Beiträge von Hymenoptera

    Hihi, ich bin mit einem Schwarm in Kasten U-Bahn gefahren. War ganz entspannt. In diesem Jahr gab es wirklich viel an Bienen aber immer noch nicht zu viel für alle: Bei einem Schwarmfang kam sogar noch eine Kollegin dazu, die ebenfalls gerufen worden war.


    M.

    Ui, 'nen Schwarm aus 'ner Harley pflücken stell ich mir lustig vor

    Mit einem Aschesauger kein Problem..

    Solange es ein frischer, noch hängender Schwarm ist, mag das gehen aber bisher sind diese Aschesauger bei mir immer durxhgefallen. Beim Bergen eingezogener Schwärme und Völker scheinen sich die Bienen darin zu erbrechen und das führt zu einem einzigen klebrigen Brei aus Bienenprotein selbst bei einem glatten Schlauch, niedriger Saugleistung und gepolsterter Innenwandung... geht gar nicht. Womöglich klappt das beim Schwarm besser aber da habe ich das noch nie gebraucht...


    M.

    Ich habe das heuer auch mit untergesetzten, offenen Futterzargen (also ohne Dornabdeckung bei Mittelaufstieg) und bin eigentlich ganz angetan vom Ergebnis. An wenigen Stellen glänzt Nektar, das meiste trocken wie die Sahara. Aber sie wollen dann auch trotz Bienenflucht nicht weichen. Habe alle ausgeblasen ehe ich sie eingestapelt habe. Zudem wurden die Futterzargen sehr schön ausgeputzt!


    M.

    Also rückenfreundlich finde ich die auch nicht gerade - habe ja nun auch so eine Bienenbox rumstehen (in Ermangelung einer passenden Brüstung steht sich auf dem Bautenbock) und die Durchsichten finde ich so ätzend, dass ich es lasse. Dieses Gekleistere mit Propolis zwischen den Rähmchen, das Erschüttern beim Abziehen des Tuches, das Quetschen über den Stülpdeckel und diese endlose Zahl an Rähmchen....neee, das frisst Zeit und Freude. Das Ding macht meiner Meinung nur dann Sinn, wenn ich Stellplatzfläche auf dem Balkon sparen wollte.


    Im Alter werde ich mir eine DN 1,5 mit 11 Rähmchen auf bequeme Sitzhöhe stellen und einfach ohne Honigraum betreiben. Eines dieser Stullenbretter im Naturbau ausgeschnitten und aufs Brot reicht mir dann auch... und die Bienen haben ausreichend Platz,

    Also Schutzbekleidung ist für mich Arbeitsbekleidung. Die wird immer angezogen. Darf als Schweisser auf der Werft ja auch nicht sagen, heute mal ohne Helm...der obere Teil des Schiffes ist ja schon fertig und dann kann mir ja nix auf den Kopf fallen.


    Wird immer angezogen; zumal das immer mit Schmutz und Propolis verbunden ist, die jede Garderobe ruiniert.

    Allerdings braucht es wohl bald einen neuen Anzug - dass Hornissen da durchstechen können, wusste ich ja schon aber kürzlich haben es auch mehrere Bienen geschafft...die sind nämlich jetzt generell sehr unleidlich!


    Sieht das Liebig-Konzept wirklich vor, dass man ein par Tage füttert und dann die untere Zarge entnimmt? Samt Brut? Nach drei Wochen könnte ich das ja verstehen, dann wird unten wirklich nur Pollen sein aber jetzt wird da noch genug wertvolles zu verteidigen sein...


    M.

    Es ist doch nicht sinnvoll, den HR zum Putzen aufzusetzen und gleichzeitig zu füttern. Das Futter landet umgehend im HR.

    Hauptproblem sehe ich darin, dass die untere Zarge bestimmt auch noch Brut hat...Du wirst also reichlich umhängen müssen. Warum machst Du die Aktion nicht im Frühjahr wenn das Brutnest klein und auf einer Zarge ist? So kenne ich das...


    M.

    Auf zwei Zargen einengen? Um diese Zeit? Und vorher gefüttert? Kapier ich alles nicht...hast Du den HR einfach wieder aufgesetzt? Ist denn der untere brutfrei? Also bitte ordentlich anpellen und checken wie die Lage ist. Würde aber schon das Einengen auf 2 Zargen vor dem Behandeln empfehlen...mit Brut unten dürfte das aber schwer werden. Bekommst Du nur mit einem Gebläse frei.


    M.

    Die vom Voigt sehen ganz gut aus. Ist der Draht geöst? (Das wird leider nicht gelistet.) Der Draht zieht sich auch gern mal ins Holz, beim spannen.

    Die von Holtermann sind 8mm breit/dick, dass wird nix. Andere Anbieter haben da 10mm.

    Geller´s hat eine gute Qualität, aber leider nur Hoffmannseiten.

    Und wird der Draht nicht anständig gespannt, wird die Mittelwand wellig. Da muss schon Spannung rauf.

    Nein, meine nicht. Aber ehrlich gesagt ist das für mich nicht mehr so ein Thema. Spanne händisch mal nach dem Ausschmelzen nach und das genügt dann auch. Man schleudert die Dinger ja nicht...


    M.

    Ich habe ähnliche, unfreiwillige Experimente im Bienenhaus gehabt. Erst mit den Ameisen - das waren so große Varianten aus der Camponotus-Klasse, die, wie ich dann lernen durfte, gerne ihre Nester in Holz bauen und dafür Holz zerstören. Also doch lieber mit Wasserstrahl und Putzen bekämpft zumal die Nester langlebig und groß sind.


    Im letzten Jahr waren es dann die Wespen, die die undichte Tür fanden und die ich dann im Glauben, die machen ja eh nur sauber, habe wüten lassen... für Bienen war es schon zu kalt und ich glaubte, die finden ja eh nichts...Honigräume waren ausgeschleckt und verschlossen.

    Aber Essig, die hatten wohl eh nichts besseres mehr zu tun ausser da rein zu fliegen und dort zu sterben.

    Also dürfte ich dann strafputzen im Winter, denn die Tierchen starben in Massen in dem Raum und produzierten zuvor Hinterlassenschaften, die wie die der Bienen nur schwer zu entfernen sind. Also auch Mist.


    Fazit: Forget it - Nur Bienen an den Honig lassen und das auch nur unter kontrollierten Bedingungen. Habe gerade die ausgeschleckten Honigräume eingestapelt, sehen klasse aus! Habe sie aber auch über eine Futterzarge in den Honigraumturm einlaufen lassen damit sie zum Umtragen motiviert werden.


    M.

    Hoffentlich kommt dann die dringend fällige Reformation der Imkereivertretungen oder die Aufspaltung in verschiedene Verbände.

    Hihi, wirklich lustig, wie Du Dich als stolzer "freier Imker" und angeblich ganz und gar "neutral und unbelastet" so sehr mit der organisierten Imkerschaft beschäftigst.


    Du musst ja wirklich gruselige Vereins-/Verbandserlebnisse gemacht haben damit Du den organisierten und damit wohl "befangenen und belasteten" Imkern und Imkerinnen noch mehr Zersplitterung wünschst. So viel Groll...muddu dran arbeiten. Ist gar nicht gesund...


    M.

    Zu viel Bienenvölker...nun ja, manchmal ist es eben auch nur der Umgang, der entscheidet, ob die Bienen ein Problem sind - heute war ich mal wieder bei einem Stand von Ansgar, nachdem das dort zuständige "Imkerteam" offenbar ordentlich gekleckert hatte und eine Riesenräuberei der ca. 80 Völker dort ausgelöst hatte....die Polizei verkroch sich im Streifenwagen und ich wurde wegen "eines Schwarms" gerufen. Aber ich wisch da nicht auf, das machen die Bienen eh besser weg...


    M.