Beiträge von Patrick Johannes

    Guten Abend zusammen!


    Ich habe vor Jahren einmal mehrere Kartons gephasentrennten Honig gehabt und mir diesen dann über einen seeeehr langen Zeitraum immer morgens in meine Tasse Tee gerührt.

    Geschmacklich war´s kein Unterschied und aus hygienischer Sicht hätte, hatte und habe ich keinerlei Bedenken dabei gehabt.

    Ja, die flüssige Phase roch und schmeckte nach Allohol, aber drunter war der Honig 1A und auch die flüssige Phase hat beim Probieren nicht ungenießbar geschmeckt, bei Weitem nicht.


    Wenn ein Honig eigenständig in eine Gährung übergegangen ist, ist ein Prozess gestartet, der so wohl nicht beabsichtigt war.

    Jau, stimmt.

    D. h. im Umkehrschluß das Produkt hat sich in irgend einer Form verselbstständigt, was ich nicht gewollt und von mir so nicht bewusst beeinflusst worden ist. Dieses ist eine wilde Vergährung.

    Stimmt auch.

    Warum sollen solche Produkte noch in irgend einer Form für den menschlichen Verzehr genommen werden, von dem ich nicht weiß, wie oder wodurch es zustande gekommen ist?

    Weil sie (beinahe) uneingeschränkt genießbar sind? Zum Beispiel. :wink:

    Man könnte in dem von dir aufgeworfenen Kontext m. E. jetzt sämtliche völlig intakten, aber ggfs. optisch nicht einwandfreien Nahrungsmittel (Obest, Gemüse, etc.) anführen oder aber das (zu?) hart und / oder trocken gewordene Brot von vor 3 Tagen. Lass es uns aber lassen, sonst artet`s hier noch aus. :wink:

    Und im Idealfall weißt du als Imker schon, weshalb dir der Honig gekippt ist: Zu feuchte Lagerung, zu warme Lagerung, zu hoher Wassergehalt von der Ernte an, unglückliches Rühren / Auftauen, etc., pp..


    Als Imker mit Verantwortungsbewustsein verwende ich auch keine Futterwaben weiter, von Bienenvölker für dessen plötzlichen Tod ich keinen Grund finde.

    Was ich absolut befürworte.

    Und nicht mit obigem Vorgehen für vergleichbar halte.

    Ahja, fast vergessen, zur Ausgangsfrage:

    Nun meine Frage: kann man sowas bedenkenlos essen (oder zum kochen verwenden)? Oder entsteht bei Gärung irgend ein unerwünschter Stoff?

    Ja, meiner persönlichen Erfahrung nach kann mensch den von dir beschriebenen, thermisch behandelten Honig entspannt und folgenfrei verzehren.

    Obwohl ja die HMF-Thematik bzgl. der Wirkung auf den Humanorganismus noch nicht final geklärt zu sein scheint, ginge ich bei der o.g. Menge selbst bei täglichem, teelöffelweisem Verzehr nicht von nachweislich negativen Auswirkungen auf den Körper aus.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Hallo zusammen, hallo Rudi!


    Ich halte mich heute mal kurz, da Sonntag :wink::

    Jetzt freue ich mich erst einmal natürlich, denn 2019 sah es bei mir ziemlich grausig aus, dies Jahr ist 180 Grad anders!

    Das freut mich sehr für dich, denn das genannte Gefühl vom Vorjahr kenne ich und kann daher voll mitfühlen.


    Wie sieht es bei euch aus in diesem November?

    Zu warm, zu plörrig, aber ansonsten...im Ernst: Keiiiiine Ahnung, zumindest bzgl. irgendeines Milbenfalls.


    Ratet ihr mir, die Oxalsäurebehandlung im Dezember ganz normal durchzuführen?

    Ja.

    Ohne Wenn und Aber, allerdings in erster Linie weil mir (!) bei schadschwellenorientierem Behandeln sommers zu große Verluste entstanden sind.


    ich tendiere zu reduzierter Träufelmethode, also weniger ml pro Volk.

    Weil? Weniger Milben = weniger nötige OS? Falls es das ist, dann würde mein halbwegs gesunder Menschenverstand sagen, dass diese Annahme / dieser Gedanke schlichtweg falsch ist.


    Muss ich mir wegen der Wachsmotte Sorgen machen?

    Nö. Wenn die drin sind und in einer warum auch immer derzeit bienenfreien Ecke herum-wachsmotten, dann ist das so und auch nicht zu ändern. Zumindest nicht sachdienlich oder gar sinnvoll - um diese Zeit.

    Lass` sie, mach` dir ggfs. einen VErmerk auf der Stockkarte und schau` was das Volk im Frühjahr macht.

    Ich selber habe schon zu beinahe jeder Jahreszeit und auch in starken Völkern in bienenunzugänglichen Ecken Wachsmottenlarven gesehen und entfernt. Einen Zusammenhang mit irgendeinem negativen Faktor für die Völker habe ich nie feststellen können.

    Laufen und spinnen sie sich natürlich queer über bzw. durch die Waben, dann dürfte imker schonmal aufmerksamer und hektisch werden. :wink:


    Schöne Grüße und einen angenehmen Restsonntag!
    Patrick

    Guten Abend, JaKi!


    Ich sage ganz klar ja.

    Denn: Der Boden ist (noch) offen, die Temperaturen angenehm und die Bodenfeuchtigkeit beinahe wieder als "gut" zu bezeichnen, zumindest im Oberboden.


    Also, Ärmel hoch, Schüppchen raus und gib ihm! :wink:


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Ich hänge mich hier (hoffentlich mit dem Segen des Threadstarters?!) mal dran:

    Und zwar bin ich bekennender den-Boden-frei-haben-geil-Finder und wollt` hier mal fragen ob es auch Forianer gibt, die ihren nicht allzu schweren Kram in ausschließlich in der Wand befestigten Regalsystemen aufbewahren. Falls ja würde ich mich sehr über kurze, knackige :wink: und ggfs. linkgespickte Antworten freuen.


    Schöne herbstliche Grüße

    vom

    Patrick

    So, nu` doch nochmal direkt hinterher:


    Ich hatte stark gegen Varroa behandelt. 3 Mal Milchsäure im 7 Tage Abstand.

    Stark gegen Varroa = 3x MS in der gesamten Saison und sonst nix?!:eek:


    das mache ich seit Beginn so und das hat mir auch sehr stark geholfen.

    Womit sich über diese 3 Jahre deiner Imkerei die Milbenlast in den Völker nund Ablegern laaaangsam, aber stetig hochgeschaukelt haben dürfte.

    Ich selber habe vor ein paar Jahren mit Milchsäure gearbeitet und bin im Nachgang äußerst unzufrieden mit deren Wirksamkeit.


    Jedes Volk besaß eine Windel und die sahen echt gut aus.

    Als bekennender Nicht-der-Windel-glauben-Imker kann auch da eine wesentliche Fehlerquelle liegen, sprich die Windeln spiegeln aus ... diversen Gründen nicht den tatsächlichen Befallsgrad in den Völkern wider.

    Auch hierzu habe ich eigene Erfahrungen - durchweg schlechte.

    Offenbar bin ich nicht penibel / fähig genug beim korrekten Ermitteln des Milbenfalls, inkl. eingefetteter, geölter, windsicherer oder sonstwie präparierter Windeln oder ich hatte immenses Pech. Glauben tu` ich aber fest an eine Variante des Erstgenannten, weshalb ich vom Zählen der 8-beinigen Plagegeister definitiv wieder weg bin. Ein grober Eindruck hilft mir mittlerweile besser weiter.


    Kann die Varroa von außen eingeflogen sein? da tatsächlich alle Völker erwischt wurden glaube ich nicht dass ich diesen Fehler verursacht habe.

    Ja, aber...genau ob deiner Schilderung bin ich mir beinahe sicher, dass es ein imkerlicher Fehler war, der zu dieser Situation jetzt geführt hat.


    Gruß

    vom

    Patrick, der auch schon reichlich (imkerliche) Fehler gemacht hat...

    "Guten" Nachmittag, Kabal!


    Vorab: Aufrichtiges Mitgefühl, wenngleich ich im Hinterkopf habe, dass du dieses Jahr schon wiederholt "Hantier" bei und mit deinen Völkern hattest?!


    Kann das sein oder werfe ich da was durcheinander?


    Alle Völker saßen vor 6 Wochen auf knapp 8 Dadant und waren starke Völker.

    Woran machst du dieses "Stark" genau fest? 8x wirklich flächig (!) besetzte Dadant vor 6 Wochen und unter Berücksichtigung der damaligen Temperaturen klingt okay, aber spontan auch nicht unfassbar überragend stark.

    Ich vergleich`s im Geiste für mein Verständnis 1:1 mit meinen 1,5ern DNM.


    Bei Öffnen Heute kam mir das erste Volk sehr schwach vor, Königin ist da aber maximal 500 Bienen.. eventuell dachte ich gab es hier Räuberei oder ähnliches aber die markierte

    Königin war vorhanden weshalb ich das ausschloss.

    Der Umstand, dass überhaupt noch Irgendwer lebt(e), schließt m. E. Räuberei ebenfalls aus.

    Bei +/- 500 kann man allerdings beim besten Willen nicht mehr von einem Volk sprechen.


    das zweite Volk auch Königin vorhanden aber ebenso maximal 500 Bienen.. das dritte Volk keine Königin mehr, das vierte und fünfte Volk komplett ausgezogen (keine einzige tote Biene vor dem Stock oder im Stock

    Spätestens an diesem Punkt würde ICH einen klassischen Varroaschaden als finale Ursache des Sich-Abfliegens dieser Völker benennen.


    kein Tropfen Honig bzw. Winterfutter mehr drinnen, merkwürdig?

    Merkwürdig vielleicht. Je nach Witterungsverlauf in den letzten 6 Wochen bei Euch aber ggfs. schlichtweg logisch:

    Die Völker flogen sich nach und nach ab und wurden entweder währenddessen bereits (still?!) oder aber im Nachgang leergemacht / beräubert. Bei klassischer Räuberei sollten die Waben aber ordentlich zerpflückt aussehen und die Fluglöcher / die unmittelbare Umgebung derselben kleben. Ist dies der Fall?


    Das einzige was ich dieses Jahr geändert habe ist das Propolis Gitter das auf dem Volk lag.

    Was ich für vernachlässigbar halte.


    vor 6 Wochen war noch alles in Ordnung.

    Nope. Schlichtweg nope.

    Da werden die Völker aller Wahrscheinlichkeit nach bereits im Sterben gelegen haben. Nicht unbedingt offensichtlich, insbesondere für den (fortgeschrittenen) Anfänger, aber so wird`s gewesen sein.


    ich weis nicht was ich mit den zwei ganz schwachen Völkern tun soll.

    Wenn du damit die 2 x ~500 Bienen meinst: Erlöse sie. Verschließe die Beuten und schwefle kurz und schmerzhaft ab.


    ich wäre sehr sehr hilfreich für jede Hilfe was hier passiert ist.

    Um es auf den Punkt zu bringen:

    Die 2020er (und ggfs. bereits die 2019er) Varroabehandlungen haben den Milbenbestand in den Völker nicht ausreichend reduziert, sodass die (bereits vorbelasteten) Völker nicht ausreichend gesunde Winterbienen erbrüten konnten um jetzt und in den kommenden Monaten zu überleben.

    Nicht mehr, nicht weniger (mit allen Unwägbarkeiten einer Ferndiagnose).


    Ich empfehle daher:

    1. Beuten verschließen!

    2. Fehleranalyse vor Ort, idealenfalls mit versierten Kollegen aus dem IV (Könntest du Fotos der Völker bzw. der Waben machen?)

    3. Material sichten, sortieren und ggfs. entsorgen bzw. ausschmelzen

    4. Über den Winter ein bewährtes und für dich umsetzbares Konzept zur Varroabekämpfung suchen und finden und dann...

    5. Krönchen richten, Mund abwischen, transparent, offen und ehrlich schauen wo du in deiner Umgebung Bienen für das nächste Jahr bekommst.


    Kopf hoch!


    Schöne Grüße

    Patrick

    Good evening, Brumm&Summ!


    Vor ca. 4 Wochen habe ich einen Ableger von meinem Haus an den eigentlichen Bienenstand verbracht.

    Trotz des Zeitraumes seit dem Umstellen und trotz Gerüttel und Efeu am / im / vor`m (?) Flugloch wundert es mich nicht wirklich, dass justemang heute nennenswerte Mengen Bienen am alten Standplatz auftaucht(t)en.

    Von meiner Region ausgehend war nämlich heute der seit einigen Wochen angenehmste Flugwettertag seit einer ganzen Zeit. Was dann dazu führt, dass bisher nicht wieder ausgeflogene, aber schon am alten Standplatz eingeflogene Flugbienen den ersten Wieder-Ausflug wagen.

    Ist das Flugloch dann nicht immer noch ordentlich mit was-auch-immer "verstellt", fliegen sie straight zum bekannten Heimatort.


    Bis jetzt noch nicht, das wollte ich auch dann heute Abend noch beobachten. Und bis jetzt waren es auch nie viele Bienen, maximal 10-20 Stück, aber heute sind es bestimmt einige hundert.

    Ich bin gespannt! Haben diese paar hundert Bienen sich denn nun am alten Standplatz gesammelt oder sind sie Richtung Abend / Dämmerung zurückgeflogen?


    So oder so würde ich empfehlen, dass Flugloch am neuen Standplatz neuerlich und bis auf wenige, wirklich enge Durchgänge wieder zu "verstopfen". Dann sollten die, sei es per Imker :wink: oder aus eigenem Antrieb, wieder heimgekehrten, verwirrten Flugbienen beim nächsten Ausflugsversuch merken, dass sich etwas verändert hat und sich dementsprechend neu einfliegen.


    Viel Erfolg und schöne Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Abend zusammen!


    Ich habe nach ein paar Jahren der Sirupfütterung mittels Eimern, Wannen, etc. in aufgesetzten Leerzargen wie auch nachfolgender, testweiser (Auf-)fütterung nur mit Futterteig (in der Deckelaussparung bei den Segebergern) im Anschluß auf Futterzargen umgestellt, welche ich derzeit in hervorragendem (!) Zustand :wink: weiter verkaufe.

    Gelandet bin ICH für MICH schlußendlich bei den Plastefuttertaschen in Ein- oder Zwei-Wabenbreite.

    Diese haben für mich neben dem absolut grandiosen Umstand, dass sie 365 Tage in den Völkern "gelagert" werden können auch ansonsten schlicht mehr Vor- als Nachteile.

    Keine versaufenden Bienen, kein Gefummel und Gefrickel mit irgendwelchem Schwimmmaterial, kein Gekarre von A nach B, kein erforderlicher Stauraum im Lager für einen Großteil des Jahres, jederzeit die Möglichkeit einer ggfs. erforderlichen Fütterung, wesentlich weniger Verbau als in FZ-Aufstiegen oder unter dem Boden derselben (dieser "zwang" mich zum Zuschnitt von extra ziwschengelegten Plexiglasplatten, um so einen annähernd unablöslichen Verbau zwischen Oberträgern und Unterseit der Futterzargen zu verhindern - ja, ich weiß, der beespace, aber da ich die Teile alle extern beziehe habe ich darauf keinerlei Einfluß), keine nach spätestens zweimaligem Einsatz und Lösen / Wiederbefestigen absolut bienengängige, deformierte ,weiche, labbrige Lochbleche in dann eben nicht mehr bienendichten Futterzargen, etc, pp..


    Der zentrale Nachteil ist in meinen Augen ganz klar der direkte Kontakt zu den Bienen bei jedweder Fütterung sowie ein reduziertes Fassungsvermögen im Verhältnis zu den FZ, allerdings kann ICH es MIR tatsächlich leisten, insbesondere während der AUFfütterung allabendlich auf dem Rückweg von der Arbeit eben am Stand anzufahren und die Immen zu atzen. :wink:


    Dies habe ich 2020 jetzt wirklich konsequent umgesetzt und so zuletzt in ca 1 1/2 Wochen alle Völker entspannt mit der erforderlichen Portion Winterfutter versorgt.


    Lerneffekt ganz nebenher:

    Die FFP3-Maske, die ich beim frühjährlichen Ableger-OS-Sprühen trug und die offenkundig "bienenaktivierende" Atemluftbestandteile zurückhält, kombiniert mit grdstzl. braven Bienen, ein bißchen Ruhe, Latexhandschuhen (für`s Gefühlserlebnis! :wink:) und Übung, lässt auch komplett rauch- und beinahe schutzloses FZ-Befüllen zu. Auch bei schwierigem Wetter.


    Herbstliche Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Abend zusammen!


    In Ermangelung des bisherigen Threads zur Asiatischen (Riesen-?)Hornisse / Vespa velutina und aus aktuellem Anlaß eröffne ich dies` Thema neuerlich.


    Es ist ... unschön, egal welche Art im oben verlinkten Artikel nun tatsächlich gemeint ist. Ich gehe eher von der Vespa velutina aus, aber nix Genaues weiß man nicht.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Morgen, Wolfgang!


    Das ist in der Tat eine unerfreuliche Situation und auch wenn ich nicht glaube, dass es zwingend elementare Probleme geben muss, so würde ich den Ableger dennoch Tag für Tag ein Stückchen drehen - so lange bis das Flugloch um die Ecke gedreht ist und somit idealenfalls mehr Abstand vom Wespeneinflug hat.

    Andererseits, ich sehe gerade, diese Möglichkeit besteht aus der abgebildeten Sicht nur nach rechts, da links ein weiteres Volk (?) zu stehen scheint. Und dann wäre das Bienenflugloch tendenziell eher näher am Wespeneinflug.


    Alternativ könntest du versuchsweise ein breites und ausreichend langes Brett unter die Ablegerbeute legen, welches so weit nach vorne rausragt, dass der effektive Wespeneinflug nach vorne verlegt wird.


    Ansonsten könntest du auch mittels dieser Methode deinen Ableger am Stand verstellen. Wenn`s wirklich vernünftig gemacht wird, dann klappt`s meiner Erfahrung nach auch ebenso.


    Könnten so viele Wespen den Ableger auf Dauer zu sehr stressen?

    Das könnte (!) in der Tat in den nächsten Wochen passieren, denn das Wespennest hat seinen Höhepunkt noch vor sich.

    Wie ist denn bisher die Stimmung bei den fluglochwachenden Bienen am betroffenen Ableger? Herrscht bereits Stress?


    Könnten die Wespen zum "Großangriff" blasen?

    Das wiederum glaube ich nicht - mit etwas Glück halten sie sich sogar an den Burgfrieden und kümmern sich kaum bis gar nicht um die Bienen vor der eigenen "Haustüre".


    Viel Erfolg und schöne Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Morgen in die Runde!


    Könnte man bei Ablegern nicht auch an eine Thymovar-Behandlung ohne vorhergehende AS-Behandlung denken?

    Könnte man sicherlich. Mangels jeglicher eigener Erfahrung mit Thymovar kann ich da aber nichts zu sagen.


    Wie kurz hintereinander würdest Du sie machen? Oder lieber 1 mal und dann etwas länger

    Auch hier kann ich mangels Erfahrungen mit Langzeitverdunstern nichts zu sagen. I´m sorry.

    Ameisensäure-Schwammtuch würde ich bei den genannten Ablegern gefühlt 2x im Wochenabstand machen. Dann hätten die danach noch Zeit satt zum Weiter-Erstarken.


    Gruß

    Patrick

    Hallo Bernd!


    Die haben Ihre MS-Sprühbehandlung im Mai bzw. Anfang Juni bekommen.

    Dann solltest du m. E. tunlichst und dringendst die Ableger mit irgendeiner Form der Behandlung zeitnah bedenken!

    Mit MS, gerade früh im Jahr bei Ablergern, habe ICH nur negative Erfahrungen gemacht.


    Bleibt dann nur eine AS-Behandlung im September?

    Je nachdem von wann die Ableger sind und wie lange die Königinnen darinnen bereits legen würde ich (weil ich`s auch selber so mache, trotz OS nach Bildung und dem Vorhandensein verdeckelter Brut!) zeitnah (!) 1-2x AS-Schwammtuch durchführen.


    Unfassbar fies warme Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Morgen, Lautenbachimker!


    Ich hatte dieser Tage selber einige unbrauchbare Waben in meiner Mülltonne und als diese an die Straße musste ... war der Deckel nicht press zu.

    Am späten Nachmittag sah ich das sich anbahnende "Fest" und habe natürlich nicht nur die Tonne bündig geschlossen sondern auch, und jetzt wird`s interessant, Japanisches Heilpflanzenöl an den Tonnenrand geträufelt.

    Sicherlich auch daher war nach 1, 2 Stunden wieder Ruhe.

    Auf diesen Gedanken war ich vor einigen Jahren gekommen als ich es aus imkerlicher Schusseligkeit geschafft hatte, einzelne am Stand gebildete Ableger einer Räuberei auszusetzen.

    Da gab`s dann neben einem auf wirklich nur eine Bienenbreite maximalstverengten Flugloch diverse Tröpfchen Nelken- / Jap. Heilpflanzenöltropfen auf`s Anflugbrett und rund um die Beute auf die Palette und die Räuberinnen fanden`s merklich unattraktiv.


    Sicherlich, es ist und bleibt immer nur eine absolute Notlösung, zumal diese Öle ganz fürchterbare Ätz-Stellen auf Styrodur (und vermutlich vielen anderen Materialien) hinterlassen, ist aber meines Erachtens deutlich besser als nix.


    Um konkret auf deine Fragen einzugehen:

    Meine Frage: wann "merken" die Bienen, dass es hier nix mehr zu holen gibt, bzw. wann "verlernen" sie diesen Anflugplatz?

    Das kann, je nach in die Räuberei eingebundener Bienenmenge, durchaus tagelang andauern.


    Oder habt ihr generell eine andere Idee die Räuber vom Keller wegzubringen?

    Siehe oben. Ich würde mit genannten Substanzen gut beträufelte Lappen an / neben die Türe hängen. Wichtig, ich erwähne es lieber 1x zu häufig statt 1x zu selten: Pass` auf, dass du dir nix damit versaust!


    Viel Erfolg!

    Patrick