Beiträge von Hymenoptera

    Ich würde ja meine Kontonummer nicht einfach so auf meine Internetseite schreiben...

    Warum? Was könnte denn schlimmes passieren?

    Auf deinen Rechnungen hast du die Kontonummer doch auch stehen?

    Nun ja, hatte ich auch mal...

    Dann rief mich meine Bank aus München an und wollte wissen, ob ich hier gerade einen BMW kaufen wolle.

    Dann gab es Abbuchungen eines Handyanbieters...

    Dann kamen Inkassounternehmen wegen angeblicher Forderungen angeblicher Verträge... immer meine Daten und leider eben auch diese Kontonummer.


    Selbst das Entfernen der Daten löste das Problem nicht mehr und ich habe das Konto schließlich aufgelöst. Kann ich wirklich nicht empfehlen sofern die Spenden den Aufwand nicht rechtfertigen.


    M.

    Robinie ist hier seit etwa dem 31.5. durch...aber sie fliegen gerade wie verrückt und ich denke, die ersten Linden wurden gefunden...mal sehen, was die Stockwaage heute abend meldet...


    M.

    Ach, wer versteht schon die Bienen...solltest Du wirklich Heidschwärme daraus generieren, dann gib den ganzen Kram an ambitionierte, wesensgemäße Korbimker, die die Bienen befreien wollen...die freuen sich über solche "Schwarmteufel". Und wenn nicht, dann hast Du danach eine Queen die sie wirklich wollen. Also abwarten.


    M.

    Ich habe es nicht so gemacht danach habe ich das Volk abgeschwefelt und dann den Baum verschlossen.

    Meiner Meinung nach rette ich lieber ein paar Bienen und schwefel den Rest ab als wenn ich alle töte.

    LG

    Meiner Meinung nach töte ich lieber gar keine wild im Baum eingezogenen Bienen ab, sondern lass das den Baumbesitzer mal schön teuer über den Schädlingsbekämpfer erledigen... soll der sich ethisch und chemisch die Hände beschmutzen. Aber dem peniblen Baumbesitzer noch gratis Auftragsmorde zu verrichten...nein, Danke!


    Gilt auch für Wespen und anderes Getier... hätte ich das machen wollen, dann wäre ich in die Lehre bei Rentokil gegangen!


    M.

    ... AVet./BSV, die mit bereits woanders benutzter/getragener Schutzkleidung ankommen oder gar woanders bereits benutzte Werkzeuge einsetzen wollen, verletzen damit elementare seuchenprophylaktische Fachregeln, was in der Praxis hier und da vorkommen soll.

    Der Imker muß sich ja nicht herumstreiten, wenn der Probenehmer das partout anders machen will. Aber er kann darauf bestehen, daß sein Hinweis bzw. die unterschiedlichen Standpunkte ins Protokoll aufgenommen werden. Rechtsanspruch auf Zuziehung eines Zeugen besteht leider nicht. Zur Abklärung, ob ggf. ein Versicherungsfall vorliegt (z.B. bei Verdacht auf Bienenschäden), ist der Vereinsvorsitzende der "geborene" Erstgutachter und pflichtgemäß einzuschalten. Über diese Türe kann der Imker ganz rechtmäßig ggf. doch noch zu einem Zeugen/Zeugin kommen - stimmt´s Hymenoptera ?


    Tjaha, hier kamen sie sogar in Standard-Strassenbekleidung um Seuchenmaterial abzutransportieren. Hatte ich kein Problem damit - aber albern ist es, wenn man dann den Imker dazu verdonnert, durchweg Einweganzug zu tragen!


    Man kann m.E. immer einen Zeugen dabei haben. Selbst bei einer verbal ausgesprochenen Standsperre ist es eindeutig gesetzlich geregelt, dass der Imer/die Imkerin einen Betreuer oder Verteter bennen kann und diese den gesperrten Stand weiterhin betreten darf. Daher besteht m.E. überhaupt keine gesetzliche Grundlage, einen Zeugen zu verbieten oder seine Anwesenheit besonders rechtfertigen zu müssen.


    Würde den Vet dann eher alleine machen lassen als sich ohne Zeugen verbal zusammenfalten zu lassen. Wer mag sich schon ohne Anwalt bei der Polizei verhören lassen?


    M.

    Kurzform unter Ergänzung des Gelernten: Klappe halten und Fragen nur kurz und zweckdienlich beantworten, betont freundlich, vorher gründlich aufräumen, fachlich geeigneten Zeugen dabei haben, allenfalls Wasser und Schreibgelegenheit anbieten.

    Das hört sich ja ein bisschen nach Paranoia an. Könnte es sein, dass der Amtstierarzt da einfach seinen Job macht und die Forderungen, die er stellt, nicht ganz aus der Welt sind und er nicht wirklich unser Feind ist?


    Aber natürlich gilt auch hier: Just because you're paranoid doesn't mean that they aren't out to get you.

    Tja, ich schätze mal, der Marc-Wilhelm hat da so seine Erfahrungen gemacht - als Berufs- und Wanderimker sind vermutlich viele verschiedene Amtsvets bei ihm Dauergäste.


    Es geht m.E. auch nicht darum, den Vet nun als "Feind" brandzumarken aber es ist halt nicht von Vorteil, mehr zu quatschen als notwendig... da ist dieses youtube-Video sehr erhellend...

    Und das mehr als ein Glas Wasser als "Bestechung" ausgelegt werden könnte, wird vermutlich auch auf einem Stück Erfahrung basieren. Wäre ich auch nicht drauf gekommen.


    Einen Zeugen halte ich aber nach dem Auftritt des Pankower AmtsVet für essentiell - dort wurden später Anweisungen behauptet, die definitiv nicht erfolgt sind. Dafür unterirdisches Auftreten... ev. mäßigt dann eine dritte Person auch solche Exzesse...

    M.

    Also Vergiftungen liessen sich ja nachweisen - also möglichst frisch einsammeln, einfrieren und bei ausreichender Menge ab zum Julius Kühn. Ich glaube das nämlich auch nicht so recht.... alle Vergiftungen, die ich bisher gesehen hatte, waren wesentlich drastischer...da waren die Böden voll mit toten und sterbenden Bienen.

    Paralyse ist dahingegen in den Köpfen der meisten Imker noch nicht so angekommen - das gibt es nämlich erst dank der Milbe überhaupt als Problem und womöglich wächst das Problem dan


    ChrisAusEssen Guido Eich sagte, es sei ein Varroa-Thema aber ich habe auch diese Beobachtung gemacht: Habe gut und nach bestem Wissen vollständig im Winter entmilbt und in diesem Jahr habe ich den Eindruck, dass dennoch eine grosse Zahl von Paralyse-Opfern zu beklagen ist. Noch werden sie erfolgreich gegenan brüten aber nach der Sommersonnenwende wird der Verlust dann ein Problem. Womöglich ein Hinweis auf ein massives Milbenjahr...die haben womöglich was aufzuholen. Jedenfalls kein gutes Zeichen...


    M.

    Uiuiuiui... Kohfink hat in seinem Buch Imkern in der Stadt eine ganz nette Liste veröffentlicht.

    Kurzform unter Ergänzung des Gelernten: Klappe halten und Fragen nur kurz und zweckdienlich beantworten, betont freundlich, vorher gründlich aufräumen, fachlich geeigneten Zeugen dabei haben, allenfalls Wasser und Schreibgelegenheit anbieten.


    Also eben als ob man mit der Polizei spricht...oder besser halt nicht:



    Viel Glück!!!


    Paralyse zeigt sich am Zittern, abgespreizte Flügel, (vier Flügel sichtbar) oft auch schwarze, haarlose Bienen und starkem Putztrieb. Scheint dieses Jahr echt massiv zu sein...leider kaum was zu machen ausser halt die Varroa im Griff zu behalten. Hatten wir gerade beim Workshop mit Guido Eich und der hat das schön zeigen können. An einem Volk war ein richtiger Haufen unter der Beute...hätte man schnell auf Frevel tippen können...


    M.

    Es gibt keinen Grund für eine ganz frische, heimatlose Traube, sich gezielt in der Nähe fremder Völker niederzulassen. Wohl aber Gründe, zu bestehenden Völkern möglichst viel Abstand zu halten. Wenn sowas doch mal vorkommen sollte, wäre es vermutlich reiner Zufall.

    Sehe ich anders: Bienenbehausungen duften und sind anziehend - egal, ob leer oder besetzt. Gerade Bienenstände mit der eher unnatürlichen Völkermassierung sind wie ein Leuchtfeuer...


    Ist ein weiselloses Volk auf dem Stand, dann ist das gleich ein neues Quartier. Zudem könnte ein leeres Quartier in der Nähe sein. Dass ein ausziehender Schwarm Abstand zum Muttervolk sucht, macht Sinn aber die Nähe zu anderen Völkern verspricht zunächst mal gute Versorgung mit Drohnen und Quartiere.


    Gerade erst zog am Stand eines Kollegen ein fremder Schwarm unter den Boden einer gezeichneten und noch vorhandenen, gezeichneten Königin. Die bauten da munter in den Paletten, die als Beutenbock gestapelt waren...


    In der Natur würde eben nur viel mehr ausgesiebt werden - daher werden die Völker dort vereinzelt. Ihre Höhlungen werden aber immer attraktive Bienenschwarmleuchtfeuer sein...


    M.