Beiträge von Hymenoptera

    Leider ist der passende Thread geschlossen aber ich finde den Beitrag unter https://www.ndr.de/fernsehen/s…mittag,sendung890284.html durchaus sehenswert - er erklärt das wirklich alles sehr nett und anschaulich; guter Lehrer!


    Bedauere nur das pauschale Imker-Bashing wie die Abwertung von Anfängerkursen zu "manipulativen Massentierhaltung" und die Ignoranz von Alternativen zur AS... diese Schwarz-Weiß-Malerei vergällt einem das Ganze etwas.


    Angucken und selber ein Bild machen!


    Zum Nachbauen soll es dann unter https://beenature-project.com/…tegories/Der_SchifferTree ab Mitte Mai eine Anleitung geben.


    Grüße

    Melanie


    (hoffe, die Moderation bekommt nicht gleich 'n roten Kopf weil ich das Thema noch mal aufs Tablett bringe...ansonsten Beitrag einfach in den passenden, geschlossenen Thread verschieben)

    Eine Bohrmaschine soll da aber nicht mehr dran, sondern ein Mörtelrührer. Wegen niedriger Drehzahl und hohem Drehmoment.

    Na wenn Du dafür eine Lösung findest, poste sie mal - würde mich auch interessieren.

    Meines Erachtens ist das Gerät wirklich nur für Bohrmaschinen geschaffen (und selbst das ist nicht ganz einfach). Wüsste nicht, wie man das umrüsten kann...


    M.,

    Du kaufst zB ein "Adapter für Bohrfutter M 14 1/2 Zoll"

    Kennt jemand solch einen Adapter, der in einem 43mm Eurohals verbaut ist?


    Ich verwende diesen Rührer und bin mit ihm sehr zufrieden. Allerdings gibt die zugehörige Bohrmaschine so langsam den Geist auf (lässt sich nicht mehr auf die niedrigste Stufe runterregeln). Diese würde ich gerne durch einen Mörtelrührer mit M14 ersetzen.

    Den habe ich auch - da hängt eine alte AlphaTools-Bohrmaschine dran; also no-Name...


    M.

    Hey, noch eine Beute mehr! Klasse... das wird die Welt sicher besser machen.


    Nochmal zum Mitmeisseln: Die artgerechte Beute ist die, die die Bienen selber aus freien Stücken wählen....schön weit oben im Baum, weit weg von Imkern, Bienenhaltern und Menschen, die um sie tanzen wie um das goldene Kalb und glauben, sie zu verstehen...


    M.

    Also da ich die Methoden immer wieder geändert/aktualisiert habe (AS-Thymol-MS-AS-OS), fehlen mir persönlich die Vergleiche zu einem wirklichen "Früher". Allerdings sehe ich allein in meinem Umfeld einen sehr bunten Zoo an Behandlungstechniken und Ansichten...entsprechend bunt dürfte der Genpool der Milbenpopulation sein. Muss er zumindest sein um überall gut voran zu kommen.


    Zumindest in einer imkerlich gut bestückten Stadt ist es meiner Meinung nach Illusion zu glauben, man könne durch irgendwelche Maßnahmen irgendwelche evolutionären Weichen stellen.


    Das müsste dann schon sehr koordiniert sein und alle müssten sich einfach auf ein Verfahren einigen... ganz einfach. Wie beim "Einheitsmass", der Frage "Holz vs. Styropor", "Buckfast vs carnica vs mellifera", "Bienenkiste vs. Magazin vs XX" und vielen anderen schönen Fragen!


    Daher bringt es ja auch nichts, anderen Gardinenpredigten zu halten, wenn sie "das falsche" machen, haben, denken und immer schön in der "ich-Perspektive" zu bleiben.

    Der eine mag Drohnenbrut schneiden - die andere nicht. Ich finde da auch kaum Milben aber gerade hat eine Kollegin Bilder ihrer gefrorenen und aufgebrochenen Drohnenbrut gepostet...erschreckend, wie viele Milben da zu sehen waren!

    Und das, obwohl kaum Milben-Totenfall festgestellt worden war...


    M.

    Es hängt auch davon ab, wie oft man bei dem Stand sein kann, wie die Chancen sind, dass ein Schwarm entdeckt wird und/oder sich auf dem eigenen Grundstück sammeln kann. Flügelschnitt mache ich praktisch nur bei schwarmtriebigen Damen im Aussenstand, da ich da einfach nur selten sein kann. Üblicherweise reagieren die Damen auch auf das Enfernen der Zellen und lassen es nach 1-2 Eingriffen bleiben. Investiere lieber ab und an in wirklich gute Queens als in Zeit an den Völkern zum Bilden von Ablegern und Fluglingen.


    M.

    Oh je, dann mal gute Besserung!!


    Ja, Schwarmfang ist nicht ohne - nehme auch grundsätzlich die eigene Leiter; man glaubt nicht, was manche Leute einem so mit den Worten "Sie brauchen keine Leiter mitbringen - habe eine hier" so hinstellen.


    Aber macht dennoch so viel Spaß....


    M.

    Diese Selektionsthese kann man auch auf wochenlanges Verdunsten-lassen von AS anwenden, was ja auch das empfohlene Standardverfahren ist.

    In der Praxis aber glaube ich nicht dass es genug ImkerInnen gibt, die das flächendeckend und ausreichend konsequent machen um einen Effekt zu bewirken. Zudem gibt es in der Regel noch genug Drohnennester, selbst mit Mittelwänden.


    Eher ein theoretisches Problem meiner Meinung nach...


    M.

    Und inzwischen gab es ja schon ganz viele Vorschläge von mehr oder minder guter Qualität - also aussuchen und am besten berichten, ob es was genützt/gebracht hat.

    Und übrigens wollen die Bienen gar nicht mitschwimmen... sie ersaufen im Pool! Die wollen da wirklich nicht rein... echt nicht!


    Und gerne lassen wir Dir alle Deine Sorgen - haben eigene um die wir uns kümmern sollten anstatt hier weiter Gehirnschmalz zu investieren... ist ja nun alles gesagt (außer natürlich die ganz unrealistischen Sachen wie Einhausen des Pools oder Gartens, Umzug in die Sahara und anderen Unfug).


    Dann mal viel Erfolg bei der Problembewältigung; wir drücken ganz feste die Daumen!


    M.

    "Unpublike Maßnahmen"... was könnte das sein? Da wohl kaum einer Fipronil in sein Poolwasser kippen wird, fällt mir nur die Fliegenklatsche ein. Das ist aber arg mühsam.

    Abdecken des Pool wäre eine gute Idee; das schützt auch das Badewasser vor anderen absaufenden Insekten. Chloren und Filtern ist auch eine Idee aber ich weiss nicht, wie sicher das ist.


    Ansonsten gehören Bienen aktuell noch flächendeckend zum Naturinventar - da nicht mal eindeutig klar ist, dass es die Bienen des Nachbarns sind, die da kommen, mögen alle Versuche des Nachbarns sogar vergeblich sein. Was macht man denn nun dann? Selbst die Innenstadt ist ja heutzutag nicht mehr bienenfrei so dass Umzug keine Option ist (von den Mieten mal abgesehen...).


    Würde sagen, das ist die Gelegenheit, den lieben Nachwuchs liebevoll auch an die Kehrseiten der Natur heranzuführen. Die meinen habe ich immer nach jedem Stich belohnt so dass sie danach bevorzugt Bienen aus dem Teich retteten ^^


    Wespengiftallergie ist für das Wohnen mit Garten auch unpraktisch - schon mal eine Desensibilisierung versucht? Soll eigentlich sehr gut funktionieren...


    Ansonsten ist es halt wirklich schwierig, Honigbienen aus Gärten heraus zu halten. Selbst diese zubetonierten Steingärten haben noch ihren Reiz, sie gehen dann immer an die Fugen wo sich das Wasser noch hält...


    M.


    P.S.

    Zitat

    Trotzdem habe auch ich ein Recht auf einen Lebensraum, der mir nicht von jemand anders vergällt wird.

    Das ist interessant... wo genau ist das Recht denn verbrieft? Einen vergällungsfreien Lebensraum....den hätte ich auch gerne. Aber da gibt es feiernde Nachbarn, Post von der Steuer, Pflichten gegenüber den Behörden, Stechmücken, ein Übermaß an Sonne an manchen Tagen und so manches stressende Familienmitglied...den würde ich die zugehörigen Paragraphen gerne auch mal zeigen - daher bitte Quellenangabe!

    Klasse Geschichte! Schau mal nach der gelben!


    Habe heute den 2. Schwarm eingesackt, war bei einem Imkerkollegen abgedüst und hing im Baume. 2.9 kg, endlich mal ein richtiger Vorschwarm!


    M.

    Ach je, also dann müsste in 90% der Berliner Dächer Schimmel wüten...bei den ganzen Wespennestern und Bienenvölkern, die hier die Dächer bewohnen. Alles halb so wild....deshalb würde ich nicht den Schaden in Kauf nehmen wollen, der die sachgerechte Bergung verursacht (es sei denn, man muss da eh ran für Sanierung/Dämmung/Abriss).

    Abtöten-lassen ist da auch keine Option denn dann ist da wirklich viel Futter für unerwünschte Untermieter zu holen.

    Üblicherweise sitzen gerade Bienen nicht dampfsperrennah zwischen den Sparren, sondern eher im Drempel oder im Dachkasten. Und die Wachsmotten zieht es auch nicht zwangsläufig zu Dampfbremsen/Dampfsperren.

    Wer all das nicht haben will, muss eben umfänglich sanieren, isolieren und aussperren.


    M.

    Die Behauptung, dass Schwarmzellen *immer* an der Kante und Umweiselungszellen *immer* in der Wabenmitte zu finden sind, ist in meinen Augen nicht zu halten. Habe Schwarmzellen schon an allen möglichen Wabenecken gefunden. Es ist aber Schwarmzeit; da wäre mir das Schwarmrisiko auch zu groß - man weiss halt nicht genau, was sie da planen.


    Da die Zellen schon verdeckelt waren, hätte ich sie nicht gebrochen - der Schwarm kann immer noch abgehen und wie schon geschrieben könnten das sehr schöne Queens sein. Hätte einen kleinen Ableger mit der einen Wabe gemacht wenn ich die alte Queen partout nicht rausnehmen will...wäre aber auch nicht ohne Risiko; ev. düst sie dennoch ab. Im Ableger würden sie aber die beste Queen selber auswählen; dann hätte ich wenigstens die noch zurück behalten!


    M.