Beiträge von Patrick Johannes

    Guten Morgen zusammen!


    Hier isser jetzt flächig gelb(-lich), der Raps. Am kommenden Wochenende erahne ich komplett sattgelbe Äcker. Süßkirsche erblühte just parallel.


    Frühlingshafte Grüße

    Patrick

    Moin zusammen, moin Franz!

    Wann weiselt Ihr um, im Herbst oder im Frühjahr und warum?

    Wenn Bedarf herrscht und Königinnen zur Verfügung stehen. Was bei mir meist ab Juni / Juli der Fall ist. Ich hätte aber auch keine Sorge, früher im Jahr umzuweiseln.

    Ist Eure Haupttracht eine Frühtracht oder eine Spättracht?

    Eine Frühtracht - Raps, Obstblüte.


    Schöne Grüße und einen guten Start in die neue Woche wünscht

    Patrick

    Hello again!

    beeg :

    um Einfüttern müßte man sicher den zweiten BR geben.

    Weil? Ich füttere meine Einzarger auf DNM ohne jegliche Aufsatzaktion ein und gut is`. Wieso meinst du täte der 2. Raum not?


    Insbesondere kein Schieden, nichts, einfach alle 11 Rähmchen rein, Tracht abwarten und HR rauf, wahrscheinlich könnte man den HR direkt mit Blüte der Weide aufsetzen.

    Absolut!


    Gruß Patrick

    Einen wundervoll sonnigen Nachmittag in die Runde!

    Ob ihr bei DNM 1,0 und 11 Waben einen oder zwei Bruträume gebt.

    Kann ich dir gerne beantworten:

    Sowohl als auch.

    In den letzten Jahren gönnte ich mir zwecks Vermehrung ab und an eine künstlich besamte Königin, welche ich stets auf 1 BR DNM mit 11 Waben hielt. Diese Völker haben, meist ohne jegliche Schwarmtendenz, locker 2-3 HR DNM mit Bienen und Honig gefüllt. Eine Kontrolle war auch leicht möglich, da nur 1 BR und kein Gefummel mit aneinandergebauten Waben / Zargen.

    Geht auch mit F1- Fwasauchimmer-Königinnen, da muss imker dann allerdings wesentlich aufmerksamer sein und ggfs. auch mal deutlich schröpfen o. Ä.. So meine Erfahrungen.

    Aber auch 2 BR DNM gehen ohne Probleme und ermöglichen ebenfalls relativ entspanntes Arbeiten, einzig die Fummelei beim BR-Auseinandernehmen ist dabei in meinen Augen oft (nicht immer!) wesentlich lästiger. Und es wird häufiger in erheblichen Mengen Honig im oberen BR eingelagert. Was, so man es denn weiß, auch kein Problem darstellen muss (Wald-/Tauhonige kommen hier so gut wie nicht vor).


    Soweit von mir.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Nachmittag zusammen!


    Nach den mich teils doch echt erschreckenden Bildern von Raps-"Feldern" im Folgenden mal ein paar Bilder von einem beispielhaften Schlag hier um die Ecke.

    Wenn ich den so sehe müsste ich eigentlich unglücklich werden weil keine trachtfähigen Völker. Lage, Boden, Erreichbarkeit, alles ein Träumchen.

    Aber gut, was nicht ist, ist nicht.


    Erfreut euch mit mir, denn so muß Raps:


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    Gruß

    Patrick

    Moinsen zusammen!


    Gestern bei guten 12°C war ich "alle meine Völker" :-? kurz (mittels Aufsicht, bis auf das folgend beschriebene) kontrollieren, insbesondere aber das was Arbeiterinnen- und halt auch schon Drohnenbrut pflegte - in ungewöhnlichem Verhältnis. Ergebnis war das die wunderschöne und recht gut stiftende Königin, vermutlichst in Ermangelung adäquater Begattung, tatsächlich dabei war "leerzulaufen". Erste Zellen inkl. Stiften ließen da nun keinen Zweifel mehr zu.

    Eine Schande um das Tier - aus menschlischer Sich, da hübsch groß. :-?

    Nunja, sie ist jetzt im Bienenhimmel und ihre Restbesatzung kann ihre verbleibende Energie auf / in dem schwächeren der beiden anderen Völker sinnvoll einsetzen.

    Um die Ausgangsthematik somit nochmal konkret aufzugreifen: Von 12en im letzten September sind`s jetzt noch 2.


    Dennoch weiterhin optimistische, hochmotivierte (insbesondere bzgl. der Umsetzung des Gelernten aus den letzten beiden Jahren) und dem tatsächlichen Saisonbeginn harrende Grüße

    vom

    Patrick

    Moin zusammen!


    Ich habe in diesem Jahr auch erst ein, zwei Hummelköniginnen sichten können. Gefühlt waren das schonmal mehr, insbesondere an den ersten warmen (Einzel-) Tagen.

    Laut Vorhersage wird uns nächste und insbesondere die übernächste Woche aber richtig zeigen wer und was tatsächlich erfolgreich überwintert hat.


    Vorösterliche Grüße

    Patrick

    Guten Nachmittag in die Runde!


    ImkerOlli :

    Bei genauerem Sichten fiel mir eine Nachschaffungszelle auf, welche auch schon leer war, im Anschluss fand ich auch eine (die neue?) Königin. Des weiteren fand ich keine Stifte und etwas Drohnenbrut.

    Kann das sein?

    Was man sieht, kann weil`s ist. Auch wenn es theoretisch nicht sein kann. :wink:

    Im März eine vom Volk neu gezogene Königin?

    Sofern die bisherige Regentin passend terminiert im Vorfeld das Zeitliche gesegnet hat, klar.


    Wie sieht es mit der Begattung aus?

    Je nachdem wann die aktuelle Königin geschlüpft ist, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Wortsinne unzureichend. Außer natürlich sie sollte bereits seit Spätsommer / Herbst 2017 im Volk sein oder es hat eine der meines Wissens bisher nicht verifizierten Begattungen im Volk stattgefunden. Wobei auch dann die Frage wäre mit welchen Drohnen und wie (über-)reif war die Jungkönigin zum Begattungszeitpunkt bereits / schon?

    Oder kann die Königin wg. fehlender Begattung nur Drohen stiften?

    Genau das wäre meine These, insbesondere wenn du Königin und nur Drohnenbrut findest.

    Vor allem was nun tun?

    Mit einem anderen Volk durch einfaches Aufsetzen des o.g. Volkes (nach Entnahme und Meuchelung der vermutlich unbegatteten Jungkönigin!) vereinigen.

    Abwarten, ob die Königin noch begattet wird? Wie lange kann sowas funktionieren?

    Nö. Die wird lange über ihr zeitliches Brunstfenster sein - so oder so. Und bis irgendwann passendes Begattungswetter und noch dazu vitale Drohnen unterwegs wären sowieso. Abgesehen davon das ich mir recht sicher bin, dass sie auch gar nicht mehr zum Hochzeitsflug ausfliegen würde.


    DeinDilemma :

    Ist denn eine Begattung zu dieser Jahreszeit überhaupt möglich, wenn es offensichtlich schon Drohnen gibt?

    Ich denke nicht. Selbst wenn aus irgendeinem Grund schon oder aber noch (!) Drohnen in einzelnen Völker sind und diese immer noch fertil sein sollten, dann wäre immer noch der Hochzeitsflug der Knackpunkt, da ich mir ziemlich sicher bin, dass er bei den Temperaturen in den kommenden Wochen schlicht nicht stattfinden würde. Und wenn die Zeitfenster da nicht passen isses insbesondere königinnenseitig meines Wissens vorbei mit einer möglichen (vollwertigen?!) Begattung.


    Tatsächlich habe ich auch eines meiner Restvölker, Murphy sei "Dank" selbstredend das stärkste, wo mir im Wintertotenfall einzelne Drohnen geringer Größe auffielen und ebensolche bei einer ersten Auf- und der folgenden Durchsicht ebenfalls zu sehen waren.

    Das Brutnest der faktisch (weil gezeichneten) letztjährigen Königin bestand hochinteressanter Weise aus ... ca. 1/3 Drohnen- und ansonsten Arbeiterinnenbrut. Bezogen auf verdeckelte / erkennbar ausgezogene Zellen. Ich erahne da entweder eine leerlaufende Spermathek der Königin, begründet durch mäßige Begattung letztes Jahr oder aber Startschwierigkeiten, an die ich realistischerweise aber nicht glaube. Sollte sich das Bild kommende Woche nicht zugunsten der Arbeiterinnenbrut geändert haben werde ich dort auch die Königin rausnehmen und die Zarge dem weiselrichtigen Nachbarn aufsetzen, auf das die Bienen ihre Restlebensenergie noch sinnvoll nutzen mögen.


    Soweit mein persönlicher Exkurs.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Nachmittag zusammen!


    Zur Ausgangsfrage von meiner Seite noch eine Erfahrung wider jeglicher Lehrbuch- und sonstigen Meinung:

    Ich hatte 2017 ein Volk mit "komischer" Königin im Frühjahr, welche bei sehr mäßiger Legeleistung unfassbar hektisch umherlief sobald ich dieses Volk durchschaute. In Ermangelung einer passenden Ersatzkönigin und ob der auch letztes Frühjahr angespannten Völkerbestandssituation am Stand habe ich das Volk aber belassen wie`s war und "nur" regelmäßig durchgesehen. Ergo nicht vereinigt oder umgeweiselt.

    Irgendwann war diese Königin dann weg, es war keinerlei Jungkönigin und / oder Zelle erkennbar und das Volk stand halt so weisellos herum und harrte seiner Verwurstung zu Ablegern zu späterem Zeitpunkt - wissend, dass es eventuell ob möglicher Drohnenmütterchen völlig unbrauchbar hätte sein können.

    Da ergab es sich, tatsächlich erst 1, 2 Monate später, dass ich eine legende Jungkönigin übrig hatte und das Volk zwar schon Drohnen zu ziehen begann, es aber immer noch eine erstaunlich ordentliche Größe hatte und somit in den testweisen Genuß der Jungkönigin kam. Wobei ich in diesem Fall fest davon ausging, diese nicht mehr wieder zu sehen.

    Ätschebätsch. Sie wurde angenommen und stiftete richtig gut und baute aus dem "Haufen" wieder ein einwinterungswürdiges Volk auf. So kann`s gehen - Bienen lesen halt keine Bücher.:wink:


    Dennoch würde ich grundsätzlich dazu raten, Völker, wenn denn planbar, nur bis zum Einsetzen der Unruhe ob des Königinnenmangels weisellos zu belassen. Sprich +/- ca. 1 Stündchen.

    Und es ist de facto ein wesentlicher Unterschied ob man / imker eine legende oder versendete und somit nicht mehr legende Königin zusetzen möchte - von unbegatteten oder erst frisch in Eilage gegangenen ganz zu schweigen!


    Schöne Grüße

    Patrick

    Hallo zusammen!


    3 Monate und 3 Tage nach dem Ausgangspost bzw. der Eröffnung des Fadens hiermit ein kurzes Update von mir.


    Es ist mir (Stand gestern) noch ziemlich genau 1 Volk geblieben, welches diese Bezeichnung vermutlich überhaupt noch verdient. Zwei weitere Einheiten summen noch, allerdings flog da gestern nichts und niemand.:confused:

    Geöffnet habe ich sie nicht, da gerade schwachen Einheiten meines Erachtens jede, insbesondere thermische, Störung, den finalen Todesstoß versetzen kann.


    Nach vielem Hin und Her Überlegen meine ich den / die vermutlich bzw. sicherlich imkerlich begründeten Knackpunkt(e) bzgl. der Verluste in den letzten beiden Jahren gefunden zu haben:


    1.

    2016 erstmalige Abweichung von meinem bis dato konsequentest durchgezogenen AS-Behandlungsprinzip "alle gleich und eher häufig, unabhängig vom Milbenfall" hin zu einem (scheinbar) befallsorientierten bzw. milbenfallorientierten Prinzip, ohne jedoch konkretes Milbenzählen. Daraus, wie auch aus der erstaunlich lange andauernden Tautracht, resultierend deutlich weniger und erst spätere Behandlungen bei dem meisten Völkern, da scheinbar "wenig" Milbenfall erkannt wurde.

    Dementsprechend gingen die Völker ziemlich sicher schon mit einer unerfreulich hohen, dennoch von mir auf den ersten Blick so nicht erkannten Milbenbelastung in`s Frühjahr 2017.

    2.

    2017 dann die vermutlich final fatale Entscheidung des Umschwenkens auf die testweise MS-Behandlung im Sommer (und dann gleich bei allen Völkern...:roll:) anstatt der in meinem Fall klassischen AS. Mitbegründet auch durch mehrere ziemlich sicher AS-bedingte Königinnenverluste im Vorjahr.


    Merke:

    1. Gutes sollte erhalten bleiben (nicht unhinterfragt, aber dennoch).

    2. Bei "Experimenten" / neuen Behandlungskonzepten nicht gleich alle Völker dementsprechend behandeln.

    3. (Erhöhte) Milbenrestpopulationen aus dem Vorjahr sind nicht zu unterschätzen.

    4. Milbenzählen / -schätzen birgt für diesbzgl. ungeübte Imker wie mich offenkundig nicht zu unterschätzende Risiken.

    5. Aus Schaden wird man - wenngleich manches Mal nur unter (seelischen) Schmerzen - klug.


    In diesem Sinne wünsche ich allen eine gute Durchlenzung / Auswinterung in den nächsten Wochen / Monaten.


    Gruß

    Patrick

    Tach Luis!


    wann man am besten zweizargig überwinterte Zandervölker reduziert tut man sich schwer.

    Ab vom "Zander"- und in Ermangelung längerfristiger eigener Erfahrung ist die mir spontan eingefallene Frage dazu ehrlicherweise "Warum tut man`s"?.


    Meiner Überlegung nach sollte man das ja eigentlich fast gleichzeitig machen können.

    Du meinst zu etwa / genau dem gleichen Zeitpunkt, nicht Beides an einem Volk auf einmal?!

    Beim reduzieren geht es ja auch darum den Bienen den Wärmehaushalt zu erleichtern.

    Oder darum, alte Waben auszusondern? Um unmittelbar danach wieder aufzusetzen? Oder darum, für eine "andere" Betriebsweise nur mit 1 BR Zander zu arbeiten?

    Das die BW um diese Zeit nicht anzurühren sind sollte m. E. ja klar sein. Und mit Blick auf`s Thermometer bzw. die Frühjahre der letzten Jahre würde ich auch tunlichst ausreichendst FW belassen.


    Ich selber habe lediglich in Einzelfällen 2-Zarger auf DNM auf 1 Zarge gepresst wenn ich die im Frühjahr mit einer Großwabenzarge erweitern wollte um umzustellen. Das dann allerdings auch Knall auf Fall wenn die Weide blühte / honigte und die Wettervorhersage die kommenden Tage relativ warme Temperaturen meldete.


    Wie handhabt ihr das?

    Wann engt ihr ein?

    Wenn bei mir Zweizarger aus dem Winter kommen bekommen sie entweder zum passenden Zeitpunkt direkt den HR oder sie werden zu Zucht- / Vermehrunszwecken geteilt.

    Eingeengt habe ich bisher tatsächlich noch nie, weder per Schied noch durch BR-Reduktion.


    Frostig-kalte Grüße

    Patrick

    Moin zusammen!


    Ganz ab davon, dass es ein wahres Trauerspiel ist auf welch`"kreative" Idee manch` Mitmensch kommt wenn es um den Umgang mit dem Eigentum Anderer angeht sehe ich bei der Schloß-&-Kette-Idee diverse Knackpunkte, welche mich daran hindern würden sie anzuwenden:

    1. Ähnlich wie Hausecke bin ich mir sehr sicher, dass Kette / Deckel dem Bien immensen Streß bereiten werden sobald es etwas stärker windet. Ggfs. bis hin zum Völkerverlust dadurch.

    2. Bin ich mir sicher, dass die Maßnahme gegen

    den Gelegenheitsdieb.

    genau 1x was bringt. Unabhängig davon, dass ich mir persönlich Gelegenheitsdiebe bei Imkereibedarf / Bienenvölkern usw. eher weniger vorstellen kann.

    3. Wäre es mir zu aufwendig bei bzw. vor und nach jeder Arbeit an jedem Volk mit Kette und Schlüsselchen rumzuhantieren. Ganz davon, dass ich glaube die Völker sind nach dem Gerassel und Geschabe an der Beute bei einer darauffolgenden Durchsicht not really amused. Könnten sich dann aber verstärkt entgegenkommend zeigen...:wink:


    Das reicht schon.


    Als bekennender und dafür sicherlich auch manches mal belächelter Sicherheitsfanatiker par excellence halte ich weiterhin einen möglichst ortsnahen, zugleich aber bestenfalls uneinsehbaren und stabil umfriedeten Standplatz für die bestmögliche Diebstahlsicherung.

    Und selbst da gilt vermutlich: Wenn wer etwas will, dann erreicht er das auch.


    Abschrecken, auf vielerlei Weise erschweren und / oder gar nicht erst sichtbar stellen sind in Kombination vermutlich die einzig halbwegs wirksamen Möglichkeiten. Ein Teil des Ganzen kann dabei sicherlich das Deckelschloß sein.


    Schön frostige Grüße

    vom

    Patrick,

    der aufrichtig entzsetzt ist was alles geklaut wird.