Beiträge von Nds|Christian

    hmm .... ganz unkonventionell würde ich sagen, alle bienen vor das flugloch kippen und vor das flugloch ein absperrgitter packen. die bienen ziehen wieder in die beute und die drohnen und die königin bleiben am gitter hängen.

    nun macht mal langsam !
    in dem raum wird der honig nur gerührt, er ist also schon in hobbocks. ALLE teile (bis auf die dreikanntstäbe, die sind aus eiche) sind aus edelstahl. selbst unsere schleuder ist aus edelstahl und ich denke, dass noch viele mit den billigteilen ihren honig schleudern, welche NICHT aus edelstahl sind.
    beim großen rührer sind die hobbocks und das getriebe durch eine platte voneinander getrennt. beim einzelrührer gibt es ebenfalls eine vorrichtung, die das tropfen von öl verhindert, habe sie nur abgenommen, damit man den rührer besser sieht.


    ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass jeder imker einen raum hat, mit dem ihr zufrieden sein würdet. habt ihr das denn ? das ist aber nicht thema dieses thread, also bitte wieder back to topic, DANKE !

    hi,


    ich habe auch nochmal ein paar fragen zum honigrühren. da wir mit selbstgebauten materialien arbeiten (auch die rührer sind selbst gebaut), würde ich gerne eure meinungen darüber einholen, ob das alles so optimal ist, wie wir uns das vorstellen.


    1. welchen rührer sollte man denn nehmen ? wir ernten raps- und sommerblütenhonig. heute habe ich gehört, dass man für raps eher eine spirale, wie die hier:


    [Blockierte Grafik: http://img62.imageshack.us/img62/7999/einer4ix.jpg]


    nehmen sollte und für sommerblüte eher solch einen rührer:


    [Blockierte Grafik: http://img62.imageshack.us/img62/5264/ruehrer9rf.jpg]


    haben bisher einen dreikanntstab benutzt. der rapshonig wurde damit auch einigermaßen, aber beim sommerblütenhonig haben sich einige beschwert, dass beim beschmieren des knäckebrots selbiges in tausend stücke zerbrochen sei, weil der honig zu hart sei :oops:


    2. welche geschwindigkeit ist denn nun die richtige ? bei dem hört man 30 U/min beim anderen, dass die flügel - wie beim zweiten bild - mit höchstens einem meter pro minute gedreht werden sollte. das wäre bei unseren tellern aber ~ 50 U/min. also umso größer die flügel, umso langsamer die umdrehungen und umgekehrt ?! unsere honigrührer laufen derzeit mit 30 U/min.



    hier sind nochmal zwei fotos vom neuen honigrührer, hat mein vater übern winter gebaut. damit kann man vier pötte auf einmal rühren:


    von unten:
    [Blockierte Grafik: http://img156.imageshack.us/img156/5764/vierer0vo.jpg]


    und von oben das getriebe:
    [Blockierte Grafik: http://img156.imageshack.us/img156/4959/getriebe3sx.jpg]

    herr lau - vom bienenisntitut celle - hat auf einem lehrgang aber auch mal erzählt, dass er futter mit grüner lebensmittelfarbe einegfärbt hat. das futter wurde im nächsten jahr dann auch überall hin umgetragen (an der grünen farbe leicht zu erkennen), also auch in den brutraum. ob die rote farbe des zuckers aber nun durch die bienen neutralisiert wird. weiß ich nicht. ich würde es nicht ausprobieren .....

    sehen ja ganz nett aus, aber ich weiß nicht, ob euch das wirklich bei eurem vorhaben:


    Zitat

    ... um den Leuten etwas die Angst zu nehmen - nach dem Motto "Wenn auch der Imker anschwillt, kann das bei mir nicht so schlimm sein"....


    weiterbringt :lol:


    aber es ist auch mal schön, über andere zu schmunzeln und nicht nur über das eigene spiegelbild ;)

    och schade, ein wenig zu spät .... :(


    sonst hätte ich ein foto von meinen fünf stichen in den oberschenkel gemacht.
    aber der sommer ist ja nch lang und wer weiß .... :)

    Zitat von happybee

    Wenn du einen Schwarm nicht runterkriegst, weil er so hoch oder so weit draussen sitzt, dann veranstalte ein Zielschiessen. Einfach solang auf den Ast schiessen (KK oder Jagdgewehr), bis er abbricht.
    Dann saust die ganze Mannschaft runter.
    Hab ich auch schon gemacht und funktioniert.


    lustiges Zielschiessen.
    mfg.
    happybee


    dann wollen wir mal hoffen, dass es nur ein kleiner ast ist ! sonst muss noch mit kanonen auf bienen geschossen werden :lol:

    so,


    haben gestern geschleudert. etwas mehr rapshonig als letztes jahr, ABER haben fast doppelt soviele völker :-?


    jedenfalls wollte ich mit fünf von meinen elf völkern in die linde wandern und die restlichen sechs völker sollen auf meinem heimatstand bleiben, für sommerblütenhonig.
    da das wetter besser wird (wie angekündigt) und da es bisher ja recht viel geregnet hat geh ich mal davon aus, dass die linde honigen wird !?
    wollte morgen auf alle meine völker wieder einen honigraum draufsetzen, nur was mache ich mit den fünf völkern, mit denen ich in die linde wandern will. wenn ich da jetzt einen honigraum draufsetze, dann wird der ja schon zum teil mit sommertracht volgetragen und dann kann ich in drei wochen - wenn dann die linde honigen sollte - damt keinen reinen lindenhonig mehr ernten.


    wie kann ich das also umgehen ? soll ich auf alle meine völker eine honigzarge setzen und wenn ich mit den fünf völkern in die linde wandere einfach den honigraum runternehmen und auf die anderen völker setzen ?! dann haben die zwei honigräume, die ich wahrscheinlich sowieso brauchen werde, da die sommertracht bei mir hier immer mindestens so gut wie die rapsernte ausfällt (letztes jahr hatten wir etwas mehr sommertracht als rapshonig. denke mal, dieses jahr wirds relativ mehr sommertracht als rapshonig). auf die völker, mit denen ich dann in die linde wandere kommen dann "jungfräuliche" honigräume.

    kleiner nachschlag von mir:


    komm grad von den bienen, ein stich im linken effe und einen auf dem rechten handgelenk und GOTT SEI DANK keine unnatürlichen reaktionen wie beim letzten mal (ohren schwillen an usw).


    also ist es bei mir keine bienengiftallergie, sondern war jedeglich eine überreaktion auf die verhältnismäßig hohe giftdosis.

    Zitat von Andreas

    Hallo sabi(e)ne


    hier waren es Heute 16 Grad mit wohl vorwiegend Sonnenschein; ich war leider den ganzen Tag nicht da und hab vom Wetter und Bienenflug nichts mitbekommen.


    Gruß Andreas


    so war es bei uns auch und ich kann dir sagen, sie sind wie junge götter geflogen ;)

    Zitat von honigmayerhofer

    ....
    Meine Methode, die mir am besten zusagt und wo vor allem meine lb. Frau noch nie beim Schleudern gestochen wurde ist die Arbeit mit Bienenfluchten. Der kleine verbliebene Rest der Bienen wird mittels eines Kompressors und der Luftpistole aus der Zarge gepustet, ohne die Waben raus nehmen zu müssen :D:D


    genauso mein ich das doch ;)
    hab nur die CO2 katusche ins spiel gebracht, weil man die überall kaufen kann und ich ein gebläse brauche, welches transportabel und ohne strom funzunuckelt !!!
    hab beim rapsfeld leider kein stromanschluss, deshalb fällt der kompressor auch weg .... sonst würd ich das auch so machen !
    ich bräuchte eben einen mobilen, mit batterie betriebenen kompressor ;)


    oder eben eine katusche mit pressluft oder ähnliches.