Beiträge von maxwell

    Ich würde sagen, solange Drohnen vorhanden sind, kann man Königinnen versuchen zu züchten. Aber die besten oder auch einfachsten Erfolge erzielst Du als Anfänger, wenn die Bienenbiologie sowieso auf Vermehrung aus ist. Du wirst sicherlich deine Gründe haben, warum du relativ früh Königinnen ansetzen möchtest. Aber, ich für meinen Teil, bin unter dem Motto "So einfach wie möglich, so komplex wie nötig!" meist ganz gut gefahren.


    Ich würde da auch ein bischen der Schwarmintelligenz deiner benachbarten Imker folgen (den Publikumsjoker sozusagen nutzen). Als rhetorische Frage: Wann wird denn in deiner unmittelbaren Region Zuchtarbeit geleistet? Hier im Forum bekommst Du ja echt super Expertenwissen, aber eben auch einen Mittelwert was den optimalen Zuchtzeitpunkt angeht.

    Also allergrößen Respekt vor der Zuchtarbeit. Spannend sich vorzustellen, dass Umweltereignisse oder Erlebnisse im Genom generationsübergreifend weitergegeben werden können. Das würde vermuten lassen, dass z.B. die Betriebsweise für die Bienen mit vererbt werden könnte. Nur so ein Gedanke... Faszination pur!

    Manche Honigweine sind auch geschwefelt, da kann es etwas länger dauern, bis der Wein kippt. Ist der Met z.B. sehr klar (hat nicht diese leicht bräunliche Trübung) ist er auch nicht überlagert in den Verkehr gebracht worden, ist also auch ein paar Tage länger haltbar. Trocken, halb trocken, lieblich kann auch eine Rolle spielen. Sprich ein Honigwein, der mit 125° Öchsle ins Rennen geschickt wurde, wird ein stabileres Verhalten haben als ein trockener billig Wein. Aber da könnte man Bände drüber schreiben.


    Geschmacklich können einige auch einschätzen wieviele Gerbstoffe in dem Honigwein vorhanden sind, die auch Sauerstoff binden. Aber eigentlich möchte der Honigwein GenießerIN diese Stoffe nicht dem gemeinen Luftsauerstoff überlassen...


    Ist ein spannendes Thema.

    "...Da kommt es bei wenigen frisch ausgebauten Waben vor, dass sie zusammengeschoben werden..."


    D.h.: Du benutzt bei diesem Verfahren Mittelwände oder greifst Du auf Naturwabenbau zurück? Ich vermute Naturwabenbau... richtig???

    Hallo Remstalimker,


    in dem anderen Thread hast du erzählt: "...Nach dem Ausbau der Wabe ziehe ich sie (die Drähte) und verwende sie weiter. Im Brutraum habe ich noch keine große Erfahrung..."


    Ich hätte da nochmal ein paar konkrete Fragen (würde mich freuen, wenn ein paar Erfahrungen dazu gepostet werden):


    1. Waben bei denen die Drähte gezogen wurden brechen beim "normalen" tangential Schleudern nicht?
    2. Sind die Waben komplett ausgebaut (Mittelwand) oder im Naturwabenbau (oft unten nicht am Rähmchen befestigt)?
    3. Gibt es jetzt Erfahrungen mit Brutraumwaben?

    ich habe auch mal zwei Völker von Zander auf Dadant gesetzt. hat ganz gut geklappt, da die Zanderwaben problemlos in das Dadantmaß gepasst haben. Ich kann mich erinnern, dass die Rähmchen-"Ohren" etwas zu kurz waren, so dass ich erst warten musste bis die Rähmchen angekittet waren, sonst wären sie runtergefallen.


    Aber es war über eine Saison ein schonender Übergang zu Dadant möglich.

    Ich denke ihr habt recht, wenn es um die konkrete Projektierung einer gängigen Schleudersteuerung geht.


    Meine Frage zielt darauf ab, was für Wünsche ihr an eine Automatisierung hättest, wenn fast alle Wünsche offen sind (im verfünftigen Rahmen, also soll meine Freundin/ Frau an der Schleuder ersetzen ist vielleicht etwas unkonkret). Wie es umgesetzt wird, wäre dann nochmal eine andere Frage. Ich hab mit meinem SPS Kommentare die RIchtung vielleicht zu sehr ins Technische gelenkt - Sorry


    Hier ein paar wilde Ideen von mir


    - ein anschauliches BedienerIn Interface wäre toll (vielleicht was touchpad ähnliches).
    - Notaus (bei Not-Taste, Unwucht, Abdeckung geöffnet, Motorüberlastung)
    - Unwuchterkennung (hat heute jede Waschmaschine) und Drehzahlanpassung oder Richtungswechsel oder Schleuderende
    - Erkennt, ob mit der aktuellen Drehzahl noch Honig geschleudert wird
    - Lernfunktion (leitet aus Handbetrieb ein Programm ab)
    - Erkennt wann Waben ausgeschleudert (je nach ImkerIn einstellbar)
    - Geräuscharm (also entsprechender Frequenzwandler, damit es nicht fiept) und (anderer Motor: ich habe bei meiner Schleuder noch einen 80W Repulsionsmotor, da klingt es immer so also würd ich in der S-Bahn sitzen, also Drehstrommotor 0,37KW)
    - damit die Beschleunigung (+ und -) zügig ablaufen


    das ist so meine Idee (is wie gesagt noch nicht ausprojektiert, aber es soll erst einmal nur um Ideen gehen. Will auch keine verdeckte Kundenbefragung starten oder so).


    Würde mich freuen von Euch zu hören und wie gesagt über das Projektiern könnten wir ja im nächsten Schritt posten.

    Ich hab eine eine 4Waben Selbstwende Schleuder mir vor zwei Jahren gekauft und will die zur Schleudersaison 2012 mit einer Automatik Steuerung versehen. Da ich ein wenig Ahnung von SPS Steuerungen habe, wollte ich die Steuerung auch mit so Kleinigkeiten wie Umwuchtsteuerung verstehen (wie bei der Waschmaschine).


    Habt Ihr noch so Ideen, was in eine Honigschleuder Steuerung reingehören könnte? Wie sind eure Erfahrungen? Erzählt doch mal (vielleicht können wir das Thema "Was das alles Kostet" zunächst ausklammern, damit wir gut Brainstormen können).