Beiträge von Nds|Christian

    ... Eine kontinuirliche Säureverdampfung/sättigung wäre aber das beste um eine möglichst erfolgreiche Varroabekämpfung zu erlangen. Dieses Problem der Temperaturabhängigkeit umgeht sowohl das Liebig- wie auch das Nasenheidersystem.


    Eine kontinuierliche Verdampfung ist doch gar nicht gewollt. In den ersten Stunden der Verdampfung macht es bums, danach wird doch kaum noch was verdampft. Mir egal, wie morgen das Wetter ist, für das Schwammtuch sind die ersten ~8 Stunden nach dem Einlegen die Entscheidenen. Habe auch schon über Nacht verdampft, als es tagsüber ~35 Grad waren.
    Das Schwammtuch ist dabei sehr flexibel.

    2. !


    1. ist meiner Meinung nach bei Raps sinnlos


    3. ist zwar eine Alternativ (wenn gerührt und im Hobbock dann festwerden lassen), aber ich finde, der Honig verliert dann an "Qualität". Qualität im Sinne von, er dunkelt nach - ist nicht mehr strahlend weiß - und die Konsistenz ist nicht mehr wie schmalz, sondern wie "Kleister". Wobei der letztere Kritikpunkt von mir bei anderen eher positiv aufgenommen wird. Ist halt Geschmackssache.

    Und die Bienenflucht morgens aufsetzen. Die Nacht vorher kann kein neuer, feuchter Nektar eingetragen werden und am Tage kommt nichts neues rein, weil die Bienenflucht drauf ist.
    Beim Einlegen am Abend konnte den ganzen Tag über frischer Nektar in den Honigraum getragen werden und es ist den Bienen dann nicht mehr möglich den Wassergehalt zu senken, da die Bienenflucht dies verhindert.

    ...
    Dieses Jahr haben wir keine 30 Grad Celsius und dafür wir haben wir Regen.


    Du hast Regen, ich habe Regen, aber der Vogtländer laut eigener Aussage nicht. Von daher tendiere ich eher zu meiner Aussage, dass die Bienen Stress leiden, da der Raps nicht ausreichend honigt.

    Honigraum leer, Bienen aggressiv = Spritzschaden.


    Da ist doch sehr pauschal und kann ich so nicht stehen lassen.


    Vor paar Jahren war es im April, als der Raps blühte, 30 Grad und kein Regen. Da waren meine Bienen auch aggressiv. Durch die Wärme hat der Raps nicht wie gewohnt gehonigt und wenn die Damen nicht Shoppen gehen können, werden sie halt launisch.
    Nördlich von Hannover (Sandboden) haben mir Imker berichtet, die kurz davor standen zuzufüttern.


    Es muss also nicht zwangsläufig ein Spritzschaden sein.

    Wir haben letztes Jahr um den 10. Juli rum bei allen Völkern sämtliche Brutwaben entnommen. Dieser Termin kostet keinen Honig, eher bringt er Honig, da keine Maden mehr zu füttern sind.
    Bisher sehen die Völker ganz gut.
    Die Brutscheunen haben wir auch an einen anderen Standplatz verbracht.
    Es ist Arbeitsaufwendig, aber ich finde es gut. Es ist konsequent in Wabenhygiene und der "Varraobehandlung".

    Warum überhaupt noch Kurse machen?
    Königinnenzucht? Steht doch in Büchern!
    Honigkurs? Steht doch in Büchers!
    Forbildungskurse für Ärzte? Steht doch alles in Büchern!
    Zur Uni gehen? Steht doch in Büchern!

    Ich kann die Bedenken gegen die Seite ein wenig teilen, auf der anderen Seite muss man aber auch sehen, die, die dort mitmachen, machen das freiwillig. Der Vergleich mit der Sklaverei ist daher "unspassend" gewählt ...


    Es ist klar, dass bei dieser Konstellation der Auftraggeber viele Vorteile auf seiner Seite hat. Ich behaupte aber, wenn es diese Seite nicht geben würde, würden viele Aufträge auch gar nicht in die Welt kommen. Wer geht denn als kleiner Imker oder Ein-Mann-Website-Betrieb zu einer Werbeagentur und lässt sich für teuer Geld ein Logo entwerfen oder ein Etikett?
    Der größte Vorteil als Kunde liegt aber meiner Meinung nach nicht am Preis (den könnte man ja auch freiwillig höher ausloben), sondern an der Vielzahl an Vorschlägen, aus denen man Auswählen kann. Wobei das wohl der größte Kritikpunkt ist ...
    Auf der anderen Seite, wenn ich zu einer Werbeagentur gehe, bin ich derjenige, der viel Geld zahlt und nur aus wenigen Vorschlägen auswählen kann.
    Als (kleiner-)Kunde würde ich daher die Seite einer Werbeagentur vorziehen.


    Ob man auf dieser Seite als Kunde oder Designer mitmachen möchte, sollte aber jeder für sich entscheiden. Denn die Wahl hat jeder dazu, wir sind keine Sklaven ...

    Auch wenn meine Bretter nicht so "genial" sind wie der Wanderbock, aber ich finde sie besser. Ich schmeiß sie auf den Boden und stell die Bienen drauf fertig.
    Auf einem Anhänger bekomme ich auch mehr Bodenbretter für mehr Völker mit, als sperrige Wanderböcke, die man evtl. auch noch zusammenbauen muss.


    Lange Rede kurzer Sinn: Machs so einfach wie möglich!:daumen: