Beiträge von Hymenoptera

    Nochmal zum Mitmeisseln: Wespen SIND natürlich geschützt. Genauso wie Bremsen, Zecken aber auch Ameisen, Käferchen, Blattläuse, Zaunfinken, Amseln, Rotkehlchen etc. pp.

    Das Bundesnaturschutzgesetz stellt ALLE wildlebenden Tiere unter den allgemeinen Schutz nach dem es eines "vernünftigen Grundes" bedarf um diesen Tieren nachzustellen...bei Wirbeltieren ist das sogar noch einen Zacken schärfer als bei den wirbellosen.


    Ergo ist das Abtöten von Wespennestern nur weil man sie halt grad mal entdeckt hat, eben nicht zulässig - sicherlich wäre es aber vernünftig wenn sie sich schon durch die Tapete gemümmelt haben, munter die teure Wärmedämmung abraspeln und vor die Tür tragen oder man sich jedesmal Stiche einfängt wenn man sein Haus betreten will.


    Nicht jedes Wespennest ist ein Problem oder muss zu einem werden...bei manchen Lagen lohnt es sich, einfach auch erst mal abzuwarten um dann zu handeln wenn es ein Problem wird.


    Gerade angesichts der aktuell aufgerufenen Preise: 200 € finde ich schon ganz schön happig von einem renommierten Unternehmen und richtig lustig wird es dann bei den Internet-Abzockern, die gerne gleich kommen und dann 500 € abkassieren!


    M.

    Wow, das sieht lecker aus. Leider wieder mal kein Platz im Tiefkühler (nein, das liegt nicht an eingefrorener Drohnenbrut....aber an dem Wabenhonig....)


    M.

    Drohnenbrut ist mir zu schade zum Einschmelzen - erst in den TK und und dann an Igel- oder Vogelaufzuchtstationen. Das bisserl Wachs ist mir da egal (Naturbau habe ich genug) aber das wertvolle Protein muss sozusagen "unter die Leute....äh, Tiere".


    Habe für die Imkerei einen alten Kühlschrank samt TK- Teil; da stapeln sich dann auch die Wacben gut geschützt gegen Wachsmotten oder halt eben Drohnenbrut, Ameisensäure und anderes zu kühlendes Imkerzeugs.


    M.

    Wespen haben in der Regel mehr als eine Königin.

    Bei Feldwespen stimmt das fast immer; bei Deutscher oder Gemeiner Wespe wie hier gezeigt ist das bisher nur bei mehrjährigen Nestern gezeigt.


    Antwort ist ganz einfach: Tatsächlich bauen bestimmte Arten an alter Stelle neu wenn man nur genug Arbeiterinnen zurück lässt. Wer so unsachgemäß bekämpft wie hier geschildert bekommt sozusagen die Quittung...

    Kommen zwar nur Drohnen raus und das Nest ist irgendwann perdü doch das dauert doch so einige Zeit.

    Daher beim Umsiedeln fleissig Abkeschern/Absaugen....


    Grüße

    Melanie

    Das sind Hornissen.

    Und warum sollen die weg? "Scheinen recht agressiv zu sein" wäre für mich nun noch kein Argument... wie hoch hängen sie, sind da Wege und wenn ja wo...alles noch gar nicht entscheidbar ohne diese Infos.


    Habe selber zwei stattliche Völker im Garten (und leider keinen Platz für mehr; die streiten sonst) und Bienen wie Hornissen müssen Federn lassen....gerade erst geknipst wie eines der Völker eine Hornisse platt gemacht hat nachdem sie doch zu nah am Flugloch auf die Jagd gehen wollte.


    M.

    Also mal von der AFB-Problematik abgesehen: Das ist einfach auch nicht zielführend. Anstatt leicht wasserlöslichen Honigresten in der Schleuder hat man anschließend innen und außen wesentlich schlechter löslichem Bienenschiss zu kleben. Das bringt einenen einfach nicht voran, so eine intendierte Massenräuberei.


    Mir reichen schon die paar Bienen, die es in den Schleuderraum mit schaffen...da putzt man sich nen Wolf an den gelben Hinterlassenschaften.


    Dahingegen Schleuder bei geschlossenem Ablaufhahn mit etwas Wasser ausspülen und das Wasser nach einer Nacht ablassen und dann frisch nachspülen löst alles in Wohlgefallen aus. Und wer den Bienen unbedingt jedes Honigquentchen zurückgeben möchte, der kann ja diesen ersten Schwung Honigwasser im ordentlichen Fütterer verfüttern.


    Die Nachbarn finden so eine Räubereischlacht auch nicht sehr witzig...in der Stadt also echter Wahnsinn.


    M.

    Leider kein Einzelfall....da gibt es so einige die wie Schlüsseldienste ganz oben in der Liste bei G...gle auftauchen und die Leute fragen eben nicht vorher, wieviel das kostet.

    "Normale" Schädlingsbekämpfer leben von Wartungsverträgen und nicht von Wespennestern. Zumal die rechtliche Grundlage oft zweifelhaft ist: ein guter Schädlingsbekämpfer berät und wird erst dann handeln wenn der lt. BNatSchG erforderliche "vernünftige" Grund zur Bekämpfung gegeben ist und er wird keinesfalls gegen besonders geschützte Arten aktiv.


    Aber manchmal sind die Leute halt so panisch oder haben das Problem dass sie keine Alternative vor Ort finden so dass dann eben die "Wespen-Feuerwehr" kommen darf...mit Nepp-Preisen und unqualifiziertem Personal. Im Frühjahr wollten sie sogar Wildbienen abtöten mit der Behauptung am Telefon, dass das "gefährliche Erdwespen" seien.


    Aber gibt eben wohl genug Leute die ein Wespennest genauso problematisch empfunden wie ohne Schlüssel vor der Haustür stehen....


    M.

    Abbrechen würde ich auch nicht. Aber der geringe Varroa-Abfall war bei uns im Verein auch schon ein Thema. Ich habe selbst bei Sammelbrutablegern mit komplett geschlüpfter Brut kaum was runter geholt. Ich nehme an, der Brutstopp durch diesen späten Kälteeinbruch im März hat denen auch zugesetzt. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben....Obacht also!


    M.