Beiträge von maxwell

    Ich war angemeldet, hatte dann allerdings Bedenken, was den Datenschutz angeht. Gibts ja immer mal wieder, dass entsprechende Datensätze gehackt werden. bla bla bla. Für mich war es jedenfalls die Sache nicht wert. Aber trotzdem ein Kompliment an die Macher/innen.

    Polio:
    Während es sich zuvor meist um Einzelfälle gehandelt hatte, breitete sich die Kinderlähmung erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts als paradoxe Folge der sich verbessernden hygienischen Lebensweisen und damit nachlassender (Schmutz-)Autoimmunisierung in bedrohlichem Umfang aus. wikipedia


    tb:
    Armutsbekämpfung wäre sicherlich geschickter, denn schon der gute alte Robert K. bemerkte:
    Die Erkrankung betrifft nur Menschen, die ein geschwächtes Abwehrsystem haben. Einen Gesunden befällt die Tuberkulose praktisch nicht. (Der Entdecker Robert Koch wollte dies in seinen Vorlesungen an der Universität zeigen, indem er ein Glas, welches mit Tuberkulosebakterien infiziert war, vor seinen Studenten austrank und nicht erkrankte).


    Viele Seuchen der Neuzeit konnten sich besonders in verelendeten Situationen ausbreiten. Also Krieg, Armut, allgemein Stress.


    Was ist Krankheit?


    Es kann sich für einige von uns lohnen sich über Krankheit mal im Sinne von Rüdiger Dahlke zu informieren. Das Konzept lässt sich event. auch auf Tiere übertragen. Auf jeden Fall ein Denkanstoß.


    Hier ein paar multimedia Beiträge:
    http://www.dahlke.at/mediathek/radio.php

    Mir ist aufgefallen, dass auf roundup - "behandelten" Kleingarten-Flächen das Bodenleben so zum erliegen gekommen ist, dass da auch für Wühlmäuse und Maulwürfe kein Anreiz mehr ist Gänge zu graben.

    Mir ist noch eine Erfahrung zum Kauf von Bäumen eingefallen. Ich habe mich oft über günstige Bienenbäume gefreut, die sich dann als vegetativ vermehrte Bäume entpuppt haben. Ich fand es nicht so gut, aber sie wachsen auch an. Bei Weiden funktioniert es auch, aber wir machen uns immer so Gedanken um artgerechte Bienenhaltung, da macht es vielleicht auch Sinn sich um Bäume mal Gedanken zu machen.

    Was die Aussaat angeht habe ich ähnliche Erfahrungen mit der Keimzeit beobachtet.


    Kann bis zu 24 Wochen dauern. Die Töpfe also nicht gleich auf den Kompost hauen, wenn es nicht klappt!


    Hab den Thread nicht komplett gelesen (daher vielleicht Doppelung), aber ich wollte nochmal erwähnen, dass die Samen eine kurze Zeit im Froster oder im natürlichen Frost benötigen, um das Signal zum keimen zu bekommen. Ich meine, dass die meisten Samen "Dealer" das für den Kunden erledigen, vielleicht interessiert diese Info irgendjemanden...

    Das Buch stellt für mich eine interessante Sammlung an Themen dar, die für die konventionelle imkerliche Praxis nach Auffassung der aktiven ForumteilnehmerInnen nicht relevant sind.


    Ein guter historischer Überblick, deren Hintergründe im einen oder anderen Fall (wie immer) geprüft werden können. Auch die Literaturempfehlungen sind geeignet.


    Off Topic: Ich stimme übrigens zu, dass die Fachliteratur modernen! wissenschaftlichen Standards nicht genüge trägt.

    Hier eine Nachricht, die ich vom Betreiber der bienenhotel.de Homepage bekommen habe:


    Bei dem Nest handelt es sich tatsächlich um Zellen der Roten Mauerbiene. Die
    Art nistet nicht nur in röhrenförmigen Hohlräumen, sie ist sehr flexibel bei
    der Wahl ihres Nestplatzes. Nach dem Abschluß jeder einzelnen Zelle endet
    die Fürsorge des Weibchens, diese Zellen sind also nun auf sich selbst und
    die Hilfe der Person, die sie fand, angewiesen.
    Nach dem Schlupf der Larven fressen diese die Pollenkuchen auf und würden
    dann einen Kokon spinnen und sich darin verpuppen. Am besten legt man das
    Nest komplett so wie es ist in eine leere Streichholzschachtel und stellt
    diese verschlossen an einen trockenen Platz bei Außentemperatur (trockener
    Schuppen wäre ideal).
    Im kommenden Frühjahr werden die Bienen dann schlüpfen, dafür bitte ca. im
    Januar oder Februar die Streichholzschachtel etwas aufschieben oder ein
    erbsengroßes Loch in die Schachtel machen, damit die schlüpfenden Bienen
    ausfliegen können.


    Viel Erfolg bei der Rettungsaktion
    Christoph

    Hi Luxnigra, ich dachte es ist okay, wenn ich deine Anfrage einfach hier poste!


    Das Volk hat sich nach dem Umzug prächtig entwickelt. Es scheint sich um eine melifera milifera Art zu handeln (soweit ich das beurteilen kann). Es fielen 2 Schwärme im Juli und noch einer Anfang September (ich habe da keine Anti-Schwarm-Eingriffe vorgenommen, um die Entwicklung nicht weiter zu beeinflussen). Das Volk ist trotz seiner jahrelangen "Wildzucht" relativ zarm (kein Rauch nötig) und nimmt es mir nicht übel, dass ich es gewaltsam aus seinem alten Wohnsitz geschnitzt habe.


    Das Volk sitzt auf drei Zanderzargen (Naturbau 32mm mit 3cm Anfangsstreifen). Winterfutter Honig (habe keinen Honig geerntet). Milbenbefall ist unauffällig (keine Milbenbekämpfung vorgenommen, da das Volk die letzten Jahre auch ohne Imkereingriff überlebt hat).


    Ich poste im Frühjahr, wie es durch den Winter gekommen ist, falls es von interesse ist.