Beiträge von Hymenoptera

    Habe gerade mit Fördermitteln des Bezirks 10.000 chemiefrei erzeugte Blumenzwiebeln gekauft, die hier im Bezirk gepflanzt werden sollen - Allium, Scilla, Crocus, Muscari.

    Prompte Lieferung, gute Auswahl, gute Beratung. Kann ich empfehlen; habe aber natürlich die Zwiebeln noch nicht in Blüte gesehen:

    https://www.bloembollenvoorbijen.nl/de/


    M.

    Also wenn mein Rücken das nicht mehr schafft, eine DN 1.5er-Wabe aus der Kiste zu ziehen, dann bin ich klinisch tot...bitte Bescheid sagen, falls ich es nicht mitbekommen sollte!


    Und eine DN1,5er Kiste stelle ich alle Jubeljahre mal um. Die bleiben schön an Ort und Stelle oder es wird im Vorfrühling umgestellt wenn sie am leichtesten sind und keine HRs haben.


    M.

    Ich mir so ein Excelsheet dafür gebastelt. ich kenne die Leergewichte der Einzelteile sowie einem ausgebauten Rähmchen, setze pauschal 2 kg für die Bienen an (halt etwas mehr als Puffer) und gebe nur die Anzahl der Rähmchen an (7 bis 9 DN 1.5). Ich wiege regelmässig vorn und hinten da Kaltbau und bekomme eine rechnerische Abschätzung über die Reserven. Das passt eigentlich ganz gut und im Vergleich zur Stockwaage zeigt sich, dass die Reserven eher höher sind. Mehr Genauigkeit braucht es nicht.


    M.

    Das Problem ist wohl, dass DWV vom Typ her einem Polio-Virus ähnelt - also RNA-Viren, die es praktisch darauf anlegen, sehr munter zu mutieren und praktisch als "Wolke" aus sehr variablen "Stämmen" weitergegeben werden. D,h. es sind auch immer Varianten da, die gerade eigentlich nicht gefragt sind aber unter anderen Bedingungen plötzlich ein Comeback feiern können.


    Dadurch sei es lt. Genersch auch nicht zu erwarten, dass man diese besonders pathogenen Varianten bekämpfen könne noch kann man da besondere Selektion erwarten. Unverstanden ist eben, warum sich manchmal diese Milbenvermehrungsvariante durchsetzt und manchmal nicht.


    Würde da ja mal gerne das Immunsystem der Milbe mit ins Spiel setzen - ev. eben doch ein bestimmter Milbentyp, der diese fatalen Varianten besonders befördert... da beisst sich die Katze wieder in den Schwanz.


    M.

    Gerade einen interessanten Vortrag von Genersch gehört. Demnach gibt es verkrüppelte Bienen nur dann, wenn die Milbe eine DWV-Variante in sich trägt, die sich in der Milbe auch vermehren kann. Die Milbe wird dann also wie die Biene zum Wirt und überträgt so viele Virenpartikel, dass die dann zu dem Schadbild führen.

    Daher variiert eben auch das Schadpotential so stark - auch wenn beide Völker die gleiche Zahl Milben hat.


    Besonders interessant: Die Bienen erkennen diese Schädigung und räumen aus - und zwar eben DWV-geschädigte Puppen und nicht unbedingt Zellen, in denen Milben hocken. Das find ich ganz bemerkenswert und frage mich, wie man das geschickt selektieren kann...


    M.

    Exakt! Schieden kann man, muss man aber nicht. Habe selber auch erst ohne angefangen. Kommt drauf an, wie viel Honig man ernten will/muss und wie viel Zeit man mit den Durchsichten verbringen will.


    M.

    Warum nicht? Wilde Völker kann man doch eh nicht verhindern und sollte man auch nicht. Handelt sich zwar meist nur um Schwärme aus der nächsten Imkerei aber warum nicht wenn sie da ein Heim finden. Berlin ist voll mit solchen wilden Völkern und dennoch ist die Zahl der AFB-Ausbrüche einstellig seit 2003... trotz verdreifachter Imkerzahlen.


    M.

    Entscheidung ist vollkommen wurscht - Ob grüner oder blauer Kleinwagen; das ist doch reine Geschmackssache.


    In meinen Augen beides gleichermassen untauglich und daher die Entscheidung zwischen Pest und Cholera...aber schon der nächste Forianer wird das anders sehen!


    Würde da nicht groß debattieren; ist wirklich wurscht und letztendlich sind die möglichen Betriebsweisen gleich. Allenfalls die verfügbare Beutenqualitäten kann da das Zünglein an der Waage sein!


    M.

    Also nur für einen angeblichen Umgebungseinfluss ist mir das Erfassen (vulgo: Zählen) zu aufwendig. Ich halte die Milbenzahl in der Nachbarschaft für keinen wirklich relevanten Faktor.


    Ich habe im letzten Jahr einen Stand in zwei Hälften geteilt und einen Teil der Völker zwei Häuser weiter (65m Luftlinie lt. Google maps) aufgestellt. Die Völker waren alle zuvor gleichermassen behandelt/entmilbt worden und waren im gleichen Beutensystem. Keines der Völker schwärmte in diesem Jahr und nur eines (am alten Standort) weiselte um - also keines hatte eine längere Brutpause).


    Nun im Spätsommer war ich überrascht, dass die Völker dort viel vermilbter sind als die zurück gebliebenen Völker. Liegt das nun daran, dass sie 65m näher dran an einem Milbenherd sind?


    Ich glaube das nicht. Die Völker waren nicht stärker als die am alten Standort. Die Ernte war vergleichbar.

    Einzig natürlich: es ist nicht auszuschließen ist, dass sie mehr Milben mitgebracht hatten. Zudem ist der neue Standort wesentlich sonniger und wärmer; ob das nun für die Milbe eine Rolle spielt - keine Ahnung.


    Aber wenn so ein kleiner Sprung schon solche Unterschiede verursacht (die ich nicht erklären kann) - was nützt mir der irgendwie von irgendwem an irgendeinem System ermittelte Milbenabfall in meiner Umgebung?

    Mag für die eigene Standbetreuung aber ganz nützlich sein...bei der DIB-App nervt mich das ständige Anmelden-müssen...vielleicht probiere ich das mal aus!


    M.

    Also für unsere Wachsküche haben wir ein Gerät mit Thermoöl und zur Wachsdesinfektion erworben., Schafft lt. Anleitung 130°C und das ohne Druck. Lt. Anleitung soll man min. 1 Stunde bei 115°C köcheln.

    Gehe davon aus, dass das auch so geht und ausreicht; ein örtlicher Wachsverarbeiter macht das mit so einem Teil auch...


    M.

    Laufen lassen, die verschwinden von selbst wieder... Da wird viel zu viel Panik gemacht. Etwas mehr Gelassenheit ggü. Wespen würde nicht nur den Wespen gut tun.

    Vor einigen Wochen habe ich unseren Bienenwart bei der Beweissicherung unterstützt, weil ein Imker, der es eigentlich besser wissen sollte, ein Hummelnest vergiftet hat. Mit einem Wespennest wäre der vermutlich genauso verfahren...

    Ich hatte einen ähnlichen Fall im letzten Jahr zur Anzeige gebracht - da war es aber ein Schädlingsbekämpfer, der die für Wespen hielt!!!

    Allerdings hat das Umweltamt die Sache nicht verfolgt, Dienstaufsichtsbeschwerde bringt auch nix da man keine Mitarbeiter habe...großartig, wie der Artenschutz da ernst genommen wird!


    M.

    Keiner verdient an AS, OS und Co....und die Bieneninstitute können oft weder in Ausstattung noch Knowledge mit Bayer und Co. Mithalten. Finde das auch sehr bedauerlich, dass die einzigen mode-of-action-Studien ausgerechnet von Bayer kommen!


    Übrigens wird nach einer Schwammtuchbehandlung sehr schnell aufgeräumt und die Queen geht nicht aus der Brut. Empfinde das durchaus als gesund und vital... mag sein, dass das beim Nassenheider anders ist. Kenne das System nicht ausreichend genug.


    M.