Beiträge von Patrick Johannes

    Gut` Mittach, Bernd!


    Habe Probegläser abgefüllt.

    Nur interessehalber oder mit einer konkreten Zielsetzung?


    Ist alles nur durchs Doppelsieb gegangen.

    "Nur"? Bei mir ist ein Doppelsieb Grob- und Feinsieb in Einem. Muss man da deiner Meinung nach noch mehr sieben?


    Aber jetzt zum Rühren, ich wollte rühren, wenn die Probegläser trübe werden (Kistalisation)

    Das ist eine nicht so gute Idee, denn wenn die Gläser nicht 100%ig so stehen wie der restliche Honig und selbst dann kann es dir passieren, dass einzelne Gebinde bereits zu kristallisieren beginnen und andere nicht.

    Ich empfehle daher eine bei Frühtracht 2-tägige Kontrolle der relevanten Gebinde, vermutlich Eimer, auf Trübung / Aufhellung.

    Beginnt das Erste, so fülle ich es in den Edelstahlabfüllkübel und vermenge es beim Rühren mit den noch flüssig(er)en Honigen aus den anderen Lagergebinden.


    Oder einfach täglich rühren und dann aber wie lange?

    "Einfach" ist so ähnlich wie "mal eben" und bei Beidem haben mich die Bienen und das Drumrum gelehrt, dass es gar keine gute Idee ist. Nie nimmer nicht.

    Verfahre wie oben von mir geschildert und rühre deinen sich trübenden Honig dann täglich 1-2x für maximal 5 Minuten langsam durch. So lange bis sich auf der Oberfläche der oft genannte Perlmuttschimmer bildet. Dann rühre ihn ggfs. noch einmal, lass` ihn ein paar Stunden ruhen und fülle dann ab.


    Viel Spaß und schöne Grüße

    Patrick

    Moin Axel!


    Ich bin zwar nicht Markus, meine aber dennoch auf

    Was ist denn 'pampiger' Honig

    antworten zu können.

    Und zwar ist "pampiger" Honig kein unhöflicher Brötchenaufstrich :wink:, sondern aus meiner Sicht ein während des Kristallisationsprozesses zu häufig und ggfs. zu intensiv gerührter Honig. Der ist dann farblich zwar wie der "feinsteife" Honig, fließt aber.

    Sprich ein Honig, der bei Schräglage aus dem Glas fließt obwohl feinkristallin, der ist in meinen Augen pampig.


    wie verhindert man den?

    Indem man dosiert und nicht zu schnell rührt. Ich bspw. rühre meine Frühtracht oder auch die angeimpften Sommertrachthonige 1-2x täglich für maximal 5 Minuten. Soll heißen der jeweilige Eimer wird 1x flächig gut durchgerührt und dann reicht`s auch.


    Keep it simple, stupid and most efficient!


    Simple Grüße

    Patrick

    Guten Nachmittag zusammen!


    Die von mir in diesem Faden beschriebene und gezeigte Frühtracht ist mittlerweile nicht nur hervorragend durchkristallisiert, nein, sie blüht bereits aus. :eek: Das habe ich so zeitnah auch noch nicht erlebt. Nunja, man lernt nie aus...

    Tippe mal auf einen sehr (!) trockenen Honig als Ursache.


    Gruß

    Patrick

    Gutan Abend Manuel!


    Mir zerschroten sie teilweise die Segeberger Deckel.

    Von welchen Ameisen schreibst du in deinem Fall? Große rote Waldameise oder eine der kleineren Arten? Habe bei Letzteren noch nie davon gehört, dass die aktiv das Beutenmaterial zerstören.


    Eine Lösung müssen wohl Beutenständerfüße in Schüsselchen mit Öl sein. Da müsste man hier im Forum mittels Suchfunktion irgendwo was zu finden.


    Gruß

    Patrick

    Guten Spätnachmittag, Queen_Bee!


    Ich habe fast jeden Sommer viele Ameisen um die Bienenbeuten herum. Hin und wieder brüten sie sogar auf den Abdeckfolien.

    Ist bei mir genau so, ab davon, dass ich keine Folien verwende und die Ameisen dann in den Falzen ihre Brut auf`s "Sonnendeck" bringen.

    Ganz ohne die Bienen merklich zu stören.


    Ein Umzug - wie oben angeraten - kommt nicht in Frage, da das Bienenhaus ein richtiges Haus ist.

    Gibt es denn über den Umstand hinaus, dass da Ameisen sind, irgend einen konkreten Grund mit den Bienen umziehen zu müssen?


    Nun gibt es natürlich entsprechende Köderboxen, an denen sich die Ameisen bedienen und den Giftstoff so in ihr Nest tragen.

    Richtig, die gibt`s. Meiner Meinung nach zur Bekämpfung von wirklich massivem Ameisenaufkommen an entsprechend sensiblen Stellen, etwa in Wohnräumen. In der mehr oder minder freien Natur an oder in einem Bienenhaus sähe ich so adhoc keinerlei Rechtfertigung, die Ameisen zu töten.


    Ist dies für die Bienen bedenklich?

    Weiß ich nicht, glaub` ich aber auch nicht.


    Gehen Bienen an diese (kohlenhydratreichen) Köder?

    Bezweifel` ich. Außer die Köderboxen duften nach Nektar / Honig.


    Können diese Köder den Bienen allein durch die räumliche Nähe irgendwie schaden?

    Bezweifel` ich ebenfalls.


    Gruß

    Patrick

    Guten Mittag zusammen!


    Auch wenn ich mir zunehmend sicher bin, dass es nur (klein-)anteilig Raps ist, so war der Stand (im Wortsinne) gestern morgen:


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    Schöne Grüße

    Patrick, der gestern mi`m Etikettieren anfing und auch fertig wurde...


    P.S.: Das ist eines der letzten Gläser aus dem Abfüllkübel, daher ist recht viel unentwichene Restluft obenauf.

    Guten Freitag zusammen!


    Auch hier blüht die Robinie, die Blütenanzahl scheint mir auf den ersten Blick im Verhältnis zu manch anderem Jahr allerdings verhältnismäßig gering.

    Jetzt sind ab Mittag erstmal ~ 3 Tage mit ordentlich Wind gemeldet, danach kann man weiterschauen was noch an Blüten dran hängt.

    Davon ab passt`s aktuelle Wetter meines Erachtens top.


    Bedeckt-schwüle Grüße aus dem Westen

    Patrick

    Moin zusammen!


    Es geht los, vermutlich an den ersten Bäumen bereits heute (die Bilder sind von gestern Abend):


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    Frühsommerliche Grüße

    vom

    Patrick

    Moin Philipp!


    Bezüglich der Lüftung: Ich habe die Möglichkeit den Fluglochverschluss noch oben zu drehen. Damit würde ich ein ca. 6cm großes, mit feinem Drahtgitter verschlossenes, Loch freilegen ohne das Flugloch zu beeinträchtigen. Sollte ich das zwecks Belüftung vielleicht tun?

    Nein. Schlicht nein. Kein Gefummel, kein Gefriemel. Die Bienen haben sich auf die jetztige Belüftungssituation eingestellt und werden der ziemlich sicher ziemlich problemlos Herr.

    Warum aus meiner Sicht noch "nein": Ein offenes Gitter duftet bzw. lässt mehr Duft nach draußen als ein kleines aber feines Flugloch und bei der kleinsten Trachtlücke hat der Ableger ggfs. ein absolut vermeidbares Problem, da o. g. Duft durch`s "große" Gitter Spürbienen anderer Völker anlocken könnte.


    was würde denn in 2-4 Wochen bei der ersten Durchsicht alles wichtig sein?

    1. (innere) Ruhe

    2. Zeit, ohne -druck

    3. ein über die Schulter schauender, anleitender und erläuternder Imkerpate


    Auf meiner gedanklichen To-Do Liste steht bis jetzt:

    - Suche nach Königin

    - Generelle Beurteilung der Waben und Aufteilung Brut, Futter, Pollen, Ausbauzustand Mittelwand

    Klingt grundsätzlich vernünftig.

    Bevor du dich aber auf die Suche nach einer jungen, ungezeichneten und ggfs. noch hektisch über die Waben sausenden Jungkönigin versteifst, such nach Stiften, die unten mittig in den Zellen stehen / liegen. Schau weiterhin nach, ob das Brutnest vorbereitet ist, sprich ob mittig in den Waben Bereiche mit glänzend geputzten, leeren Zellen sind. Versuch` einzuschätzen ob die Bienen ruhig sind - als Anfänger m. E. fast unmöglich vor lauter eigener Aufregung und Reizüberflutung, daher der empfohlene erfahrene Imker an deiner Seite.

    Relevant könnte ergänzend und je nach Trachtsituation vor Ort auch ein genauerer Blick auf die Futtersituation im Ableger sein, sprich die Waben sollten schon noch einen Futterkranz haben, nicht aber randvoll getragen worden sein. Stichwort bald einsetzende Lindentracht, welche durchaus immense Einträge mit sich bringen kann, auch bei kleinen Einheiten.


    Meine aktuelle Idee ist: Umzug in die große Beute in ca. 4 Wochen und dann direkt eine Behandlung mit Apilife Var.


    +/- 4 Wochen könnte passen, hängt aber wie erwähnt von der Bienenmasse im Ableger ab. Eine dann legende Jungkönigin vorausgesetzt. Sollte die dann nicht definitiv da sein, erübrigt sich der Umzug.

    Statt ApiLifeVar zur durchaus sinnvollen Behandlung zitiere ich mich mal selber mit

    Stichwort Oxalsäure sprühen.

    und wiederhole das hiermit gerne nochmal. Das entsprechende Präparat kann man käuflich erwerben und es macht bei sachgemäßer Anwendung auch keine Probleme. Auch hier könnte der Imkerpate vor Ort helfen.


    Sonnige Grüße

    Patrick


    P.S.:

    Ein ehrlicher und gut gemeinter Rat noch: Hab` keinerlei Hemmungen, deinen Paten die o. g. Punkte zu fragen, auch wenn er / sei / es vielleicht komisch und / oder verständnislos schaut.

    Hallo Elmue!


    Hintergrund ist, dass ich am Samstag gerne schleudern möchte und am selben Tag dann, wenn die HR unten sind, die Bienen aus dem Raps wieder an ihren eigentlichen Stand stellen möchte.

    Das halte ich, insbesondere vor dem Hintergrund der zu erwartenden / herrschenden Temperaturen für eine ganz arg besch-...eidene Idee. Wenngleich ich sie voll nachvollziehen kann, denn Völker ohne HR druff sind nun mal wesentlich handlicher.

    Bedenke aber: Die nicht unterhebliche Bienenmasse der HR ist wo? Im Brutraum, richtig. Und das musst du sie, sollten sie mangels Platz inner Beute vor`m Abwandern noch vor`m Flugloch rumhängen, hinkriegen, da du ebendies` Flugloch sonst nicht schließen kannst. Was dann zu einem oder auch zwei rammelsvollen BR führt, dessen Bienenmasse meines Erachtens unfassbar schnell verbrausen könnte.


    Wenn die Bienen bei Regen daheim sind könnte ich ja auch schon früher am Tag die Kisten zumachen (also nicht die Dunkelheit abwarten) und mich auf den Weg machen. Dazu müssten sie aber alle gegen Mittag nach Hause kommen.

    Ich sag`nur: Lass das! Dieses Vorgehen wird zu absolut vermeidbaren Flugbienenverlusten führen. Du könntest natürlich den sprichwörtlichen "Lumpensammler" stehen lassen, hast dann aber den Vorteil einer gesparten Fahrt nicht mehr.


    Oder, wenn die Bienen bei Regen unter Blättern warten sollten, müsste ich ja wieder Flugwetter abwarten bis alle wieder nach Hause fliegen können und dann erst bei Dunkelheit umstellen. Dann könnte ich am Samstag evtl gar nicht umstellen, sondern erst Sonntag Abend.

    Siehe rot.

    Du könntest in dem Zusammenhang aber bereits Samstag Abend die leeren HR wieder aufsetzen, die Bienen diese über Nacht ohne (Such-)Stress säubern, reparieren und neu verkitten lassen und dann am Sonntag Abend gaaaanz entspannt weiterwandern.


    Wie macht ihr das?

    Beispielhaft:

    - Freitag morgens vor Flugbeginn die BF einlegen

    - Samstag möglichst früh die HR abnehmen

    - Schleudern

    - Samstag Abend die leeren HR wieder aufsetzen

    - Sonntag-, besser Montagabend weiterwandern


    Gruß

    Patrick


    P.S.:

    Das "besser Montagabend" resultiert daraus, dass die HR-Waben dann sehr sicher wieder richtig stabil befestigt worden sind und kein Geklapper inkl. tödlichem Bienengequetsche zu erwarten ist.

    Moin Mark-o!


    Meinen wäre der zu hart, er muss hier fein cremig sein und bloß keine grobe Kristallisierung

    Das ist hier exakt genauso.

    Der so abgefüllte Honig wird hervorragend feinsteif und hat keinerlei grobe Kristalle.

    Was führt dich zu der Annahme, der obige Honig bzw. in diesem Kristallisationsstadium abgefüllter Raps-/Frühtrachthonig kristallisiere grob aus und werde (langfristig) hart?


    Einen wundervollen Tag wünscht

    Patrick

    Herzlich Willkommen im Forum, Philipp!


    Wann kann/soll ich den Ablegerkasten zum ersten Mal öffnen und einen ersten prüfenden Blick auf die Waben werfen und wann soll ich den Umzug in die normale Zanderbeute vornehmen?

    Ich würde gute 14 Tage vergehen lassen bevor du den ersten Blick in deinen Ableger wirfst. Bis dahin kannst du deine Anfänger-Neugierde sicherlich neben dem Lesen im Forum und in Büchern auch mit Fluglochbeobachtung etwas in den Griff zu bekommen versuchen. Und ja, ich weiß wie verdammt schwierig das sein kann. :wink:

    Mach` dir in dem Zusammenhang, ggfs. zusammen mit (d)einem Imkerspaten, so denn vorhanden, auch schonmal direkt Gedanken darüber, was konkret du beim o. g. "Kontrolltermin" a) zu sehen und erkennen erwartest und was du b) tun möchtest - Stichwort Oxalsäure sprühen.


    Den Umzug solltest du vornehmen, wenn der Ableger den Kasten richtig füllt, d. h. alle Wabengassen wirklich flächig besetzt sind und wenn auf mehreren Waben flächig verdeckelt Brut ist. Früher geht durchaus auch, später kann in Richtung Schwarm aus Platzmangel schief gehen.

    In dem Zusammenhang: Nichts übereilen und vorher nachdenken / -fragen!


    Kann es sein, dass es in dem Ablegerkasten zu warm wird? Immerhin hat er ja kein Lüftungsgitter von unten.

    Das wird sogar so sein, allerdings kriegen die Bienen das mittels der zu erahnenden Fächelei für gewöhnlich ganz gut selber in den Griff. Ruhig Blut!


    Schöne Grüße und viel Freude mit den Damen!

    Patrick