Beiträge von Radix

    Hallo Stefan,


    Bienenflucht ist zwar nicht vorgesehen, geht aber.
    Z.B. Loch bohren, Plastikschlauch rein und ein Stück nach draußen rausragen lassen.
    Bei Nichtgebrauch: `n guten Rotwein trinken. Wenn Flasche leer und Imker voll > Schlauch raus, Korken rein... :P


    Oder - ganz edel - eine fertige Bienenflucht mit Schieber in die Wand einpassen.


    Zum Ankitten:
    War ein Problem, aber mein Fehler.
    Ich hatte vergessen die Abstandshalter auf die Boxen zu nageln. Dadurch war nach hinten im Honigraum zuviel Platz. Der wurde zugebaut.


    Man klemmt die letzte Box mit einem Holzkeil fest.
    Zur Schleuderung Keil raus, Box ankippen und der Kitt/Wachs reißt ab.
    Wird nicht mehr verbaut wie eine Wabe.


    Gruß Hardy

    Hi Stefan,


    die Schleuder ist eine Spezialanfertigung und sauteuer...


    Vielleicht gibt es auch eine Standard-Schleuder, in die diese Boxen passen - ich habe sie aber nicht gefunden. Muß auf jeden Fall eine ziemlich große sein, damit 1/4 Honigraum in ein "Wabenfach" paßt.


    Gruß
    Hardy

    Hallo Peter,


    ich habe noch keine großen Erfahrungen mit der Golz.
    Von den Einzelrähmchen Kutsch-hoch im Honigraum, mit denen ich angefangen habe, bin ich auf "Honigboxen" umgestiegen.
    Die bieten die Vereinfachung: Mit 4 Handgriffen ist der Honigraum leer und genauso schnell wieder mit Leerboxen gefüllt.


    Das habe ich 2005 zum erstenmal gemacht.
    Es gab aber ein Problem: Die Honigboxen mit ihren Mittelwänden wurden zunächst nicht angenommen.
    Auf Nachfrage bei Lonnemann bekam ich den Hinweis, beim ersten Ausbau der Boxen diese erst im Honigraum freizugeben, wenn der Brutraum fast "überläuft" - wobei man natürlich auf`s Schwärmen aufpassen muß.


    Das habe ich dann gemacht - es war aber schon recht spät dazu.
    Die Folge - der Boxenausbau gelang nur teilweise.
    Dieses Jahr bin ich also schlauer... :P


    Durch den Boxen-Einsatz trenne ich grundsätzlich Brut- von Honigwaben. Das finde ich gut.


    Die Ernte mit den Boxen war sehr einfach: Dickwaben abschneiden und die ganze Box (4 Stück) gleichzeitig schleudern. Kein langwieriges entdeckeln mehr.


    Hast Du Erfahrungen mit der Honigbox?


    Gruß Hardy
    Gruß Hardy

    Guten morgen zusammen,


    Anfängerfrage: Was ist ein EWK?


    Ich vermute "Einwabenkästchen" oder...?
    Ist das im Standmaß eine Minibeute und was gehört alles noch rein, bzw. wie muß die beschaffen sein?


    Bitte nur eine kurze Info. Über die Betriebsweise klick ich mich dann in den Beiträgen durch.


    Danke.


    Gruß Hardy

    Hallo Heidrun,


    ob Golz, Bremer, Magazin oder Baumhöhle - den Bienen ist grundsätzlich alles recht, auch wo der Honig hin soll. Die passen sich schon an die Örtlichkeiten an.
    Aber da gibt`s noch die Imker, die immer alles besser wissen als die Bienen... :lol:


    Im Grunde geht`s doch darum: Wie bekomme ich die Völker gesund über`s Jahr und wie gibt`s viel Honig bei wenig Aufwand.
    Und da sind wir bei 2 Imkern und 3 Antworten. :roll:


    Für mich ist ausschlaggebend, daß ich nicht schwer heben muß und mit meiner Bienengiftallergie möglicht wenig direkten Kontakt zu Bienen habe.
    (An letzterem arbeite ich noch.)


    Da gab`s nur die Trogbeuten, und über Golz bin ich zuerst gestolpert.
    Hätte also genausogut Bremer sein können. Bremer läßt sich sicherlich vielseitiger einsetzen. Ich bin bis jetzt mit Golz zufrieden und bleibe dabei, wenn auch mit Umbau.


    Wenn Du beide günstig bekommst, nimm beide! Wichtig ist, daß Du für Zubehör, hier also die Rähmchen, nur ein einziges Standmaß hast, also nur Kuntsch hoch.


    Dazu noch ein Hinweis: Nimm die Kunesa-Rähmchen aus Kunststoff.
    Die passen auch in eine alte, preiswerte, gebrauchte 3-Waben-Schleuder, weil du die Tragohren abmachen kannst. Holzrähmchen passen da nicht.
    (Das soll keine Reklame für diese Firma sein, aber ich glaube die stellt sonst keiner her.)


    Wenn Du allerdings vor hast, zu wandern, rate ich Dir von so schweren Beuten ab.



    Viel Honig wünscht


    Hardy
    [/u]

    Hallo Peter,


    ...auch die Rheinfranken haben ein Lebensrecht! :P
    Danke für die Willkommensgrüße.


    Bis auf die alten Preußen brauche ich garnicht zurückgreifen.
    Ich bin (1980) zugereister Saarländer und habe festgestellt, daß in den Köpfen einiger "Alter" immer noch das Saarland als französische Provinz herumgeistert.


    Als ich die ersten Tage hier war, hörte ich ein Gespräch zweier älterer Herren auf der Straße:


    I wie?
    Oh jo!
    Ei Schorsch, wo warscht`n gesten? Isch han dich gesuch.
    Ei isch war mi`m Kleene im Reich... :roll:
    Das 1980!


    Hallo Ihr Saarländer ich mag Euch - deswegen bin ich ja hergezogen!


    Aber zur Sache:


    Es war Zufall, daß ich in Golz arbeite. Ich habe Bremer erst viel später entdeckt. Da wollte ich nicht mehr umstellen. Außerdem der Preis...


    Da bei Golz nix mehr unter dem Beutenboden ist, kann man schlecht mit der Varroa umgehen (Windel durch`s Flugloch).


    Derzeit baue ich sie um.
    Brutraumboden aufsägen, Varroagitter rein und Schublade (von hinten zu bedienen) unten drunter montiert.


    Außerdem baue ich eine Beute auf Rädern. Die steht unter einer Zweiten auf Beinen. Beim Arbeiten einfach die untere nach hinten rausziehen.


    Die Höhe ist bei beiden immer noch so, daß man bequem überall drankommt und nix heben muß, trotz "Zweietager".



    @ Michael: Hast recht, bei uns im Verein haben die älteren Imker in der Regel auch keinen PC.


    @ Ralfs Mail: Wie ist das mit den Kristallen beim Zucker und wie lange taust Du auf?



    Gruß Hardy

    @ Reiner: Ehre wem Ehre gebührt... :wink:


    Zum Thema: Also, das überzeugt mich. 80°C in wenigen Sekunden - das ist wenig Energie! Ich werde die Finger also vom Wärmeschrank lassen, zumal wenn dann immer noch Kristalle drin sind.


    Obwohl - wie ist das bei kristallisiertem Honig im Glas?
    Mit Thermostatregelung so 35 - 40°C, das könnte man doch machen.
    (Ich weiß, ich weiß, lieber frisch abfüllen...). Aber wenn`s dann doch mal passiert??
    Oder doch besser auskratzen und dann mit dem Meli?
    Die Qualität soll wirklich nicht leiden!



    @ Ralf: Danke für Deinen Beitrag. Jetzt schwank ich wieder, von wegen die Euros beim Meli... :cry:
    Auf wieviel °C stellst Du ein und für wie lange (Hobbok, Eimer)?
    Und wie ist Deine Erfahrung dann mit den Zuckerkristallen?


    @ Guido: Habe Deine Homepage gestreift... Toll!
    Schaue heute abend mal genauer rein.



    Tolles Forum hier. Bin richtig begeistert.


    Äääh, wo bleiben die anderen Golzbeutenbetreiber hier im Saarland?
    Oder gibt`s sonst keine?


    Gruß Hardy

    He Reiner, das war reine Anerkennung.
    Hab`mir Deine Statistik angesehen: "0,46 Beiträge/Tag"...


    Aber deine letzte Bemerkung verstehe ich nicht. Das mit dem Wärmeschrank hab`ich aus irgendeinem Buch:


    Glühbirne drunter, Gitter drüber, Honigtopf drauf


    2-3 Tage mit 60 - 100W "schmoren" lassen - und schon ist er wieder läufig (der Honig). :D


    Klär mich auf, was ist daran gleich ungut...? :o


    Gruß Hardy

    Hallo Reiner,


    whow - alle 2 Tage ein Beitrag... :D


    Bei 2 Völkern ist Jenter natürlich überzogen.
    Aber es sollen ja mehr werden. :D
    Ich wollte auch nur erwähnen, daß es da ist und die Umlarverei mit Handschuhen gut machbar ist. Eistreifen mit Handschuhen ist halt "grobmechanisch".


    Golz lese ich gerade.
    Magazine als Wabenlager geht nicht mehr, habe ich bei der Umstellung an Kollegen verkauft, und Golz hat ja keine.


    Wie Du schon sagst, Melitherm ist teuer.
    Alter Kühlschrank und Glühbirne kostet (fast) nix...
    ...oder sollte das damit nicht funktionieren?


    Danke für den Hinweis auf Guidos Hompage, schaue ich heute nachmittag mal rein.


    Hardy

    Hallo Guido,


    schön daß schon eine Antwort da ist.
    In unserem Imkerverein hat auch einer "gebremert".
    Ist auch nicht sonderlich zufrieden. Vor allem Probleme mit dem Verkitten der Schieber.


    Ich habe noch recht wenig Erfahrung mit der Imkerei.
    Hatte vor vielen Jahren mit DN-Magazin angefangen.
    Dann schwerer Unfall mit Wirbelsäulenfraktur und seitdem Probleme mit dem Heben. Außerdem entwickelte ich noch eine Bienengiftallergie.


    Habe trotzdem vor einiger Zeit wieder mit den Viechern angebändelt.
    Wer einmal Blut geleckt hat...
    Zur Zeit 2 Völker, die jetzt aufgestockt werden sollen.


    Muß natürlich immer Notfallmedikamente dabeihaben und mich "bestens" schützen. Und da beginnt auch das Problem:
    Dicke Handschuhe und Kö fangen, festhalten und zeichnen...
    Sehr lästig, und ich hab schon einige plattgemacht.


    Bin gerade dabei, Holz-Golzbeuten (geliefert von Lonnemann) umzubauen, um besser was gegen die Voroose tun zu können.
    Ich nehme nur Bienenwohl. Wenn`s demnächst alle ist, mische ich mir das selber.


    Jetzt suche ich eine Betriebsweise, wo ich möglichst garnicht nach den Königinnen suchen muß.


    Derzeit favorisiere ich das Sieben und überlege, wie ich Völkerführung, Vermehrung und Verjüngung dabei möglichst simpel kombinieren kann.
    Evtl. auch unter Einsatz vom (vorhandenen) Jenter-System.


    Bin dabei, mir einen Honigraum umzubauen. Heute ist ein alter Kühlschrank dran. Soll als Lager für Brut- und Futterwaben herhalten.
    Die verdammten Wachsmotten...
    Als nächstes ein weiterer Kühlschrank als Auftauschrank.


    Treffen mal bei Gelegenheit am Finkenrech wäre ok.


    Wieviele Völker hat Du? Imkerst Du schon lange? Hast Du außer Bremer noch andere?


    @ an Alle:


    Habt Ihr da draußen Vorschläge für mein Vorhaben?
    Nur her damit....


    Ein gutes Imkerjahr wünscht Hardy







    Hi,


    Bremer Beuten (warmbau) gibt`s im Saarland bei Kunesa (googeln).
    Ich habe Golz-Beuten von Lonnemann (Holz) und verwende Kunesa-Kunststoffrähmchen.


    Kollege hatte Bremer und immer Ärger mit den Schiebern.


    Ich bin von Golz begeistert - obwohl auch noch Anfänger.
    Habe allerdings Beute modifiziert für Varroabehandlung.


    Gruß Hardy