Beiträge von Hymenoptera

    Also ich habe da auch viel umherprobiert - den Schmelztrichter habe ich wieder ungenutzt in der Ecke zu stehen, da meine Segeberger die Bedampfung einfach nicht lange genug mitmachen. Zudem braucht es eeeeeeeeeeeeeeeeeewwwwwwwwwwigggg bis gerade Futterwaben anfangen, zu schmelzen. Das war vollkommen ineffizient. Dann habe ich lange Zeit mit einem holzbefeuertem Wurstkessel geschmolzen. Das war eigentlich super. Aufheizzeit 1 Stunde und mit Regenwasser befüllt, da schmilzt alles blitzschnell. Nachteil: Trester und Wachs bilden eine köchelnde Suppe. Habe dann so eine Art Gittereinsatz gebastelt um den Trester abzutrennen aber es war halt ein ewiges, kleckerndes Schöpfen von Wachs. Zudem bekommen die Rähmchen alle einen Wachsüberzug.

    Nun haben wir über den Verband die Chance bekommen, eine HAMAG Wachsschleuder auszuprobieren. Und das ist jetzt mein Favorit: Dank 6 kW Dampferzeuger sehr schnell, Trester gleich abgetrennt und Rähmchen sauber. Aber indiskutabel für einen Hobby-Nebenbei-Imker sofern nicht im Lotto gewonnen. Finde aber, im größeren Verein kann man das mal angehen!


    Grüße

    Melanie

    Träublein auch erstmal machen lassen. Verstärken kann man später immer noch und dann etwas eleganter (Honigraum mit ganz vereinsamten Bienen darinnen, schlupfreife Brutwabe...). Aber oft ist man auch erstaunt, was ganz alleine aus so einem Träublein werden kann!


    M.

    Liebe Forenzüchter,

    zu was würdet Ihr mir denn raten: Habe heute umgelarvt; nach klassischer Lehre müssten sie dann am 25.5 zur Belegstelle - allerdings ist die Abfahrt erst am 30.!

    Besser wäre also erst das Umlarven in der kommenden Woche; allerdings ist das Wetter verhalten - maue 13 Grad; da geht man ja nun nicht so gerne zum Umlarven an die Völker.

    Aber wohl besser als der Versucht, die jungen Queens 5 Tage per Absperrgitter in den Minis zu halten? Was meint Ihr?


    Danke für Euren Input!


    Melanie

    Mit den Fragen solltest Du Dich mal an Ingo Lau wenden - der hat das noch gelernt, hält auch launige Vorträge zu dem Thema. Es gibt auch noch einen aktiven Korbimker, der das gelernt hat - wir hatten ihn als Verein mal in der Heide besucht. War toll - Sven Duncker ist das!


    Zu Deinen Fragen kann ich auch nur theoretisch antworten - ich glaube schon, dass man mehrfach ernten könnte aber ob man das will? Die Abtrommelei ist ein recht brachiales Vorgehen und zurück bleiben Honig und Brut, die Du opfern müsstest um an den Honig zu kommen. Kanitz ist ja schon ein Übergang aber eigentlich schon nicht mehr Korbimkerei.

    Der Beutenkäfer würde m.E. bei vielen alternativen Haltungssystemen "aufräumen"; da wäre auch der Korb dran. Der schafft das ja schon bei normalen Kisten...


    Meines Erachtens wird der Korb wie viele alte Haltungssysteme da etwas wild-romantisch idealisiert; dabei war er in erster Linie den geringen Ressourcen bei ausreichend Zeit (Schwarmwacht) geschuldet. Letztendlich verdiente der Heideimker vornehmlich am Verkauf von Völkern und nicht am nur sporadisch fließenden Heidehonig. Eine preiswert aus vorhandenen Rohstoffen zu bauende Beute, die bewusst eng gehalten den Schwarmtrieb forcierte. Gelartiger Heidehonig, der in den Waben bleibt, die der Einfachheit halber mit verputzt wurden. Pragmatisch eben...

    Grüße

    Melanie

    Besonders perfide: In Berlin benutzten die Diebe Bauschaum um die Kisten zu verschließen; wurden aber beim Diebstahl gestört. Hätte der Imker nicht zeitnah kontrolliert, wären da wohl so einige verbraust da der Schaum auch die Gitterböden weitgehend verschlossen hatte!


    M.

    Tjaha, diese Zeiten verlangen neue Formate von uns allen ab. Nachdem ich den letzten Kurstermin per Zoom sogar an den Bienen machen konnte (habe den alten WLAN-Repeater hervor gekramt und tatsächlich ausreichend bis zu den Bienen erweitern können) werden wir den nun um 1 Jahr verschobenen Termin mit Ralph Büchler (Totale Brutentnahme) etwas selbstgestrickt per ZOOM füllen. Wer Lust hat - bis 100 Leute können wohl teilnehmen: https://www.imkerverein-reinickendorf-mitte.de/Workshop-2020


    Grüße

    Melanie