Beiträge von bienenpeter

    Hallo,


    ein Met mit 15 Vol% alc. ist lange haltbar - es erfolgt keine Nachgärung mehr bei 15vol% alc.-. Eine Klärung mit Kieselsol und Gelantine erfolgt nach Versuchen; ein Richtwert ist (10 bis 30 ml Kieselsol auf 100 Liter und bis 5 Gr. Gelatine auf 100 l.) Zuerst das Kieselsol einrühren und dann erst die Gelatine- vorher eingeweicht, wenn trocken-. Nach ein paar Tagen kann abgezogen werden. Mein Met ist so klar, dass eine Filtrierung unterbleiben kann.
    Die Halktbarkeit ist auch abhängig von der Sauberkeit ( Sterilität ) der Flaschen.




    Salve, Peter

    Kann mir jemand noch auf die Sprünge helfen wie das klären mit kieselsol und gelatine funktioniert? Werde da nicht recht schlau beim einlesen. Weiss zwar nur was voon positiv und negativ Schönungsmittel aber wie setzte ich wann und wieviel genau ein?
    Und kann mir jemand sagen wie lange der Met haltbar ist mit 15% Alkohol?
    Danke

    Hallo Markus,


    wenn ich dich richtig verstehe hast du nach beendeter Gärung wieder auf 75 grad Öchsle nachgesüsst, das ist mit Abstand zu viel. Bei 15 Vol% alc. musst du den Met abschmecken. D. h. erst mal 1 Pfd. hinein, dann abschmecken, ggfs. nachsüssen und wieder abschmecken bis dein Gaumen und deine Zunge ja sagen. Bevor ich nachsüsse, kläre ich den fertig gegorenen Met mit Kieselsol und Gelatine, dann ist der Hefegeschmack auch größtenteils weg.


    Salve, Peter

    Hallo,


    ich hab seit dem 14.08. Tageszunahmen zwischen 500 Gr. und über 2000 gr., hab schon eine AS-Langzeitbehandlung (Juli-August) gemacht und vor 1,5 Wochen wieder einen HR aufgesetzt. Den Honig tragen sie aber alle nach unten. Habe im BR 1,5 Zander und im HR 2/3 Zander.
    Für die Brutwaben habe ich keine passende Schleuder und auch keine ausgebauten Leerwaben mehr. Die Brutnester werden auch immer kleiner. Ich bin mit meiner Weisheit am Ende, kann mir jemand einen guten Rat geben? Ich möchte die Bienen nicht auf Waldhonig- Melizitose überwintern müssen.



    Salve, Peter

    Hallo,


    ich entdeckele hiermit: https://www.youtube.com/watch?v=U6F_jAm1Y4Q


    dar Resthonig aus dem Entdeckelungswachs tropft zunächst durch ein Lochsieb und läuft in einen Eimer. Tags darauf fülle ich das Restwachs in einen Hobbock, dessen Boden ich durch ein Edelstahlgeflecht (Varroagitter) ersetzt habe. Diesen Hobbock stelle ich in einen weiteren Hobbock. In diesem steht ein 10-Liter Eimer - damit sich beide Hobbocks nicht verklemmen. Das ganze kommz bei 40 Grad in den Wärmeschrank. In 24 Stunden ist das Deckelwachs fast honigfrei. Der Honig wird damm auf verschiedene 25 KG- Gebinde verteilt und mitgerührt. Eine einfachere und bessere Lösung habe ich für meine Betriebsgröße ( + - 25 Völker) bisher noch nicht finden können.



    Salve, Peter

    Hallo,


    zunächst müsste man mal den klassichen Kunstschwarm definieren: es handelt sich um eine bestimmte Menge Bienen ( 1- 2 Kg, je nach Jahreszeit) aus v e r s c h i e d e n e n Völkern. Diese werden ( bei mir) in einen Drahtpapierkorb der Schweden-möbel- firma, zusammengefegt. Der Papierkorb besitzt einen Holzdeckel mit eine Loch mir Drahtgaze zum Füttern, ein weiteres zum Einhängen eines Käfiogs mit Kö., sowie ein Loch zum Einstecken einer schlupfreifen WZ. Der Kunstschwarm kommt für 2-3 tage in den kühlen Keller, dann kann man ihn einschlagen wie einen Schwarm, wo und wie man will. Ist einfach, geht schnell und funzt.


    Schöne Feiertage und in den nächsten Tagen endlich wärmere Temperaturen ( im Hunsrück) wünscht



    Peter

    Hallo,


    ich hab die Böden in Betrieb. Sie sind für 10 er Dadant. Ich benutze sie für Zander. Hab sie durch rundum Aufschrauben einer 1 cm-Holzleiste etwas höher und für Zander braucbar gemacht. Für den Fluglochkeil habe ich die Schlitze in den Seitenwangen vorverlegt ( durch Schnitt mit der Kreissäge). Die angebotenen Varroaschubladen sind für mich nicht zufriedenstellend. Die Wannen wie im Link von Toyotafan sind relativ teuer und verziehen sich auch, Die weissen Platten aus Stegplastik sind beim Einschieben relativ unstabil, wenns mal leicht klemmt knicken sie ab.
    Ideal wäre eine weisse Plastikplatte von ca. 3 mm Dicke. Dieser Plastk wird oft benutzt um z. Bsp. an Neubauten für die dort beschäftigten Firmen bekanntzumachen. Ich suche immer noch einen preiswerten Händler.


    Salve, Peter



    Wenn jemand was weis, bitte gerne Nachricht

    Hallo Markus,


    da liegst Du falsch, es geht mir ausschließlich um die Zeit- und Arbeitsersarnis beim Entdeckeln. Andererseits habe ich etwas mehr Aufwand den Honig vom Deckelwachs zu trennen, was aber im Wärrmeschrank mehr oder weniger von selbst geschieht.


    Salve, Peter


    Ich denke Peter geht es um etwas anderes! Nicht das Entdeckeln, sondern das Abhobeln der Honigwaben zur Wachsgewinnung und um den Bautrieb anzuregen. So ist es im Buch aufgezeigt und wird bei den Breitwaben praktiziert.

    Hallo Wolfgang,


    die Heizpatronen habe ich in der "Bucht" gekauft. Die letzten haben je 500w und sind 25 cm lang und 9,2 mm Durchmesser. Ich hab mit Messingstreifen 50 x 3 mm und messingrohr 15 x 2,5 mm bestellt, das Rohr auf der Länge an einer Stelle abgeflacht (Fächerscheibe) und auf das Blech aufgelötet, die Heizpatronen dann hineingeschoben. Dazu ein Temperaturfühler und eine elektron. Steuerung, das ganze nach Rähmchenmaß in einen Rahmen gebaut.
    Die Patronen sollten auf jeden Fall nicht mehr als 500 Watt haben, da sonst beim Anwärmen die Temperatur zu hoch fährt.


    Salve, Peter

    Hallo,


    ich entdeckele seit Jahren mit " meinem" Hobel, elektrisch beheizt, Temperatur elektronisch gesteuert. Bilder: http://www.bienenpeter.de/Sites/Wabenhobel.html, oder https://www.youtube.com/watch?v=U6F_jAm1Y4Q
    Neueste Technik: Messer aus Messing, zwei Heizpatronen (je 500 W) - ( die Leistung darf auch wesentlich weniger ( 250 W) sein) - preiswert aus der Bucht; Wabe wird mittels Schlitten über das Messer geführt, deshalb egal , ob "Hoffmänner" oder nicht. Wichtig: statt 10 nur 9 Rahmen im HR. Man muss sich auch Gedanken machen, wie man den Honig vom Deckelwachs trennt. Ich schleudere alleine, Entdeckeln und Schleudern ist ein Arbeitsgang ohne zeitliche Verzögerung.


    Salve, Peter

    Hallo,


    ich hatte im Winter 2009/2010 auch ein Volk, das eine Daueraktivität an den Tag legte. Es stand auf einem Stand mit 4 Völkern neben meinem Haus. Immer wenn ich dort hinging hörte ich das Volk 1 brausen, egal welche Aussentemperaturen herrschten. Die 3 anderen waren mucksmäuschenstill.
    Im Februar hab ich es nicht mehr ausgehalten. bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hab ich den Deckel aufgemacht und ein kleines Video gedreht. ( https://www.landlive.de/videos/user/2792/latest/page/2/#5474 ). In 2010 war das mein bestes Volk.
    "Es gibt nichts was es nicht gibt." - besonders bei den Bienen!


    Einen schönen Sonntag wünscht der Bienenpeter