Beiträge von Vorgebirge

    Hallo Franz Xaver,


    das sieht ja heftig aus :o ; so etwas gibt es hier (im Rheinland) zur Enttäuschung der Kinder sowieso nicht. Jedenfalls sind in Niederbayern die Damen (Mädchen?) gut und warm eingepackt.
    Ansonsten kann ich nur zustimmen, dass der Winter jetzt lang genug war. Mich juckt es schon heftig in den Fingern (bin als Jungimker im 4. Jahr schon völlig der Imkerei verfallen. Aber ab Mitte der Woche sind hier 10 Grad angekündigt :D .
    Übrigens, wie stelle ich Bilder ins Forum, geht das nur über Internetadresse (das habe ich schon gemacht) oder gibt es eine andere Möglichkeit.


    Viele Grüße in den tiefverschneiten Süden,


    Vorgebirge

    Hallo Benzoca,


    nur eine Frage: Welchen Sinn hat denn die 'Palettenbeute', wenn man nicht gerade einen Gabelstapler zur Verfügung hat? :o Ich stelle mir die Arbeit an den Beuten schwierig vor. Seitlich an den Beuten zu arbeiten ist unpraktisch, z.B. bei der Schwarmkontrolle auf Weisel- bzw. Schwarmzellen im Frühjahr. Von vorne in die Flugbahn kommt auch nicht in Frage.
    Ich weiß allerdings von einem Großimker aus dem Raum Aachen, der seine Beuten (jeweils 4) auf Europaletten stellt und verschraubt (gleichzeitig Schutz vor Dieben, falls die nicht auch mit einem Gabelstapler kommen). Er lädt die Beuten zwecks Wanderung auf LKWs und fährt (z.B. zur Robinienblüte) bis nach Brandenburg.
    Für Unsereins (Nebenerwerbs- bzw. Hobbyimker) sehe ich den Sinn aber noch nicht. :(


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Axel,
    erst einmal herzlich willkommen. Ich denke bei Deiner Frage geht es darum, ob man einem Verein angehören soll? Ich selbst bin alles andere als ein Vereinsmeier, habe mich vor 4 Jahren, als ich mit der Imkerei begonnen habe, trotzdem entschlossen, mich einem Verein anzuschließen (und habe es bisher nicht bereut). Man ist aktuell informiert (meist gibt es ja regelmäßige Imkertreffen und andere Veranstaltungen) und kann von den Erfahrungen der Kolleg/innen profitieren (auch wenn ich längst nicht alles übernehme!). Auf der Homepage unseres Vereins http://www.wild-und-honigbienen.de wird die Mitgliedschaft im Verein so begründet:


    Warum Imker im Verein sein sollten :
    1) Man ist versichert!
    2) Man hat Freunde, die helfen, wenn’s Not tut!
    3) Man lernt immer das Neuste dazu und gewinnt auch von Erfahrungen anderer!
    4) Es werden gemeinsame Fahrten unternommen.
    5) Man bekommt manches günstiger z. B. durch Sammelbestellungen!
    6) Mitglieder können ihre Altwaben bei Olaf Müller einschmelzen lassen.
    7) Die Bienen fliegen auch zum Nachbarstand, also sollte man seine Nachbarimker kennen! usw.


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Uvette, hallo Manne,


    ja, ich denke auch, dass kontinuierliche Beobachtung und Aufzeichnungen das Wichtigste sind. Tote Bienen auf dem Anflugbrett haben mir schon so manche Panikattacke beschert, und dann gediehen die Völker doch prächtig. Umgekehrt habe ich mich oft in trügerischerischer Sicherheit geglaubt, und dann war doch die Weisel hin.


    Es grüßt,
    Vorgebirge

    Hallo Heinrich,


    immer wieder beobachteten wir Dinge an unseren Bienen, die so in der Literatur nicht vorkommen. Reinigungsflüge finden zwar im Februar statt, lt. Fachliteratur aber erst Mitte bis Ende Februar bei Temperaturen deutlich über den von Dir gemessenen 5 Grad. Da es in der vergangenen Woche sehr sonnig war und die Sonne bereits wieder einen hohen Stand erreicht hat: Warum sollten die Bienen keinen Reinigungsflug unternehmen? Meiner Erfahrung nach spielt das Licht eine stärkere Rolle als die Temperatur, wenn es um 'Fluganimation' geht. Ich würde also denken, dass mit Deinen Bienen alles in Ordnung ist.


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Björn,


    ja, ich habe den Artikel mit großem Interesse gelesen (gleichzeitig aber erstmals von dieser Betriebsweise gehört). Die Methode schein außerdem nur dann zu funktionieren, wenn es ausreichend Frühtracht gibt. Falls Imkerkolleg/innen Erfahrung mit der Methode haben und darüber berichten würden wäre das super!


    Gruß,
    Vorgebirge

    Hallo Daniel,


    die meisten Fragen hat Imkerjojo schon beantwortet. Die Innenmaße des Kühlschranks (ca.) sind: Breite = 50cm, Tiefe = 55cm, Höhe = 75cm. Meine 20 l-Abfüllkanne hat so gerade reingepasst. Ein 40kg-Hobock passt da definitiv nicht rein. Die Temperatur habe ich anfangs alle 1-2 Std. kontrolliert (natürlich macht man dann jeweils die Kühlschranktür auf, und es geht Wärme verloren :evil: ), bis dann kein Anstieg mehr festzustellen war.


    Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo Imkerjojo, hallo miteinander,


    die Methode mit dem ausrangierten Kühlschrank hat wunderbar funktioniert. Nach gut 24 Stunden ist der Honig (in einer 20 l Abfüllkanne) wunderbar flüssig. Lt. Thermometer wurden mit meiner 60-W-Arbeitsleuchte 36,7 Grad C erreicht, also noch einige Grade unter der kritischen 40-Grad-Marke. Ich werde den Honig mit cremigem Blütenhonig impfen, rühren und dann abfüllen.


    Herzlich grüßt,
    Vorgebirge

    Hallo miteinander,


    ich habe einen Teil meiner Beuten auch in der freien Natur stehen. Leider gibt es auch hier Frevler, die gerne 'mal eine Beute umwerfen (Mutprobe?). Das ist zumindest hiesigen Imkerkollegen passiert. Ich habe meine Beuten mit Wildzaun und Todholzhecke eingezäunt. Dahin führt ein mit Vorhängeschloss gesichertes Tor. Wer wirklich Bienen stehlen will kommt natürlich hinein, falls er eine Kneifzwange dabei hat. Auf jeden Fall sind die Beuten so immerhin gegen zufällig vorbeikommende Knaben mit Hormonstau gesichert.
    Ansonsten laufen nebenan meine Schafe. bin mir allerdings nicht sicher, ob die sich zur Bewachung eignen... :wink:


    Einen schönen Abend wünscht
    Vorgebirge

    Hallo miteinander,


    danke für Eure Tipps. Habe heute den besagten alten Kühlschrank ausgeschlachtet. Zum Glück passt meine Abfüllkanne genau rein (plus ein paar Gläser). Als Wärmequelle habe ich eine Arbeitsleuchte mit einer normalen 60-Watt-Glückbirne reingehängt. Ich habe ein Thermometer hineingelegt. Am Boden ist es nach knapp 2 Stunden ca. 24 Grad C. Über das Ergebnis werde ich berichten.


    Hallo nach Hamburg: Das mit der Heizung habe ich auch schon probiert, war auch erfolgreich. Nur war ich mir unsicher über die zeitweise erreichte Temperatur.


    Einen schönen Abend wünscht


    Vorgebirge

    Hallo miteinander!


    Im Prinzip sollte die Kälte den Bienen nichts ausmachen. Ich habe meinen Ablegern heute allerdings jeweils eine Gutex-Platte zur Isolierung in den Innendeckel gelegt. Die dünne Sperrholzplatte allein (und darüber dünnes Bleck des Außendeckels) scheint mir dann doch etwas gewagt. Ich imkere mit der Einfachbeute nach Dr. Liebig. Der Hersteller (Bienenweber) sagt allerdings, dass eine zusätzliche Isolierung der Innendeckel nicht notwendig ist. Hat jemand von Euch Erfahrung mit diesen Beuten und kalten Wintern?


    Grüße,
    Vorgebirge

    Hallo miteinander,


    ich trage mich mit dem Gedanken, mir ein Gerät zum Auftauen von Honig zuzulegen. Der Melitherm ist mir als Hobbyimker viel zu teuer. :cry: Holtermann und Bienen-Voigt & Warnholz bieten für knapp 200 Euro einen sog. Wärmeschrank an. Der besteht aus 2 Zargen (Segeberger) plus Deckel sowie als Wärmequelle einem sog. Wärmemeister als Boden (220 V/50 W). Hat jemand Erfahrung mit dem Gerät? Wie genau kann man die Temperatur einstellen? Wie lange dauert es, bis z.B. ein Hobbock (40 kg, der passt da nämlich genau rein) aufgetaut ist?


    Imkerliche Grüße,


    Vorgebirge

    Hallo Björn,
    danke für den interessanten Link.


    Hallo Franz Xaver und Ihr anderen,


    mein Fazit aus den verschiedenen Beiträgen ist, dass die verschiedenen Methoden der Winterbehandlung, egal ob auf synthetisch-chemisch oder auf der Grundlage organischer Säuren, alle ihre Vor- und Nachteile haben. Da hat natürlich fast jeder Imker eigene Erfahrungen und wird deshalb die ein oder andere Methode favorisieren.


    Wichtiger scheint mir aber die generelle Völkerführung und Bewirtschaftung zu sein. Darin scheint mir die eigentliche Kunst des Imkerns zu liegen (da staune ich immer wieder und lerne ständig dazu). Jeder Eingriff, das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand, ist letztlich eine Belastung (auch wenn Bienen sehr viel aushalten).
    Zurück zum 'Bienenwohl': Ich bin ganz und gar nicht auf die Methode festgelegt, aber meine ersten Erfahrungen waren sehr positiv.


    Viele Grüße,


    Vorgebirge