Beiträge von Patrick Johannes

    Guten Morgen, Wolfgang!


    Das ist in der Tat eine unerfreuliche Situation und auch wenn ich nicht glaube, dass es zwingend elementare Probleme geben muss, so würde ich den Ableger dennoch Tag für Tag ein Stückchen drehen - so lange bis das Flugloch um die Ecke gedreht ist und somit idealenfalls mehr Abstand vom Wespeneinflug hat.

    Andererseits, ich sehe gerade, diese Möglichkeit besteht aus der abgebildeten Sicht nur nach rechts, da links ein weiteres Volk (?) zu stehen scheint. Und dann wäre das Bienenflugloch tendenziell eher näher am Wespeneinflug.


    Alternativ könntest du versuchsweise ein breites und ausreichend langes Brett unter die Ablegerbeute legen, welches so weit nach vorne rausragt, dass der effektive Wespeneinflug nach vorne verlegt wird.


    Ansonsten könntest du auch mittels dieser Methode deinen Ableger am Stand verstellen. Wenn`s wirklich vernünftig gemacht wird, dann klappt`s meiner Erfahrung nach auch ebenso.


    Könnten so viele Wespen den Ableger auf Dauer zu sehr stressen?

    Das könnte (!) in der Tat in den nächsten Wochen passieren, denn das Wespennest hat seinen Höhepunkt noch vor sich.

    Wie ist denn bisher die Stimmung bei den fluglochwachenden Bienen am betroffenen Ableger? Herrscht bereits Stress?


    Könnten die Wespen zum "Großangriff" blasen?

    Das wiederum glaube ich nicht - mit etwas Glück halten sie sich sogar an den Burgfrieden und kümmern sich kaum bis gar nicht um die Bienen vor der eigenen "Haustüre".


    Viel Erfolg und schöne Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Morgen in die Runde!


    Könnte man bei Ablegern nicht auch an eine Thymovar-Behandlung ohne vorhergehende AS-Behandlung denken?

    Könnte man sicherlich. Mangels jeglicher eigener Erfahrung mit Thymovar kann ich da aber nichts zu sagen.


    Wie kurz hintereinander würdest Du sie machen? Oder lieber 1 mal und dann etwas länger

    Auch hier kann ich mangels Erfahrungen mit Langzeitverdunstern nichts zu sagen. I´m sorry.

    Ameisensäure-Schwammtuch würde ich bei den genannten Ablegern gefühlt 2x im Wochenabstand machen. Dann hätten die danach noch Zeit satt zum Weiter-Erstarken.


    Gruß

    Patrick

    Hallo Bernd!


    Die haben Ihre MS-Sprühbehandlung im Mai bzw. Anfang Juni bekommen.

    Dann solltest du m. E. tunlichst und dringendst die Ableger mit irgendeiner Form der Behandlung zeitnah bedenken!

    Mit MS, gerade früh im Jahr bei Ablergern, habe ICH nur negative Erfahrungen gemacht.


    Bleibt dann nur eine AS-Behandlung im September?

    Je nachdem von wann die Ableger sind und wie lange die Königinnen darinnen bereits legen würde ich (weil ich`s auch selber so mache, trotz OS nach Bildung und dem Vorhandensein verdeckelter Brut!) zeitnah (!) 1-2x AS-Schwammtuch durchführen.


    Unfassbar fies warme Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Morgen, Lautenbachimker!


    Ich hatte dieser Tage selber einige unbrauchbare Waben in meiner Mülltonne und als diese an die Straße musste ... war der Deckel nicht press zu.

    Am späten Nachmittag sah ich das sich anbahnende "Fest" und habe natürlich nicht nur die Tonne bündig geschlossen sondern auch, und jetzt wird`s interessant, Japanisches Heilpflanzenöl an den Tonnenrand geträufelt.

    Sicherlich auch daher war nach 1, 2 Stunden wieder Ruhe.

    Auf diesen Gedanken war ich vor einigen Jahren gekommen als ich es aus imkerlicher Schusseligkeit geschafft hatte, einzelne am Stand gebildete Ableger einer Räuberei auszusetzen.

    Da gab`s dann neben einem auf wirklich nur eine Bienenbreite maximalstverengten Flugloch diverse Tröpfchen Nelken- / Jap. Heilpflanzenöltropfen auf`s Anflugbrett und rund um die Beute auf die Palette und die Räuberinnen fanden`s merklich unattraktiv.


    Sicherlich, es ist und bleibt immer nur eine absolute Notlösung, zumal diese Öle ganz fürchterbare Ätz-Stellen auf Styrodur (und vermutlich vielen anderen Materialien) hinterlassen, ist aber meines Erachtens deutlich besser als nix.


    Um konkret auf deine Fragen einzugehen:

    Meine Frage: wann "merken" die Bienen, dass es hier nix mehr zu holen gibt, bzw. wann "verlernen" sie diesen Anflugplatz?

    Das kann, je nach in die Räuberei eingebundener Bienenmenge, durchaus tagelang andauern.


    Oder habt ihr generell eine andere Idee die Räuber vom Keller wegzubringen?

    Siehe oben. Ich würde mit genannten Substanzen gut beträufelte Lappen an / neben die Türe hängen. Wichtig, ich erwähne es lieber 1x zu häufig statt 1x zu selten: Pass` auf, dass du dir nix damit versaust!


    Viel Erfolg!

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    brutfrei ungleich unbebrütet

    moniaqua , da brauchst du dir meines Erachtens nichts vorstellen, es ist rein von der stichpunktartig niedergeschriebenen Definition in obigem Beitrag schlicht so. :wink:


    Ich verstehe die generelle Thematik für mich so:

    1. Unbebrütete Wabe -> hier war nie Brut drin.

    2. Brutfreie Wabe -> hier ist (!) zum Schleuderzeitpunkt keine Brut drin.


    Mein Senf zum Thema:

    Imker kann und darf auch die im Eingangspost unter b) beschriebenen Waben schleudern und diesen Honig dann regulär vermarkten.


    Meine Erfahrungen zum Thema:

    Ich selber habe noch nie bereits bebrütete Waben geschleudert und vom Ästhetik-Aspekt her möchte ich das für mich auch nicht. Wohlgemerkt, Ästhetik spielt hierbei für mich die Rolle. Nicht Hygiene.

    Denn: Allein schon mehrfach genutzte Honigraumwaben werden irgendwann langsam dunkler und bei ausreichender Nutzung solcher Waben kriegt man auch fast reinen Rapshonig deutlich dunkler. Durch ... enthaltene ... Dinge. :wink:

    Drum lege ich Wert auf möglichst helle Honigraumwaben und sortiere auch die mir irgendwann zu dunklen aus bzw. nutze sie in Ablegern.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Eine begattet Versandkönigin wird sofort in Eilage gehen, ausser der Verkäufer prüft sein Material nicht.

    Als über Jahre begattete Königinnen gekauft Habender (wundervoller Satzbau, aber wohl korrekt...:wink:) kann ich Obiges bestätigen, wenngleich "sofort" vermutlich einer differenzierteren Betrachtung bedarf: Meines Erachtens ist dieses "sofort" bestenfalls nach einem Tag nach Freifressen (!) der Zugesetzten zu, aber auch ein späteres "sofort" von 3, 4, 5 Tagen nach Freifressen halte ich für durchaus normal.


    Die Prüfung besteht darin, zu kontrollieren, ob die Königin, welche als begattet verkauft wird, dies auch ist. Dafür muss diese wohl Eier legen, da sonst keine Prüfung möglich ist.

    Ähm...hier wiederum möchte ich widersprechen: Die begattete Königin sollte zur sicheren Bestätigung einer (mindestens für den Moment) erfolgreichen Begattung erste verdeckelte Arbeiterinnenbrut zeigen. Dann erst sollte sie in den Verkauf / Versand gehen.


    Also ich kann das definitiv bestätigen dass die Königinnen aus der Eilage gehen beim Versand.

    Das würde ich ebenfalls uneingeschränkt bestätigen. Wohin soll sie auch legen? Warum sollte sie legen?

    In dem Zusammenhang wird ja nicht umsonst gesagt, dass begattete, aus dem Versand kommende Königinnen durchaus erstmal wieder "hochfahren" müssen, um in einem Vollvolk relativ sicher angenommen zu werden - natürlich auch in Abhängigkeit von der Jahreszeit.

    Ab davon, ich meine Bruder Adam schrieb, dass diese Königinnen nie wieder zu 1000% so werden wie sie`s würden wenn sie durchlegen hätten können, da sie durch das "Zusammenkneifen" von jetzt auf gleich wohl irgendwie ... ich meine er schrieb sinngemäß altern?!


    Und dann ist sie eben für eine kurze Zeit danach auch nicht in Eilage und das reicht den Bienen schon dass sie sie nicht annehmen. Die warten keine 4 Tage bis sie sie abstechen.....

    Da muß ich nun wiederum widersprechen, denn eine definitiv begattete Königin, welche 4 Tage nach dem Freigefressen-worden-Sein so null, gar nicht nicht wieder legt, die hat aller Wahrscheinlichkeit nach `nen relevanten Knacks weg. Ob bereits zuvor oder durch den Streß beim Versand etc., keiner weiß es.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Hai Kai! :wink:


    Etwas Platz ist meines Erachtens bei einer voll mit Rähmchen aufgefüllten Zarge immer nötig. Sonst könntest du die erste zu ziehende Wabe ja nicht vom "Block" lösen, da seitlich kein Spiel wäre.


    Ich dachte, ich hänge da einfach eine Trennwand an die Seite, damit vielleicht weniger Wildbau ist.

    Die hängt auf dem Foto bereits drin, richtig?!

    Dann würde ich es so machen und gut.


    einfach alle Rähmchen an die Seite

    Ich würde "die" durch "eine" ersetzen und sagen, dann passt`s. Gibt zwar ggfs. eine Dickwabe und evtl. auch mal `n bißchen Wildbau in dem größeren Freibereich, dieser sollte aber kein nennenswertes Problem darstellen.


    die übrigen cm regelmäßig verteilen?

    Wenn du damit das mittige Einhängen des Wabenblocks meinst, dies habe ich in der Vergangenheit ausprobiert und wieder sein lassen, da so auf beiden Seiten Ussel getrieben werden kann und ggfs. auch wird, sprich es gibt Wildba, einseitige Dickwaben und sonstige Unerfreulichkeiten.


    Gruß

    Patrick

    Guten Vormittag, Roman!


    zwei Wirtschaftsvölker umweiseln wozu ich mir Kös vom Züchter besorgt hatte die beide in jeweils einem starken Ableger wohnen.

    Das bedeutet, beide Königinnen sind auch bereits fest in Eilage und zeigen erste flächig verdeckelte Brut in ihren Ablegern? Falls ja, in welchem Ausmaß?


    Ich möchte mit der Methode Kö zwischen zwei eigenen BW direkt ins andere Brutnest setzen umweiseln. Geht das schon jetzt oder muss ich doch bis zum Spätsommer warten?

    Du meinst 2 eigene BW inkl. ansitzenden Bienen? Könnte (!) aus dem Bauch heraus unfassbare Stecherei zwischen den verschiedenen Volksteilen geben und somit unnötig Unruhe / Bienenverluste.


    Wenn die Königinnen tatsächlich bereits richtig gut stiften und sie sich entsprechend entspannt verhalten, dann würde ich sie aus dem Ableger entnehmen und mit den Altvolkköniginnen tauschen, außer diese sollen weg.

    Tauschen heißt konkret: Königin A aus dem Altvolk raus nehmen, Ablegerkönigin B in Ruhe (!) auf einen OT im Brutnest des Altvolkes setzen und zusehen wie sie ruhig in der Wabengasse verschwindet. Dann nach `ner Woche ca. mal kontrollieren und sich idealenfalls über ein richtig schönes Brutnest freuen.


    Schöne Grüße

    Patrick


    P.S.: Oder du machst es so wie Wolfgang schreibt. :wink:

    Guten Morgen zusammen!


    Es bleibt ein kleiner Spalt von ca. 5 mm zwischen ASG und den OT, durch den sich die Bienen durchquetschen können.

    Ich persönlich sähe exakt DA das Problem bzw. mindestens einen Teil desselben.

    In meinen Anfangszeiten hatte ich exakt diese Verbauproblematik teils auch in höchst unerfreulichem Ausmaß und habe da manch` Krise dran bekommen.

    Mittlerweile kommt es zwar immer mal wieder zu Verbau zwischen ASG und OT / UT, aber in gut erträglichem Ausmaß. Geil find` ich es mitnichten, aber es ist gut händelbar.


    Daher muss ich auch

    Meinst du mit: "liegt bündig auf den Oberträgern auf", dass das Absperrgitter tatsächlich Kontakt zu den Oberträgern hat? Wenn ja - dann erklärt sich dein Problem.

    widersprechen, denn meinen Erfahrungen nach wird alles was nicht ASG bündig auf OT ist igendwann zumindest stellenweise festgebaut. Dies fällt mir insbesondere bei Rähmchen auf, deren OT nach unten durchgebogen ist und somit den o.g. Spalt ergibt.


    Ich habe übrigens über die Jahre nichts an den ASG geändert, einzig die Völkerführung und Herkünfte habe ich für mich immer weiter optimiert.


    Gruß

    Patrick, bekennender Oberträger-sauber-kratz-Fetischist :wink:

    Guten Abend zusammen!


    Ich komme eben vom Stand und, was soll ich sagen, sie ist durch.

    Selbst die Winterlinden scheinen in den letzten, immens heißen Tagen hier derart schnell auf- und abgeblüht zu sein, dass bis auf gaaanz wenige Nachzügler Trachtflaute herrscht. Konnte ich eben am Stand auch gut merken, denn binnen kürzester Zeit suchten erste Bienen an den zu bearbeitenden Völkern. Und: Der teils im Deckel vorhandene Wilbau ist auch nicht mehr randvoll mit frischem Nektar, sondern lediglich zu 1/4.
    Die theoretisch zu erntenden Mengen waren m. E. leicht bis deutlich unterdurchschnittlich, was nach einer sehr ordentlichen Ernte in 2019 aber auch kein Problem darstellt.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Hi Chris!


    Was bedeutet

    Seit einiger Zeit

    ?

    Wann hast du die Königin oder frische Stifte zuletzt definitiv gesehen?


    Dafür tragen die Honig und Pollen ein wie verrückt. Sollte doch auf ein gesundes Volk hindeuten, oder?

    Grundsätzlich ja, aaaaber: Auch ein gesundes Volk ohne Königin sammelt Honig wie irre und auch Pollen kann bei beginnender Drohnenbrütigkeit nennenswert eingetragen werden.


    Die Bienenmasse muß ja woher kommen.

    Über wie viele richtig flächig besetzte Waben(gassen) sprechen / schreiben wir?


    Da sie keine Nachschaffung gestartet haben würde ich annehmen das die Kö an Board is

    DIE Königin? DIE alte Königin? DIE junge, noch unbegattete Prinzessin? DIE frisch begatette, noch nicht stiftende Jungkönigin? DIE ggfs. drohnenbrütige Jungkönigin?

    Und Annehmen ist nicht gut - auch und gerade nicht beim Imkern. Wissen tut not. Auch um die herrschenden Zustände in idealerweise jedem Volk.


    Darüber hinaus eine Frage, die mir beim ersten Lesen deines Beitrages direkt kam: Hat das Volk genug Platz? Bzw. wie viel Platz hat es? Also in BR und HR (jeweils).

    Und, nicht ganz unabhängig davon, kann es bei möglicherweise herrschender, massiver Tracht und einer ggfs. vorhandenen Jungkönigin durchaus auch sein, dass kurz- und mittelfristig der ganze BR förmlich im frisch eingetragenen Nektar ertrinkt.


    Mein Tipp:

    Schau` in einer Woche noch einmal rein, guck gezielt nach Stiften und mach` dir bis dahin Gedanken, woher du zeitnah eine junge, idealenfalls bereits begattete, Königin bekommen könntest.

    Alles Andere ist wäre bei negativer Kontrolle auf Stifte in meinen Augen verlorene Zeit und die kann (!) langsam knapp werden.


    Gruß

    Patrick

    Hallo nochmal!


    Eine mir spontan in den Sinn kommende Möglichkeit, vielleicht aber auch schlichtweg denkfehlerbehaftet:

    Seit einigen Jahren geht meinem Empfinden nach in der Varroabekämpfung der Trend weg von AS-Behandlungen der verschiedensten Art.


    Wenn imker jetzt davon ausgeht, dass die AS die sichtbar oder (noch) unsichtbar CPV-befallenen Bienen elimiert und somit einen absoluten Großteil der Virenlast "elegant" aus den Völkern mit ggfs. bereits schon länger vorhandener genetischer Disposition zu CPV entfernt hat, dann läge es im Zusammenhang mit weniger AS-Behandlungen ja durchaus nahe, dass so mehr CPV in den Völkern steckt und es daher mittlerweile verstärkt auftaucht.

    Was meint der Schwarm? Ist das eine Möglichkeit? Oder kann jemand diese These entkräften?

    Wie sieht es bei denen unter euch aus, die seit (wie vielen?) Jahren gar keine AS mehr verwenden?


    Grübelnde Grüße

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Ich habe in einem Volk bereits seit dem Frühjahr mal mehr, mal weniger "lehrbuchmäßige" CPV-Symptome und habe nach Erkenntnis und Analyse dessen, was ich da sah, erstmal nichts gemacht.

    Später habe ich dann bei jedem Besuch am Stand "für Spaß" mal die Zitterbienen vor der Beute (teils bestimmt 100-200 rund um`s Flugloch) entfernt - ohne längerfristig spürbaren Effekt. Sprich es waren nach kurzfristiger Zitterbienenreduktion bei nächsten Mal dann irgendwann doch wieder vergleichbare Mengen sichtbar.


    Anfang dieser Woche wurde das Volk dann einer TBE inkl. komplettem Abstoßen in die Wiese (2,3 Meter vor die Beute) unterzogen, inkl. Umweiselung. Ergebnis war, dass am nächsten Tag bereits wieder zittrige Bienen am Flugloch saßen, und nicht wenige. Ich hatte Anderes erwartet, da ich davon ausging, dass das Gros der infizierten Bienen im Grase verbleiben und dort zittrig verenden würde.


    Jetzt bleibt mir nur Beobachten und auf positive Veränderungen nach dem Schlupf der ersten Bienen der neuen Königin hoffen, denn:

    Ich habe mittlerweile in Summe 3 Völker mit zwar überwiegend minimalen CPV-Symptomen, weiß anhand meiner Aufzeichnungen aber, dass die Königinnen dieser 3 Völker alle Töchter einer Zuchtmutter sind. Werde das mal im Auge behalten, denn sollten es "nur" diese 3 Völker bleiben, dann spräche dies doch stark für eine in der betreffenden Linie verankerten, erhöhten Anfälligkeit für`s CPV.


    Eine Frage noch, die sich mir zunehmend aufdrängt:

    Wieso plöppt die CPV-Problematik aktuell (bezogen auf`s Jahr) so scheinbar plötzlich auf?

    Ich imkere seit schon ein paar Jahren und habe mich erst in diesem Jahr aus aktuellem Anlaß erstmals überhaupt weiterführend mit dem CPV beschäftigt, da es in meiner imkerlicher Welt bis dato noch nie in Erscheinung trat.


    Ratlose und zugleich gespannte Grüße

    vom

    Patrick

    Moin Bernd!


    Der einzelne Baum blüht meinen Beobachtungen zufolge von erster bis letzter Blüte und natürlich je nach Witterung ungefähr 1-2 Wochen.

    Stehen Sommer-, Winter- und ggf. diverse Kreuzungslinden mehr oder minder zusammen, dann kann die Gesamtblüte "der" Linde also durchaus schon mal 2, 3, 4 Wochen dauern.


    Heiße Grüße

    vom

    Patrick, bei dem auch die Winterlinde kurz vor durch ist