Beiträge von Hymenoptera

    Ich finde, darauf kann man nicht viel erkennen. Mehr Bilder, näher und schärfer insbesondere von der Brut wären hilfreich. Lückige Brut ist m.E. keion besonders tolles Zeichen. Das kann viele Ursachen haben; vieles ist auch nur temporär (z.B. durch Zwischenlagern von Tracht und Pollen, die dann später wieder entfernt werden).


    Schwärme sollte man aber eh im Sommer beproben. Finde ich immer sinnvoll!


    M.

    rase Coole Story! Ja, für mich auch ganz klar dass da viel Genetik im Spiel ist auch wenn manche Wanderprediger den Schuldigen immer hinter der Kiste sehen!

    Ich habe meine Imkerei mit Berliner Straßenbaumschwärmen begonnen und verzweifelt...die haben echt die verrücktesten Dinger gemacht: Abschwärmen bis zur letzten Biene, Ausziehen unter Zurücklassen einer frisch bestifteten Wabe....nur solche Schoten, die in keinem Lehrbuch standen! Also umgeweiselt, Königinnen gekauft, ausprobiert!


    Und in diesem Superschwarmjahr ist alles ruhig, bis auf zwei Umweiseler keine einzige Zelle.


    Bei einem Kollegen will sogar ein Flugling schwärmen, den er zur Schwarmvermeidung gebildet hatte...


    M.

    Ihr seid ja super, Danke für die ganzen Ideen; werde mir die Pflanzen anschauen...vieles ist ja auch im Botanischen Garten zu finden.


    Den Kindern hat beim Stöbern auf der Website natürlich der Judasbaum (https://www.klimawandelgehoelz…enenb%C3%A4ume/judasbaum/) am besten gefallen. Ist aber eher wieder was Kleineres und die Blüte ist ziemlich früh.


    Normale Linden habe ich hier in der Gegend reichlich; Silberlinden gibt es ein paar. Tilia henryana mag es mit der Bepflasterung wohl nicht so; da hatte ich mir auch schon mal angeschaut.


    Na, und den Bienenbaum habe ich bereits hinter dem Haus. Der neigt aber zur Mehrstämmigkeit und das mag ich für diesen Standort und den Erfahrungen mit der Kastanie eigentlich auch nicht mehr.


    Nun ja, wir werden erstmal wohl eh noch etwas warten müssen. Selbst nach dem Fräsen des Stumpfes braucht es noch Kompostierzeit damit man da wieder etwas pflanzen kann.


    Das viele Licht irritiert mich noch immer...so kalhl ist das jetzt hier....merkwürdig...


    M.

    Die Linde ist meiner Kenntnis nach nicht ausreichend zukunftssicher. Allenfalls die Silberlinde wäre tatsächlich eine Idee (siehe auch: "Stadtgrün 2021 - Neue Bäume braucht das Land"https://www.lwg.bayern.de/landespflege/gartendokumente/merkblaetter/078855/index.php)


    Götterbaum wäre möglich aber geruchlich nicht mein Ding. Den Wald-Tupelobaum Nyssa sylvatica findet man übrigens unter https://www.klimawandelgehoelz…C3%B6lze/wald-tupelobaum/ gut beschrieben.


    Den Tulpenbaum hatte ich auch schon im Kopf; allerdings erscheint er mir zu anspruchsvoll in Sachen Wasserversorgung und Nährstoffen.


    M.


    P.S. Ludger Merkens Danke für den Tipp - das ist ja eine tolle Datenbank!

    Liebe Imker und Imkerinnen,


    der 2. Sturm hier in Berlin gestern Abend hat unseren Hausbaum, eine bestimmt 100 Jahre alte Rosskastanie, mittig gespalten. Da der Zwiesel (der tatsächlich dadurch entstanden ist, dass die damaligen Bewohner versucht hatten, den Baum klein zu halten und den Haupttrieb gekappt hatte - so wusste die Mutter einer Nachbarin noch zu berichten) schon lange unser Sorgenkind war, hatten wir den Baum durch eine Verseilung gesichert und so kam zum Glück nichts und niemand zu Schaden.


    Aber den Baum hat es nun so geschädigt, dass er nun gerade in einer Notfällung allmählich verschwindet. In meinem Arbeitszimmer wird es heller, ich bin grottenunglücklich und wir haben als Familie natürlich gleich beschlossen, dass wir Ersatz pflanzen wollen. Natürlich auch hier und nicht auf dem platten Land - unser Beitrag zum Berliner Stadtgrün.


    Der Baum soll natürlich zukunftssicher sein, d.h. dem Klimawandel gegenüber gewappnet sein. Er soll natürlich besonders bienenfreundlich sein. Sturmsicherheit wäre auch ein wichtiges Argument - also Pfahl- statt Tellerwurzler. Soll auch ein Baum sein, kein mehrstämmiger Busch oder sowas und gerne langlebiger und größer als klassische Obstgehölze. Toll wäre natürlich auch eine gewisse Zurückhaltung - die Kastanie hat ja praktisch immer irgendwas fallen lassen und wer zur Kastanienzeit hier parkte, hatte oft langlebige Erinnerungen auf der Motorhaube behalten... also daher keine stinkenden Gingko-Früchte oder sowas.


    Mir wurde schon der Wald-Tupelobaum empfohlen, der aber als Tellerwurzler mit empfindlichem Wurzelwerk leider nicht geeignet ist.


    Weitere Ideen, Vorschläge, Erfahrungsbäume, mit denen ich mich mal beschäftigen könnte? Freue mich über Input.... irgendwas Motivierendes in diesen traurigen Stunden...


    Herzliche Grüße

    Melanie

    Ich habe letzten Winter (der nun nicht besonders fordernd war) auf eigenem Honig überwintern lassen da ich einfach nicht mehr schleudern wollte Einfach einen HR drauf gelassen. Hat super geklappt, keine Verluste.

    Allerdings werde ich das dieses Jahr etwas anders machen. Habe die Damen nun - sofern noch nicht eh gemacht - auch 8 Rähmchen DN 1,5 erweitert und setze weniger Honigräume auf. Die Damen sollen den Honig eher im Brutraum einlagern. Das Überwintern mit HR hat sie sehr nach oben gezogen und das lässt das untere Wabendrittel unbesetzt. Das ist Murks. Also einfach mehr Platz im Brutraum geben und weniger an HR und dann wird das hoffentlich klappen.


    Allerdings mag ein herausfordernderer Winterverlauf auch mehr Probleme machen... sagen zumindest die alten Hasen!


    M.

    Robinie wird morgen geschleudert damit Platz für die Linde ist (wie immer zu wenige Honigräume). Ganz o.k. aber nicht vergleichbar zu 2018.

    Ich bin allerdings überrascht, wie viel die Brandenburger Völker noch reinholen...habe den Eindruck, die ganzen Blühstreifen, die nun auch entlang der Autobahn sichtbar werden, bringen tatsächlich was...Kornblume!


    M.

    Heute auch wieder sehr schwärmend - aber leider nichts zu fangen. 6 Meter hoch war einfach nicht zu bekommen und Mitte zu weit weg...

    Naja, habe eh keine Kiste mehr frei und offenbar will auch keiner mehr Bienen... alle ducken sich weg anstatt "Hier!!" zu brüllen wenn man "Schwarm!" ruft ^^


    M.

    Letztendlich hat die Imkerin Glück gehabt, dass die Kisten nur umgeschmissen wurden und das eben nicht im Winter. Um diese Zeit im Jahr sind die Chancen gross, dass die wieder auf die Beine kommen. Zudem wurde weder Diesel drüber gekippt noch das Ganze angesteckt... das sieht für mich wirklich nach jugendlichem und hirnlosen Vandalismus aus.

    Und um diese Zeit im Jahr sind selbst Queens kein Problem...


    M.

    Ich würde ja meine Kontonummer nicht einfach so auf meine Internetseite schreiben...

    Warum? Was könnte denn schlimmes passieren?

    Auf deinen Rechnungen hast du die Kontonummer doch auch stehen?

    Nun ja, hatte ich auch mal...

    Dann rief mich meine Bank aus München an und wollte wissen, ob ich hier gerade einen BMW kaufen wolle.

    Dann gab es Abbuchungen eines Handyanbieters...

    Dann kamen Inkassounternehmen wegen angeblicher Forderungen angeblicher Verträge... immer meine Daten und leider eben auch diese Kontonummer.


    Selbst das Entfernen der Daten löste das Problem nicht mehr und ich habe das Konto schließlich aufgelöst. Kann ich wirklich nicht empfehlen sofern die Spenden den Aufwand nicht rechtfertigen.


    M.