Beiträge von luffi

    Leute das ist doch kein Drohnenvolk von einer Belegstelle für ganz späte Begattungen. Da ist was faul. Dieses Volk will umweiseln. Es sei denn es ist aktuell schon eine neue frisch begattete drin, welche legt? Ich weiß es nicht. Futter fehlt auch? Auch das kann ich nicht sagen. Da müsste man alle Waben sehen. Ferndiagnosen nicht so einfach.

    Ich würde daher umweiseln.

    Da bin ich auch dabei...

    Wenn unser VSH Projekt in Bayern auch so gecoached worden wäre, dann hätte man das einstellen können.

    :roll:

    Um den Milbenbefall wirklich einigermaßen abschätzen zu können, empfiehlt sich die Feststellung der Volksstärke und die Größe der Brutflächen. Dazu schaut man qualifiziert ins Volk und notiert sich Volksstärke und die Anzahl der Brutflächen. Und man schaut auch ins Volk, ob es Virenbefall gibt. Virenbefallene fallen raus aus der Selektion und werden behandelt oder brutfrei gemacht. Brutfrei machen ist auch behandeln.

    :u_idea_bulb02:

    Mit dem Strom zu schwimmen ist immer einfacher als gegen den Strom. Das ist eine alte Lebensweisheit.

    Trotzdem erreichen wir den größten Fortschritt - zumindest auf vielen Gebieten - doch nur durch Querdenker und durch Gegen-den-Strom-Schwimmer.

    :u_idea_bulb02:

    beetic

    Danke Marion!

    Bin nicht verärgert. Schlimm ist das ständige hineinstochern von manchen Leuten eben ohne einen für mich nachvollziehbaren Grund. Das vom Franz Xaver las ich erst auch eher auf mich bezogen. Aber dem Franz Xaver seine mögliche Kritik kann ich ab. Er ist einer, derjenigen, die auch "Butter bei die Fische" geben! Und er hat auch schon allerhand mitgemacht im Leben...

    "Erfahrungen" gesammelt, die er mit uns teilt.


    rase

    Außerdem sind wir als Buckfastimker in Bayern schon lange in der Opposition.

    Wird Zeit, dass dieses Gefühl auch mal woanders ankommt?

    Man lernt dadurch auch Demut.

    Die geht heutzutage vielen ab...

    :wink:

    Scheinbar macht irgendwas die Milbs so furchtbar/fruchtbar

    und die Biens so mitleidig.

    Hallo Manne ( Hartmut)!


    Das größte Problem sind die Imker selbst!

    Und ein weiteres Problem sind Imker wie Du, die zu kryptisch damit umgehen.:eek:

    Kannst Du nicht auch einmal was mit "Fleisch" bringen?

    Das Drumherumgerede bringt doch keinen weiter.

    Wieso machst Du es nicht Gebetsmühlenartig in diiiiie Richtung, dass Du immer wieder und immer wieder erklärst, wie Du das machst?


    Da lob ich mir Imker wie den FranzXR die weitere Sachen auf den Tisch bringen und zu helfen versuchen. Das mit dem Druckminderer beim CO2 hätte ich nicht erklären können.

    Danke Dir dafür, Franz!


    Sicherlich habe ich inzwischen auch schon mindestens 2 mal erklärt wie ich es mit meinen Bienen und dem kontrollierten Nichtbehandeln mache.


    Hartmut, lass uns doch an Deinen Wunderbienen aus dem Oderbruch teilhaben und alle sind glücklich. Aber nein: Die kriegt ja keiner. Ist ja nur was für den Hartmut.

    :wink:

    Musste mal sein!


    Wenn ich solche "Wunderbienen" hätte, die jetzt schon gesichert ohne jegliche Behandlung immer und jahrelang nachvollziehbar und dann noch völlig erbfest das packen würden, dann wäre das prima!


    Ich checke es manchmal auch nicht:


    Ich habe eine eindrohnbesamte aus 2015, die geht jetzt in den 4ten Winter ohne jegliche Behandlung. Sitzt auf 18 Waben Miniplus und war noch nie größer das Volk. Honig habe ich davon noch keinen geerntet und das ist auch nicht Sinn und Zweck der Eindrohnbesamungen.

    Der Varroamilbenbefall dieses Minivölkchens ist jedes Jahr konstant unter 1%. Zuletzt am 10.9.2018. Jetzt hat sie schwarze Bienen dabei wie bei Schwarzsucht oder in der Waldtracht. Chronischer Paralysevirus tippe ich. Die Bienen zittern etwas. Aber ich lass es laufen. Ist aufgefüttert mit eigenem Honig. Es versorgt sich schon seitdem selbst, als ich es 2016 von Paul Jungels erhalten habe. 75% VSH in der Praxis. Pedigree kannst Du bei mir nachsehen. Das Mädel nennt sich V97-3(PJ)1dr.


    Weiters aus der Praxis:


    Heute habe ich eine meiner Zuchtmutter B35(LS) - auch in 2015 gezüchtet und in Baltrum begattet - von einer bayerischen Umlarvstation zurück erhalten. Habe ich selbst gezogen und wurde zum ersten mal im ersten Winter 2015/2016 behandelt. Da fiel mir schon auf, dass sie kaum Milben hatte auf dem Kontrollbrett. Hat dann in der Tracht richtig Gas gegeben im ersten Jahr 2016 und bei der Sommerbehandlung dann wieder kaum Milben. Winter 2016/2017 dann nicht mehr behandelt, aber Befall kontrolliert. Die hatte unter 1% Befall. Und sie überlebte es problemlos. Davon in 2017 nachgezogen im VSH-Projekt Bayern und mit Kollermaterial kombiniert. 2 x 87,5% VSH dabei, die als sdi (=single drone insemination = eindrohnbesamt) den Winter 2017/2018 ohne Behandlung überlebten. Heuer wieder nachgezogen und nochmals sdi, aber auch normal (=multi drone insemination = mdi) besamt.


    Von einer Tochter wieder was dabei um die 90% VSH und schon konzentrierter das ganze, also will sagen ein größerer Teil der Nachzuchten hatte hohes VSH.


    Die zweite 87,5%er Tochter aus 2017 und eindrohnbesamt hat wieder kombiniert mit Kollermaterial mehrfach 100% VSH dabei gehabt und auch viele viele hochprozenter.


    Zum Vorgehen:


    Zum Feststellen des VSH-Wertes müssen die Miniplusvölkchen - in der Regel auf 6 Rähmchen Miniplus sitzend - mit 120 bis 150 mit Puderzucker geernteten Varromilben mindestens 12 Tage vor der VSH-Auszählung infiziert. Das ist eine Menge Milben für solche Völkchen! Bei der Auszählung mit dem Mikroskop sind dann bei manchen immer noch viele Milben drin und bei manchen Völkchen sind kaum mehr welche drin. Und die Milben die drin sind, die sind im Idealfall nicht reproduziert. Oder sitzen nur auf den Bienen rum. Noch besser ist gar keine Milben mehr. Wenn sie sich diese wegputzen - grommen - gromming machen!


    Ist keine der Milben reproduziert und der Befall auch unter 1% (!!!) nach 12 Tagen, trotz Infektion mit den vielen Milben, dann ist das die Genetik die wir suchen. 100% VSH, wenn 100% nicht reproduziert sind!


    Diese 100% Königinnen haben ich gestern wieder auf Varroamilbenbefall kontrolliert. Also ca. einen Monat nach der Auszählung auf VSH. Und der Befall liegt immer noch unter 1%. Konkret heißt das: beim einen 100%-Mini 2 Milben auf 55 Gramm Bienen = 2 Milben auf 550 Bienen = 0,36% Befall oder die zweite der 100%er hatte 2 Milben auf 50 g Bienen = 0,40% Befall. Beide Königinnen sind multidrohnbesamt und es war noch eine weitere da, die leider jetzt weg ist. Das Minivolk ist brutfrei. Der Milbenbefall liegt bei 3 Milben auf 30 Gramm Bienen und damit genau 1% insgesamt. Also da sind keine Milben mehr in der Brut. Und es sind noch weitere 3 Königinnen bei einem Züchterkollegen da, die ebenfalls 100% VSH haben und eindrohnbesamt sind. Genetisch noch enger und vielleicht schon homozygot in der Vererbung? Ich bezweifle es noch!


    Solche Völker werden aber nicht mehr behandelt!

    Milbenbefall kontrollieren und dann nicht behandeln, das geht gut. Aber man sollte auch etwas Kenntnisse über Imkerei haben... Einfach so drauf los machen mit Nicht behandeln ist Murks!


    Ich komme aber zurück auf die Großmutter dieser beiden 100% Nachzuchten von heuer, die B35: Sie hatte heute 43 Milben bei 53 Gramm Bienen. 8,11 % Befall. Das ist grottenschlecht. Warum das jetzt im 4ten Jahr so ist? Ich weiß es nicht! Auf jeden Fall war das Mini nicht bei mir und da kann ich jetzt nichts dazu sagen, was da in den letzten 3 Monaten alles passiert ist. Vielleicht hat es selbst geräubert? Ausgeraubt sah es nicht aus. Liegt es an den Pheromonen der Königin, die so langsam aber sicher weniger werden? Kann sie kein SMR mehr ausüben?


    Ich werde dieses Mini auf 12 Rähmchen nicht behandeln und auf dem eigenen Honig überwintern. Mal sehen: Ich denke aber die wird es nicht packen!


    Ok, ich bin jetzt ein Tierquäler!


    Auf jeden Fall werde ich sehen was läuft und was geht und was nicht geht.


    Meine Erkenntnisse teile ich sehr gerne - im Übrigen genauso wie mein Mentor Josef Koller und auch der Ralf Höling.

    :u_idea_bulb02:

    Manne ist doch der Ober-Nichtbehandler hier. Darum meine Nachfrage, was das soll.


    Aber Hermann ich bleibe Dir keine Antwort schuldig:


    Ich bin kein reiner Nichtbehandler. Ich behandle nur die Völker die es eben brauchen.

    Aber das schrieb ich ja bereits wie ich da vorgehe.


    Und ja, ich habe noch nicht behandelte Bienenvölker.


    Reicht das als Antwort?