Beiträge von Patrick Johannes

    Guten Vormittag zusammen!


    Juli :

    hey,

    Hello!

    setzt ihr die Behandlung in heißen Zeiten, also 35°C Spitze bzw. gut über 30 oder bis zu 40° am Standort eigentlich aus oder dosiert ihr runter (von 60%iger 43 ml für 2-Zarger auf ... )?

    Bei diesen Temperaturen verbietet sich meines Erachtens auch nur der Gedanke an eine AS-Behandlung im längerfristigen Sinne.

    AS-Schwammtuch bei passenden Abend- und Nachttemperaturen würde ich und führe ich dabei dennoch durch. Das mir bekannte Temperaturfenster für eine nicht übermäßig schädigende AS-Schwammtuchelung geht von max. ~24°C bis runter zu ~15°C. Das war / ist derzeit nächtens durchaus drin.


    "Eigentlich" sollten sie jetzt behandelt werden.

    Nein.

    Sie müssen, in Abhängigkeit von der Betriebsweise, Heide und sonstige späte Trachten, wofür die Völker aber entsprechend vorbereitet / ausgewählt werden sollten mal ausgenommen, jetzt behandelt werden.

    Ich bin mir sicher, jeder Tag / jede Woche (zu lange) Warten kann (!) den Ausschlag geben ob das betreffende Volk es packt oder auch nicht.

    Rumlullen und drauf warten, dass es "passend" kühl wird halte ICH persönlich für riskant bis verantwortungslos.


    Andererseits haben wir noch 12 Std., einen halben Tag + Nacht, mit 25-21°, also abends Schwammtücher rauf und morgens ist das Schlimmste vorbei

    Was ich schrieb: Genau so sehe ich das.


    Tücher runter & Schublade raus?

    Tücher kommen bei mir immer am nächsten Abend bei der Gabe des nächsten kleinen, brutanimierenden Futterstoßes raus. Wenn die über Tag noch drin liegen schaden sie auch nicht mehr. Das Gros an Säure verdunstet ja äußerst zeitnah, weshalb die Temperaturen in der ersten Zeit nach `m Auflegen wichtiger sind als die Höchsttemperaturen am Folgetag.


    Wie habt ihr für Erfahrungen? Es bleibt ihr noch ein paar Tage "warm".

    Siehe oben.

    Und genau das ""paar Tage" "warm."" ist der Knackpunkt. So verlässlich sind die Vorhersagen auch nicht, dass imker sagen sollte: "Ach ja, in `ner Woche isses von der Temperatur ja besser, da warte ich lieber nochmal." Das geht dann nämlich bei nicht passenden Temperaturen in der besagten Woche schwerst nach hinten los, bspw. wenn`s in `ner Woche dann ... Achtung, haltet euch fest, nicht zu laut lachen bitte, regnen würde über einen längeren Zeitraum. Dann wäre eine effektive Behandlung auch nicht möglich, der Varroabefallsdruck weiter deutlich gestiegen und es fast schon wieder Mitte August.


    holmi :

    Hallo erstmal! :wink:

    Mit Schwammtüchern brauchst du ja eh nur einen Tag, an dem es wettermäßig passt. Der wird wahrscheinlich kommen, den sollte man jetzt abwarten.

    Richtig, irgendwann kommt er. Sogar sicher und nicht nur wahrscheinlich. Die Frage ist wann und ob der Behandlungs(start)zeitpunkt dann nicht zu spät ist.


    Vorsichtige Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Abend zusammen!


    Sodele, die Linde 2019 ist im Eimer.:wink: Im Wortsinne!


    Ich bin, auch aufgrund von in Einzelvolk-Fällen Rekorderträgen, vollumfänglich zufrieden mit Menge und Qualität.

    Somit hat`s die Sommertracht entgegen dem langjährigen Regelfall in diesem Jahr absolut rausgerissen.


    Wie sieht`s bei euch aus? Ähnlich? Genau so?


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Abend zusammen!


    Abeec :

    Glaubst Du das ebbt bis nächste Woche ab

    ?

    Ich vermag es nicht einzuschätzen. Habe bisher exakt 1x (wissentlich) unreifen Honig geerntet und ansonsten hat`s gepasst. Daher bin ich bzgl. Prognosen zum möglichen Schleuderzeitpunkt für unsere Region still. :-?:wink:


    es ist noch genug Zeit zum trocknen

    ?

    Siehe oben. Hängt einzig vom Witterungsverlauf ab bzw. an ebendiesem in Form der Möglichkeiten, die die Bienen haben, den Honig in Ruh` zu trocknen.


    habe auch den 06.07. geplant, da am 07.07. leichter Regen angesagt ist.

    Guter Plan. :wink: Ähnlich sieht der Meine auch aus.

    Ob`s hinhaut? Erneut siehe oben.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Die für morgen geplante Lindenhonigernte am Heimatstand wird ... stattfinden. Frühestens nächstes Wochenende allerdings.

    Warum?

    Bei der gestrigen Völkerkontrolle spritzte es allerorten wie Wasser, duftete angenehm minzig und selbst die diesjährigen Ableger wirkten zum Teil als wollten sie `nen HR haben. Rammelsvoller Wildbau allerorten.

    Die Wirtschaftsvölker haben Honigräume bei denen die Bandscheibe ächzt, das Imker-Herz aber lacht. :wink:

    Soll heißen, die Linden honigen hier trotz der Hitze und den deutlich abblühenden ersten Sommerlinden noch wie irre.


    Schöne heiße Grüße aus dem Westen

    vom

    Patrick

    Einen sonnig-warmen guten Morgen zusammen!


    Die Sommerlinde steht hier im westlichsten NRW mittlerweile kurz vor Vollblüte und nach gestriger Kontrolle des Heimatstandes honigt sie auch bereits ordentlich. Zumindest dufteten die Völker merklich nach Lindenhonig und es spritzte, dass es (k)eine Freude war.


    Vielleicht wird 2019 ja doch noch...


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Hier sind seit 2, 3, 4 Tagen die ersten Sommerlindenblüten offen.

    Bin gespannt ob und wie stark sie honigen (werden), `s Wetter soll die nächsten Tage ja (vemutlich :wink::-?) erstmal wieder deutlich kühler werden.


    Schöne Grüße aus dem Westen

    vom

    Patrick

    Einen wunderschönen Feiertag zusammen!


    Doku, Daten, Fakten, Hintergründe waren und sind mir, nicht nur in der Imkerei, wichtig ob der Absehbarkeit oder Nachweisbarkeit gewisser Ereignisse / Tendenzen / Gottweißwas.

    Ich hatte, sofern ich mich diesbzgl. recht erinnere, zu Beginn meiner Imkerei keinerlei Aufzeichnungen. Wollte auch nur 1, 2 Völker haben. Aus heutiger Sicht ein frommer Wunsch, ja. :wink:

    Dann hatte ich einige Wochen lang mal klassische Stockkarten angelegt: Gingen mir fürchterbar auf den Keks und wurden bei bzw. vor der nächsten Durchsicht ohnehin nicht genutzt weil wegen vergessen oder Unlustigkeit.

    Mittlerweile nutze ich ein kleines analoges Notizbüchlein in welches ich mir mit tagesaktuellem Datum eintrage was wann an welchem Volk als Nächstes zu tun ist bzw. welche Frage sich bspw. stellen könnte: Zum Beispiel also "in 7 Tagen -> Kö. da / Stifte?"

    Das trage ich daheim dann unmittelbar in meinen analogen Kalender ein. In der Folge sehe ich dort exakt was ich wann bei welchem Volk zu tun habe.

    Klappt für mich (als diesbzgl. extrem disziplinierten Menschen!) hervorragend.


    Zunehmend sonnige Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Abend zusammen!


    Bei mir ist der Raps jetzt final durch. Der letzte mir bekannte und auch als letzter aufgeblühte Schlag ist quasi flächig grün.

    Am Wochenende wurde geschleudert: ~20 Kilo / ausgewintertes Volk.

    Vor dem Hintergrund des Witterungsverlaufes und der geringen Rapsackerfläche im Flugradius bin ich damit aber durchaus zufrieden.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Hallo zusammen!


    Bei uns ist der Raps bis auf vereinzelte Schläge kurz vor durch.

    Am kommenden Wochenende wird geschleudert und "abgerechnet". Ich gehe von einer Frühtrachternte im leicht unterdurchschnittlichen Bereich aus, will aber echt nicht klagen.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Moin zusammen!


    Der Raps, welcher 2019 in unserer Region partiell nur sehr vereinzelt vorkommt (lt. hiesiger Info gibt`s weniger Subventionen?!), er blüht noch voll - erste Schläge zeigen an den Rändern aber bereits Schwäche. :wink:


    Den Bienen war und ist das aber offenbar egal - trotz nur eines recht kleinen Schlages in der Nähe meines Standes fliegt frau offenbar doch zunehmend stark hin. Die Rapsmarken auf der Stirn verraten es.

    2 HR je Volk sind ar-...g schwer, das erste Volk bekam dieser Tage den 3.. So darf das bleiben.


    Schöne Grüße

    Patrick - bekennender Rapsfreund :wink:

    Hallo zusammen!


    Kommen wir doch für Spaß mal wieder zum Thema "Raps 2019" zurück:

    Hier im westlichsten Westen sind die ersten Schläge beinahe flächig gelb gesprenkelt. Ich tippe bei der gemeldeten Witterung auf Vollblüte in ca. 1- 1 1/2 Wochen.

    Was mit Blick in meine Völker absolut optimal getimed wäre.


    Sonnige Grüße

    Patrick

    Moin Patrick und vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

    Moin RoWa und: Sehr gerne!


    Nur so lernt man - als Fragender und sich als Gefragter angesprochen Fühlender. :wink:


    Varroabehandlung habe ich bei allen gleich durchgezogen.

    Was tatsächlich leider keinerlei Argument ist für eine praktisch auch nur ansatzweise homogene Belastung in den Völkern.


    Nach der Winterbehandlung hatten sie etwas weniger, aber vielleicht da schon wegen der schon geschrumpften Bienenmasse?

    Sehr wahrscheinlich, letztlich aber auch müßig. Schad` um das Volk, aber jetzt isses so:

    Mund abwischen, weitermachen, lernen! Mach` ich bis heute so. :wink:


    Allerdings war Madame erst von 2017, wäre also erst in ihr drittes Jahr gegangen. Verdammt schade drum.

    "Erst" ist in diesem Zusammenhang meiner Erfahrung nach relativ.

    Denn wenngleich gut begattete Königinnen durchaus mehrere (bis zu 5?!) Jahre leben können, der Großteil der meinen schafft`s so lange nicht sondern wird vorher umgeweiselt, stirbt ohne äusserlich erkennbare Gründe oder sonstwie kommt weg (Schwarm, hoffentlich nur noch seltenst imkerliches Ungeschick, sonstige unerfindliche Gründe).


    Zum weiteren Vorgehen:

    Einfach abfegen und die Kiste wegräumen.

    :daumen:.


    Schöne Grüße und eine gute Woche!

    Patrick

    Moin!

    Moin RoWa!


    Eines meiner 5 Völker hat es dann doch nicht gepackt, die Königin ist offenbar verlustig gegangen. Ausgerechnet mein "bestes" (honigstärkstes und ohne Schwarmtendenz im letzten Jahr) Volk hat es erwischt.

    Das tut mir aufrichtig leid für dich - gerade so spät die Erkenntnis eines wie auch immer gearteten finalen Volksverlustes ist extremst frustig.


    Zum "Volk" selber:

    Bienen sind noch da, allerdings weit weniger als bei den anderen Völkern und weiterhin keine Brut und keine Stifte.

    Ich denke / hoffe, wir sprechen / schreiben hier nicht nur von den gefühlten 5 Bienen auf den fotografierten Waben?! Wieviel Bienenmasse in Volumen ist noch da? 1 Kaffepott voll? Mehrere komplette Wabengassen (von unten gesehen!)?


    Königin habe ich nicht gesehen, vermute die ist in den ewigen Jagdgründen.

    War die Dame gezeichnet?


    Meine Vermutung ist nun: Varroaschaden.

    Dito.


    Die Bienen auf der Wabe sind tot, stecken aber zumeist nicht kopfüber in den Zellen, Futter ist noch reichlich vorhanden, auch auf der Wabe mit den toten Bienen.

    Ich vermute finale Verkühlung in den letzten Nächten mangels "Volks"-Stärke.

    Mach` doch mal bitte Fotos und stelle sie hier ein von dem was noch lebt. Würde mich sehr interessieren.


    Würdet ihr auch auf Varroa tippen oder übersehe ich etwas?

    Ja und nein, vermutlich nicht.

    Interessant wäre die Ursache für die scheinbar tödliche Milbenbelastung.


    Was tun mit der übrigen Bienenmasse?

    Hinge bei mir von der tatsächlichen "Masse" ab ob ich die Tiere ruhigen Gewissens im Rahmen einer thermischen Entsorgung der Rähmchen mitgäbe oder ob ich sie beräuchern und in`s Gras fegen würde.

    Wohlgemerkt, ICH würde diese Option in Erwägung ziehen!


    Für's Zusetzen einer Königin ist es vermutlich zu spät, sind ja alles alte Tanten da drin.

    Zu spät, zu früh, falscher Zeitpunkt, man kann`s nennen wie man will. :wink::-?

    Knackpunkt ist allerdings neben der vermutlich nicht gegebenen Verfügbarkeit einer neuen Königin die noch existente Bienenmasse / deren Gesundheit / Vermilbungsgrad.


    Einräuchern, 10 min warten und dann mit vollen Honigblasen abfegen und Kiste abräumen, damit sie die anderen Völker verstärken wäre ein Gedanke, aber hole ich mir damit u.U. die Milben in die Buden??

    Eine denkbare Möglichkeit, siehe oben.

    Und ja, selbstredend ist ein nicht unerhebliches Risiko des Eintrages wie auch immer gearteter Krankheitserreger (mikro- oder makrobiell) gegeben.


    Verdammt ärgerlich, dass es gerade mein "Monster-Volk" erwischt hat.

    Eine spontane These meinerseits zum Schluß:

    Vielleicht war`s genau das?

    Königin hat sich verausgabt, ging daher im Winter verlustig bzw. lief im Herbst schon leer und wurde versuchsweise (erfolglos?) ersetzt und parallel haben sich (im Gegensatz zu deinen anderen, ggfs. geteilten, Brutpause gehabtn habenden Völkern) die Milben im "Monstervolk" monstermäßig effektiv und lange vermehren können?!


    Ich weiß ich wiederhole mich, aber was ich letztlich raten würde hinge von der tatsächlich noch lebenden Bienenmasse ab. Welche ich dazu sehen müsste.

    Die Waben sollten aber auf jeden Fall mindestens in den Schmelzer.


    Schöne Grüße,

    Kopf hoch und viel Erfolg in dieser Saison!

    Patrick

    Hallo zusammen!


    Ich komme eben vom Bienenstand und mit Blick auf die dortige "Zeiger"-Süßkirsche wird`s neuerlich ein beinahe paralleles Aufblühen von Kirsche und Raps geben, denn beide brauchen (auch) hier noch ca. 1 Woche halbwegs warmes Wetter, dann sindse da.

    Dieses Jahr allerdings evtl. sogar noch knapper oder paralleler (sofern`s das gibt?!:wink:) als bisher erlebt.


    Die Bienen scheinen gut dabei zu sein und sollten idealenfalls mit absolut optimalen Volksstärken in diese erste honigmäßig relevante Tracht des Jahres starten können.


    Et jeht loss! :daumen:


    Schöne Grüße

    Patrick