Beiträge von Hymenoptera

    Also als Grundstückseigentümer würde ich auch zumindest eine Verbandsanbindung fordern...schon wegen des umfangreichen Versicherungspakets. Und einen Sachkundenachweis fände ich auch nicht schlecht wenn ich mein Grundstück zur Verfügung stelle und das nicht bewerten kann.

    Kürzlich hat eine Bienenhalterin in Berlin-Mitte für einen Polizeieinsatz unter dem Motto "Bienenentsorgung auf Kitagelände" gesorgt. Die offenbar aus Möbelresten selbst gezimmerten, quadratischen Kisten im bewährten Jumbo-Format und die bienenbedeckte Fluglochseite, die ohne Füsse direkt hinter dem Zaun standen als seien sie einfach über den Zaun geworfen worden, hatten wohl für Aufregung gesorgt.

    Zum Glück hatten sie die Eigentümerin finden können ehe wir viel Einsatz in die Frage investiert hatten, wohin man die Bienen denn bringen könne so ohne Gesundheitszeugnis.


    Die Berliner Feuerwehr hat wohl auch zunehmend Bedenken wegen der vielen Dach- und An-Balkon-Imkereien so dass sie auch dagegen vorgehen möchte...offenbar gab es wohl Zwischenfälle mit umgewehten Bienenbeuten die die Feuerwehr aufräumen musste... wird also womöglich mehr dazu kommen, dass Sachkunde und ihr Nachweis eingefordert werden wird weil man ohne in der Stadt dann einfach keine Aufstellgenehmigung des Eigentümers bekommt.


    M.

    Aber wozu bei einer 12er Dadant noch mehr Platz? Selbst die 11er DN 1,5 genügt für das ganze Jahr. Zur Not packt man wirklich noch Honigräume drauf und riskiert das Reinbrüten...aber wenn man nun nicht gerade Hochleistungsqueens kauft - wozu?


    Würde da keine Sondervarianten kaufen; kostet alles doch nur noch mehr und bringt in meinen Augen keinen nennenswerten Vorteil. Gerade als Anfänger wo man ggf. noch mal umsteigen wird.


    M.

    Ohne Bild reines Rätselraten. Dann kann man Dir leider nicht mehr zu der Wespe sagen.... da aber 9 von 10 eh scheitern ist das ev. auch eh überflüssig...


    M.

    schulle

    Dein geplantes Vorgehen ist wirklich nicht so originell dass man sich da Sorgen machen muss. Mittelwände sind keine Pflicht; HR ist das auch nicht. Hätte ich keine Bedenken. Entscheiden musst aber am Ende Du und wie Du siehst: auch hier viele Debatten und konträre Meinungen.

    Gut wäre halt, wenn Du imkerliche Anbindung hättest und jemand bereit ist, Dir wenigstens ab und an über die Schulter zu schauen. Das sollte aber bei einem Standardsystem wie Dadant selbst bei eher alternativer Betriebsweise möglich sein.


    Viel Erfolg!


    M.

    Also ich weiss gar nicht warum das denn nicht gehen sollte? Dadant mit Naturwabenbau, ohne ASG und eigenem Honig im Winter - warum denn nicht? Gerade diese Großraumformate sind doch klasse für dieses Verfahren und ermöglichen dann jederzeit den Schwenk in die eine oder andere Richtung.


    Das Vorgehen, einen Schwarm ohne Schied bauen zu lassen und zwar mit Anfangsstreifen (oder bewachsten Anfangsleisten) klappt prima. Was nicht gut klappen wird, ist das mit dem HR - darum einfach weglassen und die Kiste komplett mit Rähmchen nutzen. Für den Eigengebrauch wird die eine oder andere Honigwabe im Dadant-Maß anfallen. Schleudern wirst Du das ja eh wohl kaum, sondern dann einfach samt Wabe verputzen.

    So lange die Kiste absolut in Waage steht, so dass sie lotrecht bauen, ist das doch alles kein Problem.


    Bitte nur nicht mit Bienenkiste oder Sonderformaten wie der Einraumbeute anfangen - wozu das denn? Ersteres erlaubt nicht die notwenigen Einsichten und letzteres ist einfach zu teuer. Das kann die Dadant-Kiste auch.


    Habe auch so angefangen (nur auf DN 1,5) und bin für mich da eher konventioneller geworden weil mich dann halt irgendwann dieser Zellenmix und die Empfindlichkeit der Waben genervt hat. Zudem wurden es mehr Völker und ich musste mehr Durchsichten in weniger Zeit schaffen - dann freut man sich über geschiedete Völker.....aber das muss bei Dir ja nicht genauso sein.


    Und das Überwintern auf eigenem Honig ist dann auch kein Problem.... finde das also absolut machbar!


    M.

    Ist ja lustig....erinnert sich noch jemand an Klaus' Initiative dazu? Jahre her, auf der Grünen Woche, Riesen-Tamtam und viel Diskussion dazu....siehe auch Ein hier bekannter Imker fordert Führerschein für Imker

    und

    i.S. verwahrloste Bienenstände: Veterinäramt befreit Tiere aus katastrophaler Haltung


    Bis heute gibt es nun keinen; geschweige denn einen einheitlichen Standard. Die nunmehr verabschiedete Bienenstrategie fordert zumindest diesen für die Berliner Stadtimkerei.

    Aber für's Hühner-halten brauche ich eben auch kein Kurs selbst wenn ich die Hühner-Eier anschließend verzehre - also gar nicht so einfach.


    Da sollte der Imkerverband doch einfach mal konkrete Vorschläge machen als nur "fordern"...


    M.

    Ich bin auch heute von der "Osterbiene" beschert worden: Ein Schwarm in ca. 30 cm Höhe in einer Konifere. Von der Lage her ein Vorschwarm aber er ist erschein eher klein. Aber es ist ja noch früh im Jahr.... die haben ja noch Zeit....


    M.

    Bei ausreichend Platz und Schwarmfreude tun sie das tatsächlich und machen neue Pollenbretter. Meine lassen es in der Regel und zehren die Bretter hinter dem Schied. Einfach mal probieren.


    Natürlich wissen sie was sie tun und wenn sich das mit den imkerlichen Vorstellungen deckt, kann man das ja auch hinnehmen... wenn nicht, dann passt eben dieser Bien nicht und man reiche ihn weiter an Leute, die sich über diese Eingenschaften freuen und sie suchen. Macht natürlich keinen Sinn, denen das durch ständige Entnahme austreiben zu wollen.


    Ich würde zunächst versuchen, die enger zu halten und wenn sie dann weiterhin lieber Pollen- als Brutbretter anlegen würde ich das Volk weiterreichen, aufteilen oder umweiseln.


    M.