Beiträge von Hymenoptera

    Für eine gute, fundierte Berichterstattung fehlt die Zeit und da ja alles schön optisch rüberkommen muß, bleibt leider so einiges auf der Strecke. Habe das leider oft genug erleben müssen, wie man da zusammengekürzt und verstümmelt wird - dabei ist Peter Neumann wirklich einer der besten Kenner des Beutenkäfers, den wir hier in Deutschland haben.
    Mir fehlte einfach auch der etwas mahnende Zeigefinger an den Zuschauer - die können am Ende des Filmes nämlich nur die Schultern zucken und denken "Schad drum aber was kann ich daran ändern?". Dabei wäre der Einkauf beim heimischen Imker um die Ecke schon ein wichtiger Beitrag...und von der Gartengestaltung und giftfreien Pflege mal abgesehen...


    Melanie

    ...hatten sich da die Filmemacher. Den Rückgang der Honigbienenpopulation in 45 min darzustellen ist schon schwer genug und dann noch mit Beutenkäfer? Diesen Beutenkäferteil fand ich aber sehr interessant; zumal noch in Kombination mit dieser amerikanischen Riesenimkerei mit 5000 Völkern.
    Leider fanden sich wenig Worte für die schwierige wirtschaftliche Situation der deutschen Imker und daß letztlich der Verbraucher mit seinem Supermarkthonigkauf mit dazu beiträgt, daß die Bienen in Deutschland verschwinden.
    Aber dennoch sehens- und aufzeichnungswert; zum Glück gibt es ja noch die Wiederholung!


    Melanie

    ...dann mache ich mir aber echt Sorgen. Wenn ich nächstes Jahr meinen Honig ernte, abfülle und dann morgens das erste selbstgeerntete Glas genüßlich aufdrehe...und dann sind da mehr/weniger drin als zulässig...wie soll ich das überstehen???!! Das schlechte Gewissen, die Sorge vor Eichamt, Lebensmittelüberwachung und Staatsanwaltschaft wird mich nicht mehr ruhig schlafen lassen. Werde mich beeilen und alles selber aufessen müssen. Laut aktueller Ausgabe des Bienenjournals (oder wars die ADIZ?) ist ja Honig super-gesund...sogar gegen zu hohe Cholesterinwerte und LDL soll es helfen...also selber essen statt ihn grammgenau an die Umgebung zu verscherbeln (o.k., gebe zu, daß das ab einer bestimmten Betriebsgröße vermutlich in schwerem Zuckerschock enden kann...oder man muß eben eine sehr große und honigbegeisterte Familie haben).


    Gruezi
    Melanie

    ...bisher gefallen mir die Segeberger ganz gut. Nachdem ich das mit dem Melkfett auf der Falz versucht und das hat mich schwer überzeugt - die lassen sich jetzt sauber lösen wie Ü-Ei-Schokohälften.
    Und das mit dem Bienenquetschen an den Falzen ist auch nicht so ein Thema sofern man noch mal ordentlich Rauch gibt direkt vor dem Raufsetzen der nächsten Zarge.
    Ich habe den neuen Varioflachboden und auch der überzeugt - wohingegen der in der Werbung vielzitierte Unterschied zwischen STEHR und anderen Segeberger-Herstellen mir bisher nicht aufgefallen ist. Habe jetzt noch welche von Holtermann (eben nicht-STEHR) und die scheinen mir nicht schlechter zu sein. Als Anstrich habe ich dunkelgrüne Acrylfarbe mit grau abgesetzten Griffmulden (die zugegebenermaßen wirklich ziemlich sinnlos sind wenn die Zargen richtig verkittet sind) - sieht zumindest nach dem ersten Jahr immer noch toooodschick aus...eine Zierde für jeden imkerlichen Garten (trotz einer Scharten und Kanten durch den Stockmeißel) !


    Aber ich gebe zu, daß mir Erfahrungen in Holz fehlen - habe zwar eine Holzbeute aber die mag ich angesichts zweifelhafter Herkunft und ebenso zweifelhaften Zustandes nicht in Betrieb nehmen. Hatte einmal Hinterbehandler aus DDR-Produktion versucht und mich nach einem Jahr schüttelnd davon abgewendet und den Kram verschenkt.


    Nur die Hoffmann-Seitenteile waren wohl eine schlechte Wahl; für die Wanderung mögen sie sinnvoll sein aber bei mir ist dieses Verkitten einfach dramatisch. Frage mich schon, wie ich die obere Zarge im Frühjahr auseinandernehmen will...kriege da bereits jetzt nichts mehr bewegt...


    Aber das nur so als einjährige Impression; frag mich in 10 Jahren noch einmal :D


    Grüße
    Melanie

    Liebe Imkers,
    eine Prüfung des Varroa-Totenfalls ergab den schockierenden Mittelwert von gut einer toten Milbe pro Tag. Naja, will nicht jammern; die späte Drohnenbrut im Sommer hat mir das wohl eingebrockt.
    Ich habe es dann bei 10°C mal mit einer Milchsäurebehandlung versucht (das Volk ist brutfrei). War auch ganz angetan, was da alles fiel...und überrascht, wie schnell. Hatte gelesen, daß die Milben durch Verätzung der Mundwerkzeuge allmählich verhungern und daher erst nach einigen Tagen fallen würden. Tatsächlich waren bereits am nächsten Morgen nach der Behandlung über hundert Milben gefallen; den Tag drauf waren es nur noch dreissig und das war es dann auch schon.
    Weiterhin wird ja noch eine 2. Behandlung innerhalb "weniger Tage" empfohlen - die steht jetzt noch an.


    Mich würden Erfahrungen interessieren ob die 2. Behandlung da wirklich noch mal was bringt. Habe schwerstens schlechtes Gewissen bei so einem Eingriff bei diesen Temperaturen...


    Es dankt und grüßt
    Melanie

    Ich hatte Bienenweber angerufen und gefragt, ob deren DNM 1 1/2-Rähmchen auch diese Form habe, was verneint wurde. Sie seien wie die klassischen DNM mit halbhohem Hoffmann-Seitenteil.


    Da ich nicht wandere oder die Bienen groß umstelle, braucht es weniger Wanderfestigkeit - wichtig wäre mir nur eine geringere Auflagefläche da das Verkitten wirklich heftig ist. Das Bienenquetschen kann ich mit entsprechend langsamer Führung ja noch verhindern aber beim Rausholen braucht es einfach nur rohe Gewalt.


    Na, ich werde es dann wohl mal mit den Holtermännern versuchen...scheint sonst eh kaum Bezugsquellen für die 1 1/2er zu geben...


    Grüße
    Melanie

    Jetzt habe ich grad im Holtermann-Shop gesehen, daß die geklammerte, sog. "Rotband"-Rähmchen in 1 1/2 DNM haben...und zwar mit einer eigentlich ganz reizvollen Variante des Hoffmann-Seitenteils wie das rechte Rähmchen zeigt:


    [Blockierte Grafik: http://www.holtermann-shop.de/images/product_images/popup_images/312_1.jpg]


    Durch zwei kurze, "bauchige" Abschnitte bleibt die Berührungsfläche eigentlich recht klein. Die sind zwar nun nicht grad billig aber das spart das Nageln und die Abstandshalter...schon mal wer getestet?


    Melanie

    Hallo sabi(e)ne,
    danke für den Tipp - hatte Ebay auch schon danach durchforstet und alle diese Polster- und Knöpfe-Händler angemailt. Aber bisher Sense: bisher hat nur einer geantwortet und meine Frage verneint, d.h. er hat keine 7, bzw. 7,4 mm hohe Pilzköpfe (noch bin ich am rausfinden ob es denn nun 7er oder 7,4er sein müssen...).
    Hast Du von dem von Dir genannten Shop mal was geordert? Oder schlägst Du die Nägel dann einfach nicht ganz ein um den Abstand zu erhalten?


    Grüße
    Melanie

    Liebe Imkerfachleute,
    nachdem mein Völkchen mit neuer Königin ganz gar wunderbar zurechtkommt und sich jetzt schon richtig winterlich einpropolisiert, mache ich mich an die Winterarbeit und das heisst bei mir vornehmlich Rähmchen zusammenkloppen und drahten.


    Ich würde gerne nächstes Jahr Erfahrungen mit dem DNM 1 1/2-Rähmchen sammeln und da ich diese Hoffmann-Seitenteile nicht einmal bei DNM auseinanderkriege (Propolis ohne Ende), steht für mich außer Frage daß ich dafür Pilzköpfe als Abstandshalter nutzen will.


    Allerdings war ich doch reichlich überrascht, wie hochpreisig so ein paar Polsternägel mit entsprechend hohem Kopf sein können. Daher meine Frage: Hat jemand eine preiswerte Bezugsquelle für solche nun nicht grad nur auf Imker spezialisierte Gerätschaft gefunden?


    Über Tipps zur Schonung meines ohnehin bereits arg strapazierten Geldbeutels bedankt sich
    Melanie

    Hallo, Effendi,
    woher weißt Du, daß es ein Hornissennest war? Nicht nur Hornissen bauen so riesig; tatsächlich sind die Nester von der Gemeinen Wespe oft sogar größer. Auch sie sind hellbeige aber unregelmäßiger gebaut. Da kann man auch jetzt noch regen Flugverkehr beobachten und das halte ich wahrscheinlicher als Bienen. Letztere brauchen große Hohlräume aber selbst die müssen schon stimmen - habe zur Schwarmzeit regelmäßig Meldungen von "Bienenschwärmen in Rollladenkästen" aber es war eigentlich immer dasselbe: Spürbienen eines (in der Regel unauffindbaren) Schwarmes, die in Massen Rolllädenkästen inspizierten...aber einen wirklich eingezogenen Schwarm mußte ich da noch nie rausholen und das selbst bei eigentlich recht annehmbaren Kästen (groß, trocken, leer und gut isoliert).


    Grüße
    Melanie

    ...und viel Spaß beim Programmieren...dachte, ich spar Euch was weil man das mit CodeCharge in Nullkommanullnix hin kriegt. Und weil ja eben das meiste eh schon da is...aber langsam versteh ich wohl, warum Urbi et Orbi den Kram hingeschmissen hat :D
    Imker sind eben sehr spezielle Kundschaft - verdient Euch die Million doch lieber mit Honig...der Weltmarktpreis steigt doch wohl, damit auch die Chancen auf die erste Milllion...


    Gruezi


    Melanie

    ...denn die Idee war eigentlich super. Nur warum das denn bitte extra kosten sollte, war mir nicht recht klar. Darum mein Angebot: Ich baue gerne meine DB entsprechend um, damit nicht nur Umsiedler, sondern auch Imker dort ein Zuhause finden können - und zwar ein kostenloses.


    Was ich nur bräuchte, ist das Feedback der Imker: Was für Daten/Angaben sollten dort stehen, bzw. durchsuchbar sein und welche Funktionen braucht es?
    Was fehlt noch an Angeboten ausser "Honigverkauf" ? Vielleicht Sorten?


    Eine Recherche nach PLZ/Umkreis wäre vermutlich noch erforderlich.


    Kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß das alles arg aufwendig ist...das wesentliche steht ja schon!


    Grüße
    Melanie

    ...gibt es zumindest für jeden Imker, der sich auch für Schwarmfang hergibt und/oder bereit ist, Ratsuchende in Sachen Hummeln, Hornissen o.ä. zu beraten oder sogar Nestumsiedlungen vornehmen.


    Eben untengenannte Datenbank unter www.hymenoptera.de - gänzlich kostenloser Eintrag und ebenso kostenlose Recherche. Da kann man dann auch weitere Angebote wie eben Honigverkauf eingeben...hmmm, sollte nur mal die Suche ergänzen, damit man den Bienenschwarmfang auch gezielt selektieren kann...werde ich mir mal am Wochenende vornehmen.


    Na, egal; hatte jedenfalls dem DIB mal eine Zusammenarbeit angeboten aber meine zwei Emails sind entweder im elektronischen Nirwana verschwunden oder wurden tatsächlich nie beantwortet...schade eigentlich.


    Melanie