Beiträge von Patrick Johannes

    Good evening, Brumm&Summ!


    Vor ca. 4 Wochen habe ich einen Ableger von meinem Haus an den eigentlichen Bienenstand verbracht.

    Trotz des Zeitraumes seit dem Umstellen und trotz Gerüttel und Efeu am / im / vor`m (?) Flugloch wundert es mich nicht wirklich, dass justemang heute nennenswerte Mengen Bienen am alten Standplatz auftaucht(t)en.

    Von meiner Region ausgehend war nämlich heute der seit einigen Wochen angenehmste Flugwettertag seit einer ganzen Zeit. Was dann dazu führt, dass bisher nicht wieder ausgeflogene, aber schon am alten Standplatz eingeflogene Flugbienen den ersten Wieder-Ausflug wagen.

    Ist das Flugloch dann nicht immer noch ordentlich mit was-auch-immer "verstellt", fliegen sie straight zum bekannten Heimatort.


    Bis jetzt noch nicht, das wollte ich auch dann heute Abend noch beobachten. Und bis jetzt waren es auch nie viele Bienen, maximal 10-20 Stück, aber heute sind es bestimmt einige hundert.

    Ich bin gespannt! Haben diese paar hundert Bienen sich denn nun am alten Standplatz gesammelt oder sind sie Richtung Abend / Dämmerung zurückgeflogen?


    So oder so würde ich empfehlen, dass Flugloch am neuen Standplatz neuerlich und bis auf wenige, wirklich enge Durchgänge wieder zu "verstopfen". Dann sollten die, sei es per Imker :wink: oder aus eigenem Antrieb, wieder heimgekehrten, verwirrten Flugbienen beim nächsten Ausflugsversuch merken, dass sich etwas verändert hat und sich dementsprechend neu einfliegen.


    Viel Erfolg und schöne Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Abend zusammen!


    Ich habe nach ein paar Jahren der Sirupfütterung mittels Eimern, Wannen, etc. in aufgesetzten Leerzargen wie auch nachfolgender, testweiser (Auf-)fütterung nur mit Futterteig (in der Deckelaussparung bei den Segebergern) im Anschluß auf Futterzargen umgestellt, welche ich derzeit in hervorragendem (!) Zustand :wink: weiter verkaufe.

    Gelandet bin ICH für MICH schlußendlich bei den Plastefuttertaschen in Ein- oder Zwei-Wabenbreite.

    Diese haben für mich neben dem absolut grandiosen Umstand, dass sie 365 Tage in den Völkern "gelagert" werden können auch ansonsten schlicht mehr Vor- als Nachteile.

    Keine versaufenden Bienen, kein Gefummel und Gefrickel mit irgendwelchem Schwimmmaterial, kein Gekarre von A nach B, kein erforderlicher Stauraum im Lager für einen Großteil des Jahres, jederzeit die Möglichkeit einer ggfs. erforderlichen Fütterung, wesentlich weniger Verbau als in FZ-Aufstiegen oder unter dem Boden derselben (dieser "zwang" mich zum Zuschnitt von extra ziwschengelegten Plexiglasplatten, um so einen annähernd unablöslichen Verbau zwischen Oberträgern und Unterseit der Futterzargen zu verhindern - ja, ich weiß, der beespace, aber da ich die Teile alle extern beziehe habe ich darauf keinerlei Einfluß), keine nach spätestens zweimaligem Einsatz und Lösen / Wiederbefestigen absolut bienengängige, deformierte ,weiche, labbrige Lochbleche in dann eben nicht mehr bienendichten Futterzargen, etc, pp..


    Der zentrale Nachteil ist in meinen Augen ganz klar der direkte Kontakt zu den Bienen bei jedweder Fütterung sowie ein reduziertes Fassungsvermögen im Verhältnis zu den FZ, allerdings kann ICH es MIR tatsächlich leisten, insbesondere während der AUFfütterung allabendlich auf dem Rückweg von der Arbeit eben am Stand anzufahren und die Immen zu atzen. :wink:


    Dies habe ich 2020 jetzt wirklich konsequent umgesetzt und so zuletzt in ca 1 1/2 Wochen alle Völker entspannt mit der erforderlichen Portion Winterfutter versorgt.


    Lerneffekt ganz nebenher:

    Die FFP3-Maske, die ich beim frühjährlichen Ableger-OS-Sprühen trug und die offenkundig "bienenaktivierende" Atemluftbestandteile zurückhält, kombiniert mit grdstzl. braven Bienen, ein bißchen Ruhe, Latexhandschuhen (für`s Gefühlserlebnis! :wink:) und Übung, lässt auch komplett rauch- und beinahe schutzloses FZ-Befüllen zu. Auch bei schwierigem Wetter.


    Herbstliche Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Abend zusammen!


    In Ermangelung des bisherigen Threads zur Asiatischen (Riesen-?)Hornisse / Vespa velutina und aus aktuellem Anlaß eröffne ich dies` Thema neuerlich.


    Es ist ... unschön, egal welche Art im oben verlinkten Artikel nun tatsächlich gemeint ist. Ich gehe eher von der Vespa velutina aus, aber nix Genaues weiß man nicht.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Morgen, Wolfgang!


    Das ist in der Tat eine unerfreuliche Situation und auch wenn ich nicht glaube, dass es zwingend elementare Probleme geben muss, so würde ich den Ableger dennoch Tag für Tag ein Stückchen drehen - so lange bis das Flugloch um die Ecke gedreht ist und somit idealenfalls mehr Abstand vom Wespeneinflug hat.

    Andererseits, ich sehe gerade, diese Möglichkeit besteht aus der abgebildeten Sicht nur nach rechts, da links ein weiteres Volk (?) zu stehen scheint. Und dann wäre das Bienenflugloch tendenziell eher näher am Wespeneinflug.


    Alternativ könntest du versuchsweise ein breites und ausreichend langes Brett unter die Ablegerbeute legen, welches so weit nach vorne rausragt, dass der effektive Wespeneinflug nach vorne verlegt wird.


    Ansonsten könntest du auch mittels dieser Methode deinen Ableger am Stand verstellen. Wenn`s wirklich vernünftig gemacht wird, dann klappt`s meiner Erfahrung nach auch ebenso.


    Könnten so viele Wespen den Ableger auf Dauer zu sehr stressen?

    Das könnte (!) in der Tat in den nächsten Wochen passieren, denn das Wespennest hat seinen Höhepunkt noch vor sich.

    Wie ist denn bisher die Stimmung bei den fluglochwachenden Bienen am betroffenen Ableger? Herrscht bereits Stress?


    Könnten die Wespen zum "Großangriff" blasen?

    Das wiederum glaube ich nicht - mit etwas Glück halten sie sich sogar an den Burgfrieden und kümmern sich kaum bis gar nicht um die Bienen vor der eigenen "Haustüre".


    Viel Erfolg und schöne Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Morgen in die Runde!


    Könnte man bei Ablegern nicht auch an eine Thymovar-Behandlung ohne vorhergehende AS-Behandlung denken?

    Könnte man sicherlich. Mangels jeglicher eigener Erfahrung mit Thymovar kann ich da aber nichts zu sagen.


    Wie kurz hintereinander würdest Du sie machen? Oder lieber 1 mal und dann etwas länger

    Auch hier kann ich mangels Erfahrungen mit Langzeitverdunstern nichts zu sagen. I´m sorry.

    Ameisensäure-Schwammtuch würde ich bei den genannten Ablegern gefühlt 2x im Wochenabstand machen. Dann hätten die danach noch Zeit satt zum Weiter-Erstarken.


    Gruß

    Patrick

    Hallo Bernd!


    Die haben Ihre MS-Sprühbehandlung im Mai bzw. Anfang Juni bekommen.

    Dann solltest du m. E. tunlichst und dringendst die Ableger mit irgendeiner Form der Behandlung zeitnah bedenken!

    Mit MS, gerade früh im Jahr bei Ablergern, habe ICH nur negative Erfahrungen gemacht.


    Bleibt dann nur eine AS-Behandlung im September?

    Je nachdem von wann die Ableger sind und wie lange die Königinnen darinnen bereits legen würde ich (weil ich`s auch selber so mache, trotz OS nach Bildung und dem Vorhandensein verdeckelter Brut!) zeitnah (!) 1-2x AS-Schwammtuch durchführen.


    Unfassbar fies warme Grüße

    vom

    Patrick

    Guten Morgen, Lautenbachimker!


    Ich hatte dieser Tage selber einige unbrauchbare Waben in meiner Mülltonne und als diese an die Straße musste ... war der Deckel nicht press zu.

    Am späten Nachmittag sah ich das sich anbahnende "Fest" und habe natürlich nicht nur die Tonne bündig geschlossen sondern auch, und jetzt wird`s interessant, Japanisches Heilpflanzenöl an den Tonnenrand geträufelt.

    Sicherlich auch daher war nach 1, 2 Stunden wieder Ruhe.

    Auf diesen Gedanken war ich vor einigen Jahren gekommen als ich es aus imkerlicher Schusseligkeit geschafft hatte, einzelne am Stand gebildete Ableger einer Räuberei auszusetzen.

    Da gab`s dann neben einem auf wirklich nur eine Bienenbreite maximalstverengten Flugloch diverse Tröpfchen Nelken- / Jap. Heilpflanzenöltropfen auf`s Anflugbrett und rund um die Beute auf die Palette und die Räuberinnen fanden`s merklich unattraktiv.


    Sicherlich, es ist und bleibt immer nur eine absolute Notlösung, zumal diese Öle ganz fürchterbare Ätz-Stellen auf Styrodur (und vermutlich vielen anderen Materialien) hinterlassen, ist aber meines Erachtens deutlich besser als nix.


    Um konkret auf deine Fragen einzugehen:

    Meine Frage: wann "merken" die Bienen, dass es hier nix mehr zu holen gibt, bzw. wann "verlernen" sie diesen Anflugplatz?

    Das kann, je nach in die Räuberei eingebundener Bienenmenge, durchaus tagelang andauern.


    Oder habt ihr generell eine andere Idee die Räuber vom Keller wegzubringen?

    Siehe oben. Ich würde mit genannten Substanzen gut beträufelte Lappen an / neben die Türe hängen. Wichtig, ich erwähne es lieber 1x zu häufig statt 1x zu selten: Pass` auf, dass du dir nix damit versaust!


    Viel Erfolg!

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    brutfrei ungleich unbebrütet

    moniaqua , da brauchst du dir meines Erachtens nichts vorstellen, es ist rein von der stichpunktartig niedergeschriebenen Definition in obigem Beitrag schlicht so. :wink:


    Ich verstehe die generelle Thematik für mich so:

    1. Unbebrütete Wabe -> hier war nie Brut drin.

    2. Brutfreie Wabe -> hier ist (!) zum Schleuderzeitpunkt keine Brut drin.


    Mein Senf zum Thema:

    Imker kann und darf auch die im Eingangspost unter b) beschriebenen Waben schleudern und diesen Honig dann regulär vermarkten.


    Meine Erfahrungen zum Thema:

    Ich selber habe noch nie bereits bebrütete Waben geschleudert und vom Ästhetik-Aspekt her möchte ich das für mich auch nicht. Wohlgemerkt, Ästhetik spielt hierbei für mich die Rolle. Nicht Hygiene.

    Denn: Allein schon mehrfach genutzte Honigraumwaben werden irgendwann langsam dunkler und bei ausreichender Nutzung solcher Waben kriegt man auch fast reinen Rapshonig deutlich dunkler. Durch ... enthaltene ... Dinge. :wink:

    Drum lege ich Wert auf möglichst helle Honigraumwaben und sortiere auch die mir irgendwann zu dunklen aus bzw. nutze sie in Ablegern.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Guten Morgen zusammen!


    Eine begattet Versandkönigin wird sofort in Eilage gehen, ausser der Verkäufer prüft sein Material nicht.

    Als über Jahre begattete Königinnen gekauft Habender (wundervoller Satzbau, aber wohl korrekt...:wink:) kann ich Obiges bestätigen, wenngleich "sofort" vermutlich einer differenzierteren Betrachtung bedarf: Meines Erachtens ist dieses "sofort" bestenfalls nach einem Tag nach Freifressen (!) der Zugesetzten zu, aber auch ein späteres "sofort" von 3, 4, 5 Tagen nach Freifressen halte ich für durchaus normal.


    Die Prüfung besteht darin, zu kontrollieren, ob die Königin, welche als begattet verkauft wird, dies auch ist. Dafür muss diese wohl Eier legen, da sonst keine Prüfung möglich ist.

    Ähm...hier wiederum möchte ich widersprechen: Die begattete Königin sollte zur sicheren Bestätigung einer (mindestens für den Moment) erfolgreichen Begattung erste verdeckelte Arbeiterinnenbrut zeigen. Dann erst sollte sie in den Verkauf / Versand gehen.


    Also ich kann das definitiv bestätigen dass die Königinnen aus der Eilage gehen beim Versand.

    Das würde ich ebenfalls uneingeschränkt bestätigen. Wohin soll sie auch legen? Warum sollte sie legen?

    In dem Zusammenhang wird ja nicht umsonst gesagt, dass begattete, aus dem Versand kommende Königinnen durchaus erstmal wieder "hochfahren" müssen, um in einem Vollvolk relativ sicher angenommen zu werden - natürlich auch in Abhängigkeit von der Jahreszeit.

    Ab davon, ich meine Bruder Adam schrieb, dass diese Königinnen nie wieder zu 1000% so werden wie sie`s würden wenn sie durchlegen hätten können, da sie durch das "Zusammenkneifen" von jetzt auf gleich wohl irgendwie ... ich meine er schrieb sinngemäß altern?!


    Und dann ist sie eben für eine kurze Zeit danach auch nicht in Eilage und das reicht den Bienen schon dass sie sie nicht annehmen. Die warten keine 4 Tage bis sie sie abstechen.....

    Da muß ich nun wiederum widersprechen, denn eine definitiv begattete Königin, welche 4 Tage nach dem Freigefressen-worden-Sein so null, gar nicht nicht wieder legt, die hat aller Wahrscheinlichkeit nach `nen relevanten Knacks weg. Ob bereits zuvor oder durch den Streß beim Versand etc., keiner weiß es.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Hai Kai! :wink:


    Etwas Platz ist meines Erachtens bei einer voll mit Rähmchen aufgefüllten Zarge immer nötig. Sonst könntest du die erste zu ziehende Wabe ja nicht vom "Block" lösen, da seitlich kein Spiel wäre.


    Ich dachte, ich hänge da einfach eine Trennwand an die Seite, damit vielleicht weniger Wildbau ist.

    Die hängt auf dem Foto bereits drin, richtig?!

    Dann würde ich es so machen und gut.


    einfach alle Rähmchen an die Seite

    Ich würde "die" durch "eine" ersetzen und sagen, dann passt`s. Gibt zwar ggfs. eine Dickwabe und evtl. auch mal `n bißchen Wildbau in dem größeren Freibereich, dieser sollte aber kein nennenswertes Problem darstellen.


    die übrigen cm regelmäßig verteilen?

    Wenn du damit das mittige Einhängen des Wabenblocks meinst, dies habe ich in der Vergangenheit ausprobiert und wieder sein lassen, da so auf beiden Seiten Ussel getrieben werden kann und ggfs. auch wird, sprich es gibt Wildba, einseitige Dickwaben und sonstige Unerfreulichkeiten.


    Gruß

    Patrick

    Guten Vormittag, Roman!


    zwei Wirtschaftsvölker umweiseln wozu ich mir Kös vom Züchter besorgt hatte die beide in jeweils einem starken Ableger wohnen.

    Das bedeutet, beide Königinnen sind auch bereits fest in Eilage und zeigen erste flächig verdeckelte Brut in ihren Ablegern? Falls ja, in welchem Ausmaß?


    Ich möchte mit der Methode Kö zwischen zwei eigenen BW direkt ins andere Brutnest setzen umweiseln. Geht das schon jetzt oder muss ich doch bis zum Spätsommer warten?

    Du meinst 2 eigene BW inkl. ansitzenden Bienen? Könnte (!) aus dem Bauch heraus unfassbare Stecherei zwischen den verschiedenen Volksteilen geben und somit unnötig Unruhe / Bienenverluste.


    Wenn die Königinnen tatsächlich bereits richtig gut stiften und sie sich entsprechend entspannt verhalten, dann würde ich sie aus dem Ableger entnehmen und mit den Altvolkköniginnen tauschen, außer diese sollen weg.

    Tauschen heißt konkret: Königin A aus dem Altvolk raus nehmen, Ablegerkönigin B in Ruhe (!) auf einen OT im Brutnest des Altvolkes setzen und zusehen wie sie ruhig in der Wabengasse verschwindet. Dann nach `ner Woche ca. mal kontrollieren und sich idealenfalls über ein richtig schönes Brutnest freuen.


    Schöne Grüße

    Patrick


    P.S.: Oder du machst es so wie Wolfgang schreibt. :wink:

    Guten Morgen zusammen!


    Es bleibt ein kleiner Spalt von ca. 5 mm zwischen ASG und den OT, durch den sich die Bienen durchquetschen können.

    Ich persönlich sähe exakt DA das Problem bzw. mindestens einen Teil desselben.

    In meinen Anfangszeiten hatte ich exakt diese Verbauproblematik teils auch in höchst unerfreulichem Ausmaß und habe da manch` Krise dran bekommen.

    Mittlerweile kommt es zwar immer mal wieder zu Verbau zwischen ASG und OT / UT, aber in gut erträglichem Ausmaß. Geil find` ich es mitnichten, aber es ist gut händelbar.


    Daher muss ich auch

    Meinst du mit: "liegt bündig auf den Oberträgern auf", dass das Absperrgitter tatsächlich Kontakt zu den Oberträgern hat? Wenn ja - dann erklärt sich dein Problem.

    widersprechen, denn meinen Erfahrungen nach wird alles was nicht ASG bündig auf OT ist igendwann zumindest stellenweise festgebaut. Dies fällt mir insbesondere bei Rähmchen auf, deren OT nach unten durchgebogen ist und somit den o.g. Spalt ergibt.


    Ich habe übrigens über die Jahre nichts an den ASG geändert, einzig die Völkerführung und Herkünfte habe ich für mich immer weiter optimiert.


    Gruß

    Patrick, bekennender Oberträger-sauber-kratz-Fetischist :wink:

    Guten Abend zusammen!


    Ich komme eben vom Stand und, was soll ich sagen, sie ist durch.

    Selbst die Winterlinden scheinen in den letzten, immens heißen Tagen hier derart schnell auf- und abgeblüht zu sein, dass bis auf gaaanz wenige Nachzügler Trachtflaute herrscht. Konnte ich eben am Stand auch gut merken, denn binnen kürzester Zeit suchten erste Bienen an den zu bearbeitenden Völkern. Und: Der teils im Deckel vorhandene Wilbau ist auch nicht mehr randvoll mit frischem Nektar, sondern lediglich zu 1/4.
    Die theoretisch zu erntenden Mengen waren m. E. leicht bis deutlich unterdurchschnittlich, was nach einer sehr ordentlichen Ernte in 2019 aber auch kein Problem darstellt.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Hi Chris!


    Was bedeutet

    Seit einiger Zeit

    ?

    Wann hast du die Königin oder frische Stifte zuletzt definitiv gesehen?


    Dafür tragen die Honig und Pollen ein wie verrückt. Sollte doch auf ein gesundes Volk hindeuten, oder?

    Grundsätzlich ja, aaaaber: Auch ein gesundes Volk ohne Königin sammelt Honig wie irre und auch Pollen kann bei beginnender Drohnenbrütigkeit nennenswert eingetragen werden.


    Die Bienenmasse muß ja woher kommen.

    Über wie viele richtig flächig besetzte Waben(gassen) sprechen / schreiben wir?


    Da sie keine Nachschaffung gestartet haben würde ich annehmen das die Kö an Board is

    DIE Königin? DIE alte Königin? DIE junge, noch unbegattete Prinzessin? DIE frisch begatette, noch nicht stiftende Jungkönigin? DIE ggfs. drohnenbrütige Jungkönigin?

    Und Annehmen ist nicht gut - auch und gerade nicht beim Imkern. Wissen tut not. Auch um die herrschenden Zustände in idealerweise jedem Volk.


    Darüber hinaus eine Frage, die mir beim ersten Lesen deines Beitrages direkt kam: Hat das Volk genug Platz? Bzw. wie viel Platz hat es? Also in BR und HR (jeweils).

    Und, nicht ganz unabhängig davon, kann es bei möglicherweise herrschender, massiver Tracht und einer ggfs. vorhandenen Jungkönigin durchaus auch sein, dass kurz- und mittelfristig der ganze BR förmlich im frisch eingetragenen Nektar ertrinkt.


    Mein Tipp:

    Schau` in einer Woche noch einmal rein, guck gezielt nach Stiften und mach` dir bis dahin Gedanken, woher du zeitnah eine junge, idealenfalls bereits begattete, Königin bekommen könntest.

    Alles Andere ist wäre bei negativer Kontrolle auf Stifte in meinen Augen verlorene Zeit und die kann (!) langsam knapp werden.


    Gruß

    Patrick