Beiträge von Hymenoptera

    Hallo, Imkers,
    gibt es eine Regel ab wann diese Fluglochkeil entfernt werden sollte?


    Habe den Winter über dieses Holz im Flugloch gehabt, was nur einen kürzeren und niedrigeren Spalt offen ließ. Jetzt wird es ja nun langsam milder, es sammelte sich kräftig Schwitzwasser an der Deckelfolie und mir fiel dort etwas Schimmel auf. Trotz durchweg offenen Bodens; allerdings hatte ich auch den Tipp mit dem Entfernen der Randwaben zu spät gelesen. Habe die Folie jetzt erstmal entfernt aber womöglich ist das Flugloch einfach zu sehr verengt?


    Über Erfahrungen dazu freut sich
    Melanie

    Hallo,
    Danke für die vielen Antworten. Habe bisher immer alle Rähmchen nur durchweg mit Anfangsstreifen versehen - macht also offenbar Sinn, trotzdem noch gänzlich leere Baurahmen anzubieten. Werde ich mal ausprobieren wenn der Frühling mal endlich einkehrt...


    Melanie

    Hallo,
    nun, Drohnenbrut schneiden ist natürlich sinnvoll - aber geht das auch, wenn man nur Anfangsstreifen verwendet und dadurch eine rechte "Gemischtbauweise" aus Arbeiterinnen- und Drohnenzellen in den Rähmchen hat? Kann man diese Drohnenbrutnester einfach stückweise aus dem Brutnest schnippeln und den Rest dann zurückhängen?


    Habe auch echt Scheu, jetzt da alles auseinanderzureißen um dann mit Milchsäure die letzten Milben anzugehen...man kann ja seine Bienen auch tottherapieren...


    Melanie

    Liebe Imkers,
    habe heute mal den Deckel gelüpft und durch die Folie geschielt. Bei 5°C waren die alle sehr leger und so einige Bienen krabbelten oben an der reichlich beschlagenen Folie umher und waren emsig dabei, das Wasser aufzulecken.
    Ist das Kondenswasser nun für den eigenen Wasserbedarf gedacht (also um den Honig besser aufnehmen zu können) oder machen sie das vornehmlich zur Schimmel-, bzw. Stockklimakontrolle?


    Nächste Woche wirds wieder kalt...Mist, wann kommt endlich Frühling??


    Melanie

    ...heute bei 3 °C im Schatten aber strahlender Sonne auf der Beute schauten die ersten Arbeiterinnen hervor. Sie machten die ersten Rundflüge und äußerten deutlich und wortwörtlich ihre Meinung bezüglich des Winters...der Schnee bekam die ersten Sprenkel ab...


    Mel

    Liebe Imkers,
    habe jetzt mal nachgeprüft und bei 7 Tagen mit Varroaschieber sind 8 Milben gefallen - trotz einer einmaligen Milchsäurebehandlung (leider nur einmal gesprüht; danach kam die große Kältewelle) und den üblichen AS-Behandlungen im Vorfeld sind es also noch über 1 Milbe pro Tag.


    Was meint ihr - kann und sollte ich eine milde-temperierte Witterung ausnutzen um noch mal mit Milchsäure dranzugehen? Denke, sie brüten noch nicht...müßte ich natürlich dann checken...


    Danke für die Ideen dazu!


    Mel

    ....hatte gehofft, ich kriege jetzt den ultimativen Tipp fürs arbeitslose Imkern :D
    Aber dann eben nicht...da ich sonst eh nur Anfangsstreifen nehme und ich dadurch keinen sauber getrennten Drohnenbrutrahmen habe, ist diese Drohnenbrutschneiderei eh schlecht möglich. Da bringt der Baurahmen wohl nix.
    Also dann doch ans Drahten....seufzzz....


    Mel

    Ich meine, nur so mit Leiste ausgebaute Waben?
    Ich möchte ja dieses Jahr mit Halbrähmchen anfangen und habe schon Horror vor der Drahterei. Mir haben schon die ganzen 1 1/2-Rähmchen gelangt. Meint Ihr, das würde beim Schleudern halten? Wenn mir das die Drahterei sparen würde, wäre das schon klasse aber andererseits brauchen gerade die Honigraumwaben etwas mehr Stabilität...


    Mel

    ...von den Lichtenradern habe ich viel gehört und immer nur Gutes! Leider liegt das auf der anderen Seite der Berliner Subkontinentalplatte und mit nunmehr fast 2 kleinen Kindern und den NABU noch an der Backe sehe ich mich außerstande, dort regelmäßig aufzuschlagen, so daß ich vorerst in meiner Umgabung gesucht hatte...und bisher zumindest gescheitert bin.


    Danke für den Termintipp; ich behalte es mal im Hinterkopf !


    Mel

    Hallo, Axel,
    also ich bin auch so ein Neuling; habe 2005 meinen ersten Schwarm eingeschlagen und (bisher zumindest) über den Winter gebracht.
    Ich hatte mich dann auch mal umgeschaut und einen Tag der "Offenen Tür" genutzt um mir den hiesigen DIB-Ortsverein anzuschauen...und war eigentlich vorerst geheilt.
    Statt guten Rat gab es dick aufgetragene Besserwisserei und oft leider auch Schlechterwisserei (aktuelle Änderungen des Bienenrechtes usw. hatte ich den Magazinen und dem Internet schon entnommen....und dürfte mir dann dort im Brustton der Überzeugung anhören, daß das nicht stimme)...vornehmlich von älteren und von sich sehr überzeugten Herren. Als Neuling und zudem noch weiblich stieß ich auf recht geballte Vereinsmeierei und unerfreuliche (aber für den Verfasser vermutlich witzige) Plattheiten.


    Naja, ich will diese eher mäßigen Erfahrungen natürlich nicht verallgemeinern - aber nur diese Absicherungs- und Rechtsschiene reicht mir eben nicht als Argument für einen Verein.
    Viel wichtiger halte ich grad beim Beginn zunächst das Lesen, lesen, lesen - und zwar auch aktuell; also Abos vom Bienenjournal und/oder der ADIZ/Biene.
    Für die würde sich der Beitritt in den Verein schon eher lohnen...glaube, man bekommt die als Mitglied oder zumindest verbilligt.


    Also daher: erst mal reinschnuppern und gucken - die meisten Vereine sollten dankbar für jeden Interessenten sein und Dich mit Freuden in ihren Kreis einführen...was aber eben nach meinen Erfahrungen nicht die Regel ist.
    Und wenn Verein, dann ist sicherlich - grad für Anfänger - ein DIB-Verein der beste da eben in der Regel lokal vertreten, mit all den von den Vorschreibern genannten "Features" und zudem mit lokal essentiellen Infos wie z.B. Faulbrutbezirken und Co.


    Es geht aber eben auch erstmal ohne - das Anmelden beim Veterinär ist schnell und einfach selbst erledigt und auch selbst bezahlbar. Also erst mal genau hinschauen bevor man da Seele und Nerven verkauft.


    Drücke die Daumen!


    Mel

    ...und es ist wohl einfacher die Sorten zu benennen, die sie NICHT pflanzen sollten, Geranien, Hyazinthen, Tulpen, gefüllte Blüten aller Art (Tagetes, Dahlien et al.).
    Ansonsten eignet sich fast alles, wobei alle mit tiefen Kelchen wie Löwenmäulchen, Salbei, Lupinen und Lamium (Taubnesseln) eher für Hummeln eignen. Aber es gibt viele Überschneidungen so daß man eigentlich kaum etwas falsch machen kann. Allerdings sind Honigbienen eh eher auf Massentrachten als auf Balkone aus so daß sich wohl eher Hummeln einfinden werden...es sei denn, der Garten vor dem Balkon stellt die Balkonbepflanzung als Massentracht :D
    Wer es bunt und einjährig mag (da im nächsten Jahr eh neu bepflanzt wird) und einen sonnigen Balkon hat kann auch schöne Blütenbesuchermischungen kaufen oder mischen lassen - unter www.lebensraum-brache.de gibt es solche erprobten Mischungen! Die bringe ich selbst dieses Frühjahr zum ersten Mal aus und bin schon ganz gespannt...


    Melanie

    Liebe Imkerkollegen und -kolleginnen,
    erste Horrormeldungen erreichten mich heuer per Telefon - die ersten Stände sind wie leergefegt (über 50% Verlust), leere Beuten mit einer handvoll toter Bienen und offenbar schwere Verdauungsprobleme sind die Symptome (stark gefüllte Kotblase, Abkoten in der Beute). Alles versierte, langjährig und gewerblich arbeitende Imker mit Varroabekämpfungskonzept.


    Bin gleich mal zu meinen Bienen gelaufen...aber noch summen sie gemütlich in der Wintertraube, die Immen.


    Aber vielleicht kann der eine oder andere schon abschätzen wie es bei ihm ausschaut - erste Hinweise auf ein erneutes Bienensterben oder eben nicht "statistisch signifikant" ?
    Richtig spannend wird es natürlich erst wenn das Monitoring greift und das ganze bundesweit auf echte Datengrundlage gestellt wird...aber so ein Spotlights aus den einzelnen Regionen fände ich schon spannend...


    Nur so aus Neugierde gefragt
    von
    Melanie