Beiträge von Vorgebirge

    Hallo Henry,
    danke für die Hinweise. Dann sind die an Stelle der DW eingehängten MW eher 'Platzhalter'. Ist ja nur für kurze Zeit, da ich voraussichtlich in den nächsten 2 Wochen abschleudern werde und dann reichlich Leerwabe habe.
    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Henry,
    wer seine Erfahrungen weitergibt ist für mich doch noch kein Klugsch... Zurzeit bin ich dabei, beim Durchsehen der Wirtschaftsvölker die Drohnenwaben herauszunehmen, sobald die Brut verdeckelt ist. Diese ersetze ich dann durch MW (ich habe zurzeit keine Leerwaben mehr zur Verfügung, die sind alle in den Honigräumen Einsatz, da in den letzten Wochen noch eingetragen wurde ohne Ende). Werden diese Deiner Erfahrung nach noch ausgebaut? Die DW sind jeweils als 2. Wabe vom linken oder rechten Rand aus eingehängt.


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Lothar,
    ohne Klugsch... seiner zu wollen: Kiwis und Stachelbeeren sind nicht miteinander verwandt! Die Stachelbeere gehört zu den Steinbrechgewächsen (Saxifragaceae), wie z.B. auch die Johannesbeere. Man nennt die Kiwi (die ja ursprünglich aus China stammt und über Neuseeland nach Europa gelangt ist) zwar auch 'Chinesische Stachelbeere', sie gehört aber zur Familie der Actinidiaceae. Nichts für ungut und
    viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Zusammen,


    Kudzu ist mir in den Tropen schon als Gründüngungspflanze untergekommen. Was dafür spricht ist, dass innerhalb kürzester Zeit eine enorme organische Masse gebildet wird, die dann humusarmen Böden zugute kommt. Ein Problem war allerdings auch hier das Management. Wird die Pflanze nicht abgeschlegelt bzw. abgeschnitten, breitet sie sich schnell aus und unterdrückt andere Pflanzen.


    Zum anderen Thema: Pflanzen können sich doch durchaus auch "selbst" ausbreiten bzw. mit Hilfe von Vehikeln (Wind, Wasser, Transport durch Tiere etc.). Ob sich die Pflanze am neuen Standort etablieren kann, hängt doch von verschiedenen Faktoren wie Klima, Boden, Wüchsigkeit usw. ab. Problematisch wird es erst, wenn der Mensch achtlos oder aber auch bewusst Arten einführt, die einheimische Arten verdrängen. Andererseits möchte ich gerade als Imker auf einige 'Neophyten' nicht verzichten, wie z.B. die von den Römern eingeführte Eßkastanie oder auch die Robinie.


    Viele Grüße,


    Vorgebirge

    Hallo Zusammen,
    auch hier im Rheinland (Raum Köln/Bonn) steht die Robinie seit kurzer Zeit in Blüte (in den Innenstädten schon seit ca. 1 Woche). Inwieweit das auch mit Nektarproduktion verbunden ist - diese Frage stelle ich mir ebenfalls. Andererseits musste ich bei fast der Hälfte meiner Völker schon den zweiten Honigraum aufsetzen (was in den vergangenen Jahren nur selten der Fall war). Ich glaube, dass die Trockenheit sicher einen negativen Effekt auf die Nektarproduktion hat, dieser Effekt aber durch die gleichzeitige Masse der Blüten ausgeglichen wird.


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Andi,
    bei den hier genannten Imkerbedarfshandlungen bin ich auch zufriedener Kunde. Falls Du im Verein bist: Bei Sammelbestellungen gibt es häufig Rabatte. Das empfiehlt sich vor allem beim Futtereinkauf im Sommer oder beim Einkauf von Honiggläsern. Ist die Bestellung groß genug, wird auch schon einmal angeliefert (zumindest bis zu einem zentralen Sammelpunkt). Ansonsten würde ich empfehlen, ob es einen Imkerbedarfshandel in der Nähe gibt (muss nicht unbedingt einer von den Großen sein, oft betreiben Erwerbsimker nebenher einen Imkerbedarfshandel).


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Zusammen,
    aus Gründen der Wachserneuerung nutze ich bisher für Brut- und Honigraum die gleiche Wabengröße (Zander). Ich sehe aber auch gute Gründe für größere Waben im Brutraum und im Honigraum. Ein Grund wiegt immer ganz schwer, wenn ich eine volle Honigzarge abhebe (im Zandermaß und bei einer Holzzarge gut und gerne 30 kg plus!!). Ich will also nicht ausschließen, dass ich mit zunehmendem Lebensalter einmal auf 1/2- oder 2/3-Zandermaß im Honigraum zurückfahren werde. Allerdings ist es bisher schon sehr praktisch, einfach im Herbst oder im Frühjahr alte, schwarze Brutwaben entnehmen und durch helle, ausgeschleuderte Honigwaben ersetzen zu können.


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Michael,
    falls das weisellose Volk noch nicht buckelbrütig ist, d.h. noch keine Drohnenbrut angelegt hat, kannst Du dieses sicher über Zeitungspapier (in das z.B. mit dem Stockmeißel einige Löcher gestochen werden) einem anderen Volk aufsetzen. Eine andere Möglichkeit ist, die Waben des weisellosen Volkes in etwa 20, 30 m Entfernung abzufegen. Die Bienen betteln sich dann bei einem anderen Volk ein.


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Pedro,
    im Prinzip ist Frühtracht bzw. Blütenhonig ein Sortenhonig (wenn auch ein Mischhonig unterschiedlicher Trachtpflanzen, insbesondere Obstblüte, Löwenzahn usw., bei mir zumindest). Der Grund für das Einlegen des Absperrgitters ist, dass bei schleppender Frühtracht der Honigraum auch nur entsprechend langsam gefüllt wird, d.h. bei fehlendem Absperrgitter legt die Königin dann evtl. auch in die Waben des Honigraums. Ursache ist nach meinem Verständnis, dass die Menge des Honigs (der ja immer oberhalb des Brutnestes abgelagert wird) nicht ausreicht, das Brutnest nach unten zu drücken. Bei einem Absperrgitter hat die Königin halt keine Chance, in den Honigraum zu gelangen. Will man aber aus grundsätzlichen Erwägungen kein Absperrgitter verwenden, ist es evtl. eine Alternative, im Honigraum Waben mit 1/2 oder 2/3 des Standmaßes zu verwenden. Solche Honigwaben sind dann entsprechend schneller mit Honig gefüllt, und es verbleibt kein Platz für das Leben von Eiern. Ich benutzte z.B. Zander. Einige Anbieter verkaufen Zander auch als 1/2- oder 2/3-Waben. Bei Dadant nutzt man ja sowieso unterschiedliche Maße im Brut- und Honigraum.


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Zusammen,


    wenn ich meine Aufzeichnungen vergleiche ist die Vegetation 1 - 2 Wochen weiter als zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres. Gerade fängt die Kirsche an zu blühen. Ich habe den Eindruck, dass derzeit wenig Nektar eingetragen wird (liegt vermutlich an der Trockenheit, hat seit ca. 10 Tagen nicht mehr geregnet). Pollen wird allerdings in großen Mengen eingetragen.


    Viele Grüße,
    Vorgebirge