Beiträge von luffi

    Wenn die "Biene" nicht diese genetische Breite hätte, dann hätte sie wohl nicht so lange in den ständig wechselnden klimatischen Verhältnissen überlebt. Sicherlich haben sich regionale "Unterarten" gebildet, weil sie sich an viele verschieden Biotope angepasst hat. Es gibt aber immer Übergangszonen, wo die Genetik gemischt wird.

    :u_idea_bulb02:

    Hi Gerd!


    Wenn man im Dreiländereck wohnt dann müssen es natürlich auch drei Belegstellen sein....

    :wink:


    Und denk mal an seine "Selektionen"...


    Bei Bruder Adam waren es auch mindestens 320 Wirtschaftsvölker und über 500 Völkchen im Halbdadant 4er Kasten.

    :u_idea_bulb02:

    Die einen sind Mundwerker, die anderen Handwerker.


    Einer der besten praktischen Imker die ich persönlich kenne, der hätte Probleme sich vorne hinzustellen und seine Betriebsweise zu erklären. Aber er imkert besser als ich! Das gestehe ich ihm neidlos zu. Den Namen sage ich jetzt mal nicht. Tut nichts zur Sache, ich nenne ihn mal Imker-XYZ.

    Der Eugen Neuhauser ist einer der aktuell besten Züchter im Buckfastbereich. Ich kenne ihn persönlich und finde seine Art zu erzählen eigentlich ganz gut. Es ist oft Schade, dass dies vielleicht bei dem ein oder anderen nicht so gut ankommt. Zusammen mit ein paar guten Imkerkollegen habe ich den Eugen schon praktisch am Bienenvolk erlebt.


    Ich war beeindruckt!


    Und der Imker-XYZ, der bei dem Standbesuch beim Eugen auch dabei war hat danach zu mir gesagt:


    "Mann, Mann Mann! Heute habe ich eine Menge dazu gelernt! Ich wusste gar nicht wie schlecht ich imkere."


    Mehr muss man denke ich nicht dazu sagen!


    Es gibt viele Mundwerker, die meinen, dass sie Bienen züchten können oder mit dem Schied die Päpste sind und im Lande herum ziehen und ihre Schied-Veranstaltungen propagieren . Zu den Handwerkern gehören sie aber nicht, wenn man wirklich hinter die Kulissen schaut. Und aus 1000 Völkern selektieren, wie manch andere behaupten, das macht schon eher der Eugen Neuhauser. Er betreibt auch selbst 2 Belegstellen.

    Eugen ist durch und durch ein "Handwerker", das was er sagt hat hohen Informationsgehalt.

    :u_idea_bulb02:

    Ammergebirge!

    Da steht eine VSH- Linie von Josef Koller B18.2.18(KK)1dr


    Karwendel!

    Da steht eine Linie von Thomas Rüppel B20(TR)


    Rhön!

    Da steht was von mir. B1412(LS)


    Hausberg!

    Da steht eine Linie von Carsten Hüpfer B7132(CHU)


    Leyhörn!

    Da steht eine Linie von Axel und Diana Braband B7(ABK)1dr


    Weißenburg!

    Da stehen viele beste Völker von Hans Schweinesbein Bmix20(HSB)


    Sind die Belegstellen der Bayerischen Buckfastimker.

    :p_flower01:


    Steht nächste Woche auf der Homepage http://www.buckfast-bayern.de


    Anmelden ab 15. April möglich.

    Hi Christian!


    Die Notfütterung hast Du hinter dir.

    Nimm doch einfach die 3 Futterwaben und hänge zwei links und ein rechts an Brutnest und gut ists.

    3 Futterwaben haben 5 kg Winterfutter...

    :wink:

    Hallo Patrick!




    Wenn du im Imkerforum Wissen abgreifen willst, dann ist es schon wichtig zu wissen, ob du nun im Weinbauort Brackenheim wohnst und Erwerbsimker bust oder in fränkisch Sibirien bei mir in Mittelfranken und züchtest. Darum hat das Profil wohl immer sehr viel mit dem Thema zu tun. Außerdem gehört es zum Anstand, nicht anonym unterwegs zu sein. Wenn ich überlege und sehe wie wichtig sich oft gemacht wird über Verletzung der Datenschutzgesetze, dann wundere ich mich schon, was alles in Facebook und Instagram usw. gepostet wird.


    Hier um IF gehören solche "Basis" dazu. Dann brauche ich mich nicht wundern, wenn niemand antwortet, oder wenn es ne "dünne" oder keine Antwort gibt.


    Außerdem ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass VV bei dir früher auftaucht wahrscheinlicher als bei mir. Nur Mal so in die Diskussion eingebracht.


    :p_flower01:

    Ich wollte meine Einlassung jetzt auch nicht als Fundamentalkritik an den gängigen Analyseverfahren verstanden wissen :)

    Ich wollte den Pheromon Ansatz nur mal angesprochen haben, und dass da bei VSH noch etliches Verbesserungspotential in den Selektionsverfahren anzunehmen ist...

    Hi Ralf!


    Das Problem beim Schreiben ist, dass man leider nicht das Gesicht und den Tonfall des Schreibers mit kriegt.

    :eek:


    Ich habe das überhaupt nicht als Fundamentalkritik verstanden.

    Im Gegenteil. Kritik ist zwar nicht immer schön, aber es liegt doch immer etwas wahres in der Sache.


    Wahre Worte sind nicht immer schön, schöne Worte sind nicht immer wahr!

    :wink:


    Und jede Anmerkung zu Verbesserung in der Methodik, die uns weiter bringt, die ist wichtig.


    Darum auch gleich von mir die Anmerkung: Ich weiß auch nicht was am besten ist.

    Wir versuchen es und probieren es mal, bis wir etwas besseres finden!


    Trial and Error?

    :roll:

    Ich glaube, man muss bei der ganzen VSH Zucht/Forschung sich auch noch mal kurz vergegenwärtigen, dass wir noch nicht die idealen VSH/SMR Auslesemethoden zur Verfügung haben. Hier ist noch eine Menge in Bewegung?!

    Die Methoden und Werkzeuge, VSH zu finden, sind alles andere als optimal. Da kann noch eine Menge verbessert werden.

    Ein Ansatz könnten künstliche Pheromone sein, oder wenn man alle QTLs hätte und dann Genanlysen machen könnte, oder oder oder.


    SDI und die künstliche Infizierung ist vielleicht im Moment die beste Analysemethode, die wir kennen, aber ich würde unterstellen, dass es noch nicht die beste denkbare Methode ist.

    Hallo Ralf!


    Markerselektion wird gerade erforscht. Da gibt es mehrere Ansätze. Unter anderem in Hohenheim und in den Niederlanden. Wir denken diese sind sehr vielversprechend.


    Und es ist richtig, dass die SDI und künstliche Infizierung sicherlich im Moment die beste Analysemethode ist. Aber ich weiß noch eine bessere, um es dann auch zu verifizieren, ob diese VSH-Werte auch wirkliche VSH oder Panik-VSH sind:


    Es nennt sich Überleben!

    Und am besten ist Überleben mit wenig Milben!

    Wenig Milben heißt in aller Regel auch eine deutlich niedrigere Virenbelastung!

    Nachzucht von den überlebenden Völkern!
    Schadschwellenorientierte Behandlung!

    Milbenzählen, Milbenzählen, Milbenzählen!


    Leider tummeln sich inzwischen schon viel zuviele Geschäftemacher und Trittbrettfahrer.

    Möchtegerne VSH-Päpste, die sich mit fremden Lorbeeren schmücken und teuer Königinnen verkaufen wollen. Dabei meint der Käufer er kriegt VSH, dabei ist es doch nur Hyg...


    Es sind unterschiedliche Mechanismen und Genorte, die bei dem VSH und SMR zusammen wirken.

    VSH ist ungleich Hygieneverhalten!

    zig Mio. Jahre war die Varroa auch nicht zum anlernen hier.


    Gruss

    Ulrich

    Stimmt Ulrich!


    Aber sie war in Asien! Und Cerana und Varroa haben sich gegenseitig angepasst!


    Und die gegenseitige Anpassung bei uns kann durch die Behandlung von Bienenvölkern jedweder Couleur und jedweder Genetik keine Toleranz- oder Resistenzmechanismen in Gange setzen.

    :u_idea_bulb02:

    Und so hat eben jede Form der Behandlung wirksame Voraussetzungen ist nicht!

    Was willst du mir damit sagen?

    Hi Reiner! Dir will ich da nichts sagen. Die automatische Rechtschreibkorrektur hat das anders gesehen als ich es meinte. Wie auch immer. Jetzt steht es so drin wie ich es meinte:


    "Und so hat eben jede Form der Behandlung wirksame Voraussetzungen oder nicht!"


    Hatte das aber auch vorher schon gleich geändert...


    :wink:

    .und nur flüssig OS, was mir jetzt endgültig bestätigt, das wohl trockener Feinstaub effektiver wirkt.

    das flüssig oder verdampft ist nicht entscheidend!


    Wichtig ist die Anwendung einer wirksamen Behandlung. Und so hat eben jede Form der Behandlung wirksame Voraussetzungen oder nicht!


    Flüssige Oxalsäure gesprüht auf jede Wabe ist eine der richtig gut wirksamen Behandlungsmethoden. Klappt Klasse im Volk ohne verdeckelte Brut. Ich mache das schon lange mit gutem Erfolg. Ist im Sommer fast noch effektiver als das Verdampfen. Träufeln der flüssigen Oxalsäure in die brutfreie Wintertraube ist ebenso eines der effizientesten Behandlungsmethoden.


    Verdampfen im Block im Sommer bei Brut hat seine Tücken. 10 x hintereinander in welchen Abständen auch immer bringt dir nie soviele Milben um, als wenn du das einmal ohne Brut machst. Es gibt derzeit kaum was besseres als die Brustpause natürlich oder eben künstlich durch den Imker herbei geführt. In der Theorie kann man sich damit sogar die Winterbehandlung sparen. Aber nur wenn man das im Sommer alles richtig gemacht hatte.


    Brutentnahme und Käfigen der Königin machen Arbeit. Aber es handelt sich um Tiere, die unserer Obhut anvertraut sind. Da muss man auch auf Außenstände fahren, auch wenn man gerade keinen Bock mehr hat.


    Oder würdet ihr euren Haushund dann zu Hause im Wohnzimmer sein Geschäft verrichten lassen, nur weil es draußen stürmt oder schneit?

    Zumindest macht man die Terrassentür auf oder man geht eben Gassi mit Hasso!


    Bienen benötigen uns auch und haben ihre Bedürfnisse! Soviel zum Thema Winterverluste...

    :roll: