Beiträge von Patrick Johannes

    Guten Abend zusammen!


    immenlos :

    Patrick, dann hast Du die Geigelei in 4 Wochen

    Nein, denn

    willst Du alle Rähmchen voll bekommen

    möchte ich ebenfalls verneinen.

    8 oder 9 Waben Zander bzw. DNM 1,0 reichen meiner bescheidenen Erfahrung nach zu einer vernünftigen Überwinterung in unserer Region gut aus.


    Aber insgesammt, was ist da überhaupt Geigelei?

    Entweder (vermeidbar?!) Folgendes

    Folie

    ,

    Schale mit Schwimmhilfe

    ,

    Leerzarge

    oder die Begrifflichkeit der Geigelei ist vielleicht zu hart gewählt.

    Ich halte es, wie erwähnt, meinen Erfahrungen in dem Bereich zufolge für

    unnötige ... Materialherumbewegerei

    .

    Ist nicht (ab-)wertend gemeint, gemäß KISS ME (Keep It Simple, Stupid and Most Efficient) aus meiner Warte aber nicht nötig.


    Sonntägliche Grüße

    Patrick

    Moin Mario!

    Leider wird es jetzt etwas Eng und ich wollte statt der Futtertasche die fehlenden zwei Rämchen reinhängen damit genug Platz ist.

    "etwas eng" bedeutet? Quellen die Bienen oben und unten zur Zarge heraus wenn du öffnest? Bzw. hängen sie unten auf kompletter 8-Waben-Unterträger-Breite durch?

    Wenn du der Meinung bist, dass die Völker tatsächlich noch mehr Raum benötigen - wofür im Übrigen, für die Bienenmasse oder zur zukünftigen Futtereinlagerung? - dann würde ich persönlich

    Fertige Futterwabe raus, Leerwabe rein, weiter Füttern, Futtertasche raus fertige Futterwabe wieder zurück ... (bei Futtertasche mit einer Wabenbreite, bei doppelter Breite das ganze mit 2 Waben)

    machen.

    Meine Überlegung war jetzt, die Futtertasche alleine in eine Zarge zu hängen und so zu füttern.

    Was ich für unnötige Geigelei / Spielerei / Materialherumbewegerei halte.

    Zumal, wenn du damit bis zum Ende auffüttern willst,

    Ein gutes Volk hat nach drei Tagen die Futtertasche geleert.

    Dann muss die Zarge mit Futtertasche entfernt werden, ansonsten fangen die an mit dem Wildbau.

    eintreten wird, ausser du würdest

    dann die Variante von Immenlos wählen.

    .

    Was

    Zitat

    ich für unnötige Geigelei / Spielerei / Materialherumbewegerei halte.


    Stünde ich vor dieser Situation, dann würde ich die Völker vermutlich lassen wie sie sind und weiterhin kleine Portiönchen füttern bis es schließlich Anfang / Mitte September die finale Auffütterung gäbe.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Hallo Ralf!


    Ist doch alles völlig egal.

    Ich denke nicht. Je nachdem was für eine Einheit mit was für einem möglichen Brutumfang es ist könnte es alternativ auch durchaus Sinn machen sie aufzulösen.


    Neue rein, idealerweise eine unbegattete

    Du lebst nicht wirklich weit von mir und ich frage mich woher sollen die zuverlässig und wertig begattenden Drohnen um diese Zeit und in diesem Jahr beim bekannten (nicht-)Trachtverlauf jetzt noch stammen?


    das Fenster, das alle verdeckelte Brut ausgelaufen ist, bevor die neue verdeckelt wird.

    Woher wissen wir, dass noch verdeckelte Brut im Volk ist?:confused:

    Ab davon müsste das weisellose Volk ein echter Knaller sein um jetzt noch 3 Wochen ggfs. ohne nachschlüpfende junge Bienen ausreichend richtig vitale Winterbienen heranzuziehen.


    Egal ob egal wünsche auch ich dem JungImkerTegernsee jedenfalls

    viel Erfolg!


    Patrick

    Servus Leute

    Guten Nachmittag, JungImkerTegernsee!


    Letzten Montag festgestellt dass keine Königin vorhanden.

    In was für einer Einheit? Einem Ableger, einem Wirtschaftsvolk? Wie stark ist die Einheit?


    Der Versuch des Volkes nachzuweiseln schlug fehl.

    Was du woran genau festmachst? Sind sie bereits buckelbrütig, ist schlicht keinerlei (verdeckelte?!) Brut mehr da, oder...?


    Am Dienstag gleich neue Königin im Käfig zugehängt, heute Verschluss geöffnet.

    Eine Begattete nehme ich an?!


    Nun wollte ich ja eigentlich die Varroabehandlung ansetzen (mit Nassenheider). Würde jetzt stattdessen nächste Woche Mittwoch das Sprühverfahren durchführen wollen.

    Du wolltest?!

    Ich bin der Meinung du solltest. Jetzt!

    Idealenfalls OS-sen.

    Und zuvor kontrollieren ob der Futterteigverschluß nicht durchgefuttert wurde, wo ich noch (!) von ausgehe.

    Dann (bei nur offener oder keiner Brut) Sprühen und die Königin anschließend wieder "nur" unter Futterteigverschluß zuhängen.

    Am Rande erwähnt: Wenn das Volk tatsächlich geraume Zeit weisellos sein sollte könntest du zukünftig bei derlei Aktionen meines Erachtens den Futterteig direkt zum Ausfressen frei geben. Denn auch Zeit im Käfig im Volk macht eine (junge) Königin nicht attraktiver bzw. vitaler.


    Ist das jetzt zu empfehlen mit der neuen Königin, oder "murksen" sie mir die Kleine gleich wieder ab?

    Siehe oben.


    Was denkt ihr?

    Zitat

    Ich bin der Meinung du solltest. Jetzt!

    Idealenfalls OS-sen.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Nachmittag zusammen, hallo Pinky69!


    mich würde mal interessieren ob man ein schwaches Volk mit 1-2 kg fremder Bienen aufstocken kann.

    Ich kann dir sagen / schreiben: Yes, you can. :wink:


    Sollte man das über eine Zeitungspapier Trennung machen oder könnte man die auch direkt in das schwache Volk geben, diese haben schon eine Kö.

    Weder - noch.

    Ich habe diesen Sommer mal die Variante mit der direkten Zugabe versucht und mir so aller Voraussicht nach die (zugegebenermaßen noch junge) Königin himmeln lassen.

    Ich würde sie einlaufen lassen.

    Ich daher auch. :wink:


    Lese ich allerdings, dass "es"

    leider nur noch 2 Wabengassen

    ist, dann muss ich dir bei

    an Volk

    allerdings vehement widersprechen.

    2 Wabengassen voller Bienen um diese Jahreszeit sind in meinen Augen kein Volk. Und werden auch keins mehr - unter zu erwartenden südbadischen Bedingungen. :wink::-?


    dabei habe ich eben die Befürchtung das die Bienen, welche aus dem Nachbarvolk kommen einfach wieder zurück in ihre alte Beute fliegen.

    Dabei habe ich die Befürchtung, dass du mit der geäußerten Befürchtung Recht haben wirst. Und dir ggfs. neben "wunderschönster" Räuberei evtl. auch noch vermeidbar Keime und / oder Milben in`s Nachbarvolk holst.


    Naja, kann es ja mal versuchen.

    Können kannst du.


    Solltest meiner Meinung nach aber definitv besser direkt

    die Restliche Besatzung doch vor die anderen Völker kehren.

    und nicht über

    wenn daraus doch nichts mehr werden sollte

    ziehen und kein Risiko eingehen.

    Die Bienen haben derzeit für try and error keine (Lebens-)Zeit.


    Viel Erfolg und schöne Grüße

    Patrick


    P.S.:

    Mal interessehalber gefragt: Woher hat das theoretische Spendervolk jetzt noch die 1-2 Kilo Bienenmasseüberschuß?

    Guten Vormittag zusammen!


    Mit einer frischen Tasse heißgebrühten Kaffees neben mir reihe ich mich mal ein bevor die "Schlacht" richtig entbrennt.


    Als bekennender Penibilist (wer mich live kennt kann`s ggfs. bestätigen :wink:) lege ich allergrößten Wert auf möglichst absolute Sauberkeit meiner Gerätschaften und Materialien und ich reinige meine Schleuder so:


    Teil 1 (der Schnellere):


    1. Resthonig bei schräg gestellter Schleuder über Nacht möglichst komplett ablaufen lassen.

    2. Schleuder mit kaltem klaren Wasser grob ausspülen und mit dem in der Schleuder stehenden Wasser dann die Wände von grob nach fein sowie von oben nach unten mittels Spültuch immer wieder abwaschen. Das Wasser wird hierbei entsprechend dem Bedarf immer wieder ausgewechselt / abgelassen.

    3. Sobald keine erkennbaren Wachs- und / oder Propolisreste mehr in der Schleuder sind wird das kalte Wasser durch heißes Wasser ersetzt und der o.g. Ablauf mehrfach wiederholt.

    5. Anschließend wird die Schleuder von innen wie außen mit Küchenrolle gründlich abgerieben und -gepustet (aufgrund möglicher Küchenrollenfussel-was-auch-immer-Reste).

    6. So gereinigt geht der Korpus dann für 2, 3 Tage in den trockenen Honigkeller zwecks finaler Trocknung auch der letzten Rillen.

    8. Gesamtdauer inkl. Abrubbeln: ca. 30-40 Minuten.


    Teil 2 (der "Schönere"):


    Der eigentliche Schleuderkorb wird vor der o.g. Schleuderkorpusreinigung logischerweise ausgbaut und separat gereinigt:

    1. Kaltes Wasser in Kombination mit einem feinen Stahlschwämmchen und VIEL Handarbeit sowie Gefluche reinigen den Schleuderkorb von Wachs- und den minimalen Propolisresten.

    2. Heißes Wasser und ein entsprechend fester Strahl reinigen den Schleuderkorb dann von den letzten Honigresten.

    3. Auch der Schleuderkorb darf dann noch 2, 3 Tage außerhalb der Schleuder trocknen und wird erst dann wieder einsatzbereit eingebaut, ebenso wie der gesamte Rest des Gerätes.

    4. Gesamtdauer: nochmal ca. 30-40 Minuten.


    Teil 3 (der tatsächlich Schöne):


    Die einsatzbereit gereinigte und trockene Schleuder wird oben wie auch am Ablasshahn "grob" staubdicht abgedeckt / verschlossen und bis zur nächsten Schleuderung (egal ob im laufenden oder erst im nächsten Jahr) eingemottet.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Moin Roland!


    Danke für das Update, welches mich zugegebenermaßen nicht überrascht.


    die Wespen arbeiten nicht so schnell, wie Bienen das tun würden, sind ja auch nicht so viele davon da.

    Logo.


    Aber die Waben werden sauber leer gefressen.

    Soweit, so gut.


    Über das Endergebnis hinsichtlich Sauberkeit und Verwendbarkeit der Waben werde ich natürlich berichten.

    Allerdings geht`s im Beschriebenen um die sichtbare (!) Sauberkeit. Optisch leere und saubere Waben lassen meines Erachtens leider keinen Rückschluß auf (k)eine Kontamination mit möglichen Fäkal- / Verwesungskeimen zu.


    Leichte Abschrotung bleibt nicht aus, aber das dürfte wirklich kein Problem sein.

    Ich denke auch nicht. Wird nach dem Aufsetzen im Frühjahr von den Bienen ruck-zuck repariert werden.


    Etwas fragwürdiger finde ich in etlichen leeren Zellen zu findende kleine, weiße Partikel. Sind das vielleicht Wachsmotteneier?

    Ich nicht. Ich würde auf Wachspartikel tippen, die beim Abschroten entstehen und logischerweise auch in die Zellen gelangen.

    An Wachsmotteneier glaube ich eher nicht.


    Und: die Bienen haben den Weg tatsächlich nicht gefunden. Die ganze Zeit ausschließlich Wespen dort.

    Das finde ich bemerkenswert, wenn man die Suchbienen kennt und weiß, wie nervig und aufgeregt neugierig die sein können.

    Glück. Ich tippe schlicht auf imkerliches Glück. Verlass` dich da zukünftig besser nicht drauf.


    Nochwas: trotz regem Flugbetrieb in meiner Hütte bekam ich keinen einzigen Stich ab. Und ich war oft dort zu gange. Solange die dort kein Nest haben kann toleriert man sich gegenseitig.

    Klar. Die geneigte Wespenarbeiterin ausserhalb ihres Nistbereichs sucht in erster Linie Futter und keinen Streit. Warum auch?

    Ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass die meisten Wespenstiche aus Eingeklemmt-Werden der Tiere resultieren, von Vorfällen in direkter Nestumgebung mal abgesehen.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Moin zusammen!


    Da Kabal auf meine themenbezogenen Folgefragen und -stellungnahmen bisher nicht geantwortet hat, folgend an dieser Stelle die aus meiner Richtung erste und versprochenerweise auch letzte OT-Stellungnahme zum P.S. meines vorherigen Beitrags:

    Du Leut:

    Moin Herr Geist!


    Da werd ich mal deine ...

    Erwartungen erfüllen.

    Ich freu` mich sehr. :wink:


    Womit wir schon bei einer weiteren einforderungswürdigen Sache sind.

    Bei solchen Worten, ohne jeglichen Vokal und einiger fehlender Konsonanten, habe nämlich ich oft Schwierigkeiten, es zu verstehen. Es dauerte auch hier eine Weile.

    Ich bin der Meinung, gewisse Abkürzungen gelten im deutschen Sprachgebrauch als gängig, so wie bspw., z.B. und auch vrstl..:wink: Wobei, ich habe gerade nachgesehen, voraussichtlich wird offiziell "vsl." abgekürzt. Finde ICH missverständlicher, aber gut.

    Dementsprechend verwende ich sie auch ohne weiterführende Erläuterungen.


    Schön, dass du die verschränkten Arme lesen kannst.

    Jeder kann was, ich zum Beispiel meine Emotionen in und zwischen Zeilen erkennen zu können.


    Du forderst in deinem Post einen Imker vor Ort, der sich kümmert. Bei einer brauchbaren Ortsangabe könnte man den hier vielleicht sogar finden.

    Korrekt.


    Du möchtest Informationen über die Trachtsituation und wärest froh darüber, diese von einem etwas erfahreneren Imker zu bekommen, als von dem Fragesteller.

    Korrekt.


    Nenne mir bitte einen einzigen Grund, warum man nicht nach der Region fragen sollte, oder diese angeben sollte?

    Nö. Gibt`s nicht.


    Und zwar nach einer Angabe, die brauchbar ist und bei jedem Beitrag direkt daneben steht, ohne dass man lange suchen muss.

    Das ist schon nicht verkehrt um nicht zu sagen hilfreich, richtig.


    Außerem gehen deine Forderungen nicht selten Hand in Hand mit der fehlenden Ortsangabe.

    Du wiederholst dich.


    Beim Einfordern der korrekten Rechtschreibung halte ich mich zum Beispiel sehr zurück, weil man nicht weiß, wie die Möglichkeiten des Gegenübers da aussehen.

    In Abhängigkeit vom Wohnort?! Ich bitte dich.

    Über den jeweiligen persönlichen Hintergrund kann man natürlich nichts sagen beziehungsweise wissen und hier bin ich komplett bei dir, dass da aufzupassen ist, niemandem vorschnell zu unterstellen, dass

    unverständliche Sachen geschrieben werden, weil der/die Schreibende zu bequem ist, es im Rahmen der eigenen Möglichkeiten gut zu machen

    . Freut mich ehrlich, dass du auf diesen Punkt aufmerksam geworden bist denn ich dacht` mir gestern ich pack` ihn mit rein und harre der möglichen Reaktionen zu diesem zugegebenermaßen heiklen Thema. :daumen:


    Und nein, ich werde nicht jeden Beitrag mit einer vorausgechickten Entschuldigung beginnen, weil die direkte und wahrscheinlich helfende Antwort eventuell, vielleicht dem Fragesteller nicht ganz so in den Kram passt.

    So meinte ich meinen Beitrag in keinster Weise, aber eine Begrüßung und ein in meinen Augen selbstverständlicher Umgang in beispielsweise vollständig ausformulierten Sätzen sollte schon sein. Und nein, diesen Punkt beziehe ich überwiegend nicht auf dich.


    Ich werde auch nicht jedesmal dem Neumitglied so ausführlich wie hier erklären, warum die Frage nach dem Wohnort und die darauf möglichst folgende Antwort so wichtig ist.

    Ist ja auch nicht erforderlich.


    Da wird eher die möglicherweise helfende Antwort ausbleiben. Das ist halt meine Entscheidung zu dem Thema.

    Was völlig nachvollziehbar ist. Aus meiner Sicht zumindest der erste Teil.

    Fraglich ist es, ob diese Entscheidung, und auch dies ist nicht zwingend auf dich gemünzt, dennoch mitgeteilt werden muss oder ob imker dann gar nicht antwortet. Logischerweise kommentarlos.


    Vielleicht ist dir auch schon aufgefallen, dass ich versuche die Frage nach dem Wohnort freundlich und anfängertauglich zu gestalten. Sticheleien kommen (hoffentlich) nur von mir, wenn die Frage erfolglos bleibt.

    Alles gut.

    Der Schuh passt dem, der ihn sich anzieht.


    Das sollte ausführlich genug sein und es wird somit auch der einzige Beitrag in diesem Faden von mir bleiben, der vom Ursprungsthema abweicht. Versprochen.

    Dito.


    Kabal :

    Wie sieht`s aus?


    Schöne Grüße in die Runde

    vom

    Patrick

    Guten Abend zusammen, hallo Kabal!

    Könnte mir eventuell jemand am Telefon Auskunft geben und ein wenig helfen?

    Ich denke nein. Der Imkerpate vor Ort ist durch nichts Anderes zu ersetzen.

    Er / Sie / Es möge, so denn vorhanden, unverzüglich gefragt und live hinzugezogen werden!


    Beim Öffnen meiner Stöcke ist mir aufgefallen dass ein Volk Brutfrei ist.. obwohl die Königin da ist.. bei genauem betrachten habe ich sogar Stifte gefunden.. aber keinerlei verdeckelte Brut noch Rundmaden.. gabs da eine Brutpuase im Juli oder wie kann ich mir das erklären?

    Das wird dir ohne die ausführliche Vorgeschichte dieses Volkes niemand auch nur annähernd sicher sagen können.


    Zum Thema Fütterung frage ich mich wie oft und in welchen Intervallen man füttern sollte.

    Bei derlei Fragen frage ich mich, entschuldige die nun folgenden, sehr deutlichen Worte, seit wann du imkerst und wo bzw. wie du es gelernt hast.

    Hast du dich mit entsprechender Literatur weiterführend und praxisbezogen beschäftigt?


    ich habe diese Woche meine erste Fütterung gestartet mit 5 Kilo... das war in 24 stunden umgetragen.. das ist der Wahnsinn.

    Interessant wäre es mit Blick auf deine Ausgangsfrage nach der Ursache der aktuellen Brutfreiheit wann du im Verhältnis zu "diese Woche" die 2. Ernte aus dem Volk getätigt hast. *Gerade im nächsten Beitrag gefunden - hat sich erledigt.*

    Und wie die tatsächliche Trachtlage im Vorfeld dieser 2. Ernte `19 bei dir war.


    Zur Trachtsituation kann ich sagen dass wirklich genug da war.

    Auch auf die Gefahr hin, dir (erneut?!) auf den Schlips zu treten: Woran machst du das konkret fest? Welche (eigenen) Erfahrungswerte hast du diesbezüglich?


    Eine Umweiselung kann ich mir wirklich schwer vorstellen da das Volk stets sehr friedlich war beim Öffnen der Beuten. Auch die Klopfprobe war immer positiv.

    Die braucht man sich nicht vorstellen können, die passiert manches Mal. Aus imkerlicher Sicht "einfach so".

    Und das Verhalten der Bienen gibt über eine mögliche Umweiselung auch nicht ansatzweise zuverlässig Auskunft, genau so wenig wie die Klopfprobe. Beide können (!) mit Erfahrung und Glück bei faktisch weisellosen Völkern klappen.

    Einzige Möglichkeit sich der Identität der aktuellen Regentin sicher zu sein ist das Zeichnen. Idealenfalls mit Nummernplättchen.


    Eine Oxal bzw. Milchsäurebehandlung hat noch nicht stattgefunden.

    DAS wiederum ist um diese Zeit im Jahr bei einem Wirtschaftsvolk ohne TBE m. E. soweit erstmal nichts Ungewöhnliches. Dennoch wurde ich an diesem Punkt deiner Posts äußerst hellhörig und an diesem

    Mein zweites Volk hat z.b verdeckelte Brut weshalb ich auch die Brutfreie Zeit warte bis zur Behandlung

    äußerst nervös.

    Nicht nur ob der teils doch recht individuellen Interpunktion sowie Groß- und Kleinschreibung, nein, primär ob des geschilderten Planes.


    Denn

    mit der Varroabehandlung wollte ich beginnen wenn die Völker brutfrei sind.

    geht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schief und führt zu leeren Beuten. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass

    Meine Ernte dieses Jahr gestaltete sich so dass die erste Ernte Anfang Juni knapp 10 Kilo Honig

    brachte und die zweite Ernte nun weitere 13 Kilo.

    meinem Gefühl nach nicht auf ein klassisch vollwertiges Wirtschafstvolk schließen lässt.

    Eher vermute ich ein vermilbtes Volk, einen noch zu schwachen Ableger oder sonst ein irgendwie geartetes "Volk"skonstrukt. Die lokalen Trachtverhältnisse wohlgemerkt einfach mal außen vor gelassen, den bisherigen Eindruck der geschilderten Situation hingegen keinesfalls.


    Bedenkt man

    Ich schleudere aber nicht sondern ernte die gesamte Wabe für Wabenhonig.

    , so relativieren sich die netto geernteten Kilos Honig sich nochmals deutlich.

    Was einen weiteren hypothetischen Rückschluß über die Reserven im Volk nach Ernte und den Allgemeinzustand des Volkes im Gesamtkontext ermöglicht.


    Zur Einfütterung hätte ich folgende Fragen.

    Das Volk war bei der Durchsicht brutfrei, eine Königin fand Ich nicht. Gestern bei genauerer Durchsicht fand ich sie dann.. das war mir nämlich sehr suspekt.

    Was fandest du suspekt? Königin ohne vernünftiges Brutnest um diese Zeit? Isses. Oder auch nicht, je nach Vorgeschichte. S.o..


    Das Volk hatte dieses Jahr im Mai bereits eine stille Umweiselung.

    Sprechen wir weiter von dem Volk, zu dem du schriebst

    Umweiselung kann ich mir wirklich schwer vorstellen

    ?

    Und was konkret lässt dich auf Umweiselung schließen und nicht auf Schwärmen?


    Bei der erneuten Durchsicht bemerkte ich dann aber auch sofort dass die Bienen den Honig willkürlich im Brutraum verteilt haben weil keine Brut existiert.

    Diese erneute Durchsicht fand wann statt? Auch im Mai oder ist es die im Ausgangspost geschilderte? Was hast du in der Zwischenzeit mit dem Volk gemacht? Kontrolliert ob die neue Königin a) da ist und sie b) stiftet und c) die Brut tatsächlich Arbeiterinnenbrut ist?


    Meine Sorge ist wenn ich nun die nächste Fütterung starte werden sie den Brutraum verhonigen.

    Falls keine angemessen stiftende Königin da ist werden sie`s tun. Was dann aber auch wurscht ist, weil das Volk, wie stark ist es übrigens aktuell, sprich wie viele Wabengassen sind richtig voll mit Bienen besetzt, den Winter weisellos voraussichtlich ohnehin nicht packen wird.


    Wann sollte die nächste Fütterung starten?

    Wenn du weisst ob es Sinn macht.

    Sprich, und hier schließt sich der Kreis, wenn jeman Erfahrenes live vor Ort mal reingeschaut hat.


    Schöne Grüße

    Patrick



    P.S.:

    Es tut mir für`s Thema fast schon leid und ich erahne was passieren kann und vrstl. wird, aber unabhängig von beemax stößt es mir ganz gewaltig unschön auf, dass

    Da man nicht weiß wo die Bienen stehen, ... ??

    und Vergleichbares quasi jedem Neueinsteiger erstmal um die virtuellen Ohren gehauen wird.

    Teils dann auch noch mit lesbar verschränkten Armen und gelinde formuliert unglücklichem Gesichtsausdruck sowie dem mehr oder minder deutlich formulierten Hinweis, dass ohne derlei elementare Informationen von ihm / ihr ja erstmal keine weiteren Informationen zu bekommen seien.


    Leute! :roll:


    Es gibt wirklich Wichtigeres woran man / frau sich (un-)nötig erregen kann! Ja, sogar beim Beantworten der meisten gestellten Fragen. Behaupte ich so weil ich so empfinde.

    Den Tonfall bzw. eine sozialverträgliche Ausdrucksweise inkl. Begrüßung, Anrede und Verabschiedung zum Beispiel. On top dann noch eine im Rahmen des individuell Möglichen korrekte Groß- und Kleinschreibung zzgl. Interpunktion. Das sind aus meiner Sicht einfordernswürdige Sachen, aber doch nicht dies` Gebashe auf jeden Neuling, der den eigenen Wohnort nicht unmittelbar und ungefragt eingetragen hat und falls doch, dann teils offenkundig an "falscher" Stelle.

    Guten Abend zusammen, hallo Pinky69!


    Da es jetzt auch schon etwas knapp ist für eine neue Weiselprobe,

    Nunja, für eine Weiselprobe isses nicht etwas knapp, die geht quasi immer.

    Was man mit dem Ergebnis bzw. der daraus resultierenden Erkenntnis dann anfängt bzw. wie man reagieren kann ist die Frage, weshalb

    habe ich mir eine begattete Königin mit Mini-Hofstaat in einem Apidea Kasten besorgt.

    eine vermutlich (!) optimale Lösung ist.


    Wenn ich allerdings lese, dass

    mein Ablegervolk sehr geschrumpft ist und keine Kö nachgezogen wurde.

    , dann stellt sich mir spontan als Erstes die Frage nach dem Bildungszeitpunkt diese Ablegers wie vor allem auch die nach der aktuellen Stärke der Einheit.

    Denn in Abhängigkeit von den Antworten auf obige Fragen sollte imker ggfs. kritisch hinterfragen ob diese (drohnenmütterchen-buckelbrütige?!) Bienen"masse" noch taugt um mit der legenden Königin ein überwinterungsfähiges Volk zu bilden.

    Darüber hinaus wäre es interessant ob und falls ja, wie (oft) der Ableger gegen die Varroa behandelt wurde und ob dies eventuell vor dem möglichen Zusammenbringen beider Einheiten (erneut) möglich und / oder sinnvoll wäre.


    Würde den Apidea unten öffnen und auf das sehr schwache Volk mit Zeitungspapier aufsetzen. Dann können die sich durchschaffen und sich vereinigen.

    Macht bei einem noch "tauglichen" Ableger, wie bereits geschrieben, absolut Sinn.

    Ich würde die Zeitung der Sicherheit halber an 3,4 Stellen minimal anritzen, sodass die Bienen einen Knabberansatz haben.

    Vorsicht ist die Mutter der ... Imkerei! :wink:


    Aber ist es sicher das die Königin nicht einfach in dem Apidea drin bleibt und nicht auf in die Zarge wechselt ?

    Nö.

    Sollte sie dies nach einigen Tagen wider Erwarten und Hoffen noch nicht getan haben -> in Ruhe aus dem Apidea raussuchen und RUHIG in eine Wabengasse des Ablegers einlaufen lassen. Eine Woche später sicherheitshalber nochmal kurz kontrollieren ob sie da und stiftend ist.


    Besteht Hoffnung das die dann noch genug Bienen nachziehen?

    Das hängt defintiv davon ab wie viel, wie vital und wie gesund die aktuelle Bienenmasse im Ableger ist.


    Schöne Grüße und viel Erfolg!

    Patrick

    Hallo in die Runde, hallo Max Droni!

    Thema HR ausschlecken lassen. Hat das schonmal jemand versucht in dem er die über der Futterzarge aufgesetzt hat?

    Nunja, meine Futterzargen haben einen bienendicht vergitterten, seitlichen Aufstieg. Wenn ich darüber ausgeschleuderte HR aufsetze habe ich vermutlich unfassbar aufgedrehte und mangels Zugriff auf die "Tracht" irgendwann sehr unglückliche Bienen, sauber / leer / repariert werden die HR so aber nicht (sein).


    Oder meinst du mit Futterzarge eine Leerzarge mit `ner Futterwanne o. Ä. drin?

    Dann hätten die Damens zumindest Zugriff auf die HR, ich persönlich bin von dieser Art der Fütterung allerdings ab, da dabei gerne Wildbau in der Leer- / Futterzarge errichtet wird, spätestens wenn im Spätherbst die "richtige" Auffütterung beginnt.


    Ich lasse HR ausschlecken, säubern und reparieren indem ich sie am Abend des Schleudertages kurz vor Dämmerung bzw. Dunkelheit wieder aufsetze. Damit vermeide ich dann auch erfolgreich suchende Spürbienen, die nach dem Aufsetzen jedweder Futtersubstanz zwangsläufig einige Zeit später ausfliegen.

    2, 3 Tage später werden diese leeren und sauberen HR dann mittels weniger Handgriffe über BF gesetzt und nach wiederum 2,3 Tagen sind sie fast komplett bienenleer und können zügigst vom Stande entfernt werden.


    Generell würde ich zur Vorbeugung von Räuberei schlicht empfehlen sämtliche Fluglöcher kurz vor Ende der letzten nennenswerten Tracht massivst (an die Volksstärke angepasst!) einzuengen. Das stört / irritiert die Bienen nur kurzfristig und sie gewöhnen sich binnen Stunden sehr gut daran.

    Ich habe es dieses Jahr erstmals zu diesem recht frühen Zeitpunkt so gemacht und bin äußerst zufrieden damit.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Moin Roland!


    Jetzt ist es so, dass der Schuppen nicht so dicht ist, dass keine Bienen oder Wespen rein könnten.

    Als ich diese Zeilen las wurde mir wieder bewusst wie wichtig mir (!) ein bienen- und generell quasi insektendichter Lagerraum ist.

    Hätten (deine) Bienen reingefunden, was ob des Geruches von ausgescheluderten HR grundsätzlich zu erwarten wäre, dann ... wäre das neben der Räubereithematik ggfs. auch ein Problem für deine HR -> abgeschrotete Waben, sonstige räubereibedingte Schweinerei.

    Aber gut, et hätt joot jejange.


    Dann, nachdem keine einzige Biene dort war, habe ich mich entschieden, anstatt viele Waben wegen zu viel Rest einschmelzen zu müssen, die einfach von den Wespen leeren zu lassen.

    Ein wie ich finde grundsätzlich interessanter Gedanke. Und, hast du bereits feststellen können ob`s klappt und wie gründlich die Wespen arbeiten?


    Vielleicht helfen noch ein paar Ameisen dabei, wenn sie schnell genug sind.

    Die sind da sicherlich zu bereit und helfen wo sie können. :wink: Mir helfen sie gerne beim "Entsorgen" vom Futterteig aus dem Karton...:roll:


    Frage dazu: das ist sicher keine geniale Lösung, die man bewusst wählen würde, aber kann man das so machen?

    Ich habe mal die meines Erachtens relevantesten Worte eingefärbt/unterstrichen.

    Man kann das sicherlich so machen, dabei stellten sich mir allerdings 1, 2 Fragen:

    - Wie sehen die Waben hinterher aus?

    - Wie verhalten sich die Wespen wenn die Quelle Wabenturm versiegt?

    - Welche Rückstände hinterlassen die Wespen an / auf / in den Waben? Ein Stichwort wären spontan Fäkalkeime, da die Schwarz-Gelben ja durchaus auch an Aas und Ähnlichem interessiert sind.


    Sind Nachteile zu erwarten?

    Das könnte man anhand (d)eines Erfahrungsberichtes beantworten. :wink:


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Wenn ich denn mal ein Rähmchen / größere Mengen Wildbau mit verdeckelter Drohnenbrut zu entsorgen habe, dann geht diese inkl. Wachs so wie sie ist 1:1 an die Hühner. Unter Aufsicht!

    Das dauert keine Stunde und die Waben sind, insbesondere wenn die Hühnchen drohnenbruterfahren sind, sehr gründlich zerpflückt bzw. geleert.

    Ob diese Methode bei Bienen direkt am Haus und mehreren Drohnenrahmen auch ohne Weiteres praktikabel ist, ich bezweifel` es.

    In diesem Fall würde ich die Drohnenrahmen einfrieren und sie winters bzw. im kalten Herbst früh morgens auftauen und auslegen:

    Keine irre suchenden Spürbienen, Drohnenbrut wird dennoch sinnvoll genutzt und durch den "Katalysator" Huhn kommt mensch doch noch an`s so gesunde und potenzsteigernde Eiweiß. :wink:


    Sonnige Grüße

    Patrick


    P.S.:

    Auch ich aß vereinzelt schon eine rohe und noch lebende (ja, ich bin ein Monster!) Drohnenmade, kann dem Geschmack allerdings nur wenig abgewinnen.

    Eklig isses auch nicht. Versuch macht kluch. :wink:

    Guten Vormittag zusammen!


    Juli :

    hey,

    Hello!

    setzt ihr die Behandlung in heißen Zeiten, also 35°C Spitze bzw. gut über 30 oder bis zu 40° am Standort eigentlich aus oder dosiert ihr runter (von 60%iger 43 ml für 2-Zarger auf ... )?

    Bei diesen Temperaturen verbietet sich meines Erachtens auch nur der Gedanke an eine AS-Behandlung im längerfristigen Sinne.

    AS-Schwammtuch bei passenden Abend- und Nachttemperaturen würde ich und führe ich dabei dennoch durch. Das mir bekannte Temperaturfenster für eine nicht übermäßig schädigende AS-Schwammtuchelung geht von max. ~24°C bis runter zu ~15°C. Das war / ist derzeit nächtens durchaus drin.


    "Eigentlich" sollten sie jetzt behandelt werden.

    Nein.

    Sie müssen, in Abhängigkeit von der Betriebsweise, Heide und sonstige späte Trachten, wofür die Völker aber entsprechend vorbereitet / ausgewählt werden sollten mal ausgenommen, jetzt behandelt werden.

    Ich bin mir sicher, jeder Tag / jede Woche (zu lange) Warten kann (!) den Ausschlag geben ob das betreffende Volk es packt oder auch nicht.

    Rumlullen und drauf warten, dass es "passend" kühl wird halte ICH persönlich für riskant bis verantwortungslos.


    Andererseits haben wir noch 12 Std., einen halben Tag + Nacht, mit 25-21°, also abends Schwammtücher rauf und morgens ist das Schlimmste vorbei

    Was ich schrieb: Genau so sehe ich das.


    Tücher runter & Schublade raus?

    Tücher kommen bei mir immer am nächsten Abend bei der Gabe des nächsten kleinen, brutanimierenden Futterstoßes raus. Wenn die über Tag noch drin liegen schaden sie auch nicht mehr. Das Gros an Säure verdunstet ja äußerst zeitnah, weshalb die Temperaturen in der ersten Zeit nach `m Auflegen wichtiger sind als die Höchsttemperaturen am Folgetag.


    Wie habt ihr für Erfahrungen? Es bleibt ihr noch ein paar Tage "warm".

    Siehe oben.

    Und genau das ""paar Tage" "warm."" ist der Knackpunkt. So verlässlich sind die Vorhersagen auch nicht, dass imker sagen sollte: "Ach ja, in `ner Woche isses von der Temperatur ja besser, da warte ich lieber nochmal." Das geht dann nämlich bei nicht passenden Temperaturen in der besagten Woche schwerst nach hinten los, bspw. wenn`s in `ner Woche dann ... Achtung, haltet euch fest, nicht zu laut lachen bitte, regnen würde über einen längeren Zeitraum. Dann wäre eine effektive Behandlung auch nicht möglich, der Varroabefallsdruck weiter deutlich gestiegen und es fast schon wieder Mitte August.


    holmi :

    Hallo erstmal! :wink:

    Mit Schwammtüchern brauchst du ja eh nur einen Tag, an dem es wettermäßig passt. Der wird wahrscheinlich kommen, den sollte man jetzt abwarten.

    Richtig, irgendwann kommt er. Sogar sicher und nicht nur wahrscheinlich. Die Frage ist wann und ob der Behandlungs(start)zeitpunkt dann nicht zu spät ist.


    Vorsichtige Grüße

    vom

    Patrick