Beiträge von Patrick Johannes

    Moin zusammen!


    hotteshadow :

    Vorab: Ich find`s gut, dass du ein solch` heikles Thema wie eingegangene Völker hier offen ansprichst.


    ALLE tot und zwei Waben stark verschimmelt mit toten Bienen. Ich habe eine Top-Bar-Hive. Siehe Fotos.

    Fotos helfen zwar immens bei der Fehlersuche und -analyse in quasi allen Fällen, allerdings sind die 3 im Eingangspost dennoch ziemlich mager bzw. schlicht zu wenig aussagekräftig.

    Weil: Sollte das Fotografierte alles in der TBH gewesen sein, dann ist es schon sehr euphemistisch von einem "Volk" zu schreiben.

    Also, sei so gut und poste doch bitte mal Fotos von dem Inhalt der TBH in Gänze UND èn detail.


    Wer weiß Rat

    ?

    Aufgrund der bisherigen Fotos und mangels jeglicher weiterer Informationen erkenne ich die Reste eines offenkundig (warum auch immer) zu schwach eingewinterten Völkchens.
    Mehr ist mangels weiterführender Informationen deinerseits m. E. nicht dazu zu sagen. Zumindest nicht fundiert.

    Ja, meinen Imkerpaten kann ich vergessen, kein Interesse an meinem Beutensytem.

    Schade. Dann solltest du dir vor (!) der Anschaffung neuer Bienen definitiv einen anderen Paten suchen oder noch besser in einer ich nenne es mal "regulären" Beute anfangen und das Imkern damit lernen. Also quasi

    Zandern oder Dadanten

    .

    Dann ist vielleicht auch dein jetziger Imkerpate bereit dich anzulernen und zu -leiten.

    Versuch bzw. Frage macht hier kluch!

    Ich gebe nicht auf, dazu sind Bienen viel zu interessant.

    Gute Einstellung!


    Wo kauft man am besten die "nächsten" Bienen?

    Im obigen Kontext aus meiner Sicht ungut formulierte Frage. Im Idealfall gar nicht.

    Sondern man dockt erst mal imkerlich irgendwo in der eigenen Region an, egal ob direkt im / über`n Verein oder bei einer vernünftig imkernden Einzelperson.

    Über diese kommt man dann an die Thematik wieder ran und kann dann in Ruhe überlegen ob und falls ja, wann, wo, wie (Ableger oder Vollvolk) und mit welchem System (s.o.) man wieder starten kann und mag.

    "Einfach" neue Bienen kaufen à la "Joa, sind kaputt gegangen, muss ich halt Neue holen", ohne dir diese Mentalität unterstellen zu wollen, ist definitiv die grundlegend falsche Einstellung, egal ob man Anfänger, Fortgeschrittener oder "Profi" ist. Meiner Meinung nach.


    Ich lese viele "ohne Imkerverein"

    Ich auch.

    Und je nach Vereinsstruktur, dort herrschender Mentalität und / oder eigenen Erfahrungen kann das vielleicht (!) sogar für die eigenen Nerven besser sein.

    Unabhängig davon sollte man sich der strukturellen Vorteile einer Vereinsmitgliedschaft bewusst sein, insbesondere mit Blick auf das in unserer Region leider brandaktuelle Thema AFB und deren Kontrolle.


    brauche ich den dann überhaupt?

    Ansichtssache.


    Was ist wenn eine meldepflichtige Krankheit auftritt?

    Dann ist es meines Erachtens definitv nicht verkehrt im Verein und somit idealenfalls gut vernetzt und vor allem auch bekannt zu sein.


    In dem Kontext empfinde ich es derzeit aufgrund der konkreten, wenngleich (noch?!) völlig unübersichtlichen AFB-Situation hier im Kreisgebiet und darüber hinaus verstärkt / akut als absolut unverantwortlich, welch` Mentalität bei einem erheblichem Teil der Imkerschaft zu herrschen scheint: Egozentrismus, Geheimniskrämerei, Unter-den-Tisch-Kehrerei, Augenverschließerei, Geiz (s. u. A. TSK- / Vereinsbeiträge, Futterkranzproben), Beschiss (und ja, ich wähle dieses deutliche Wort sehr bewusst!), Neid, Sorge, ggfs. Angst vor "Entdeckung" - von was auch immer.:roll:


    Bienen Ede :

    Ich sehe da kein Problem auch ohne Imkerverein an Bienen aus Deutschland zu kommen.

    Das sollte es auch nicht sein.


    Es wird häufig mitgeteilt bei angebotenen Grundkursen zum Schluss einen Ableger zu erwerben.

    Was eine grundsätzlich gute Sache ist.


    Zudem kann man auch bei einigen Imkerhändlern nachfragen, wer Bienen verkauft oder abgibt.

    Das sollte man allerdings auch rechtzeitig möglichst im Herbst tun.

    Jawollja. Sprich man sollte geplant und vorausschauend an die Sache herangehen. Und Schnellschüsse (s. Importbienen) im Frühjahr vermeiden. Im Interesse aller!

    Man kann dann eventuell vereinbaren, die Beute mit Mittelwänden dem Imker Ende April vorbei zu bringen.

    Damit was passiert? Er einen Ableger dort einlogieren kann, den man dann gemeinsam auf die Einwinterung hin aufbaut?! Super Sache! Bei Neuen Beuten!


    Leider gestaltet sich hier das Gesundheitszeugnis als Hemmschuh.

    Weil?


    Ich könnte ja keinem mal eben eine oder zwei Waben zur Ablerbildung vermachen, da ich kein Gesundheitszeugnis habe

    Wenn du dich korrekt verhälst: Genau!


    und machen will.

    Das erschließt sich mir zugegebenermaßen nicht.

    Ab davon reicht für die eigene Gewissheit ja bereits eine auf einer ehrlich und korrekt gezogenen Probe basierende Laboranalyse.


    Ich weiss ja noch nicht mal, ob ich eine Probe selber ziehen und einschicken kann.

    Können solltest du, im Zweifel kannste aber auch einen BSV fragen. :wink:

    Dürfen: Klar. Nur ist diese Probe bzw. deren Ergebnis dann nicht als Grundlage für ein Gesundheitszeugnis zulässig. Was richtig und wichtig ist.

    So mein aktueller Wissensstand.


    In 2020'will der nächste Imkerkollege sich vergrößern. Bis dahin will ich das geklärt haben.

    Sollte oben just geschehen sein.


    Jedenfalls wäre auch eine Abgabe von Bienen aufgrund des AFB Sperrbezirks in 20 km Entfernung sowieso nicht tragbar ohne.

    Genau.


    Schöne Grüße

    Patrick


    P.S.:

    Ich entschuldige mich ehrlich und aufrichtig für`s OT, ging aber gerade nicht anders.

    Wobei es ggfs. ja vielleicht auch gar nicht soooo OT ist. We`ll see. :wink:

    Hallo zusammen!


    Da kann / soll / muss es Einem ja wirklich Angst und Bange um die Bienen werden bei den Voraussetzungen der Vespa velutina.

    Es scheint Stand heute keinerlei (effektive) Möglichkeit zu geben, die Vespa velutina an der weiteren Ausbreitung zu hindern, ihre Völker wirksam und ohne immensen Aufwand abzutöten oder deren Entwicklung im Anfangsstadium zu unterbinden.

    Die einzige, hier angedeutete Option des Bienenschutzes scheint

    6. Maximaler Eingang von 5,5 cm. Nur wenn es keine Drohnen mehr gibt.

    zu sein.

    Wobei sich mir die Frage stellt, wie die Völker

    a) während des Drohnenfluges, der ja einen erheblichen Teil des Sommers mehr oder minder stattfindet, geschützt werden sollen und

    b) ob die 5,5 mm nicht "nur" die Bienen in den Völkern schützen?

    Was wäre in dem Zusammenhang mit sämtlichen Flugbienen bzw. dem dennoch gegebenen, chronischen Stress des Gesamtvolkes durch die stetigen Einbruchsversuche und den anzunehmenden Nahrungsmangel in Form von zu wenig Pollen und ggfs. auch Nektar, hervorgerufen durch (zu) wenige Sammlerinnen?


    Schöne, gespannte Grüße

    Patrick

    Hallo zusammen, hallo Drobi!


    Also ich entschuldige mich schon vorneweg.

    Finde ich mit Blick auf

    So einen Blödsinn habe ich noch nicht gesehen geschweige denn gemacht, das Flugloch mit Reisern zustecken.

    durchaus angebracht.


    Denn ich persönlich bin der Überzeugung und habe auch selber die Erfahrung machen dürfen, dass exakt das auf den obigen Fotos Gezeigte genau richtig ist.

    Denn in diesem Faden geht es um das "Umsetzen auf kurze Distanz".

    Und in diesem Fall muss (!) das Flugloch so eng verstellt werden, damit die Flugbienen eben nicht samt und sonders zum nahegelegenen, alten Standplatz zurückfliegen.


    Wenn da eine Biene rauskommt findet sie vor Schreck nicht zurück.

    Das ist schlicht unrichtig.


    Ich habe schon öfter gelesen das man eine Zweig ins Flugloch steckt, das wäre OK.

    Okay wofür?


    Oder man legt einen Stein ans Flugloch, macht man auch bei der Begattung von Jungköniginnen.

    Was ich wiederum noch nie gehört habe. Was wäre hier die Zielsetzung? Eine bessere Erkennbarkeit des Flugloches für die ausfliegende Prinzessin?


    Grundsätzlich sollte sich nach dem Umstellen am Flugloch nichts ändern, außer einer Kleinen Veränderung die signalisiert, hallo aufpassen.

    Jaaaa, aber diese "kleine" Veränderung muss eben die hochmotiviert ausfliegenden Flugbienen derart massiv ein- bzw. ausbremsen beim Erstausflug am neuen Standplatz, dass sie definitiv zum absoluten Großteil merken, dass sich die Umgebung verändert hat. und da hülfe ein Zweiglein sicherlich nicht ausreichend.

    Dieser Beitrag ist wirklich gut gemeint.

    Ich glaub`s dir, auch wenn ich`s inhaltlich völlig anders seh`.:wink:


    Schöne Grüße

    Patrick

    Hallo Ralph!


    Ich würde ganz spontan auf Tautropfen als Objekt der bienischen Begierde tippen, welche sich in den feinen Haaren an den Mohnblättern sammeln.

    Nektar dürfte aktuell ja noch eher Mangelware sein, daher würde Wassersuche m. E. eine Möglichkeit sein.


    Extraflorale Nektarien treten meines Wissens meist um die Blütezeit einer Pflanze herum auf. Und diese ist beim Mohn aktuell ja noch ein ganzes Eckchen hin.


    Gruß

    Patrick

    Hallo zusammen!


    Hier blühen mittlerweile diverse Krokusse, vereinzelte Weiden und die Schneeglöckchen sind in sonnigen Lagen bereits dabei wieder abzublühen. Eine Schande wie schnell das immer wieder geht, aber so ist halt der natürliche Lauf der Dinge.

    Immerhin konnten sie dieses Jahr mal wieder von den Bienen genutzt werden.


    Zur Futtersituation:

    Als ich vorgestern die Böden reinigte (was im Übrigen kaum bis gar nicht nötig gewesen wäre), da fand ich in 4 Völkern deutlich (zu?!) geringe Futtervorräte vor, sodass ich mittels Teig-Auflegen einen neuerlichen Sicherheitsvorrat "drauflegte" - im Wortsinne.

    Ein Volk war sogar quasi trocken, die haben einen richtigen Batzen Teig bekommen und werden engmaschig beobachtet.

    Bevor die Weiden nicht in Vollblüte stehen und hoffentlich honigen sollten, solange und selbst dann isses noch kritisch.


    Sonnige und mit Blick auf die Saison vorfreudige Grüße

    vom

    Patrick

    Moin zusammen!


    Just gestern fand und rück-zweckentfremdete ich die letzten meiner einst testweise als Begattungseinheiten gebastelten Blumentöpfe mit Deckeln und Leistchen. Und auch ich war / bin damit höchst unzufrieden.

    Dann lieber vernünftige, in meinem Fall Kieler, Begattungskästchen mit all den zuvor bereits genannten Vorteilen.


    Maxi :

    Wenn es sich nicht direkt um unfassbar viele neue Königinnen handeln soll oder muss, erstelle entweder wirklich Ableger in (bereits vorhandenen?!) Beuten im Standmaß und / oder kauf` testweise ein, zwei, drei Begattungskästchen und tüftel` mit deren Handling rum. Gggfs. auch erstmal mit unbegattet zugekauften Jungköniginnen. Die sind günstiger, nicht minder gut und auch relativ kurzfristig zu bekommen.


    Schöne Grüße und viel Erfolg!

    Patrick

    Einen wundervoll winterlich-verschneiten Nachmittag zusammen!


    Hier hat es nach tw. für unsere Region strammem Frost von bis zu -7°C über ein, zwei, maximal drei Tage und das auch noch am Stück :wink: gestern schön geschneit. Nicht massig, vielleicht 5 cm, aber auch dieses dünne Schneedeckchen lässt mich den kommenden Tagen mit wieder niedrigeren Temperaturen entspannter entgegensehen.

    Am Stande sah es heute ganz gut aus:






    Auf Bild 2 und 3 erkennt man schön den schneeschmelzenden Atemluftstrom der beiden Völker.

    Das letzte Bild zeigt ein Volk welches offenbar als "Bienenspender" von vermutlich Meisen entdeckt wurde.


    Weiterhin interessant:

    Wie auch immer entstandene Löcher, ich tippe auf entweder Meise oder aber (eher) Abluftstrom, in der Schneedecke vor dem jeweiligen Flugloch und vermutlich dann bei Sonnenschein ob der Reflektion im Ausflugversuch erstarrte Bienen:




    Schöne Grüße

    Patrick



    Guten Morgen zusammen!


    Ich wohne an einer ziemlich bis sehr ordentlich frequentierten Straße hier im Ort und habe seit ... bestimmt 6, 7 (?) Jahren sowohl ein klassisches gelbes Schild "Honig aus eigener Imkerei" als auch ein individuelles, ich finde äußerst freundliches Schild mit dem Hinweis auf die Imkerei aushängen.

    Wenn dadurch über die Jahre 10 Kunden (mehr) angezogen / über die Imkerei informiert wurden bis hin zum Klingeln, dann ist das viel. Ob es sich so gesehen lohnt, ich persönlich denke in letzter Konsequenz ja, da der Absatz gesteigert wird. Ob diese Steigerung auch nur ansatzweise das ist was ich mir von einer Beschilderung erhofft hätte: Ganz klar nein.


    Frostig-schöne Grüße

    vom

    Patrick

    Hallo zusammen!


    Waldfrau :

    da freu ich mich aber sehr für dich und deine Mädels !

    Danke,

    Klasse Völker!

    danke!


    Meine 14 sind wohlauf, zwei allerdings etwas schwach auf der Brust, da werde ich wohl vereinen.

    Das klingt in Summe doch ebenfalls sehr erfreulich. Schön!

    Vereinen macht da vermutlich tatsächlich Sinn, alternativ kannste natürlich auch entweiseln (je nachdem was die Chefinnen in den Mickerlingen (für dich) für einen Wert haben) und dann auf ein starkes Volk aufsetzen. Ergibt im Idealfall ein extrem starkes Volk im Frühjahr, welches dann ggfs. optimal für Zucht und / oder Vermehrung genutzt werden kann.

    So würde ich`s vermutlich machen - je nach Stärke der Mickerlinge.


    Hab im Sommer mit TBE und MS behandelt und, wie viele hier, im Spätsommer gemerkt dass es nicht gereicht hat.

    Danke für diese Info!

    Ich schiebe die Ergebnisse der TBE auf die MS und werde nächstes Jahr OX verdampfen,

    Kann lt. Literatur zu deren Wirkungseffektivität m. E. gut sein. Aber verdampfe doch lieber dieses Jahr.:cool::wink:


    Patrick Johannes, dieses Jahr klappt es aber mal mit dem Kaffee!

    Ich wäre hocherfreut und gespannt! Wann du im Lande bist können wir gerne per PN / FB abklären, denn

    Dann können wir gerne die Kaffeerunde falls gewünscht zusammen legen.

    , was ich sehr spannend fänd`!

    Quasi ein Mini-Mini-äußerst-West-IFT. :wink:


    Regnerische Grüße

    vom

    Patrick

    Good evening, all together!


    Hallo,

    Hallo, Soapp!


    gibt es eine Liste mit der Wirksamkeit von Varroabekämpfungsstrategien ?

    Lt. deinem Beitrag # 10: Ja.


    Interessant wäre:


    TBE mit Fangwabe

    TBE mit Oxalsäureeinsatz

    Oxalsäureverdampfung im Block (4x5 oder 7x3)

    Einmalige Oxalsäureverdampfung im Sommer

    Bestimmt sogar. Weshalb aber genau die Genannten?

    Möchtest DU genau diese anwenden? Falls ja, was erhoffst du dir davon (im Gegensatz zu was?)?


    Nun kann ich mit Randy's Varroasimulator einige Simulationen durchführen.

    Das freut mich für dich. Mit welcher Zielsetzung?


    Gespannte Grüße

    Patrick

    Hallo Blümchenblume!

    Wie ich auf Deinen Bildern sehe, sind die Futtertaschen bei Dir über den Winter

    drin. Ist das richtig ?

    Achtung, Anfang OT:

    "Richtig"? Ich weiß es nicht. Es ist so.

    Da ich erstmals über diese Futtertaschen (auf-)gefüttert habe hätte ich sie maximal nach der Auffütterung rausnehmen und entweder gar nicht oder gegen Leerwaben austauschen können. Ob das dann richtigererer oder falschererer :wink: gewesen wäre?

    Ich werde tüfteln (müssen). Jedenfalls können sie so im Frühjahr erstmal nicht völlig wildbauen. Und rausnehmen / ersetzen kann ich die Futtertaschen dann immer noch.

    Ende OT.


    Gruß

    Patrick

    Hallo zusammen!


    Aber er schrieb selbst, das der Großteil 1,0 DNM ist. Beim ersten Bild scheint es 1,5 zu sein.

    Gut aufgepasst!:wink:

    "Er" hat in der Tat 3x DNM 1,5 und ansonsten DNM 1,0.

    Und ja, man sieht mich am 1. Bild an einer der 1,5er Beuten.

    Die Futtertaschen sind 2018 erstmals im Einsatz gewesen und haben sich bisher absolut bewährt. Gefüttert wurde genausoviel wie die Jahre zuvor und bisher scheint`s den Völkern ganz gut zu bekommen, sprich sie sitzen offenbar nicht auf zu vollen Waben.


    Stimmt natürlich... bin ich wohl immer zu blauäugig dafür!

    Ich bin der Überzeugung, man / imker sollte sich eine gewisse "Grund-Blauäugigkeit" im Leben generell bewahren, denn immer nur vom Schlechten (in anderen Menschen oder auch Imkern :wink:) ausgehen - neee. Was nicht und keinesfalls heißen soll, dass man seine Beuten im Glauben an das Gutmenschentum offen zugänglich aufstellen sollte. Würde ich tatsächlich auch nie tun, was es mir, insbesondere auch beim Wandern, nicht einfacher macht!


    Die Aufstellung hat wie immer Vor- und Nachteile.

    Das is` so wie alles im Leben.


    Von den Paletten bin ich ganz weg. Die gehen schnell den Weg des geringsten Widerstandes.

    Ich mag sie sehr. Passen sich meines Erachtens gut in die Umgebung ein, zersetzen sich innerhalb von 2-4 Jahren und gehen dann den o.g. Weg, sprich in die Heizung. Und ergeben übereinandergenagelt eine recht angenehme Arbeitshöhe.


    Auch die Einzelaufstellung führt zu langen Wegen und Platz genug ist meistens nicht vorhanden.

    Einzelaufstellung ist im konkreten Fall relativ, da sie alle an einem Platz stehen, letztlich könnte man vermutlich eher von einer sehr langgezogenen Reihenaufstellung sprechen. :wink:


    Um zum Ursprungsthema zurückzukehren: Wie sieht`s bei Euch / euren Völkern aus?


    Schöne Grüße

    Patrick

    Hallo zusammen!


    Auch ich nutze seit einigen Jahren die Futterzargen für meine Segeberger Beuten und bin völlig überzeugt von:

    a) bienenkontaktfreier Fütterung, was insbesondere bei fortschreitender Dämmerung sehr angenehm und entstressend ist

    b) dem Fassungsvermögen

    c) keinen ertrinkenden Bienen bei korrekt sitzendem, d.h. absolut dicht schliessendem Gitter

    d) der Möglichkeit, sie durch die Bienen endreinigen zu lassen indem man das Gitter rausnimmt


    Was mich mittlerweile hingegen unfassbar unglücklich macht ist wiederum:

    a) Die Zargen werden, insbesondere wenn sie zur Fütterung nach Trachtende bis zum Ende der Auffütterung, d.h. längere Zeit, auf den Völkern sind, an der Unterseite gerne mal flächig angebaut. "Idealer"weise mit später dann futtergefülltem Wildbau. Ein Graus! Dem wirke ich mit Plexiglaszuschnitten entgegen, die vor dem FZ-Aufsetzen auf die OT des BR gelegt werden und nur einen Streifen freilassen, über dem dann der Aufstieg zur FZ liegt. Klappt ganz gut und ich kann so die FZ ohne unfassbare Sauerei abnehmen und dank ausreichend dicker und harter Plexiglaszuschnitte werden diese auch nicht hochgedrückt. Nach dem Abräumen abkratzen, in die FZ packen und ab in`s Lager. Nachteil: Extra-Material, beim quetschfreien Aufsetzen Fummel.

    b) Die Aufstiege werden, spätestens beim (zügigen) Auffüttern, zum Teil ordentlich verbaut. Ist in diesem Wildbau dann noch Futter --> Schweinerei, verklebte Bienen, verklebter Imker --> beidseitig dicker Hals

    c) um b) vernünftig zu entfernen ist es erforderlich, die Lochbleche zu entfernen, was 1-2x akzeptabel klappt, danach allerdings sind die Führungsschienen verbaut / -propolisiert und es ist kaum noch möglich die zunehmend labberigen Lochbleche wieder (dichend) zurückzustecken (Insbesondere dieser Punkt nagt aktuell schwer an meiner ohnehin sehr mäßigen Geduld!); habe dieses Jahr aus dem o.g. Grund 3 neue Gitterwinkel erwerben müssen -> ging, aber die verklebten Schienen sind weiter ein echter Hinderungsgrund!


    Gruß

    Patrick

    Hello again!

    er (der Kunde, Anm. des Patricks :wink:) bekommt (einfach) Gelegenheit Vergleiche zu anderen Honigen zu ziehen.

    Richtig. In doppelter Hinsicht.

    Ich scheue ihn nicht, den Vergleich. Denn: Ich bin ein netter, serviceorientierter Mensch (und Imker! :cool:), habe durchweg guten (verarbeiteten) Honig, ansprechende, individuelle Etiketten und spreche ggfs. auftretende, auch kritische Themen (Engpässe, PSM, etc.) offen an bzw. verstecke mich auch im Gespräch nicht davor. Und wenn kunde dann doch woanders hingeht / kauft - bitte gerne.


    Will er danach deinen Honig wirklich noch wirklich?

    Wenn nicht, lässt er`s sein. Ich bin in der mir bewussten luxuriösen Situation meinen Kunden nicht hinterherlaufen zu müssen. Was ich im Übrigen auch nicht will.


    Andere Mütter haben auch schöne Töchter.

    Gott sei Dank! :cool:

    Mitbewerberschaft belebt das Geschäft.


    Wenn ich gut und zuverlässig bedient werde, schaue ich mich nicht (ernsthaft) um.

    Ich mich schon. Mehr oder weniger ernsthaft, okay, aber ich schaue mich IMMER um.

    Wer als Kunde weg ist, findet einen anderen netten Imker.

    Gott sei Dank zum 2.!

    Drum verweise ich meine Kunden aktuell auch an meine imkerliche Azubeene. Ich kann (es mir leisten zu) gönnen. Und wenn, dann ihr. :wink:

    Und solange der liefern kann, bleiben die da auch. Die sind ja nicht alle schlechter.

    Das kann / wird so sein.

    Auf keinen Fall! Es gibt glücklicherweise immer mehr (gute) Imker.


    Klingt super, ja, aber der Kunde ist ein seltsames Tier.....

    Da schreibste was! :lol:


    Schöne Grüße

    Patrick