Beiträge von luffi

    Hallo Hermann!


    Ich könnte regelmäßig Melezitose ernten, wenn ich das möchte. Will ich aber nicht mehr. 2009 das letzte Mal bewusst in der Melezitose die Völker stehen lassen und dann wochenlang mit dem Entdeckelungswachsschmelzer die Waben eingeschmolzen. Der Honig ist zunächst gar nicht einmal so dunkel, wird aber mit der Zeit dunkler. Wenn man den Honig stehen lässt, dann kandiert er völlig aus. Die Kristalle sind dann nur noch durch den Melitherm wieder flüssig zu kriegen. Er kandiert aber immer wieder und die Farbe im Glas ist trüb. Der Geschmack ist einmalig malzig und die Kundschaft liebt diesen Honig sehr. Verkaufte diesen Honig aber nicht im DIB-Etikett sondern als ausgeschmolzenen Melezitosehonig. Es fragen heute noch Kunden nach diesem Honig.


    Zur Entstehung: Es wird immer wieder der schwarzen Rindenlaus dieser Melezitosehonig zugeschrieben. Könnte auch so sein. Nach meiner Beobachtung tritt das Phänomen zu bestimmten Zeiten auf. Insbesondere später im Jahr. Es sind dieselben Läuse, die zunächst besten Fichtenhonig bringen und dann irgendwann geht dieser Honigtau von der Zusammensetzung in einen hohen Anteil von Dreifachzucker über. Dreifachzucker ist ja übrigens immer drin im Waldhonig, nur eben nicht so viel, als dass dieser in den Waben bereits kandieren würde.


    Diese geänderte Zuckerzusammensetzung hängt also von dem ab, was die Läuse konsumieren.


    Das liegt aber am Standort und den Bäumen selbst und der Jahreszeit.


    Der Phloemsaft in den Bäumen unterliegt einem jahreszeitlichen Wechsel in der Zusammensetzung. Je nachdem, wie dieser beschaffen ist, scheiden die Blattläuse die Kohlenhydrate des Phloems wieder aus. Nur die Aminosäuren werden sich als Nahrung einverleibt und fermentiert.


    Die Sacharose wird wie gesagt wieder ausgeschieden.


    Irgendwann im Jahr gibt es den Wechsel im Phloemsaft und dann gibt es Melezitosehonig pur bis zu allen möglichen Konzentrationen. In der Regel von der Fichte. Und in der Regel von der schwarzen Rindenlaus. Nur die ist derzeit noch aktiv neben der Tannenlaus.


    Je heißer und trockener das Jahr, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für Melezitose.


    Wie gesagt, gibt es ausgesprochene Melezitosestandorte wie z.B. in ausgedehnten Fichtenwäldern. Hier ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten!


    :u_idea_bulb02:

    Aller Anfang ist schwer!

    Warum sollte es Hühnern besser ergehen als den Menschen?

    Auch Imkerei will wie über eine Hühnerleiter erlernt werden...

    :u_idea_bulb02:

    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass sie endlich die ersehnte Reihe "Marions Bienenlexikon" veröffentlichen sollte.

    Ich würde alle 597 Bände kaufen.

    Sofort und in bar.

    Ich denke, dass es inzwischen schon mehr als 597 Bände sind.

    Das geht sicherlich ganz arg ins Geld...

    :p_flower01:

    Hallo rase !


    Es ist nicht immer alles so wie es für dich aussieht. Vielleicht hat ja längst ein Bienensachverständiger oder kundiger Imker die Brutwaben von Soapps Volk angesehen und ein negatives AFB Urteil gefällt? Weißt du immer das was richtig ist, weil du 2 Völker mehr als der Soapp hast? Wieso fällst du hier ein Urteil auf Grund von Bildern von Brutwaben. Denke an die vielen Wachs-Threads hier im IF. Was da alles gelaufen ist war sicher von allen Seiten kein Paradebeispiel für guten Umgang miteinander. Du bist wieder auf dem besten Weg dir ein Feindbild aufzubauen von Leuten, die du weder persönlich kennst noch etwas von ihnen weißt, außer das was hier im Internet so an Informationen Preis gegeben wird. Ich persönlich hasse inzwischen diese öffentlichen zur Schau Stellereien hier oder bei FACEBOOK oder Twitter oder was es da sonst noch für puren Internetmüll gibt.


    Außerdem lässt sich manch einer nicht von dir gängeln. Sei so lieb und fahre deinen Testosteronspiegel endlich wieder herunter.


    Es ist alles gut, okay?


    LG Stefan

    Hi Ralf!


    Danke für die :p_flower01:

    Ist schon manchmal schwierig, wenn man 150 Milben je Miniplus für die Infizierung zur Selektion benötigt und man selbst kaum mehr Milben hat. Trotz weggelasener Winterbehandlung und obwohl ich im letzten Sommer ca. 40 % meiner Völker nicht mehr behandelt habe. Milben hat man zwar, aber keine nennenswerte Mengen. Wenn man dann - wie im VSH-Projekt von Buckfast Bayern - 150 Einheiten mit je 150 Milben infizieren will, da kommt was zusammen...


    Schwierig, schon wegen des kalten Frühjahrs sind die Bienen nicht in die Gänge gekommen und dann vermehren sich die Milben eben auch schlecht. Und dann gleich das heiße Wetter mit hohen Temperaturen auch in den Brutnestern. Kaum Kälteeinbrüche, welche die Varroabermehrung begünstigen.


    Aber jetzt höre ich auf wegen fehlender Milben zu weinen. Werden eben weniger Minis infiziert und ausgezählt und die Selektion läuft über den Milbenbefall.


    Der wird standardmäßig sowieso von uns immer wieder überprüft.

    Und behandelt wird dann nach Schadschwellen.

    Funzzt!

    :wink:

    Wenn er dickflüssig ist, dann passt das. Keine Melezitose. Melezitose wäre jetzt schon fest in den Waben bzw. würde nur vielleicht ein kleiner Teil sich schleudern lassen. Könnte bei fehlenden Fichtenwäldern aber auch gut und gerne Eichenblatthonig sein, wenn er sehr sehr dunkel ist. Und wie Xaver schrieb: NIcht rühren. Bleibt lange flüssig, wenn er sehr rein ist. Nur wenn Blüte dabei ist, dann könnte er schnell kandieren.

    Der größte Vorteil der TBE ist die qualifizierte Entnahme der Varroamilben aus den Völkern. Dann kann man mit einer einzigen Behandlung der brutentnommenen Völker seine Milbenlast so beträchtlich verringern, dass man mit wenig Aufwand die Völker qualifiziert durch den Winter bringt.

    Nimmt man dann noch das Fangwabenverfahren mit dazu kann man auch relativ leicht sogar ohne jegliche Behandlung die Milben aus den Völkern bringen.


    Und eine Grundmilbenlast ist für Selektion und Auslese bei unseren Bienen nicht das Schlechteste...

    Da sieht man nämlich auch gleich welche Völker besser mit den Milbe umgehen können und welche nicht.


    Aber es ist eben anscheinend einfacher und viel leichter für den Imker 8 x mit Oxalsäure gegen die Varroamilben zu behandlen oder die Völkern einer wochenlang dauernden Ameisensäuredusche auszusetzen.


    Viele Wege zum Ziel gibt es. Nicht immer ist der leichte und breit ausgebaute der richtige Weg...


    Aber das ist ein anderes Thema!

    Na endlich!


    Jetzt weiß ich es endlich, wieso manche Völker kaum Varroamilben haben.

    Liegt am Lithium!


    Ich stelle meine Völker jetzt dann testweise nach Bad Mergentheim zur Paulsquelle, denn leider gibt es das Wasser nur zum Baden. Müssen die Mädels dort eben Baden gehen.


    Hoffentlich stört das nicht den Kurbetrieb?

    :eek:

    Ich hatte so etwas mal vor zwei Jahren.

    Das haben die Mädels in einem Mini immer wieder mit der Königin gemacht.

    Keine Umweiselungstendenzen, eigene Mutti, sie wurde auch nicht getötet.

    Habe die einfach immer wieder aus dem Knäuel raus und frei laufen lassen.

    Nach 3 Tagen war es damit vorbei und die legte nach wie vor weiter. Ein super gutes Volk hat sie nicht aufgebaut. War aber Durchschnitt. Also nicht schlecht. Habe die Königin aber nicht mehr wurde heuer umgeweiselt. Hatte wohl doch irgendwie einen Schaden erhalten, sonst hätte sie länger gelebt als 2 Jahre...

    Na da haste Recht!

    Franz-Xaver, jetzt mess erst einmal den Kubitalindex, ob das wirklich nicht mehr passt.

    Und bitte Haarlänge und Filzbindenbreite.

    Erst dann ist es keine richtige Carnika mehr.

    Will ich natürlich nicht, dass da irgendwas noch passen könnte von den Parametern.

    Und ohne mindestens 2 lederbraune Ringe kommt mir da niemand dazu zu unserem Verband.

    Das wäre ja noch schöner.

    :wink:

    Der Knödel hat sehr häufig eine Königin mitten drin.

    Das kann auch mal eine zugeflogene sein.

    So oft wie hier im Moment Königinnen wegfliegen.

    Wegfliegen ist im übrigen eine andere Form des "tot guggen"...

    Lasst die Dame am Anfang doch einfach in RUHE.

    Da reicht es mir erst einmal ein paar Stifte zu sehen.

    Oder bereits verdeckelte Brut.

    Arbeiterinnenbrut.