Beiträge von Hymenoptera

    Naja, es heißt ja immer, daß so ein Schwarm wieder ausziehen kann. Weiterhin ist die Behandlung mit z.B. Perizin ja gut möglich und zum Dritten wird das Zehren in der Kellerhaft ja auch zur Minimierung von Faulbrutsporen empfohlen (Faulbrutsperrgebiete hin oder her - weiß der Himmel woher die dann so kommen).
    Darum habe ich den Schwärmen bisher eigentlich immer eine Kellerhaft angedeihen lassen...


    Melanie

    Wie geht das - stellt ihr die Beute dann in den Keller mit verschlossenem Flugloch und stellt das Ding dann nach ein paar Tagen raus? Stell mir das einfach sehr unhandlich und schwer vor - draußen will ich sie aber nicht stehen lassen. Wird einfach warm in den Styroporbeuten und ob der Gitterboden da zur Belüftung reicht?


    Hatte schon mal dran gedacht, diese Bienenversandkästen zu nehmen; diese Gitterboxen - einfach rein in einen passenden Karton und nach dem Einschlagen und Sammeln der Bienen in der Box kann man den Karton außen entfernen und sie bequem durch die Gegend karren...und eben einkerkern...


    Melanie

    Also beim Hobbock und dann im Auto hätte ich Bedenken, daß die mir verbrausen (muß hier mit mehrstündigem Transport rechnen und will die Dunkelhaft auch im Kasten absolvieren). Selbst ein einfacher Karton wäre mir zu kribbelig; habe einen simplen Kasten mit 4 vergitterten Seiten und der ist eigentlich nicht schlecht - allerdings in die Jahre gekommen und arg verzogen. Aber stimmt schon, diese Gewichtssache finde ich auch ein Problem. Die sind alle so massiv für die Ewigkeit gebaut; das ist arge Schlepperei - gerade in der Höhe.


    Melanie

    Hallo, Imkers,
    bald wird es ja wieder schwärmen und da ich fürs Basteln nicht allzuviel Zeit habe, würde ich mich über Tipps freuen, welcher der vielen angebotenen Schwarmkästen sich in der Praxis bewährt hat. Der von Bienen-Ruck oder eben doch was ganz anderes; jeder Katalog hat ja sein Angebot....


    Es dankt
    Melanie

    Danke für den Tipp!
    Bisher haben sich Spechte und andere Vertrebraten von meinen Bienen ferngehalten (außer vielleicht der Imkerin :lol: ) aber man weiß ja nie...merke mir das auf jeden Fall. Hätte nicht gedacht, daß Ponal als Holzleim so eine gute Verbindung mit Styropor eingehen kann. Allerdings gibt es ja auch kaum Alternativen - die meisten Kunststoffkleber lösen das Zeug eher auf anstatt es zu verkleben!


    Melanie

    Hallo,
    danke für die Tipps; ich werde berichten!


    Ich habe die DNM-Zargen nur als "Notbehelf" verwendet als ich im letzten Jahr quasi wie die Jungfrau zum Kinde...äh, zum Schwarm kam und mir nur diese zur Verfügung standen.
    Ich finde das Dadant-Konzept mit großen Bruträumen und kleinen Honigräumen einfach überzeugender zumal mir die DNM-Zargen samt Rähmchen einfach zu schwer werden. Daher habe ich mir diesen Winter ein paar 1 1/2er und ein paar Halbzargen zugelegt und möchte darauf umsteigen. Die DNM werden dann wieder frei; ev. verwende ich sie als Notnagel, Honigraum oder stoß sie ganz ab. Möchte mal sehen, wie das klappt.
    Habe mit Interesse die ganzen Diskussionen rund um die 1 1/2er in den Bienenzeitungen und hier im Forum gelesen und das macht es nur interessanter, es mal damit zu versuchen. Als ideologisch relativ unbelasteter Neuling bin ich noch auf der Suche nach meiner Betriebsweise...


    Melanie

    Hallo, Franz,
    `türlich; alles voll kompatible Segeberger, bzw. segebergerartig. Will nur vermeiden, daß die da zuviel Raum mitheizen müssen und dachte mir, etwas einengen wäre ganz sinnvoll. Die untere Zarge hat auch ziemlich runtergewirtschaftete Waben; die müssen einfach raus. Allerdings ist die obere auch nicht so dolle; da sind noch viele Drohnenbrutzellen und die Waben sind auch noch recht stark mit Futter belegt.
    Na, ich beobachte das mal wie die sich machen.


    Übrigens: wie macht man eigentlich beim 1 1/2 DNM Ableger? Bei diesen Riesenteilen geht das vermutlich nur mit einer durch Trennschiede eingeengten 1 1/2er Zarge, oder?


    Melanie

    Liebe Imkers,
    gebt mir mal nen paar Einschätzungen zum idealen Vorgehen:


    Meine erfolgreich auf 2 DNM-Zargen überwinterten Bienen sind jetzt fleissig am Brüten. Die untere Zarge weist im oberen Bereich fast ausschließlich verdeckelte Brut auf; ansonsten gibts da nur Pollen- und Futtervorräte. Sie erweitern sie das Brutnest nach oben. Die offene Brut ist fast nur in der oberen Zarge zu finden.


    Nun möchte ich ihnen gerne eine 1 1/2 DNM-Zarge unterschieben, bzw. aufsetzen - dafür habe ich aber noch keine ausgebauten Waben; das müssen sie auch noch machen.


    Meine Planung ist, den Bienen nach dem Schlupf der verdeckelten Brut die untere Zarge wegzunehmen; einige Futterwaben in der oberen Zarge gegen Pollenwaben auszutauschen und sie dann noch etwas basteln zu lassen (unter Kontrolle der Futterreserven) bis es genug Bienen für die Erweiterung mit einer oben aufzusetzenden und auszubauenden 1 1/2 DNM-Zarge sind (schätze mal so im Mai dürfte das ja möglich sein).


    Macht das so Sinn? Oder habe ich da was Entscheidendes nicht bedacht?


    Für Euren Rat dankt
    Melanie

    Also ich würde die Futterwaben auf jeden Fall erstmal bergen und sicher verwahren. Für eine normale Wintereinfütterung fänd ich sie zu schade - aber ungmein praktisch für die Ablegerbildung oder die Notfütterung falls doch mal was schief geht. Verdeckelt und kühl und trocken verwahrt kann eigentlich nix passieren und immer schnell zur Hand falls gebraucht!


    Melanie

    Ist ja kurios, daß die so jung blühen - muß ja ein toller Standort bei Dir sein! Ob die so jung aber schon Früchte bringen?


    Ich habe mir letztes Jahr einen geholt nachdem ich alle Baumschulen der Umgebung terrorisiert hatte und dann endlich einen etwa 1 m großen Baum erstehen konnte. Hat knapp 30 € gekostet (was kosten denn die Jaensch-Bäume?) und mir sagten sie was von 3 Jahren...denke aber, die haben keine rechte Ahnung, wie alt der nun wirklich ist. Stimmt, der Stammdurchmesser ist mehr als bescheiden....


    Dann werde ich mal genau hinschauen wie der sich macht...allerdings wird er bald wieder umziehen müssen; jetzt soll da nämlich endlich ein Teich hin...


    Melanie

    Hoffentlich hast Du keine rein männlichen Exemplare erwischt von der Evodia ;-)
    Was mich ja überrascht: Nur 5 Jahre alt und schon Blüten? Wie groß sind die denn jetzt, die Bäumchen?


    Es gibt einen, der bei Ebay regelmäßig Bienenbaumsetzlinge verkauft; vielleicht verrät der Dir was dazu...soll wohl nicht ganz trivial sein, die Anzucht.


    Drücke die Daumen!


    Melanie

    Liebe Imkers,
    jetzt, wo die Bienen bei Sonne doch schon mal den Rüssel vor die Tür stecken, habe ich endlich mal etwas geputzt und den Totenfall herausgekehrt. Hatte das schon einmal gemacht und war doch geschockt, nunmehr die gleiche Menge zu finden:

    Irgendwo hatte ich ja noch gelesen: zwei Hände voll, maximal zwei Tassen voll im Winter...aber diese Mengen waren mir doch sehr unheimlich.
    Also kehrte ich den Haufen mal auf eine Waage und war dann wieder überrascht - der abgebildete Haufen sind grad mal 120 g.
    In etwa die gleiche Menge hatte ich schon mal rausgeholt, dann nehmen wir mal etwas Feuchtigkeitsverlust an (dürfte nicht allzuviel sein, der Beutenboden war offen und die toten Bienen zeigten eher Schimmelneigung als Austrocknung) so daß ich mit einem Daumenwert von 250 g toten Bienen (also nur der Totenfall im Stock) ausgehen kann.


    Macht bei 90 mg Gewicht einer Arbeitsbiene rund 2700 tote Tiere. Bei einer normal starken Einwinterung halte ich das für einen völlig akzeptablen Wert. Drinnen summts und sie scheinen auch schon fleissig zu brüten - ein kurzes Ankippen der oberen Zarge zeigte kein Riesenvolk aber eine kompakte Wintertraube auf 2 Waben. Denke also, das rappelt sich.


    Allerdings: das mit den 2 Handvoll tote Bienen hätte ich nicht hinbekommen...entweder haben die Imkers alle gewaltig große Bärenhände oder ich habe schlichtweg zu kurze Grabbler...


    Allen anderen "Erstüberwinterern" das zum Trost & Geleit falls sie schon den Trauerflor an die Beute stecken wollen...nur nicht aufgeben!


    Melanie

    Hallo, Imkers,
    gibt es eine Regel ab wann diese Fluglochkeil entfernt werden sollte?


    Habe den Winter über dieses Holz im Flugloch gehabt, was nur einen kürzeren und niedrigeren Spalt offen ließ. Jetzt wird es ja nun langsam milder, es sammelte sich kräftig Schwitzwasser an der Deckelfolie und mir fiel dort etwas Schimmel auf. Trotz durchweg offenen Bodens; allerdings hatte ich auch den Tipp mit dem Entfernen der Randwaben zu spät gelesen. Habe die Folie jetzt erstmal entfernt aber womöglich ist das Flugloch einfach zu sehr verengt?


    Über Erfahrungen dazu freut sich
    Melanie

    Hallo,
    Danke für die vielen Antworten. Habe bisher immer alle Rähmchen nur durchweg mit Anfangsstreifen versehen - macht also offenbar Sinn, trotzdem noch gänzlich leere Baurahmen anzubieten. Werde ich mal ausprobieren wenn der Frühling mal endlich einkehrt...


    Melanie