Beiträge von Patrick Johannes

    Moin Erik!


    Sauberer Stand, den du da hast - macht Spaß, den anzuschauen.

    Und: Er macht ebendrum einen sehr guten Eindruck. Find` ich spitze, denn viele Stände sehen für meinen Geschmack zu ... nennen wir es "improvisiert" aus.


    Das an dieser Stelle aber nur am Rande.


    Ob des Zeitpunktes der Anwanderung bin ich zugegebenermaßen auch ziemlich vewirrt, da es meines Erachtens für die Bienen dort in den nächsten ~ 8 Wochen aller Voraussicht nach nix (mengenmäßig) Interessantes zu holen geben sollte.

    Falls das Gros der näheren Umgebung ähnlich bewachsen ist wie der auf den Fotos erkennbare Hintergrund.

    Danach ... wird`s bestimmt echt spannend!


    Solange du in den nächsten Wochen entsprechend auf den Futterstand achtest und Frühtracht kein Muß ist, solange isses aus meiner Sicht ein absolut vertretbares Experiment.


    Gespannte Grüße

    vom

    Patrick

    Moin zusammen!


    Für gewöhnlich äußere ich mich zu derlei Themen nicht, weder hier noch an anderer Stelle, aber die Überschrift hat mich dann doch angefixt.

    Ich muß vorab aber auch gestehen, ich bin ob meiner Tätigkeit im pädagogischen Bereich allerdings auch schon über Jahre vorgeschädigt was jedwesde Form von Begriffsklauberei angeht. Was ich davon halte entnehmt ihr bitte dem unterstrichenen Teil des vorstehenden Substantives. :wink:


    Zum eigentlichen Artikel des DBIB kann ich sagen, dass die grundlegende Forderung nach der "simplen" (im Sinne von klaren) Begrifflichkeit Imker`*in meine volle Zustimmung findet, gerade von Seiten einer Vertretung eines Berufsstandes. Die Geschichte mit den div. Tierwirten war / ist in der Begrifflichkeit auch nicht Meins, egal in welcher Richtung. Aber gut.


    Auch den Gedanken des wie auch immer zu benennenden Sachkundenachweises für angehende (und bereits aktive?) Imker*innen finde ich gut und befürwortenswert.

    Wenngleich ich diese wie auch viele weitere Formen der Bürokratisierung vom Grundsatz her ablehne, so ist sie meines Erachtens im Falle von jedweder Tierhaltung im Grundsatz doch (LEIDER!) richtig und wichtig.

    "Leider" weil offenkundig tatsächlich wesentlich zu viele Menschen sich "mal `nen Hund", "mal eben `n paar Bienen in so `ner Kiste" holen. Beides mal so als vielleicht gerade sehr präsente Beispiele.


    Was ich dann nicht mehr nachvollziehen kann ist dann der inhaltliche Teil, in dem der bisherige Hobbyimker dann zum "Freizeitbienenhalter" umformuliert werden soll. Im Ernst, bei der Wahrnehmung von derlei Wortspielchen bluten mir Augen und Ohren. :roll::roll::roll:


    Aber gut, wenn die Gesellschaft in Gänze oder auch nur Teilen der Meinung ist, dass durch neue Bezeichnungen Schwierigkeiten in der Realität wegzuformulieren sind: Bitte.

    Dann betreibe ich demnächst eine "Freizeitbienenhaltung" und, ich zitiere, "betreue" und "beherberge" Bienen.

    Ich frag` mich spontan jetzt nur, wer "beerntet" dann meine Bienen? Kommt da dann ein nach Definition "Imker" für vorbei? :wink::-?


    Ich fasse mich zusammen:

    - Begriffsklauberei zwecks Verschlimmbesserung von Irgendwas: Bäh!

    - Sachkundenachweis bei Interesse an Imkerei / Bienenhaltung: Bitte gerne!

    - Ich schlage hiermit hochoffiziell :wink: vor, (weiterhin?!) die Begrifflichkeiten "Berufsimker", "Nebenerwerbsimker" und "Hobbyimker" zu verwenden. Punkt.


    Sonnige Grüße

    Patrick

    Guten Tag, CptnBruno!


    Ich imkere in DNM 1,0 und DNM 1,5, allerdings bei DNM 1,0 mit "nur" einem BR. Ahja, in den HR habe ich ebenfalls überall DNM 1,0.

    Und ich erweitere "schon immer" :wink: sehr früh und großzügig.


    Gruß

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Um zurück zum Threadtitel zu kommen:

    Ich habe auf einigen Wirtschaftsvölkern bereits die HR drauf und diese waren gestern erstaunlicherweise auch bereits spürbar angetragen. Zwar nur partiell, aber deutlich.

    Ich tippe auf die warmen Tage in der letzten Woche, wo Schlehe, evtl. letzte Weiden und erste Wildkirschen etwas gehonigt haben dürften.

    Interessanterweise werden auch die 2. HR bereits ordentlich belaufen und teils besetzt. Was mir zeigt, dass der Zeitpunkt zum Aufsetzen gut 1 1/2 Wochen nicht verkehrt war.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Staplerfritze :

    Ich würde ganz schlicht ein paar dickere, idealenfalls moosbewachsene Aststücke in den Teich geben. Auf derartigen Unterlagen setzen sich die Wasserholerinnen gerne und auch verhältnismäßig sicher hin.

    Grundsätzlich bin ich diesbzgl. der Meinung, dass ein gewisser Prozentsatz ertrinkender, auch weil alter, Bienen normal ist.


    Was sind bei dir denn

    viele

    Bienen? Also so grob geschätzt.

    Bei 10 Wirtschaftsvölkern an einem Standort würden mich ... puuuh ... auch 100 Bienen nicht unbedingt massiv beunruhigen.

    Wobei imker bei Ertrunkenen in der genannten Dimension dann auf jeden Fall die Landestellen optimieren sollte.


    Nachdem ich genau geschaut habe, sind das meist kurzleibige, also virengeschädigt.

    Rein aus Interesse würde ich dich bitten vielleicht mal ein Foto von einigen dieser deiner Meinung nach virengeschädigten Bienen einzustellen / zu verlinken.

    Meines Erachtens schafft es nämlich keine viral angeschlagene Biene durch den Winter, geschweige denn, dass sie dann auch noch energetisch in der Lage wäre, Wasser (oder Tracht) zu holen.


    Schöne Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Morgen, oleeiner!


    Ich kann mich meinen Vorschreibern im Grundsatz nur anschließen: Versuch macht kluch. :wink:


    Und: Versuch macht Spaß ... und Spannung.

    Ist also quasi ein imkerliches Überraschungsei - mit ein wenig Glück ist neben etwas Spielerei auch Süßes drin.


    Ich selber bin über einige Jahre auch in verschiedenst aufgestellte Waldgebiete hier im Kreisgebiet gewandert und habe viel dadurch gelernt.

    Unter Anderem auch, dass auch Kiefern (seltenst) honigen können. Das gibt dann einen dir geschmacklich die Hose ausziehenden, tiefschwarzen und wasserartigen Honig, welcher ewigst flüssig bleibt. Ich selber habe noch ein Glas davon da - es ist min. 10 Jahre alt und noch flüssig. Also er, nicht es. :wink:


    Darüber hinaus sollte es in einem wie von dir beschriebenen Wald doch auch sicherlich Brombeeren im Unterwuchs geben, oder?!

    Wenn davon genug da sind, dann gibt`s einen auch auskristallisiert noch schön orangen, kräftig-würzig schmeckenden Waldblütenhonig.

    In den von mir angewanderten Waldstücken war die Brombeere jedenfalls immer die zuverlässigste Blütentracht.


    Zum konkreten Standort für die Völker ist vielleicht noch zu erwähnen, dass dieser m. E. möglichst windgeschützt und vormittags direktsonnig liegen sollte. So fliegen die Damens früh los und können ggfs. durch den Morgentau angelöste Honigtaue noch mitnehmen.

    Unabhängig davon mögen Bienen weder Zugluft noch Feuchte. Welche ich sommers in einem Kiefernwald mit vermutet sandigem Boden allerdings eh nicht erwarte.


    Viel Erfolg, Spaß und gute Erkenntnisse

    wünscht

    Patrick

    Guten Nachmittag again!


    beegoodies :

    Meinst du Manu würde unbegattete Königinnen vom Züchter kaufen, um die in die Ableger reinzubringen? Eher nicht.

    Falls du mit "du" mich meinst: Nein.

    Das wäre bei seiner mir dank meines recht guten Langzeitgedächtnisses noch durchaus präsenten Ausgangssituation im letzten Jahr für die Qualität möglicher Ableger in diesem aber das vermutlich einzig Sinnige.

    Ob man solche Ableger dann verkaufen wollen würde...


    Also Puls runter.

    Du, der is` noch sehr weit unten - mich ernstlich zu erregen bedarf es mittlerweile dann doch mehr...:wink:


    Gechillte Grüße

    vom

    Patrick

    Guten (Nach-)Mittag zusammen!


    manu_nr :

    Würde es grundsätzlich Sinn machen, die Wirtschaftsvölker zu „schlachten“?

    Aus meiner bescheidenen Sicht macht das derzeit und auch Ende April / Anfang Mai, wie von dir angedacht, wenig bis gar keinen Sinn, "nur" um verkäufliche Ableger zu generieren. Wirtschaftlich.

    Denn:

    - Das Aufteilen ist Hantier und benötigt, gescheit gemacht, Zeit

    - Du musst entweder Königinnen zukaufen oder aufwendig gezielt ziehen um angemessene Qualität zu erlangen

    - Es braucht dann noch Zeit bis die Prinzessinnen Königinnen sind, es werden X% von ihnen verloren gehen

    - Die "geschlachteten" Völker bringen parallel keinen Honig mehr da nicht mehr als Einheit existent

    - ...


    Ich denke daran, dass ich ein Wirtschaftsvolk in drei Ableger aufteile und die dann besser verkauft bekomme. Würde das aus eurer Sicht Sinn machen?

    Siehe oben. Nein.

    Jetzt ein vernüftiges Wirtschaftsvolk bringt im Verhältnis mehr Gewinn (so man denn da effektiv von reden kann / möchte) als in knapp 8 Wochen 3 Ableger.


    Kann mir jemand, der Völker verkauft, vielleicht eine Rückmeldung geben, wie aktuell die Nachfragesituation ist?

    Ich verkaufe seit Jahren immer mal wieder "überschüssig" ausgewinterte Völker und würde behaupten, dass diese Frage, wenn überhaupt, nur regional zu beantworten ist.

    Denn es spielen in die mögliche Antwort mit rein: Angebotenes Wabenmaß, Verlustsituation in der (erweiterten) Region, angebotene Bienenrasse / -herkunft, Darstellung des Angebotes und, neben diversen von mir gerade vermutlich vergessenenen Faktoren, nicht zuletzt der aufgerufene Preis.


    Durch die fehlenden Neuimkerkurse könnte die Nachfrage ja zurückgehen, richtig?

    Könnte ja. Aber es erwerben nicht nur Neuimker Völker oder auch Ableger.


    Ein paar Fragen in dem Zusammenhang:

    1. Hast du bereits versucht, die angesprochenen Wirtschaftsvölker zu verkaufen?

    2. Wenn du die "Völker/ Ableger" separieren willst frage ich mich direkt: Warum? Sind sie stichig?

    3. Zu folgendem Zitat:

    .) Ich würde die Völker / Ableger gerne einige Kilometer entfernt parken. Gehen wir davon aus, ich würde das Volk mit der Königin auch dort hinstellen. Würden die Bienen aus dem Ableger ohne Königin in das Volk mit der Königin fliegen (durch den entsprechenden Geruch der Königin)

    stellt sich mir wiederum die Frage, ob du tatsächlich nachgeschaffte Königinnen aus optionalen Ein- / Zwei-Wabenablegern anbieten möchtest? Fände ich ... schwierig.


    MartinSchPhD :

    Denke schon, dass drei Ableger mehr Geld bringen als ein Vollvolk. Anfänger kennen den Unterschied sowieso nicht richtig und freuen sich über den günstigen Preis pro Volk. Ableger sollten schon nachgezogen haben.

    Der erste Teil deiner Aussage ist bei vernünftigem Bienenmaterial und entsprechend starken Ablegern ggfs. richtig. Keine Ahnung.


    Beim zweiten Teil stellen sich mir alle noch verfügbaren Haare auf. Bah!

    Klingt für mich ganz simpel nach Abzocke.


    Und zum dritten Teil, welcher leider inhaltlich zum 2. Teil passt, da fällt mir auch kaum was ein.

    Ein Ableger sollte keinesfalls "schon nachgezogen" haben, er sollte eine qualitativ vollwertige, vernünftig in Eilage befindliche Jungkönigin haben.


    Schöne Grüße

    in die Runde

    vom

    Patrick

    Moin, Frau Deichkind! :wink:


    Da ich aus anderen Threads ja um die Gründe und den offenkundig nicht als Dauerstand geplanten "mit-im-Raps-Standplatz" weiß, nur :wink: darum schreib` ich jetzt nix zur Eignung dessen für dauerhafte Bienenhaltung.


    Wieviel Futterteig würdet ihr bei der Kontrolle noch im 2,5kg Paket haben wollen, damit es sicher für eine sehr kalte Woche reicht?

    Wenn du`s genau wissen willst: 2,5 Kilo.


    Jetzt im Ernst: Leg` einfach ein neues aufgeschnittenes Teigpaket neben das alte und belass` dieses wo es ist. Dann ersparste dir auch das Rausschütteln der Bienen und den Stress für alle Beteiligten.

    Denn bei dem Wetter derzeit macht das weder Sinn noch Freude.


    Mir fällt gerade ein: Du hast ja Warrè.

    Da kenne ich mich nicht mit aus bzgl. Platz unter`m Deckel für bspw. den Futterteig.

    Wenn irgend möglich würde ich es dennoch tun wie oben von mir angeraten, alternativ würde ich eine Leerzarge aufsetzen und den Reserve-Reserve-Teig darin auf, besser neben, das bisherige Paket legen.


    Viel Erfolg und schöne Grüße

    vom

    Patrick

    Hallo Violaker!


    Hast du eventuell noch ein paar mehr Fotos aus dem betreffenden Volk, insbesondere von der restlichen Bienen-"masse"?

    Weil entweder ist ein Volk verhungert (habe ich in ~ 16 Jahren Imkerei vorgestern erstmalig live erleben müssen. :-?) und ALLE Bienen sind tot und stecken dann entsprechend kopfüber in den leeren Zellen oder ... ja, oder.

    Oder: Das Volk war aus noch zu klärenden Gründen sehr und somit offenkundig final zu klein und ist in einer der letzten kalten Tage / Nächte final erfroren. Da gälte es dann, zu beleuchten weshalb dies` Volk nur (noch?) so klein war.


    Die Masse in den abgebildeten Zellen würde auch ich, wie von Ralph vermutet, für Zuckerkristalle halten.

    Da kannste an sich auch nix schlimm falsch machen, soll heißen: Züngle dran und erkenne. :wink:


    Eigentlich ist noch genug Futter da, aber ich glaube trotzdem, dass es sich um Futterabriss handelt.

    Eigentlich ist eigentlich, verzeih` die Ausdrucksweise, ein Sch- ... Schalechtes Wort.

    Was bedeutet "noch genug Futter da" in gefüllten Waben?

    Und worauf basiert deine Futterabrißthese? Sitzt der Bienenrest weit weg vom Futter? Haben sie keinen direkten Anschluß mehr daran?


    Fragen über Fragen... :wink:


    Und final noch

    gespannte Grüße

    vom

    Patrick


    P.S.: Ich tippe übrigens auf Varroaschadenspätfolgen.

    Einen "wunderbar" stürmischen Samstag zusammen!


    Nach einer ersten Sichtung der Völker scheint es auch hier in Segebergern und einer der klimatisch doch eher begünstigten Ecken Deutschlands so zu sein, dass zumindest die schwächeren Völker nur wenig offene Brut und ebenso kaum verdeckelte haben.

    Geputzte Zellen ja, bestiftet nur zum Teil.

    Eine relevante Frühtrachternte ohne Vereinigung von Völkern könnte m. E. echt schwierig werden.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Hallo zusammen!


    Meine HR stehen parat und sollen (!) nach der leider ab kommenden Mittwoch anstehenden Neu-Kältewelle auf die stärksten Völker druff.

    Parallel stehen die Völker teils arg knapp da was Futter angeht (Teig liegt da bereits auf), so gesehen wird`s ein ziemlicher Spagat zwischen mindestens genug Futter in den Völkern, passend Futter in den Völkern und Trachtbeginn und Honigräume drauf.


    Frühlingswettersehnsüchtige Grüße

    aus dem windigen Westen

    vom

    Patrick

    Einen wundervoll sonnigen Vorfrühlings-Nachmittag zusammen!


    Ein ganz kurzes OT sei mir ob der folgenden Frage gestattet:

    Juli/August sind eigentlich die Standard-Zeiträume oder?

    Ja. Eigentlich und Standard. :wink:

    Meinen Erfahrungen über die Jahre nach ist das allerdings oftmals grenzwertig bis zu spät. Ganz einfach. Ohne Schnulli, ohne Schnörkel.


    Sonnige Grüße

    Patrick


    Moin Bernd!


    Hoffen kannste wohl, ich persönlich glaube aber nicht daran, dass sie nennens- und nutzenswert lange wird blühen dürfen.

    Wir haben in den letzten Jahren auch zunehmend sehr phacelialastige Gründüngungsmischungen hier, welche teils über den Winter stehenbleiben.

    Allerdings werden diese deutlich vor Blühbeginn dann geschlegelt / gemulcht / untergepflügt.


    Schöne Grüße

    Patrick