Beiträge von Patrick Johannes

    Moin Elle!


    Ich persönlich würde bei deutlich erkennbarem Perlmuttschimmer und zunehmender Zähigkeit abfüllen.


    Letztes Jahr ist mein Sommerhonig so schön feinsteif geworden. Das möcht ich sooo gern wieder so haben.

    Hast du dir denn nicht notiert / gemerkt, was du da wann wie wo warum getan hast?!

    Andererseits, die Grundlage hast du ja mit der Impfung mittels "Zielkonsistenzhonigs" bereits gelegt.


    Zukünfitg brauchst du meines Erachtens aber nicht quasi direkt nach der Ernte animpfen, sondern kannst dem Honig, gerade Sommer-, ruhigen Gewissens ein paar Tage Ruhe gönnen.

    Anschließend entspannt mit vorgewärmtem, d. h. gut einrührbarem Honig animpfen, diesen gleichmäßig einrühren und ... beobachten! Wenn es sich dann eintrübt, erst dann entspannt 1, 2 x täglich rühren bis zum eingangs erwähnten Zustand.


    Viel Erfolg und schöne Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Vormittag zusammen!


    Auch hier, in einer klimatisch scheinbar häufig sehr gesegneten Region, ist`s bisher nix mit Wespen.

    Ich sah vor 1, 2 Wochen erstmals überhaupt 2 Arbeiterinnen. Das war`s dann aber auch.

    Unglücklich bin ich darüber aus "ziviler" wie auch imkerlicher Sicht nicht.


    Schöne Grüße
    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Ich finde die folgenden Zeilen derart erfrischend realitätsnah, daher wollte ich sie gerne noch einmal gelesen wissen:

    Es sind immer irgendwo Eier der Wachsmotten und die finden es super wenn sie in so einem abgeriegelten Refugium ihr Unwesen treiben können.

    Denn: Es ist so!

    Ich lagere meine HR-Waben seit Jahren ausgeschleckt und somit trocken ein und habe dennoch immer wieder die Motten gekriegt - im Wortsinne. :wink:


    Das mit dem ausschlecken lassen ist auch so‘n Ding. Zum einen kenne ich noch keine Bienenflucht die annähernd das hält was sie verspricht und zum anderen bekommt man die restlichen Bienen nur sehr schlecht aus den leeren Zellen ausgeblasen oder abgekehrt. Abkehren eh keine gute Idee. Die Bienen sind schneller als Du kehren kannst 😉

    Die stecken komplett in den Zellen und wollen da nicht raus. Die haben auch keinen Bock zur Mama zu gehen. Juckt die nicht. Das ist ein ganz schönes gefrickel die Waben Bienenfrei zu bekommen. Erst recht wenn die anderen Völker am Stand genau darauf warten, dass du die leeren HR abnimmst.

    Am besten mit den paar anhängenden Bienen ins Lager.

    EIn langes Zitat, aber ein weiteres vom Thomasso, welches 1:1 und absolut meinen Erfahrungen entspricht. Einfach schön!

    Und genau so mache ich es auch: Wer nach dem Ausschlecken und 2,3, 4 Tagen über der Bienenflucht immer noch partout mit in`s Lager will, der möge dies tun. Mit allen Konsequenzen. :wink:


    Mein Vorgehen bei / nach der letzten Honigernte:

    - HR abends wieder aufsetzen zum Ausschlecken und Reparieren

    - 2, 3 Tage später Bienenfluchten einlegen

    - 2, 3, 4 Tage (weil wegen zu vielen Restbienen) später HR runter und so wie sie sind ins Lager räumen

    - Unter den Zargenstapel einen Deckel, obenauf einen Deckel -> ich verwende Segeberger Deckel mit Futterloch

    - Oben auf den Zargenstapel 3 Honigglasdeckel aus Plaste, Ameisensäure / Essigsäure rein und ggfs. nach ~ 8 Wochen nochmal nachdosieren.

    Auf diese Weise habe ich, wenn überhaupt, nur noch marginale Ansätze von Wachsmottenfraß, welcher aber auch für mein perfektionistisches Dafürhalten zu vernachlässigen ist.

    Im Frühjahr ein paar Tage vor dem Aufsetzen lüften lassen und gut ist`s.


    Die Möglichkeit des Zargenstapel-Durchzuges und fliegengitterabgedichtetes Aufstellen draußen habe ich nicht, frage mich in dem Kontext aber auch immer wieder, ob dann nicht ... Milliarden :wink: Spürbienen für Wochen um diese wohlduftenden Zargenstapel schwirren?!


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Morgen, BrotAufToast! :wink:


    Meines Erachtens kann man dir aus der Ferne und auch du selber dir diese Frage nur nach dem Vorliegen von harten Fakten ggfs. beantworten:


    1. Wann fielen die Schwärme jeweils? Waren`s Eigene?

    2. Wann und mit was für Bienen wurde der KS gebildet (HR-/BR-?)?

    3. Ich meine es zwar herauszulesen, aber wurden alle 3 Einheiten bereits mit OS besprüht (nicht "-spritzt")?

    4. Wie ist der jeweilige aktuelle natürliche Milbenfall?

    5. Wie stark sind die Einheiten in voll besetzten Wabengassen jeweils?

    6. Von welchem Rähmchenmaß sprechen wir?


    Unabhängig davon würde ich als eher ... sagen wir vorsichtiger Mensch :wink: und Imker lieber 1x zu viel als 1x zu wenig behandeln.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Wenngleich ich

    Es ist mir hier im Forum schon öfters aufgefallen, dass die Umgangsformen zu wünschen übrig lassen.

    phasenweise (leider) absolut zustimmen muss, so ist

    Auf Details wollte ich jetzt eigentlich nicht eingehen.

    auf der anderen Seite ebenfalls gut missverständlich und bietet, wie bereits gelesen, durchaus Potenzial der "Irritation" seitens der Gefragten.


    Ich habe 2 drohnenbrütige Völker in dnm, und 2 Völker die auf 4 bzw 5 Waben sitzen un mit relativ wenig Bienen besetzt sind.

    Ich habe den Faden bis hier jetzt tatsächlich wiederholt durchgelesen und frage mich immer noch, a) auf welchem Maß die beiden nicht-drohnenbrütigen Völker sitzen und b) wie 4-5 "relativ" wenig bienenbesetzte Waben egal welchen Maßes um diese Jahreszeit irgendeine überwinterungsfähige Einheit ergeben sollen?

    Daher, Holzpferd:

    Hast du die Möglichkeit, uns via Fotos mal im Wortsinne Einblicke in diese 2 Völker zu geben? Wie war / ist der Varroastatus in deinen Völkern allgemein?


    Um die Chancen zu erhöhen, ist der Plan je 2 Völker zu vereinigen um ordentlich starke Völker zu bekommen.

    Vermutlich würde eine Vereinigung die Chancen erhöhen, bei dem oben Gelesenen erahne ich allerdings, dass so ein Sterben nur hinausgezögert bzw. verlängert würde.


    Das erste drohnenbrütige Volk bekam eine unbegattete Königin zugesetzt, welche offensichtlich nicht von Hochzeitsflug zurückkam. Das zweite drohnenbrütige Volk hat nach Verlust der Königin eine Weiselzelle bekommen. Danach ähnlicher Verlauf wie beim Ersten.

    Also nichts spektakuläres, alle anderen Völker haben sich auch nach meinen Wünschen entwickelt...

    Ich weiß, es ist nicht angenehm, aber ich muss es für mein weiteres Verständnis doch fragen: Wieso kam es dazu, dass 2 von 4 Völkern tatsächlich drohnenbrütig wurden? Schwärmten sie und die jeweilige Prinzessin kam weg / nicht mehr zurück? Wie engmaschig hast du 2021 bisher auf Schwarmzellen / Weiselrichtigkeit / Brutstatus kontrolliert?


    Abgesehen davon, war meine ursprünglich Intention eine offene, allgemeine, Diskussion zu eröffnen, die die unterschiedlichen Kombinationen der Vereinigung zum Inhalt haben sollte, wie ich sie eingangs beschrieben habe.

    Ich bin der Überzeugung, dass das in dem Fall schwerlich möglich ist, da die Varianten der Vereinigung so breit gefächert sind wie die Ausgangssituationen in den betreffenden Einheiten vor der Vereinigung.


    Um auf deine Eingangsfrage einzugehen:

    Welche Völker würdet ihr miteinander vereinigen?

    Ich würde nach unverzüglicher Sichtung durch einen erfahrenen Imkerkollegen die Völker mit den größten Erfolgsaussichten vereinigen und die restlichen Einheiten ersatzlos auflösen, d.h. die Bienen ggfs. (falls noch lohnend) 1x mit OS besprühen und am Folgeabend dann nach ausreichender Einräucherung vor die Fluglöcher geben. Drohnenmütterchen hin oder her.


    Viel Erfolg und schöne Grüße!

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Ich verwende seit Jahren einen Maisstärkesirup und hatte damit ebenfalls noch nie Schwierigkeiten mit Auskristallisation in den Waben.

    Bezüglich der Ergiebigkeit kann ich mangels Vergleichen nichts sagen, frage mich aber spontan, wie es sein kann,

    das jemand den Eindruck hat, das er von diesem Sirup mehr füttern muss, als von dem Getreidesirup.

    ?

    Xings: Auf welche Vergleichswerte bezieht sich dein Kollege bzw. was führt ihn zum geschilderten Eindruck?


    Gespannte Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Super Sache, diese Gründächer. Und schön.

    Eine Frage (okay, es sind de facto mehrere geworden :wink:), gerade weil ich (noch?) kein begrüntes Dach besitze:

    Wie sieht es bei derlei Anlagen mit dem kurz-, mittel- und längerfristigen Arbeits- bzw. Pflegeaufwand aus? Wie ist der einzuschätzen? Sind begrünte Dächer eher oder sogar weniger sturmanfällig? Also der Aufwuchs, nicht die Unterkonstruktion. Gibt es erfahrungsbedingt empfehlenswerte Quellen für Anbieter der dafür nötigen Unterbaugeschichte bzw. der erforderlichen Materialien?


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Nachmittag zusammen!


    Mein einzig erforderlicher VVS aus diesem Frühjahr ist vermutlich gestern oder vorgestern geschwärmt:


    [Blockierte Grafik: https://up.picr.de/41603519zf.jpg]


    [Blockierte Grafik: https://up.picr.de/41603520qr.jpg]

    Das diese mittlerweile auch durchaus als Volk zu bezeichnende Einheit als einzige zu meiner Überraschung zuletzt tatsächlich nochmal SZ angesetzt hatte stand also heute (mal wieder) eine Durchsicht an: Stehende Stifte, aber erschreckend wenig Bienenmasse. Hmm...geschwärmt sein können sie ja nicht, immerhin ist die Königin geflügelstutzt und immerhin habe ich letzte Woche erst durchgesehen und lediglich vereinzelt bestiftete Zellen gefunden.

    Ätsch!

    Ich wabenabstieß eben also mit leicht emotionaler Erregung und was sah ich: Verdeckelte Schwarmzellen. Diverse. An...Stellen...:-?

    Mit geübtem Blick in meine in der Nachbarweide stehenden "Schwarmbäume" sah ich dann auch binnen Sekunden den Abgänger, welchen ich komplikationslos ernten und dem entzellten Restvolk vor`s Flugloch schütten konnte.

    Wobei ich was sah?

    Rischtisch, eine unbegattete und ungezeichnete und (logischerweise) ungestutzte Prinzessin.

    Ich vermute mal, der theoretische Vorschwarm inkl. Altkönigin ging ab, sie dabei verloren und dann haben sie`s mit der Erstgeschlüpften direkt wieder versucht.

    Ich werde beobachten...


    Schöne Grüße

    Patrick, ganz glücklich ohne Schwärme...

    Guten Morgen zusammen!


    Hier blühen die noch immer richtig gut duftenden Winterlinden jetzt deutlich ab. Ob sie noch relevant honigen, ich bin mir arg unsicher. Gestern fand ich jedenfalls unter diversen Bäumen tote Honigbienen (interessanterweise keine Hummeln).

    Ganz vereinzelt blühen noch 3, 4, 5 mir unbekannte Linden in unmittelbarer Standnähe, hier tippe ich auf irgendwelche der diversen möglichen Kreuzungsvarianten.


    Realistisch kann man hier aber wohl in `ner guten Woche die Abschleuderung `21 anpeilen.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Abend zusammen!


    Habe heute mit Erstaunen festgestellt, dass bereits jetzt die ersten Winterlinden aufgeblüht sind. Und es regnet...

    Bin gespannt ob die Völker / Ableger dieses Jahr auch voller Lindennektar sein werden - in den letzten Jahren liefen gerade kleinere Einheiten gefühlt oft fast davon über.


    Gruß

    Patrick

    Moin zusammen!


    Auf meiner gestrigen Radelrunde sah ich erste Sommerlinden in bzw. kurz vor Vollblüte.

    Die Winterlinden werden wohl in `ner guten Woche loslegen.


    Extern übertemperierte Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Morgen, Biene Berlin!


    Ich persönlich glaube, dass diese Kombi aus Bienen und bodenbewohnendem Fellgetier mit viel direktem Bodenkontakt nicht gut ist.

    Denn: Selbst wenn die fliegenden Bienen keine Probleme mit den Kaninchen haben sollten und sie diese ignorieren, spätestens alternde und abgearbeitete "Fußgängerinnen" werden wohl früher oder später angeschnuppert, überlaufen oder besessen. Mit allen unerfreulichen Folgen für beide Seiten.

    Bei Langhaarfelltieren sähe ich das Problem sogar noch deutlich gesteigert.


    Allerdings: Wie groß ist das Kaninchenaußengehege? Bei einer gewissen Größe und der richtigen Flugrichtung für die Bienen könnte es auch ganz gut klappen. Optimal ist es m. E. aber so oder so nicht und ein Alternativstandort scheint mir die definitiv bessere Wahl.


    Schöne Grüße und viel Erfolg!

    Patrick

    Guten Nachmittag zusammen!


    Wenn ich so viele Anfängerfragen hätte, würde ich das Ausfüllen des Profils in Erwägung ziehen.

    Völlig unnötig, derlei Beiträge.

    Unhöflich formuliert, unnötig in der Sache, unklar in der indirekten Aussage.

    Find` ich, völlig unabhängig vom jeweiligen Autor, schlichtweg inakzeptabel.

    Das nur vorab am Rande.


    Zur Sache, und ich versuche mich mal an einer meinen Ansprüchen entsprechenden höflichen Variante der sachbezogenen Antwort:


    Hallo Apfeltasche, verhältnismäßig unabhängig von der Region in der du in Deutschland imkerst, sehe ich in

    Ablegerkästen zunächst für den Rest des Tages oben auf gestellt, damit die Flugbienen abfliegen können.

    den zentralen Problempunkt.

    Denn in dieser Zeit des "oben ohne" ist der Ableger ja gelinde formuliert völlig wehrlos, und das in der ohnehin brutal stressigen Situation des Gebildet-Werdens. Wenn dann noch keine Tracht herrscht: Nicht gut. Gar nicht gut. Denn es duftet nach Honig und die abfliegenden Altbienen tun das von dir Geschilderte. Und werden im worst case auch noch um Bienen von anderen Einheiten ergänzt, die dir die noch nicht mal richtig gebildeten Ableger dann binnen 1, 2 Tagen völlig zerstören. Im Wortsinne.

    Mein Tipp wäre daher, die Ableger, so sie denn im Flugkreis bleiben sollen / müssen, immer spätnachmittags / abends zu bilden. Dann haben die Bienen ob der einsetzenden Dunkelheit in absehbarer Zeit und Ruhe um sich in ihrer jeweiligen Einheit bis zum neuerlichen Sonnenaufgang halbwegs zu sortieren. Und ein Abfliegen-Lassen der Flugbienen ist m. E. auch nicht zwingend erforderlich.

    Ich verfahre des Weiteren ziemlich exakt so wie hier absolut hervorragend beschrieben.

    Und: Es klappt. Wenn man die Geschichte mit den Zweigen vernünftig praktiziert. Ich meine auch, dass ich in dem genannten Thread auch mal ein Foto eingestellt hatte wie es bei mir exemplarsich aussah. Sollte dies doch nicht so sein:

    [Blockierte Grafik: https://up.picr.de/41416510tw.jpg]


    So kann`s aussehen. Wichtig ist nicht, was für Grün man nimmt, wichtig ist nach meiner Erfahrung nur, dass es 1, 2, 3 Tage lang wirklich starr bleibt, damit tatsächlich auch alle ausfliegenden Bienen zu tun haben sich durchzufummeln und sie sich in der Folge neu einfliegen.


    Schöne Grüße

    Patrick


    P.S.:

    Du kannst hier im Forum im "Kontrollzentrum" in deinem Profil ein paar (grobe) Eckdaten zu dir eingeben, dann sinkt der Blutdruck manch` Forianer wieder auf`s Normalniveau :wink: ... und du bekommst noch mehr sachdienliche Rückmeldungen.

    Hallo zusammen!


    Und mein Schleuderraum liegt unterm schlecht isolierten Dach....

    HaroldBerlin: Ohne Gag jetzt, soooo übel ist das m. E. nicht.

    Denn: Du kannst den Honig je nach aktueller Witterung auch mal `nen Tag drin stehen lassen ohne das er zu stark auskühlt und du entschlackst beim Schleudern etc. ERHEBLICH :wink:.

    Okay, den letztgenannten Grund kann man so oder so sehen, ich persönlich finde das aber ein bißchen geil, so zwei unschöne und dabei dennoch produktive Vorgänge zu kombinieren.


    Zur Linde: Die braucht hier (Sommer-) noch 1 bis 2 Wochen denke ich. Und bei der derzeitigen Wettervorhersage halte ich eine nennenswerte bis richtig gute Tracht / Ernte für ziemlich wahrscheinlich. Blüten hängen jedenfalls in den meisten Bäumen sehr reichlich.


    Schön Grüße

    Patrick