Beiträge von luffi

    Tolle Antwort Berni911!


    Die hilft echt weiter. Das ist das was das Imkerforum braucht! Es gibt hier keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten (und dumme gif-Animationen die einen nerven :evil:). Ernstgemeint: Könnte Dir da nicht auch was g'scheites einfallen, was weniger aufdringich ist? :o


    Zur Frage:


    Die Königinnen sollten was zum "nagen" haben. Bei Nicot einfach etwas Honig in den Boden des Schluptkäfigs, dann verhungert sie nicht so schnell. Aber gut wäre es schon, wenn die Queen im Volk (Völkchen) wäre, damit sie auch durchs Gitter gefüttert wird und sich an ihre neuen Mitarbeiterinnen gewöhnen könnte. Ich selbst halte es so: Schlüpfen immer in einem Bienenvolk mit Pflegerinnen. Oder würdest Du gerne ganz allein im Käfig sein? :wink:


    Grüße


    Luffi

    Thomas Hädrich hat Folgendes geschrieben:


    Du Spaßvogel. Die kommen dann zur Türe raus, und zwar mit leerem Magen, um Dir ein paar zu verpassen.
    Grüße, Thomas


    Naja, auf jeden Fall hat es funktioniert und meine Bienen haben sich nicht umgesehen zum stechen! :wink: Bayerische Bienen lassen's halt gemütlicher und mit volleren Mägen angehen! :D


    Grüße


    Luffi

    Sehe ich ähnlich wie FX.


    Könntest natürlich auch das schwache Volk vor dem starken Volk abkehren. Dazu vorher mal an der Beute stark rütteln, damit sich die Bienen mit Futter voll saugen. Vor das zu starke Volk sollte noch ein Absperrgitter, damit auch wirklich nichts mit der schwachen Königin passieren kann. Ist aber eher unwahrscheinlich, weil diese zu schwer zum Fliegen sein dürfte. Die überzähligen Waben habe ich in das starke Volk gegeben. Auf's Flugloch habe ich noch einen Tropfen Tymian gegeben, damit auch wirklich nichts schief gehen kann. Hat bei mir letztes Jahr recht gut funktioniert - und hatte prombt Probleme mit dem Schwarmtrieb durch den übervollen Kasten. Daher wäre dies nach meiner Meinung die elegantere Lösung:


    Das Volk zur Ablegerbildung verwenden und dafür auch (mehrmals) zu schröpfen. Dann entfällt das ganze Getöns mit dem Zellenbrechen und Aufpassen, dass auch wirklich kein Schwarm abgeht.


    Grüße


    Luffi

    Das Problem mit der Räuberei von (Sammelbrut-)Ablegern am gleichen Stand ist, dass bei der Bildung der Ableger die ein oder andere Flugbiene doch mit dabei ist. Die findet dann innerhalb des Flugkreises recht schnell zurück und holt ihre "Freunde". Diese werden dann am Flugloch des Ablegers zumindest bis zur Festigung des Volkes nach ein paar Tagen (manche sprechen von "Stockgeruch" - Bruder Adam bezweifelt dies) nicht erkannt und durchgelassen.


    Eine schöne Räuberei trotz engem Flugloch ist die Folge. Verstärkt wird das ganze noch, wenn man gleich füttert, insbesondere bei Flüssigfütterung.


    Mein Tipp: :wink: Stell sie außerhalb des Flugkreises auf!


    Grüße


    Luffi

    Danke Reiner + Bernd!


    Hab mir das schon gedacht, dass die kleineren Kästchen nicht artgerecht sein können. Werde mich für Mini-Plus entscheiden.


    Und Belegstellen, die keine Mini-Plus akzeptieren werde ich meiden :D !


    reiner : Da hat ja Deine Belegstelle die besten Chancen bei mir :wink:


    Grüße


    Luffi

    Zurück zur ursprünglichen Frage. Was ist nun das beste Begattungskästchen? Auf verschiedenen Belegstellen dürfen nach meinem jetzigen Kenntnisstand keine Ablegerbeuten oder Mini-Plus-Beuten aufgestellt werden (Belegstellenordnung!).


    Habe da leider keinen Plan welches Kästchen "das" Kästchen ist.


    Wer weiß da mehr?


    Grüße


    Luffi

    Hallo Henry (und der Rest)!


    Das mit den interessanten Beiträgen kann ich durchaus bestätigen (=LOB) :D. Für einen Anfänger sind die allermeisten Beiträge einfach interessant. Hab' zwar am Anfang so meine Probleme mit der Suchfunktion gehabt und vor allem mit Deinen durchaus auch "deftigen" Antworten. (Erinnere nur an meine Frage zum Gewicht von Bienen und Bienenvölkern). Aber glaub', dass die ständig dummen Fragen zum gleichen Thema einfach etwas nervig sind. Kann da nur sagen, dass es nach einem schlauen Spruch keine dummen Fragen gibt, sondern nur dumme Antworten! :D


    Und das mit den Papageien, die eigentlich in die geschlossene Abteilung eines Bezirkskrankenhauses gehören und von Dir in vermutlich ausgedehnten Sitzungen psychiatrisch betreut werden, ist sicherlich ein EDLER und LOBENSWERTER Charakterzug von Dir :lol: (Schleim!!!!). Hoffentlich bleibt Dir selbst nichts dabei zurück! :lol::lol::lol: - Henry hat halt (mindestens) einen Vogel! :D


    Zurück zur ursprünglichen Frage:


    Kennt ihr... - Also essbar oder nicht.


    In Ermangelung gesicherter Kenntnisse der Genießbarkeit, kann ich nur sagen: Wenn es Zierapfel ist, dann sollte er essbar sein. Schmeckt wie (unveredelter) Holzapfel recht sauer. Fang mit kleinen Portionen an, dann ist die eventuell enthaltene Giftdosis nicht so hoch, kannst Dich ja opfern und einen Selbstversuch unternehmen! Aber bitte wenig, damit das Forum hier nicht zusammen bricht!


    Grüße


    Luffi


    P.S. War das mit dem "Vögelforum" von Franz Xaver jetzt eine sogenannte "Freud'sche Fehlleistung" oder meinte er "Vogelforum" ? :wink:
    Ach ja, noch ne Frage: Woher nimmt Henry eigentlich die Zeit für seine Beiträge?
    Entweder bewundernswert, Rentner, arbeitslos oder Single? :D:D :D.
    Weiß jemand mehr? :roll:

    Hallo Henry!


    Nicht verzweifeln! Warum nicht bis zur Blüte im Frühjahr warten und staunen? Gut Ding will eben Weile haben - wie bei den Bienen :lol:


    Grüße


    Luffi


    P.S. Ob "Riesen-Crataegus", "Sorbus" oder "Malus" ist doch egal! Am schönsten ist doch immer noch ein blühender Baum mit viel Nektar und Pollen für die Bienen! :wink:

    Für alle die es nicht glauben wollen:


    Zier-Apfel
    Malus spec.
    Rosengewächse


    Bild gibt es hier:


    http://www.botanikus.de/?load=…/Zierapfel/zierapfel.html


    Bestimmungsmerkmale:
    Der Zier-Apfel wächst wie sein Verwandter, der Garten-Apfel als Baum und wird zwischen 2,50 m und 6 m hoch. Er trägt im Gegensatz zum Garten-Apfel meist rote oder rosafarbene Blüten. Die Früchte sind deutlich kleiner als beim grossen Bruder und sehen auch nicht bei allen Züchtungen auf den ersten Blick wie Äpfel(chen) aus. Sie sind meist fester als die Garten-Äpfel und deutlich herber im Geschmack. Gewöhnlich haben sie eine hellrote bis dunkelrote Färbung, es gibt aber auch Sorten mit gelben oder gelb/roten Früchten.
    Die Früchte sind botanisch gesehen sogenannte “Scheinfrüchte”, was bedeutet, dass die eigentlichen Früchte, nämlich das Kerngehäuse, von Fruchtfleisch umgeben ist.


    Zier-Apfel, Malus spec.
    Malus sargentii stammt aus Japan; seine Früchte erinnern wenig an die “typische” Apfelform.

    Standort und Verbreitung:
    Zier-Äpfel wachsen, wie der Name schon sagt, als Zierbäume und Gärten und Anlagen. Am liebsten gedeihen sie sonnig bis halbschattig in normaler Gartenerde.
    Die Heimat des Apfelbaumes an sich liegt wohl in Zentral- Westasien. Er verbreitete sich von dort in alle Welt. Die Gene in den Kernen sind in der Lage sich den jeweiligen klimatischen Verhältnissen anzupassen.


    Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
    Zier-Äpfel sind nicht giftig.


    Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
    Während der Zier-Apfel in der Heilkunde nicht genutzt wird (es sei denn als Schmuck, der die Stimmung verbessert) hat der Garten-Apfel durchaus positive Wirkungen auf den Organismus. Apfel wirkt darmreinigend und man nutzt ihn bei Darmstörungen. Ferner wird er bei Frühjahrskuren angewendet und er enthält natürlich eine ganze Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen. Der Vitamin C-Gehalt ist allerdings bei den verschiedenen Sorten recht unterschiedlich. Recht hoch ist er im Boskop. 2 Äpfel pro Tag wirken ausgesprochen stoffwechselfördernd. Zu erwähnen sind natürlich auch die Faser- und Ballaststoffe, die sekundären Pflanzenstoffe und das Pektin. Malic- und Tartarinsäuren hemmen im Darm Bakterienansiedlungen.


    Name:
    Der botanische Name Malus war auch der alte lateinische Name für den Apfel.


    Geschichtliches:
    In den Kräuterbüchern des Mittelalters widmete man sich ausführlich den verschiedenen Sorten und ihrer Wirkung. Hier ein Zitat vom Apotheker und Botaniker Tabernaemontanus (1520 - 1590): “Die süssen Aepfel erweichen etwas den Leib / und laxieren / bekommen wol denjenigen / so einen kalten Magen haben / unnd von giftigen Thieren gebissen seyn. Fast alle Aepfel haben die Eigenschaft / so man den ausgepreßten Safft mit ein wenig Saffran vermischet und trincket / widerstreben sie dem Gifft / und treiben die Würm aus dem Leib.


    Grüße


    Luffi :wink:

    Hallo Henry!


    Als Imker bin ich zwar (noch) Anfänger, hoffe aber, dass ich Dir zum Veredeln von Bäumen den ein oder anderen Tipp geben kann. Das Veredeln von Steinobst (Kirsche, Zwetschge, Pflaume...) ist nach meiner Erfahrung deutlich schwieriger als das Veredeln von Kernobst (Birne, Apfel). Habe selbst bei Kernobst die besten Erfahrungen mit Edelreisern, (einjährigen Trieben von gut tragenden Bäumen) die nach Möglichkeit in der Saftruhe (Januar) bei frostfreiem Wetter geschnitten werden. Je mehr Leitäste man stehen lässt, desto mehr Veredelungsstellen musst Du einplanen, wobei ich immer mindestens 2 Edelreißer "hinter der Rinde" verwende. Das mit dem Bast als Befestigungsmaterial ist sicherlich überholt - Franz Xaver hat schon darauf hingewiesen, dass er Plastikbänder verwendet. Ich selbt nehme aber gleich Isolierband, das klebt besser und hält das Edelreiß mit 3 bis max. 4 Augen (Knospen). Zum Schluss noch mit Veredelungswachs luftdicht verschliessen und dann sollte es funktionieren. Nicht vergessen sollte man das Freischneiden der Veredelungsstellen direkt beim Veredeln und im Frühsommer, wo man dann auch gleich die Veredelungsstelle freilegen sollte, damit nichts fault!


    Der Erfolg der Veredelung von Steinobst ist höher, wenn es genügend Feuchtigkeit/Niederschläge gibt. Noch wichtiger ist aber das Alter der Unterlage. Je jünger desto besser, auch wenn dann das Veredeln "hinter der Rinde" ein ganz schönes "Gefummel" ist und unter Umständen nur Platz für ein einziges Edelreiß bleibt. Wenn es eben nicht klappt, hat man ja im nächsten Jahr noch ne Chance und im Jahr darauf wieder (usw. :D )


    Viel Glück beim Veredeln, denn das gehört wie bei den Bienen auch dazu.


    Grüße


    Luffi



    P.S. Mein Vater schwört übrigens darauf, beim Veredeln unbedingt auf die Mondphase zu achten. Besser funktioniert es nach seiner Meinung bei zunehmenden Mond - zieht angeblich den Saft in die Veredelungsstellen.

    Kann es sein, dass ein Bienenvolk im September noch schwärmt? Wurde heute zu einem offensichtlichen Schwarm gerufen, leider etwas zu spät, war schon "w" "e" "c" "h", also "wech".


    Aber die Anzeichen haben gepasst:
    200 m Entfernung zu einem Bienenstand (hab den letzten IMKERFREUND gelesen, weiß, dass mir der Schwarm nicht gehören würde, obwohl das Grundstück - Sandgrube - der Firma gehört bei der ich beschäftigt bin!)
    Bienentraube mit vielen schwärmenden Bienen an einer Planierraupe
    Jede Menge tote Bienen im Führerhaus der Raupe - haben wohl den Ausgang nicht mehr gefunden (leider!)


    Was war wohl der Grund?
    Varroadruck? Oder einfach nur die pralle Sonne? (Bienenstand ist der vollen Sonne - angelehnt an einen Waldrand - ausgesetzt)


    Hätte dieser Schwarm noch eine reelle Chance auf Überleben im Winter, wenn ich ihn eingefangen hätte? Oder ist es schon zu spät wegen des noch fehlenden Wabenbaus?


    Gruß
    Luffi