haben alle Damen Milch im Überfluss.
    Fast bedaure ich es, diesmal kein Flaschenkind zu haben.....:oops:


    Wir hatten schon letztes Jahr Drillinge. Alle Drillingsmutties haben die ohne Zufütterung großbekommen.
    Einzig einen Zwilling musste ich vergangenes Jahr mit der Flasche füttern, weil die Schafmama nicht genug Milch hatte. Dafür gab sie lecka Woscht.


    Zwillinge wären schon besser als Drillinge.
    Aber was soll man machen?
    Deshalb extra blauköpfige Schafe kaufen?.....nääa.....ich finde unsere überaus braven BBB lieblicher anzuschauen.
    Geschmacksache eben.:wink:


    Schafige Grüße
    Regina

    Jörg schrieb:

    Hallo Schäfersleute,
    was ist denn hier los? Habt ihr dieses Jahr keine Lämmer oder seid ihr sooo abgeklärt, daß euch das nicht mehr juckt?


    Irgendwo juckt´s doch immer, oder? :cool:


    Was unsere Schafe betrifft ist meinereine sprachlos vor Staunen.
    Ihr kennt mich....DAS will was heißen.:wink:


    Anscheinend hat sich bei uns wieder mal das alte Bauernmotto durchgesetzt: "Seid fruchtbar u. mehret Euch und füllet den Stall".


    Letztes Jahr gab´s schon von 4 Kühen 5 Kälber
    und nu haben unsere 7 BBB Damen und ihr King Arthur alles gegeben: 2mal Zwillinge, 4mal Drillinge u. den krönenden Abschluss hat unser ältestes Schaf vollbracht. Vierlinge.:eek:


    In diesem Sinne,
    ein fröhliches "mäh...mäh"
    wünscht allen Schafvernarrten
    Regina

    Moin Berggeist


    und Regina: Meinst Du, du hättest überhaupt Bienen; so ganz ohne Honigertrag?


    Schwarmkontrolle, Ableger, Varroabekämpfung... bleiben Dir ja trotzdem noch zusätzlich zum Bienenfernsehn. .


    Ja, mit absuluter Sicherheit.


    Erstmalig habe ich über Bienenhaltung nachgedacht, weil der einzige Imker in meinem idyllischen Dörfchen aus Altersgründen aufhören wollte und ich es wichtig fand, dass Bienen im Dorf fliegen.
    Ausschlaggebend tatsächlich mit Bienen anzufangen war ein eintägiger Schnupperkurs in Kirchhain. Dieser Wachsgeruch an meinen Händen hat mir "Schmetterlinge im Bauch" verursacht. (quasi ein Schnupperkurs im wahrsten Sinne des Wortes...:wink:) Kindheitserinnerungen an Opa´s Bienenhaus wurden an diesem Tag wach u. ich wusste zu 100% ich muss Bienen halten.
    Honigertrag hatte ich zu Beginn überhaupt nicht im Kopf, sondern nur die Bestäubung.
    Ja, ich war sogar geschockt, dass ich im 1. Jahr 50 kg geschleudert hatte. Wohin mit dem ganzen Zeuch? Den meisten Honig habe ich im 1. Jahr verschenkt um meine Bekannten/Verwandten anzufüttern.
    Und es hat geklappt....spätestens im 2. Jahr übersteigt die Nachfrage das Angebot....und geschäftstüchtige Ehegatten sagen dann: " Es müssen mehr Völker her, wir brauchen Honig, viel Honig......".


    Aber oft hat frau Stress wegen Honig.
    Zum einen verursacht die Betriebsweise,die auf Honigertrag ausgerichtet, mehr Investitionskosten,mehr Arbeit u. mehr Zeit.
    Zum anderen hast Du in einem Jahr entweder zu wenig Honig oder zu viel.:roll:


    Seit 8 Jahren halte ich Bienen zum Spass in einer Christbeute.
    Stabilbau. Ohne Honigernte.
    Außer Schwarmfang, Varroabehandlung, Zarge aufsetzen bzw wegnehmen (zur Wabenerneuerung) u. im Herbst (bei Bedarf) einfüttern habe ich mit denen keine Arbeit.


    Das heißt jetzt nicht, dass ich einem Anfänger die Christbeute/Warré empfehle.
    Auch in Magazinbeuten mit Rähmchen kann man wenig drin rumwerkeln.
    Egal in welcher Beute Bienen gehalten werden, egal ob jemand Honig ernten möchte oder nicht......Kurs oder Imkerpaten sind Pflicht für eine "ordentliche" Bienenhaltung.


    Sonnige Grüße
    Regina


    Die Imkerei zu beginnen, mit dem Vorsatz möglichst wenig Zeit damit zu verbringen, ist nicht sehr schlau.


    Nun ja.....



    Sind es nicht gerade die Arbeiten wie Honigernte u. deren Ertragssteigerung, die Zeit u. Geld kosten?



    Ich überlege gerade was ich machen würde, wenn der Honigverkauf nicht so ein überaus nettes (Taschen-,)Urlaubsgeld abwerfen würde.


    Würde ich dann zeitaufwendige u. intensive Arbeiten wie Schwarmverhinderung, Königinnenzucht, Ablegerbildung, das ganze Procedere des Honigschleuderns, Rühren, Abfüllen,Vermarktung betreiben?
    Würde ich genauso viel Geld in Maschinen, Beuten,Rähmchen ect. investieren.?


    also....
    wenn ich ehrlich bin, meinereine, die wo äußerst ungerne Honig schleudert u. das Vermarkten ziemlich nervig findet, würde sofort die Betriebsweise auf honigfrei umstellen bzw. nur für den Eigenbedarf was abzwacken.


    Hach ja....,
    wenn der Honigverkauf nicht wäre, würde ich stundenlang entspannt Flugloch gucken und die Bienen ausschließlich für die Bestäubung u. "für´s Herz" halten.:wink:



    In diesem Sinne
    einen schönen Sonntag
    wünscht
    Regina

    Von Bauchmuskeltraining bekomme ich seit immer heftig Kopfschmerzen.


    Versuchs mal mit Beckenbodentraining.:wink:


    Ein schlaffer Beckenboden kann auch Rückenprobleme bereiten.


    Die klassischen Bauchmuskelübungen, wie Sit-ups sind sogar schädlich für Frau.


    Beckenbodentraining ist übrigens nicht nur für Frauen geeignet,sondern auch für den prostatösen Mann.


    Und überhaupt...... ein gut trainierter Beckenboden tut dem trauten Beisammensein gut. :cool:



    Herzliche Grüße
    Regina

    holmi schrieb:

    Aber das habe ich bisher zur Weidenblüte gemacht.
    Wäre ja schön, wenn man so die schwarzen Waben leer bekäme, den Vorteil hätte es.


    Schon mal überlegt, warum Du sie nicht während der Weidenblüte leerbekommst, Deine schwarzen Schwarten?


    Was passiert denn, wenn die Weide blüht?
    Genau...sie blüht u. spendet Nektar u. Pollen. (und das in manchen Jahren in Massen)
    Was machen die Bienen, wenn sie frischen Nektar u. Pollen riechen/sehen?
    Fliegen sie dann heim u. sagen sich: "Ach, lasst uns erstmal unser altes verdeckeltes Futter in der Speisekammer ausgraben und schmackofatzen bevor wir von diesem köstlichen,frischen Nektar schlürfen".??


    holmi,
    würdest Du frische, leckere Erdbeeren im Garten nicht pflücken, nur weil Du noch ein paar alte Packungen in der Tiefkühltruhe gebunkert hast?


    Ich nicht.:lol:



    Regina

    ....holen sich die Bienen das Futter rüber und lagern es rund ums Brutnest ein.
    ..... Das hilft zum Einen an die alten Waben ran zu kommen und die so angepassten Völker gehen einfach besser los! Die Sorge/Angst, dass die Bienen nicht ans Futter kommen braucht man nicht mehr zu haben. Denn durch das Richten des Bienensitz verbessert sich auch die Nähe zum Futterkranz, weil die Bienen durch diese Maßnahme sich alles frisch Ordnen, was sie ohne den eingriff nicht unbedingt freiwillig so machen.


    Mancher stört sich an so einem (viel zu frühen) Eingriff. Mir hat es schon vielen Völker geholfen sich deutlich besser zu entwickeln.



    Liebe holmi,
    so isses,wie Christoph schreibt.
    Die Bienen entwickeln sich besser beim frühen Schieden.
    Ist für mich wie so´ne Art "Reiz-Fütterung".
    Ich denke, dadurch, dass die Bienen das Futter umtragen müssen und im Futterkranz über der Brut ablegen, entwickelt sich im Volk spürbare Wärme. Durch den Futterstrom wird die Weisel zur verstärkten Eiablage angeregt. Außerdem wird bei wenigen Waben vor dem Schied die Brutfläche kompakter.
    Weiterer Vorteil: die leergetragenen Futterwaben hinter dem Schied kann man zur Brutnesterweiterung nutzen.



    Regina