Beiträge von Vorgebirge

    Hallo Zusammen,


    ich imkere mit den Liebig-Beuten im Zandermaß und habe mir im Lauf der Jahre Beuten von verschiedenen Anbietern besorgt (Bienenweber, Bergwinkel, Holtermann). Letzlich sind alle in Ordnung. Die Verarbeitung ist bei Bergwinkel sehr gut. Nachteilig ist hier, dass die Zargen keine Metallschienen haben (im Gegensatz zu Holtermann und Bienenweber). Für das Hin- und Herschieben der Rähmchen sind Schienen schon von Vorteil. Nachträglich kann man sie nicht anbringen, da dann zu wenig Platz zur nächsten Zarge ist. Noch ein Tipp: Ich würde darauf achten, Beuten aus Weymouth-Kiefer zu bekommen (bei Bergwinkel Standard, bei Bienenweber gegen Aufpreis). Holzbeuten sind eben doch vergleichsweise schwer.


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Zusammen,
    eine Imkerkollegin (schon etwas älter, Mitte 70) hat vor einigen Jahren eine Robinie in ihren Garten gepflanzt (eine Sorte mit rosa Blüten). Da sie ihren vergleichsweise großen Garten auf Grund nachlassender Körperkräfte nicht intensiv bewirtschaften konnte, hat sich die Robinie in ihrem Garten massenhaft ausgebreitet. Für extensiv bewirtschaftete Gärten ist das also nix, es sei denn, man möchte in einigen Jahren einen Robinienwald.
    Auf Grund dieser Erfahrung habe ich davon Abstand genommen, Robinien in meinen (rd. 1400 Quadratmeter) großen Garten zu pflanzen. Stattdessen habe ich zwei Robinien auf meine Schafweide geplanzt (beobachte diese aber mit Argusaugen, weil ich nicht möchte, dass sie sich weiter ausbreiten).


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Lothar, hallo Zusammen,
    für mich ist das eine interessante und logische Überlegung. Gibt es dazu Untersuchungen?
    Ich habe etwas 'gegoogelt' und Folgendes gefunden: http://www.bienenfreunde.ch/Docs/AS_DispenserListe.pdf (offensichtlich kein signifikanter Unterschied zwischen den Verfahren). Zum horizontalen Nassenheider Verdunster habe ich (noch) nichts gefunden. Betont wird bei den verschiedenen Untersuchungen, dass ein 100-prozentiger Bekämpfungserfolg gar nicht angestrebt werden muss, wenn die Bekämpfung mit einer Winterbehandlung (i.d.R. Oxalsäure) abgeschlossen wird. Hier liegt also der Schwerpunkt auf schonenden Verfahren. Evtl. sind Königinnen bei der Anwendung der Schwammtuchmethode stärker gefährdet, da sie möglicherweise von den Arbeiterinnen eingeknäult werden. Sehe ich das richtig?


    Viele Grüße,


    Vorgebirge

    Hallo Zusammen,
    auf der letzten Versammlung unseres Imkervereins wurde gesagt, dass, streng genommen, nur der Nassenheider Verdunster die legale Anwendung von AS zur Varroa-Bekämpfung darstellt. Warum ist die Methode dann nicht in der neuen Broschüre der Institute zur Varroa-Bekämpfung beschrieben?
    Ich selbst nutze Schwammtücher und werde nicht davon ablassen, solange ich damit Erfolg habe (Never change a winning method!). Die Temperaturabhängigkeit ist natürlich ein zu beachtender Aspekt, aber dass AS bei niedrigen Temperaturen nicht verdampft scheint mir ein Mythos zu sein (wie ja an verschiedenen Stellen hier im Forum schon berichtet).


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Zusammen,


    ich packe die ASG immer in den Solarwachsschmelzer. Propolis bleibt allerdings haften und muss abgekratzt werden. Ein bekannter Imker reinigt seine (Kunststoff!!)ASG mit dem Hochdruckreiniger.


    Viele Grüße,


    Vorgebirge

    Hallo Zusammen,


    vor einigen Monaten hatten wir auf unserer monatlichen Imkerversammlung Besuch von einem Mitarbeiter des Eichamtes. Er war auf uns Imker aufmerksam geworden, weil ein Kollege seinen Honig u.a. über den Hofladen eines Landwirtes verkauft. Daraufhin hatte er Kontakt zu dem Imkerkollegen aufgenommen, ihm einen Hausbesuch abgestattet und den Inhalt (Probe!) seiner Honiggläser mit den Gewichtsangaben auf dem Etikett verglichen. Auf der Imkerversammlung hat er nochmals die bekannten erlaubten Abweichungen erläutert. Wichtig war allerdings die Info, dass es ausreicht, wenn der Imkerverein über eine geeichte Waage verfügt (was bei unserem Verein der Fall ist), die theoretisch von jedem Mitglied genutzt werden kann. Nach seinen Angaben muss in diesem Fall also nicht jedes einzelne Mitglied eine geeichte Waage besitzen.


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Christian,
    habe die letzten Tage geschleudert und kann erst jetzt antworten:


    [QUOTE=Nds|


    - Hast Du dort angefragt und waren sie für den Vorschlag offen oder hast Du deine Überredungskünste anweden müssen ?


    Ich habe dort gefragt, weil mir ein Regal mit regionalen Produkten aufgefallen war. Überredungskünste waren nicht notwendig, vor allem, weil meine Etiketten (ich hatte beim ersten Verkaufsgespräch Warenproben dabei) einen klaren regionalen Bezug haben.


    - Wie viele Sorten verkaufst Du dort, gehen alle gleich gut ?


    Ich verkaufe 2 Sorten, Frühjahrs- bzw. Blütenhonig und Sommertracht. Letzterer geht etwas besser; der Unterschied ist aber nicht gravierend.


    - Wie wird abgerechnet, die Gläser haben doch keinen Strichcode oder ?


    Bei Lieferung übergebe ich eine Rechnung (die eine Mehrwertsteuer von 10,7 Prozent aufweisen muss). Wie der Preis im Laden ausgezeichnet wird, weiß ich nicht.


    - Wie viel verdient EDEKA an einem Glas ? Kannst Du den Endpreis selber bestimmen ?


    Der EDEKA-Markt verdient 0,99 EUR pro Glas. Ich habe meine Preisvorstellung genannt; der Betreiber des Ladens hat daraufhin seinen Verkaufspreis genannt. Das war gar kein Problem. Für Lebensmittel sind solche Margen allerdings vergleichsweise groß.


    - Stehen die Gläser bei den anderen Honigen mit im Regal oder in einem Extra Gestell ?


    Sowohl als auch. Ein Teil der Gläser steht bei den lokalen Produkten, ein ander Teil im Honigregal zusammen mit anderen Honigen.


    - Hast Du DIB-Etiketten oder eigene ? < -- Hat sich dank Deiner Signatur erledigt ! :)
    - bestimmt noch mehr Fragen ... :)


    dito


    :([/QUOTE]


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Drohne,
    in einem Jahr habe ich Deckelwachs als dünne, lockere Schicht in Futterzargen gegeben. Der Honig wurde dann weitgehend ausgeleckt. Das war aber sehr aufwändig, und ich habe es deshalb nicht wiederholt. In diesem Jahr werde ich das Deckelwachs in lauwarmem Wasser 'auswaschen'. Das Waschwasser (Honigwasser) werde ich entweder verfüttern oder, angereichert mit Honig, zu Met weiterverarbeiten.
    Kleinere Mengen Deckelwachs habe ich auch schon 'mal als Kauwachs abgegeben. Der Markt dafür ist aber nach meiner Erfahrung sehr begrenzt.
    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Zusammen,
    seit etwa einem Dreivierteljahr vermarkte ich einen großen Teil meines Honigs über den örtlichen EDEKA-Markt. Im Schnitt werden monatlich 40 - 45 Gläser á 500 g verkauft. Ich verkaufe nur eigenen Honig. Die Bedingung des Betreibers war, dass ich kontinuierlich Honig liefern kann. Honig zukaufen möchte ich auf jeden Fall nicht.
    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Lothar,
    das Kleckern läßt sich ganz gut verhindern, in dem man den Eimer etwas zusammendrückt. Dadurch wird ein leichter Unterdruck erzeugt, und beim Umdrehen läuft nichts aus (das ist zumindest meine Erfahrung). Futterzargen (die ich z.T. auch benutze) nehmen viel Platz weg, den ich für andere Dinge brauche.
    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Johannes, hallo Zusammen,


    zunächst einmal vielen Dank für den wirklich tollen Beitrag. Von Anfang an (jetzt seit 5 Jahren) habe ich meinen Honig mit eigenem Etikett und stark regionalem Bezug vermarket. Damit bin ich bisher sehr gut gefahren. Die Läden, die meine Honig verkaufen, tun dies wg. des regionalen Hintergrundes. Und meine Kunden (Laufkundschaft) kommen, weil sie wissen, woher der Honig stammt. Sie akzeptieren (und finden das sogar interessant), dass der Honig praktisch in jedem Jahr etwas anders schmeckt, evtl. eine andere Konsistenz hat etc. Man muss das erklären, aber so kommt man mit den Kunden ins Gespräch. Transparenz und Ehrlichkeit sind dabei ganz wichtig.
    Viele Grüße,
    Vorgebirge