Beiträge von Patrick Johannes

    N`Abend Bruchi!


    Ich würde, auch anhand deiner Fotos, von einem "klassischen" Schadbild sprechen. Ob dies dann zwingend einen Varroaschaden bedeuten muss sei mal dahingestellt.


    Ähnlich sahen auch die Reste meiner in diesem Winter eingegangenen "Völker" aus.


    Und, bei allem Respekt, ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Volk Ende Dezember, faktisch ergo vor ziemlich exakt 14 Tagen, noch auf 5 Wabengassen gesessen haben soll.

    Eventuell saßen da noch Bienen in 5 Wabengassen, allerdings doch sicherlich nicht mehr flächig, sprich von Rähmchenohr zu Rähmchenohr?!

    Auch habe ich in den Beuten der bereits eingegangenen Völker sehr wohl mal vielleicht 20, vielleicht 50 Bienen, teils inkl. Königin und ganz klassisch zusammegekauert am oberen Ende einer Wabe gefunden, ohne das das Waben und / oder Bienen geklaut sein worden könnten.

    Solange es irgend geht, fliegen sterbende Bienen aus - auch im Winter!


    Gruß

    Patrick



    P.S.:

    Ich wage mal die These, dass dieses Volk zumindest nicht an dem vielen Futter eingegangen ist. Leere Zellen sind m. E. ausreichend vorhanden, als das die Wintertraube sich wärmend hätte sammeln können.


    P.P.S.:

    Diebstahl und Schwarm um diese Zeit - ich will nicht sagen "never ever", wenngleich dies bzgl. des Schwarmes 1000%ig so ist und auch nur ein ... nunja, zerebral nicht so ganz fitter Mitmensch klaut jetzt Bienen. Und hängt diese dann auch noch am Tatort um. Nein!

    N`Abend Tabatniz!


    Gibt es irgendeinen Nachteil wenn man Ende Januar eine dünne Schicht (bei mir vllt 1cm) Futterteig über die Wintertraube legt?

    Jau.

    1. Die Störung des Volkes.

    2. Die vermeidbare Gefahr, falls die Traube bis unter den abzunehmenden Beutendeckel sitzt, Bienen im Teig bzw. zwischen Teig und OT und / oder Deckel einzuklemmen.

    3. Theoretisch könnte eine dieser Bienen die Königin sein - unwahrscheinlich aber...

    4. Durch Bienenstress und die resultierende Wärmeentwicklung in die Wabengassen glibbernder weil weicherer Teig mit der neuerlichen Gefahr, Bienen / Königin zu verkleben.


    Auch wenn theoretisch noch ein paar volle FW drin sind?

    Gerade wenn praktisch auch noch volle FW drin sind gibt`s für das o.G. keinerlei Anlass. Selbst wenn diese FW "nur" noch teilgefüllt sind.


    Meine Überlegung ist einerseits, dass ich einen etwaigen Futterabriss etc. verhindern möchte (Warmbau + kleines Volk auf gerade 4 Waben)

    Grundsätzlich guter Gedanke, doch jetzt kannste maximal einen akuten oder sich aber deutlichst andeutenden Futterabriss (welches verhindern bzw. diesem entgegenwirken, was aber auch wieder eine in meinen Augen absolut vermeidbare Störung des Volkes bedeuten würde.


    Welches

    etc.

    neben dem Futterabriss meinste übrigens?


    andererseits, die FW im Frühjahr gerne noch als Nachschub nutzen würde, z.B. nach dem Schieden ins BN hängen (oder für Ableger nutzen) möchte.

    Exakt an diesem Punkt, welchen ich tatsächlich mehrfach las, hört mein Verständnis gerade auf. Wenn du im Frühjahr FW über haben willst, dann musste die im Sommer machen lassen. Mit Plan!

    Und wenn du die Waben eines offensichtlich nicht übermäßig starken Volkes jetzt (es ist mitten im Winter - egal wie`s Wetter ist!) rauszunehmen erwägst um sie in einigen Wochen / Monaten ggfs. sogar in`s selbe Volk zurückzuhängen, dann überdenke auch dies vor dem Hintergrund der zuvor von mir aufgezählten Argumente dagegen nochmal ganz in Ruhe und lass es dann im Sinne der Bienen einfach sein.


    Gruß

    Patrick

    Guten Spätnachmittag zusammen!


    Ich stimme Michael da in seiner Aussage

    Ja !

    Und zwar um den Zustand der Erde.

    15°C Anfang Januar, zum Weglaufen.

    uneingeschränkt zu. Gruselig!


    Die Fliege ist keinerlei Grund zur Sorge - die versorgt sich nur an den Zuckerkristallen weil sie`s ob der unerfreulich hohen Temperaturen kann.


    Gruß

    Patrick,

    bei dem bereits die Schneeglöckchen das Blühen beginnen und die Hasel seit Tagen massivst stäubt :roll:

    Moin Wiesenimker!


    Wenn du in deinem verbliebenen Volk

    ganz viele "alte Schinken", die nach Erneuerung rufen.

    hast, wovon ich nach Blick in deinen Blog stark ausgehe, und du diese im Frühjahr erneuern willst dann würde ich

    1.

    Naturwabenbau.

    Naturwabenbau sein lassen. Und mich auf die Rähmchen mit MW`s stützen.


    2.

    Das Volk im Frühjahr mittels einer aufgesetzten Zarge mit Rähmchen mit MW`s erweitern.


    3.

    Das Volk zu gegebener Zeit (Imkerpate könnte (!) helfen) von der Zarge mit den alten Waben herunternehmen und in dem Zuge ggfs. teilen / vermehren, je nach konkreter Situation.

    Was würdet ihr machen?

    Bis es soweit ist: Lesen, lesen, lesen und im Zweifel nachfragen.


    Viel Erfolg und schöne Grüße

    Patrick

    Moin zusammen!


    Ich habe mir über die Jahre angewöhnt nach der letzten Schleuderung unmittelbar nach dem Abräumen der HR eine ordentliche Portion von ca. 3, 4, 5 Kilo zu füttern (Teig oder Sirup) und im Anschluß nach jeder der AS-Behandlungen, sprich wöchentlich, beim ST-Entfernen wieder ein (deutlich kleineres) Portiönchen.

    Dies läuft dann so bis zur eigentlichen Auffütterung, auch wenn die AS-Behandlungen durch sind. Soll heißen es wird wöchentlich eine kleine Portion gefüttert um Tracht vorzugaukeln, die Brutaktivität aufrechtzuerhalten und zugleich das Brutnest noch nicht zu schließen.

    Ebendies geschieht dann mit der Auffütterung im September / Oktober, je nach Volkszustand. Somit wird binnen kürzester Zeit das Brutnest bzw. die frei werdenden Zellen mit Winterfutter belegt und die nötige Winterfuttermenge ist auch drin.

    Wichtig ist es hierbei, sehr aufmerksam bzgl. der Wettervorhersage zu sein um kältebedingte Futterabnahmeprobleme zu vermeiden. Berücksichtigt man dies klappt`s sehr gut und gibt im Normalfall schön starke Völker.


    Gruß

    Patrick

    Guten Abend zusammen, guten Abend lieber Stefan luffi !


    Da wir ja mittlerweile ohnehin, in meinen Augen weiterhin OT, aber das soll nun auch egal sein, schreiben, muss ich doch noch mal antworten, wenngleich ich der Überzeugung bin, dass es dieses Thema weiterhin vom eigentlichen Titel entfernt (aber an dem Punkt werden wir uns vermutlich eh nicht einig).

    Es ist beinahe wie immer: Spricht man Klartext, dann ist das immer schwierig auch richtig einzuordnen.

    Absolut.

    Nur beim Schreiben kommt niemals dasselbe rüber wie bei einem Gespräch. Da fehlt es an den dazugehörigen Gesten, der Mimik, der Sprachmelodie und der sie umgebenden Stimmung oder den Ort, wo das Gespräch stattfindet.

    Ganz deiner Meinung! Vermutlich verliefe diese unsere Diskussion face to face und bei `nem Gerstensaft wesentlich entspannter weil klarer ab.:wink:

    Die meisten fühlen sich davon angegriffen.

    Das mag sein, das kann ich ab. Face to face wie auch hier. Dementsprechend empfinde und reagiere ich in diesem konkreten Fall auch - bemüht sachlich, wenngleich meine Emotionen doch bei manch` Zeile aus deiner Feder wallen.


    Selbstverständlich stehe ich zu dem was ich geschrieben habe. Voll und ganz. Oft verträgt man die Wahrheit nicht sehr gut. Geht mir aber auch so.

    Die dieser Aussage innewohnende Offenheit und Ehrlichkeit ehrt dich.


    Ich habe es mir im IF aber abgewöhnt lange um den Brei herum zu schreiben.

    Dank dafür!


    Allein, dein Wortlaut kommt mir (!) ziemlich von oben herab vor, was deine inhaltlich scheinabr absolut zutreffenden und plausiblen Aussagen für mich schwer in den Vordergrund zu rücken macht.


    Aber lass` mich zu den Inhalten kommen:

    Du schreibst von

    Befallsmessung mit CO2!

    . Habe mich reingelesen und abgesehen vom Material scheint mir die Puderzuckermethode ähnlich zu funktioneren - mir zudem erheblich zusagender. Doch ich muss dich fragen, wenngleich ich die Antwort zu kennen bzw. erahnen meine:

    Alle Völker? In welchen Intervallen?


    Wirksam sind nur die "Hammeranwendungen" zur richtigen Zeit!

    macht Sinn und leuchtet ein.

    Heißt das dann bspw.

    TBE nach der Tracht, Altvolk mit Königin belassen und mit OS besprühen oder OS bedampfen, Waben einschmelzen fertig!

    in jedem Jahr bei jedem Volk?


    Dauerbehandlungen sind kontraproduktiv, weil sie zu Resistenzen führen.

    Auch das leuchtet ein. Dauerbehandlungen im Sinne von z. B. AS per Dispenser o. Ä. oder im Sinne von mehrere Jahre hintereinander die selben Wirkstoffe?

    Und es helfen unkonventionelle Befallskontrollen, um zu wissen wo dein Feind wirklich ist!

    Sprich das oben genannte CO2?


    Ja, individuell behandeln ist optimal. Und Milbenzählen!

    Sprich ich zähle bei meinen angenommenen 10 Völkern x Mal jährlich bei jedem einzelnen Volk die Milben / ermittele den Befallsgrad und behandele jedes Volk individuell mit einer Methode die in der individuellen Situation des Volkes angemessen / wirksam erscheint?! Falls du dies so meinst: Krass - wertfrei an dieser Stelle, in meinen Augen aber krass. Besser kann ich`s grad` nicht verschriftlichen.


    Auch gewissenhafte Imker machen Fehler und haben nicht immer 24 Stunden rund um die Uhr Zeit, bei Ihren Bienen zu sein. Darum ist Fehler machen einmal ok! Aber man sollte dazu lernen wollen!

    Und neuerlich meine ich herauszulesen, dass du mich als wiederholt den selben Fehler machend empfindest und dementsprechenden Lernunwillen bei mir siehst?!


    Ich versuche sehr gewissenhaft zu imkern.

    Davon bin ich, bei allen aktuellen Meinungsverschiedenheiten, tatsächlich überzeugt.


    Deine Formulierungen waren mir nicht eindeutig genug, daher: Auch Du Patrick musst Umdenken! Weg vom Schema F und versuchen einen gangbaren Weg zu finden, wie es klappt mit dem Behandeln und dem Überwintern!

    Wieder kommt in meiner Wahrnehmung der Blick von oben herab durch - ich gebe mir extremst große Mühe mich verständlich und auch wertfrei auszudrücken, mal mehr, mal weniger erfolgreich.

    Dennoch scheinst du mich nicht zu verstehen wenn ich schreibe

    Zitat

    Ja, ich habe behandelt. Dieses Jahr allerdings testweise komplett AS-los und mittels Verkunstschwarmung, Teilung und MS.

    . Ist das zu wenig umgedacht nach 10 Jahren nur AS und OS im Winter?

    Ich suche eben den von dir genannten gangbaren Weg hin zu Behandlung und erfolgreicher Überwinterung.


    Brauchst Dich nicht entschuldigen!

    Glaube mir Eines, mich zu entschuldigen war keinesfalls mein Vorhaben - schließlich gibt es keinerlei auch nur zu erahnenden Grund dazu!:roll:


    Auch nicht

    Das allgemein gehaltene Thema Winterverluste ist zu unpräzise. Da ist man nicht off topic, wenn man über Behandlung und Nichtbehandlung und vermeintliche Reinvasion schreibt.

    Doch hab` Dank für deine allumfängliche Einschätzungsgabe, was OT ist und was nicht wenn scheinbar nicht umdenkwillige Imker wie ich derartig unpräzise Thementitel wählen.:roll:

    PM bringt in einem Imkerforum meine ich viel zu wenig.

    Jedem seine Meinung. Und da ich die Deine respektiere schreibe ich hier, für alle User lesbar, denn

    Hier will man ja mitlesen und vielleicht auch das eine oder andere Lernen.

    Beispielsweise wie man höflich sehr unterschiedliche und teilweise schwer zu (be-)greifende und / oder erklärende Inhalte kritischer Themen besprechen kann. Und dies ist mein absoluter Ernst. Denn trotz meiner gelinde formuliert emotionalen Beteiligung empfinde ich den Austausch als doch nicht unangenehm was die Form angeht, trotz meiner Sicht auf luffis (mehr oder minder direkte) Ansprache meiner Person. Stichwort Diskussionskultur. In dem Fall eine Positive.


    Gruß

    Patrick


    P.S.:

    In diesem Zusammenhang und da es nach den vorherigen Exkursen auch keine wirkliche Rolle mehr für das derzeit hier vordergründig (?!) nicht mehr präsente Ausgangsthema ist, im Folgenden einige Gedanken, und das ist jetzt kein Quatsch, die mich gestern vor`m Einschlafen ernsthaft und längerfristig beschäftigten:

    Wenn ich in der näheren oder ferneren Zukunft nur noch dann halbwegs verlustfrei bzw. mit erträglichen Winterverlustraten imkern kann wenn ich

    1. Jedes Volk individuell auf seinen Milbenbefall im Sinne des Zählens analysiere,

    2. Es in der Folge entsprechend mit in (welchem?) Turnus wechselnden Substanzen x-mal jährlich zu behandeln habe, selbstredend unter den mich schützenden Arbeitsschutzmaßnahmen,

    3. Gängige Mittelwände scheinbar zu einem Großteil mehr oder minder gepanscht zu sein scheinen und ich in der Folge im Sinne tiergerechter Imkerei einen eigenen Wachskreislauf einführen muss,

    4. Eine jährliche TBE oder ähnlich arbeits- & materialintensive Maßnahmen in Kombination mit oben Genanntem bei (fast) allen Völkernunausweichlich sind,

    5. PSM die Völker stetig und kaum bzw. nur aufwendig nachweisbar schädigen,

    5. der KBK in den Startlöchern steht in Europa "heimisch" zu werden,

    dann ... ja dann vergeht mir bei aller Liebe zu den Bienen und der Arbeit an, bei und vor allem mit ihnen die Freude an der Imkerei als Ganzes.

    So weit ist es sicherlich (noch?!) lange nicht und ich bin vielmehr hochmotiviert es 2018 besser hinzukriegen, dennoch war es mir ein Anliegen diese mich selber irgendwo auch schreckenden Hirngespinste zu teilen.

    Guten Abend zusammen!


    luffi :

    Das Problem ist, dass man ohne effektive Kontrolle, keinen konkreten und verifizierbaren Befall herausfinden kann, anhand dem man dann entscheidet, ob ein Volk behandelt werden muss oder nicht.

    Seh` ich ein und auch genauso.


    Die Völker hatten in diesem Jahr Anfang September nur sehr geringe Varroamilben-Befallswerte. Gingen aufgrund des kühlen Wetters vielfach aus der Brut. Und da zeigte sich bei entsprechender Beobachtung Ende September eine deutliche Erhöhung des Befalls, durch die abnehmenden Brutflächen.

    Aha. Befall oder Abfall? Welche Form der Beobachtung liegt dieser deiner Beobachtung zugrunde? Ich vermute, mehr als Windelkontrolle?!


    Da ist es zwar beinahe schon zu spät, aber man kann dann zumindest noch einiges in Ordnung bringen, was man vielleicht aus unwirksamen oder unangebrachten Behandlungsmethoden zur falschen Zeit auch als gewissenhafter Imker vielleicht nicht richtig gemacht hat.

    Sprich?


    Winterverluste resultieren aus solchen Fehlern und aus Anpassungen des Schmarotzers Varroamilbe auf die Versuche der konventionellen Imkerschaft, Teufel mit Belzebub auszutreiben.

    Sicherlich. Welche unkonventionellen Versuche / Maßnahmen helfen denn deiner Meinung nach effektiv?


    Mit Behandlungsmethoden, die alle Völker über einen Kamm scheren, werden wir nicht weiter kommen.

    Das leuchtet mir vollumfänglich ein - ist diese Aussage so zu interpretieren, dass zukünftig oder bereits aktuell jedes einzelne Volk bzgl. seines Befallsgrades zu analysieren ist und dementsprechend individuell zu behandeln oder nicht-zu-behandeln ist?


    Und die Imkerschaft muss umdenken.

    Sicherlich.

    Und bis hierhin erfreut mich dein Beitrag auch noch uneingeschränkt, abgesehen davon das ich

    Da ist es zwar beinahe schon zu spät, aber man kann dann zumindest noch einiges in Ordnung bringen, was man vielleicht aus unwirksamen oder unangebrachten Behandlungsmethoden zur falschen Zeit auch als gewissenhafter Imker vielleicht nicht richtig gemacht hat.

    sehr konkret auf mich beziehe. Aber das sei mal hintenan gestellt.


    Mit

    Auch Du Patrick!

    werde ich dann allerdings leicht "unglücklich", da ich nicht wirklich sehe wo ich nicht bereit bin umzudenken. Vielleicht habe ich auch nicht eindeutige Formulierungen gewählt oder stehe auf dem Schlauch...?!


    Wenn du schreibst, dass Du dir deinen Thread nicht zerschießen lassen willst, dann musst du lernen, auf die Signale des Bienenvolkes besser zu achten.

    Und spätestens da, glaube mir, brauche ich sicherlich nicht lernen - nicht in diesem kausal nicht gegebenen Zusammenhang!

    Was mich beschäftigt(e) ist die aufkommende Unsicherheit ob meiner imkerlichen Maßnahme vor dem Hintegrund des 2. Jahres mit nicht unerheblichen Verlustraten (in spe). Diese gedachte ich unter dem Thementitel mitzuteilen.

    Ob aufgrund solcher Themen zwingend gleich eine Diskussion aufkommen muss bzgl. wer hat was wann, wie, wo und warum "falsch" gemacht oder leidet unter welchem aus wessen Sicht auch immer unrichtigem Blick auf die Dinge, ich möchte es mal bezweifeln.

    Daher bat ich darum, doch auf das Ausgangsthema zurückzukommen und sich nicht in meiner Meinung nach vom Titel irgendwann sehr weit weg führenden Stellungnahmen und Hinweisen / Meinungsaustauschen zu ergehen. Wenn das über die Kräfte geht - so entschuldigt.


    Winterverluste gab es, gibt es und wird es auch weiterhin geben. Aber wir sollten endlich daraus lernen.

    Mein Reden oder zumindest Denken.


    Und was willst Du mehr, als aus gemachten Fehlern lernen?

    Nüschde.


    Genau deshalb kommen hier diese für Dich vielleicht off topic Einwände auf.

    Genau deshalb bat (!) ich höflichst darum, ebendiese meines Erachtens im engen Rahmen nicht nur für mich sondern schlicht faktischen

    off topic Einwände

    nicht hier zu tätigen. Ich habe durchaus einige nette PM`s bekommen und daraus auch schon einige Denkanstöße und praktisch möglicherweise umzusetzende Anregungen mitnehmen können.


    Ein Bienenvolk hat sehr viele Aspekte.

    Das kannst Du nicht alleine auf Behandlung oder Nicht-Behandlung reduzieren...

    Ich scheine mich in der Tat äußerst unverständlich auszudrücken - oder wir beide haben uns ordentlich missverstanden / auf dem falschen Fuß erwischt.


    Grundsätzlich harmonische Grüße

    in die Runde

    vom Patrick

    Moin zusammen!


    An anderer Stelle schilderte ich ja bereits meine sich andeutenden und bereits bestehenden Verluste und natürlich sinniere ich in dem Zusammenhang über mögliche "andere" als die bisherigen Behandlungmethoden und Varianten selbiger.

    In dem Zusammenhang wurde auch immer wieder zu OS-Sprühen, wie hier sehr schön anschaulich gezeigt, geraten.

    Ich möchte aber weiter ehrlich bleiben und nach meinen Erfahrungen mit der MS-Sprüherei diesen Sommer stellen sich mir alle verfügaren Haaare auf wenn ich von OS-Sprüherei jetzt lese und / oder ich diese sehe.

    Denn a) ist das als regelmäßige Winterbehandlung in der Tat, wie old Holgi Holger schon schrieb, für mein Verständnis eine thermisch sehr krasse Angelegenheit für das Gesamtvolk und b) ist dieses Vorgehen doch auch (ich weiß, ich lehne mich aus dem Fenster!) immens zeitaufwendig.


    Denkfehler meinerseits? Bin ich zu faul? Wie lösen größere Imkereien dies? Wird da überall inoffiziell verdampft?


    Gespannte Grüße

    Patrick

    Moin zusammen!


    @ all:

    Es freut mich sehr, eine sich anregende Diskussion zu den unterschiedlichsten Aspekten verschiedenster Behandlungsmethoden und Kombinationen aus selbigen wie auch deren gegebener oder auch nicht Sinnhaftigkeit ausgelöst zu haben. Und der meines Erachtens immer vordergründiger werdende Aspekt der stetigen (was auch immer das heißen mag) Anpassung / Variation der Behandlungsmethoden ist für mich ebenso hochspannend.

    Dennoch würde ich mich ebenso freuen wenn diese Diskussionen, auch wenn ich entgegen meines ursprünglichen Vorhabens beim Thread-Erstellen nicht explizit drauf hingewiesen habe, an anderer Stelle vertieft würden und nicht diesen Faden inhaltlich zerschössen.


    JCD :

    Vielleicht ist bei Dir auch sowas passiert? Hast Du nochmal Ende September den Milbenfall überprüft?

    Das mag sein - ich glaub`s aber nicht. Auch da ich die hiesige Umgebung bzgl. Möglichkeiten unbekannter Völker / Wildschwärme im Flugkreis mittlerweile doch sehr gut einzuschätzen vermag. Behaupte ich ganz selbstbewusst.

    Und nein, den Milbenfall Ende September habe ich, wie bisher auch, nicht mehr kontrolliert.


    Schöne frühmorgendliche Grüße

    vom

    Patrick

    Moinsen zusammen!


    Vorab schon einmal Dank für die Anteilnahme.


    Ich würde das Thema ungerne zerschießen, dennoch im Folgenden einige kurze Erläuterungen, welche aus genanntem Grund aber nach Möglichkeit hier (!) nicht weiter diskutiert werden sollten.


    Honigbärchen :

    Ja, ich habe behandelt. Dieses Jahr allerdings testweise komplett AS-los und mittels Verkunstschwarmung, Teilung und MS.

    Nein, weder letztes noch dieses Jahr waren für mein Empfinden ausgesprochen viele Varroen erkennbar. Eher lag der gefühlte / gezählte / geschätzte Befall im langjährigen Mittel.

    Nachweisbare bzw. vielmehr offensichtlich für mich erkennbare Wachsprobleme hatte ich bisher nicht.


    beemax :

    Sie sitzen auf MW.


    Kikibee :

    Jaaa, genau das Geschriebene bzw. Zitierte holte mich gestern auch schlagartig ein - trotz (oder gerade wegen oder aber auch völlig unabhängig von?!) vollkommen anderem Behandlungskonzept.

    Ob´s ein imkerseitiger systematischer Fehler ist, ich weiß es echt nicht. Was mit das Schlimmste ist.


    Eventuell gibt`s hier ein Status-Update inkl. Bildern nach der OS-Träufelung zwecks Veranschaulichung / Analyse.


    Schöne Grüße und eine gute Woche

    wünscht

    Patrick

    Guten Abend zusammen!


    Nach den ersten wirklich kalten Nächten hier am Niederrhein war ich heute mal wieder am Bienenstand zwecks Mäusegitterkontrolle und routinemäßig allgemeiner Suche nach Lebenszeichen aus den Beuten. Aufgrund des zwar marginalen, aber dennoch liegengebliebenen Schneefalles, auch auf den Anflugbrettern, konnte ich an einigen Beuten einen Atemluftstrom aus ebendiesen erahnen und ging somit frohen Mutes an`s obligatorische "Anklopfen".

    1. Volk zeigte schon kein akustisches Lebenszeichen. Hmmm... Als das 3. Volk dann wiederum nichts von sich hören ließ schwante mir Ungutes und es obsiegte mein Drang nach Gewissheit. Ergebnis war, dass von 10 Völkern 3 nicht mehr sind, 2 weitere "Völker" aktuell vielleicht noch tennisball- bis grapefruitgroß sind, 5 vielleicht maximal Handballgröße haben und lediglich 2, im Übrigen just die, welche nach Lehrbuch nichtmal durch den Herbst hätten kommen dürfen, dick und prall vor sich hin wintertrauben.

    Vor dem Hintergrund, dass 2 Altvölker sich bereits im Oktober lehrbuchgemäß varroamäßig auflösten und ich folglich bestenfalls mit 7 Völkern, davon vielleicht 4 relevant starken, in`s neue Kalenderjahr gehen werde, bin ich verlustmäßig schon jetzt schwer gebeutelt.:-?


    Jetzt heißt`s schauen wer zur OS-Träufelung noch da ist und dann setz` ich mich bis zum ersten richtigen Bienenflug auf die Hände und ersinne neue Strategien / Varianten der Völkerführung und Varroabekämpfung.


    Bedröppelte Grüße

    vom

    Patrick

    Moin zusammen!


    Unschönes Thema, das ganze, daher vorab mein Beileid.


    Wenn man`s zusammenfassen wollen würde, dann hätte imker meinem Verständnis nach scheinbar nur 2 Möglichkeiten:

    1. Beuten grundsätzlich frei zugänglich und (mehr oder minder) sichtbar aufstellen mit dem nicht unerheblichen Risiko des irgendwann Gestohlen-, massiv-Beschädigt- oder zu-"mindest" Inspiziert-Werdens.

    1.b) Eine Variante von 1., sprich den Standplatz / die Beuten mittels GPS, Brennmarken oder sonstigen Ortungs- und Wiedererkennungsmarken bzw. -geräten ausrüsten mit der theoretischen Möglichkeit den / die bösen Buben zumindest identifizieren zu können.

    Was dann draus gemacht wird, bringt

    Erfolg war, kein öffentliches Interesse, der Beschuldigte und später auch verurteilte hat die Hand gehoben, so zahlt der Imker die Gerichtskosten und hat einen vollstreckbaren Titel.

    meines Erachtens ernüchternd deutlich auf den Punkt: In der Sache wenig bis nix.

    1.c) Anfängliches Verfahren so wie bei 1.b), danach die für mich persönlich nachvollziehbarer Weise gewünschte Selbstjustiz mit dem Ergebnis, dass imker sich selber auch noch strafbar macht und in dem Fall vermutlich eine wesentlich ungemütlichere Rechtssprechung erfolgen würde als im von Bienenknecht genannten Fall.

    Ergebnis wäre dann wie bei 1.b): In der Sache wenig bis nix. Zumindest nicht für die gewünschte Wiederbeschaffung von Bienen und / oder Material.


    2. Variante: Beuten absolut uneinsehbar und am besten doppelt und dreifach gesichert (s.o.) aufstellen, on top noch mit freilaufendem Hund auf dem Gelände, möglichst direkter Nähe zum nächsten Wohnhaus, stabilen Zäunen und Toren, etc..

    Geht hier in unserem dichtbesiedelten Gebiet relativ gut, macht aber natürlich auch erheblichen Aufwand bei und mit der Standplatzsuche, ganz abgesehen davon, dass viele potenziell sehr aussichtsreiche und spannende Standplätze in spè so direkt von vorneherein ausscheiden. Leider!


    Und leider trifft

    wer heut zutage nicht schützt der muss mit sowas rechnen. 👎😥

    die Sache auf den Punkt - fast. Denn auch wer schützt ist noch lange nicht geschützt.


    In diesem Sinne alles Gute für alle wirklichen Imkers-KollegInnen und Eure Bienen!


    Solidarische Grüße

    Patrick

    Moin zusammen!


    Ich erahne im Falle der vorderen Larve phänotypisch ggfs. eine Wespen- / Hornissenlarve, wenngleich es mich sehr wundern würde was diese dort tut bzw. wie sie hingekommen sein sollte. Was die 2. Larve in der Beute für eine ist...kann ich gar nicht erkennen.


    Eisvogel : Ich bin mir recht sicher, dass das sichtbare Grün das der Wiese hinter der Beute ist. Man schaut m.E. unter der Beute durch den Gitterboden durch.


    Schöne Grüße

    Patrick