Beiträge von Patrick Johannes

    Guten Vormittag zusammen!


    Einfach mal ein Update zur Lindenblüte hier im westlichsten Westen:

    Die Sommerlinde vollblüht seit 4, 5 Tagen und scheint, Stand gestern Abend am Stand, auch seit 1, 2 Tagen merklich zu honigen. Nicht immens, aber die Brutwaben spritzten beim Abstoßen teils doch sichtbar.

    Und, es wundert mich etwas das es schon so weit ist, die Winterlinden in Standnähe beginnen ebenfalls aufzublühen. Mit Blick auf das Wetter der kommenden 3 Tage vermute ich mal, dass da in den Morgen- und Abendstunden Einiges reinkommen wird und die ganze Freude in `ner guten Woche dann aber auch wieder vorbei ist.


    Sonnige Grüße

    Patrick

    Guten Morgen SPS!


    mein Nachbar hat nur wenige Meter entfernt Brieftauben! Das würde ja irgendwie erklären, woher das Tierchen kommt.

    Womit diese Frage schonmal logisch geklärt wäre. Ab davon bin auch ich der Meinung, dass es keine rote Vogelmilbe ist.


    Bei den Bienen also kein Handlungsbedarf?

    Selbst wenn, eher falls, es sich um eine VOGELmilbe handeln sollte, ich sähe da als in deinem Fall Nicht-Vogel-Halter (?!) keinerlei auch nur Überlegensbedarf.

    Handlungsbedarf besteht aus meiner Sicht ergo auch nicht.


    Sonnige Grüße

    Patrick

    Hello again!


    Bei den Wirtschaftsvölkern habe ich bisher nie in Trachtpausen gefüttert.

    Drum schrieb ich auch, vielleicht nicht 100%ig eindeutig:

    ZUgefüttert wird bei mir im Falle von Einheiten ohne HR

    . In Trachtpausen haben die WV bei mir die HR drauf und selbstredend Honig in BR-Randwaben.


    Schöne Grüße

    vom

    Patrick,

    der es sehr schätzt, wenn Beiträge mit Begrüßung / Anrede begonnen und mit wie auch immer gearteten, abschließenden Worten beendet werden.

    Guten Abend Sloveig!


    Wie lange wird denn noch zugefüttert?

    ZUgefüttert wird bei mir im Falle von Einheiten ohne HR so lange wie keine Tracht herrscht und generell nach Trachtende (in 2-3 Wochen, so befürchte ich) so lange, bis die AUFfütterung beginnt. Dies gilt für alle Wirtschaftsvölker, Ableger und KS, d.h. für alle regulären Einheiten, welche über den Winter gehen sollen.


    Kann man um diese Zeit nicht schon eine zweite Brutraumzarge - also weitere Mittelwände auf zweiter Ebene in der ich derzeit zufüttere zusetzen? Ich imkere zweizargig, daher diese Frage.

    Natürlich kann man. Wenn du die Ableger auf 2 BR-Zargen haben willst, erweitere bzw. gib MW`s zu. Alles kein Problem.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Hallo Jonas2233!


    Nachbar hat direkt an der Grundstücksgrenze in einem reinen Wohngebiet (98% Einfamilienhäuser mit Gärten, Stadtrand) seine Bienen stehen.

    Was bedeutet "direkt" konkret? Unmittelbar, d.h. bündig hinter Zaun / Hecke? Wie ist die Grundstücksgrenze gestaltet? Zaun, Hecke, Sichtschutzelemente, nix?


    Im Laufe der Zeit wurden die Völker deutlich gesteigert und wurden dadurch

    natürlich mehr und mehr zu einem Problem.

    Wie konkret gestaltet sich das Problem denn?

    Ist es "nur" die Bienenmenge am Teich oder was noch?

    In dem Zusammenhang: Was für ein Teich ist es? Ein Schwimmteich, ein Mini-Zier-Teich, ein großer Gartenteich?


    Der Öffnung der Fluglöcher ist zwar parallel zum Grundstück ausgerichtet. Allerdings sind die Bienenkästen so platziert, dass ringsherum

    diverse Hindernisse die Bienen auf das Nachbargrundstück lenken.

    Ich deute diesen deinen Satz so, dass die Beuten (Bienenkästen im Fachjargon) quasi in des Nachbars Luftraum fliegen sollten, da die Fluglöcher dort hin ausgerichtet sind, richtig?!

    Mittels welcher Hindernisse werden die Tiere da umgelenkt? Scheint dir diese Umlenkung bewusst so gestaltet zu sein?


    Mal abgesehen davon, dass es Lärm macht, einige Verunreinigungen vorhanden sind usw., wird leider ein Teil des Gartens, insbesondere

    der Teich regelrecht von Nachbars Bienen belagert.

    Lärm = Summen an den Völkern?

    Welche Form von Verunreinigungen? Der Reinigungsflug kann`s ja nicht sein, da du schreibst, dass dieser dich nicht stört.

    Was ist usw. konkret?

    Welcher Teil des Gartens ausser dem Teich wird in welcher Form belagert?


    Der gute Imker meint, er könne die Bienen nicht umsetzen. Das ginge nicht, sie würden sterben.

    In diesem Punkt bin ich voll bei meinen Vorschreibern: Das ist unrichtig. Ohne Wenn und Aber.


    Er hätte diesen Platz sorgfältig gewählt und der hat sich als bester Platz erwiesen.

    Sorgfältig gewählt unter welchen Gesichtspunkten? Erreichbarkeit der Beuten (auch per Sackkarre o. Ä.)? Ist es der Teil des Grundstückes mit dem besten Mikroklima? Ist es dort besonders windgeschützt?


    Habt Ihr Ratschläge?

    Ja. Bleib(t) ruhig und sachlich und formuliert für euch (!) eine klar definierte, aus eurer Sicht schwierige Situation und mögliche, aus eurer (!) Sicht gangbare Lösungsansätze. Damit könnt (!) ihr dann ein gezieltes, und dies ist m. E. elementar wichtig, Gespräch zum Nachbarn suchen.


    Wie gesagt, es geht mir nicht um die Abschaffung der Bienen, sondern um geeignete Maßnahmen, die die Situation mildern.

    Siehe oben.


    Die Gärten sind, also reiner Garten so ca. 400 qm.

    Ich habe mir gerade mal Vergleichsflächen aus meiner Lebenswirklichkeit angesehen: Das ist soooo klein gar nicht mal, je nach Schnitt.


    Das mit dem Teich wird durch ein Umstellen nicht gelöst werden.

    Absolut. So lange die Bienen dort stehen, und möglicherweise auch darüber hinaus (!), so lange werden Bienen am Teich trinken.


    Gruß

    Patrick


    P.S.:

    Habe gerade anhand der während meines Schriebes dazu gekommenen Informationen noch einmal nachgetüftelt: 14 Völker in einer Reihe (?) direkt am Nachbarsgrundstück ist in der Tat ... ambitioniert. :wink:

    Moin zusammen, moin Panger!


    Vorab: Ich schätze nach partiellem Überfliegen des Themas a) deine Offenheit und Transparenz im Umgang mit eigenen imkerlichen ... Unüberlegtheiten :wink: und b) deine Ausdauer, sich freundlich bleibend zu rechtfertigen - empfinde ich bei dem teils herrschenden Ton in diesem Faden nicht zwingend als eine Selbstverständlichkeit.


    Allerdings jetzt ganz viele frische Stifte.

    Zentral am Zellboden? (Dann) setz`dich tatsächlich nochmal eine gute Woche auf die Finger und schau` dann nach. Da muss dann ja irgendwas final Entscheidungsermöglichendes zu sehen sein. Und auflösen geht immer noch, denn wenn im Ableger jetzt keine stiftende Jungkönigin sein sollte, dann isser eh am A- ... nur noch aufzulösen.


    Das müsste doch eine Königin sein, oder?

    Ich sag` ja. Was für befruchtete Eier vom wem oder was auch immer in der letzten Zeit spricht.


    Oder könnte es theoretisch passieren dass die Bienen schwärmen wenn die (eventuell) zweite Königin schlüpft?

    Ja. Könnte. Aber dann ist das so und rechtfertigt nach der Vorgeschichte dieser Einheit kein separates Nachschauen / Handeln.


    Wenn ich eine Woche nicht nachschaue müssten dann ja auch verdeckelte Zellen da sein, die ersten Maden habe ich ja schon gesehen.

    Exakt. Siehe oben. Warte aber lieber 2, 3, 4 Tage mehr, auch wenn`s schwer fällt. Dann haste Sicherheit. Und sei in dem Kontext weiterhin so gut und lass` uns hier auch mittels Bildmaterial teilhaben, ja?!


    Ruhige Grüße

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Ich stand letztes Jahr gemeinsam mit einer Kollegin mit 5 Völkern in 40 Ha Ackerbohne und es gab ... feinsten (Wald-)Blütenhonig. Also von der Sensorik und Farbe her.

    Einen merklichen Eintrag aus der Bohne konnten wir beim besten Willen nicht verbuchen.

    Es war währenddessen allerdings auch unfassbar trocken und heiß, was meinerseits zu der Vermutung führt, dass die Bohnen nicht relevant honigen konnten, einfach mangels Wasser.

    Da sie hier in den letzten Jahren flächenmäßig schwer im Kommen ist und einen interessanten Blühzeitraum hat, daher finde ich sie dennoch interessant.


    Wie sind eure Erfahrungen? Was benötigt sie zum Honigen? Welche Farbe / Konsistenz / Aroma hat "reiner" Ackerbohnenhonig? Welche Mengen sind da theoretisch oder besser noch erfahrungsgemäß möglich?


    Gespannte Grüße

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Auf der einen Seite ist man so natürlich auf der sicheren Seite wenn jemand Unbefugtes gestochen wird, vielleicht hält es auch den ein oder anderen ungebetenen Gast ab.

    Da ich (leider?) wenig Ahnung in Rechtsmaterie generell habe kann ich da nichts Verbindliches zu schreiben, bin aber relativ sicher, dass man nur bei einer sehr eindeutigen, laienverständlich formulierten Rechtslage und / oder Rechtssprechung auf der sicheren Seite ist. Sonst nicht.


    Auf der anderen Seite habe ich aber auch irgendwie Bedenken Neugierige oder Langfinger damit erst aufmerksam zu machen.

    Genau dieser Punkt ist aus meiner Sicht der absolut zentrale.

    Und daher handhabe ich es auch seit Anbeginn meiner sporadischen Wanderungen exakt so, dass ich bis auf ganz wenige, bewusst Risiken in Kauf nehmende Ausnahmen aufgrund besonders spannender Trachten, umfriedet, idealenfalls aber umfriedet und uneinsehbar, stehe. Also nicht ich, die Bienen. :wink:

    Der jeweilige Grundstückeigentümer ist vorab angefragt / informiert und gut is`.


    Man kann ...

    Muss man denn?

    Offenbar nicht.


    Beuten kennt wohl (nahezu) jeder. Wer da hingeht, der weiß was er riskiert.

    Und genau da sind wir wieder am Eingangspunkt meines Posts, die fragliche Rechtssicherheit.

    Ob in dem Fall das anzunehmende Wissen des "interessierten Bürgers" über die Kisten, die er da "nur mal ansehen" wollte, dich im Zweifel vor irgendwelchen (aller Voraussicht nach unsinnig begründeten) Klagen / Schadenersatzansprüchen o. Ä. schützt, ich bezweifel` es.


    In Martins Fall würde ich, da die Bienen offensichtlich auf seinem Grundstück stehen, nichts Hinweisendes aufstellen. Der mögliche Schaden durch das auf diese Weise geweckte Interesse destruktiver / langfingriger Mitmenschen steht in meinen Augen nämlich in keinem Verhältnis zu einem möglichen rechtlich sicheren Nutzen.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Auf die Gefahr hin, mich als Depp zu outen: Warum ist der Regen so erwähnenswert in Bezug auf die Linden?

    Du outest dich keinesfalls als Depp: Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.


    Es ist (speziell?) bei der Linde halt so, dass

    Man sagt, das Linden nasse Füße mögen, um gut zu Honigen.

    und

    Regen ist generell erwaehnenswert, denn der Nektar enthaelt 20 bis 95 % Wasser

    , allerdings ist diese Aussage meinem Verständnis nach nicht explizit auf die Linde gemünzt.


    Geht es dabei dann darum, dass er für die Bienen leichter erreichbar ist, wenn er feuchter ist, oder geht es darum, dass er bei hoher Feuchtigkeit zu pladdernassem Honig führt der in die Waben eingelagert wird und dann länger zum trocknen braucht?

    Ich bin der Überzeugung, dass es darum geht, dass jedwede Pflanze zum Honigen erstmal eine für sie ausreichende Wasserversorgung benötigt.

    Ob der Nektar dann feuchter oder trockener ist hängt m. E. dann wiederum von zahlreichen anderen Faktoren ab, unter Anderem dem Ausgangswasserwert im Nektar, dem Wetter, hierbei insbesondere auch dem Wind, den jeweils sammelnden Bienen, etc.. Wobei, insbesondere Letztere haben ja in erster Linie Einfluß auf den Wassergehalt im fertigen Honig, nicht auf den im Nektar.


    Um zurück zum eigentlichen Thema zu kommen: Nach dem gemeldeten Regen könnte die hier bereits zum Teil blühende Sommerlinde entweder more or less durch sein oder aber sie gibt dann kurz und knackig Gas. Die Winterlinde hingegen sollte mit Blick auf die tagesaktuelle Prognose für die nächsten 14 Tage ziemlich sicher gut honigen.


    Gruß

    Patrick

    Guten Abend manu_nr!


    Ich fange der Einfachheit halber mal vorne an und höre hinten auf:

    In den Völkern ist noch keine Drohnenbrut sichtbar.

    Du scheinst laut deinen Völkerbezeichnungen mindestens 8 Völker (tatsächliche Vollvölker / Wirtschaftsvölker?!) zu besitzen und hattest bis Ende Mai 0, gar keine Drohnenbrut in irgendeinem Volk?! Das erscheint mir, verzeih`, höchst unwahrscheinlich.


    Volk 4: Am 22.05. war noch Brut vorhanden. Der Brutraum war jedoch voll mit Nektar und Pollen.

    Das spricht aus meiner bescheidenen Erfahrung für stark fortgeschrittene Schwarmstimmung.


    Daraufhin habe ich die mit Nektar gefülltem Waben aus dem Honigraum in den Brutraum umgesetzt und durch ausgebaute, leere Waben aus dem Honigraum ersetzt.

    In dem Satz muss Irgendwas nicht stimmen. Oder hast du tatsächlich volle HR-Waben in den BR gegeben und ... neee, du hast BR-Waben mit Honig in den HR gepackt und diese dann durch leere HR-Waben ersetzt, richtig?!


    Bei der Durchsicht am 31.05. war keine Brut mehr vorhanden. Somit müsste die Königin schon vor dem 22.05. verloren gegangen sein, falls sie verloren wurde. Die Königin war vom Züchter und das Volk sehr stark.

    Keine Brut=keine offene Brut mehr? Oder gar keine Brut mehr? Ich sage, die sind dir geschwärmt, allerdings müssten dann definitiv auch mehrere SZ gefunden worden sein. Hast du die Waben abgestoßen bei der / den Kontrolle(n)?


    Zu Volk 7 & 8, und ich habe deine Beschreibungen tatsächlich wiederholt gelesen, fällt mir echt nix ein. Denn deine Beschreibungen widersprechen so etwa Allem was ich derzeit und erfahrungsgemäß in Bienenvölkern um diese Jahreszeit sah / erwarten würde.


    Ich hatte in diesem Jahr vier Schwärme bei fünf vorhandenen Völkern.

    Das ist eine definitiv indiskutable Quote und sollte / darf selbst bei möglicherweise reiselustigerer Genetik nicht passieren.

    In dem Zusammenhang: Wieso nennst du oben die beiden letztgenannten Völker 7 & 8 wenn du nur 5 hast?


    Ich habe den Verdacht, dass die Völker geschwärmt sind,

    Ich frage mal "fröhlich" weiter, denn langsam kriege ich `nen echten Knoten im Hirn: Du hattest lt eigener Aussage 4 Schwärme von 5 Völkern (No. 4,7,8) und hast jetzt den "Verdacht", dass die 3 genannten Völker geschwärmt sind?! Wie (oft) kontrollierst denn du? Und wie gehst du mit ggfs. nachweislich abgeschwärmten Völkern um?

    Henry schrieb hier im Forum vor sehr langer Zeit einmal, dass es nichts Schlimmeres gebe als "undefinierte Zustände in Völkern".

    Dereinst las dies ein junger, engagierter und motivierter :wink: Imker und bemüht(e) sich seitdem, immer möglichst genau zu wissen was in welchem Volk los ist oder sein müsste.


    Ich habe den Verdacht, dass die Völker geschwärmt sind, Jungköniginnen haben und diese noch nicht in Eilage sind.

    Das kann sein, ob dies aber der Fall ist, ich weiß es wirklich nicht. Und ob der genannten, äußerst schwammigen Volksbeschreibungen wird dir auch niemand hier eine ansatzweise verifizierbare Einschätzung geben können.


    Völker geschwärmt sind, Jungköniginnen haben und diese noch nicht in Eilage sind. Kann das sein? Die nicht vorhandene Drohnenbrut würde ja darauf schließen lassen.

    Ähm...nein! Wie kommst du da nu` wieder drauf? Drohnenbrut als männliche Keimzellen werden in der Fortpflanzungs-, sprich Schwarmzeit angelegt und auch nach einem Schwarm ist entweder noch Drohnenbrut da oder aber sehr deutlich sichtbare Mengen an Drohnen.


    Wie ist eure Meinung zu der Thematik?

    Die ist sehr klar, wird im Folgenden ebenso und schonungslos formuliert und ist dabei dennoch nicht böse gemeint, soll aber sehr wohl zum selbstkritischen Hinterfragen deines imkerlichen Tuns anregen:


    1) Überdenke deine Betriebsweise grundsätzlich - völlig egal ob mit 1 oder 2 BR oder sonstigen Varianten und Spielarten bei Was-auch-immer. Aber überdenke sie und sei schonungslos selbstkritisch.

    2) Such` dir sozial kompetente und willige Unterstützung vor Ort - sollte diese vorhanden sein, nutze sie (mehr?) oder hinterfrage sie in Richtung des vor 1) stehenden Absatzes.

    3) Frage vor oder bei Eingriffen an den Völkern o.g. Unterstützung vor Ort.


    Viel Erfolg und schöne Grüße

    Patrick

    Hallo Beemer!


    wieder ein Schwarm im Baum und keine Beute mehr

    Das erleb(t)e ich tatsächlich auch immer mal wieder und habe daher

    den fange, die Königin wegnehme und in einiger Entfernung "freilasse", betteln sich die Bienen in meine Völker ein?

    in etwa (!) so gehandhabt.

    Konkret heißt das bei einem VS, dass ich ebendiesen nötigenfalls siebt()e, die Königin separat in eine bestehende Einheit mit unzufriedenstellender (Jung-)Queen setz(t)e und die dann übrige Bienenmasse zu verstärkenden Einheiten je vor`s Flugloch gebe / gab. Dort laufen / liefen sie stressfrei und zügigst ein und leb(t)en so sinngebend weiter.

    Bei NS ist es aufgrund der unklaren Anzahl an Prinzessinnen quasi unmöglich, diese 100%ig auszusortieren, weswegen ich obiges Vorgehen mit solchen ungern praktiziere. Geht nötigstenfalls aber auch - mit sehr gründlichem Sieben halt.


    Alternativ ist das Abgeben des Schwarmes eine gangbare Option, so man denn fähige und willige Abnehmer in der Nähe hat.

    Oder man erwirbt immer und immer wieder neues Material...:saint:


    Gruß

    Patrick

    Hallo Pablo!

    Variante 3 und damit die vermutlich sicheste wäre dann wohl, KÖ abdrücken, Kunstschwarm draus machen und da die neue Königin zu?

    Guter Gedanke! Insbesondere wenn der Ableger schon eine ausreichende Stärke an adulten Bienen hat. In dem Zusammenhang: Wie viele Waben besetzen sie?


    Mit den übrigen Brutwaben könnte man zwischenzeitlich den anderen Ableger verstärken.

    Das stimmt. Inklusive sämtlicher in der (perspektivisch "ausgeprägt verteidigungsbereiten") Brut befindlichen Varroen.


    Ist das auch eine gute Lösung oder hab ich da einen Denkfehler?

    Daher (siehe oben) würde ich es nicht tun, sondern diese Brut entfernen.

    Alternativ kannst du, je nach Menge an verdeckelter Brut im Ableger, diese auch noch auslaufen lassen (Königin kannste unabhängig davon zeitnah himmeln und dann nach 9 Tagen alle Zellen brechen) und dann einen entsprechend fetteren Kunstschwarm bilden. Den du dann ein paar Tage nach `m Einschlagen sehr elegant mittels OS-Sprühen entmilben kannst.


    Der Abgebende wollte mit der begründung die Tage erst gestochen worden zu sein nur im Schleier umhängen, ich hab mir bei der Aktion schon die ersten zwei Stiche eingefangen, nur beim Beistehen.

    Da schreib` ich jetzt lieber nix Weiterführendes zu, aber ich empfinde derartiges Gebaren als, sagen wir "schwierig". Im schlimmsten Fall ist der Abgebende dann sogar ein Verkaufender und nimmt Geld für derartiges Bienenmaterial.


    Bste Grüße zurück, Pablo, der jetzt nicht weiß ob er auf deinem Speiseplan jetzt ganz oben steht

    :cool:...


    Fleischeslustige Grüße

    vom

    Patrick

    Hallo Mettbroetchen!


    vor zwei Wochen einen neuen Ableger (mit Königin) bekommen.

    Handelt es sich bei diesem Ableger um dein einziges Bienen"volk"?
    Ich frage, weil es aus meiner Sicht sehr riskant ist einen zwar stichigen, aber scheinbar intakten Ableger um diese Jahreszeit umzuweiseln, falls dieser die einzige Einheit ist, die man besitzt.


    Die Frage ist nur, reicht es die alte Königin Abzudrücken und 2h später die neue einzusetzten oder muss ich den Ableger tatsächlich 9 Tage weisellos lassen und alle Nachschaffungszellen ausbrechen?

    Grundsätzlich kann man die bisherige Königin Abdrücken und bereits in einem Arbeitsgang damit die neue Regentin in spe im Zusetzkäfig unter Futterteigverschluß zeinhängen.

    Dann heißt`s warten und nach ... 1, 2 Wochen mal schauen ob sie angenommen wurde und stiftet.

    Eine bereits beim Zusetzen begattete Königin vorausgesetzt.


    Weisellos lassen und nach 9 Tagen alle NSZ brechen ist eventuell (!) die sicherere Variante, eine 100%ige Gewähr für`s Gelingen hast du dann aber auch nicht - insbesondere, ich wiederhole es gerne, um diese Jahreszeit.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn der Ableger alles ist was du an Bienen hast, lass es (vorerst) sein und kontaktiere als Erstes mal die abgebende Kollegin / den Kollegen und halte mit ihr / ihm Rücksprache.


    Viele Grüße

    vom

    Patrick, der Mettbroetchen liebt...:wink:

    Guten Nachmittag, Volker!


    Meines Erachtens ist

    Wenn ich aber nun eine dünne (einfach-breite) Futtertasche nehme (also sowas hier), und die als Schied das ganze Jahr in der Beute lasse, kann ich mir Schied und Lagerplatz sparen, um den Preis, dass ich die Winterfütterung in 3kg Häppchen machen muss. Wäre für mich aber ok.

    problemlos möglich.

    Ich selber nutze diese und die breiteren Futtertaschen von Holtermann seit einigen Jahren, insbesondere auch zur "Überbrückungsfütterung nach Trachtende im Sommer und "schiede" damit die Völker auch teils ein. Nicht gezielt / systematisch, aber wenn`s sich anbietet schon.


    Was sagen die Bienchen dazu? Schließlich muss ich ja den Brutraum öfters aufmachen zum nachschütten.

    Die sagen "Hallo Volker!" und das war`s.

    Es ist damit natürlich nix mit kontaktlosem Füttern (bee distancing? :wink:), aber das macht bei halbwegs friedlichen Bienen und etwas imkerlicher Ruhe auch rauchlos keine Schwierigkeiten.


    Wie ist das generell? Wenn die Taschenwände voll Bienen sind, kann ich da ja nicht einfach was reinschütten, dann ertrinken sie ja, oder?

    Doch, denn dann

    schwimmen sie einfach auf und krabbeln oben 'raus

    . Schwimmhilfen in Form einiger trockener Äste / Korken / längerer Grashalme helfen dabei und stören nicht.


    Kann eine Futtertasche überhaupt als Schied funktionieren? Hat ein Schied im Winter auch eine Wärmeisolationsfunktion oder ist es aufgrund der ganzen Futterwaben eh weit genug von der Traube weg?

    Da muss ich nu` passen.


    Wildbau innerhalb oder oberhalb des Schieds?

    Bei mir bei Tracht bzw. Auffütterung mal in, mal an, mal neben der Futtertasche. Aber seltenst dramatisch viel und generell recht zügig entfernbar.


    Des weiteren, wie rauht man so eine Tasche am besten an?

    Die haben vorge- ... nicht glatte Innenwände. Zusätzliches Anrauhen mitter Drahtbürste klingt ganz gut, allerdings würde ich schauen, dass ich die Mini-Kunststoffbrösel, die dabei entstehen, aussauge bevor die Futtertaschen in den Einsatz gehen. Nötig ist dies` zusätzliche Anrauhen meiner Erfahrung nach aber nicht, allerdings verwende ich als Sicherheitsfanatiker auch immer ein paar Schwimmer (s.o.).


    Bisheriges Meinungsbild ist, mein Verein ist Zargenfan, der Imker vom Bienenkurs ist Taschenfan aber ich hab bei beiden noch nicht wirklich nachgebohrt, warum die eher für die eine oder andere Variante sind.

    Ich habe Beides und mittlerweile präferiere ich ganz klar die Futtertaschen, da ich diese eben nicht den Großteil des Jahres im Lager stehen habe.


    Schöne Grüße

    Patrick